Pfarrei
St. Georg Ruhpolding

Richard Krekel feierte seinen 50. Geburtstag

Zu einem „ausgewachsenen“ Pfarrfest avancierte das dreifache Jubiläum von Richard Krekel in der Aula des Pfarrzentrums.

Rund 200 Gäste gratulierten dem beliebten Religionslehrer, Chorleiter und Organisten, der an diesem Tag nicht nur seinen 50. Geburtstag feierte, sondern auch seit 30 Jahren als Chorleiter fungiert und seit zwei Jahrzehnten in Ruhpolding tätig ist. Die Pfarrgemeinde schenkte ihm ein Fahrrad.

Den weltlichen Feierlichkeiten ging das Hochamt in der Pfarrkirche St. Georg voraus, das vom örtlichen Kirchenchor und dem Männergesangsverein „Liederkranz 1907“ aus Fussingen musikalisch umrahmt wurde. Bei diesem Chor aus dem Westerwald, der freundschaftliche Beziehungen mit den Ruhpoldingern pflegt, hatte Richard Krekel zum ersten Mal in seiner Heimat unweit der Domstadt Limburg den Taktstock geschwungen.

Pfarrer Otto Stangl zelebrierte mit Geistlichem Rat Bernhard Schweiger und Gastpfarrer Albert Keller den Gottesdienst und wies in seiner Predigt auf die Wichtigkeit des Säens hin, um eine anständige Ernte einfahren zu können. Er übertrug diese Passage aus der Schrift auf das erfolgreiche Wirken Krekels in der Pfarrgemeinde. Das Hochamt war den verstorbenen Mitgliedern aller „Krekel-Chöre“ gewidmet.

Dass die Saat vielfältig aufgegangen ist, kam während der musikalischen Glückwünsche besonders deutlich zum Ausdruck. So ließen sich neben den Gästen aus Fussingen unter der Leitung von Tobias Kühn auch der Frauensingkreis, der Kinderchor sowie der Jugendchor mit passenden Liedern hören. Das Teenager-Trio mit Marlena Sojer, Lisa Schweidler und Sophia Hallweger wusste dabei in Anspielung auf Krekels Brotzeitvorlieben besonders mit einer eigens getexteten „Leberkas-Hymne“ zu gefallen.

„Mia wünschen dir Glück“ hieß es von Seiten des Kirchenchors St. Georg, das mit „Gastdirigent“ Bernhard Kohlhauf jun. einstudiert worden war. Der bekannte Volksmusiker gab auch noch eine Kostprobe seines virtuosen Könnens auf der Harmonika mit dem „armen Gigolo“. Großes Gelächter ernteten Marianne Haller und Resi Schuster als päpstlicher Gesandter und Dolmetscher. Glückwünsche überbrachten auch 1. Bürgermeister Claus Pichler, die Kirchenverwaltung, der Pfarrgemeinderat und die Ministranten.

Zu den Jubiläumszahlen 50-30-20 meinte Chorsänger Ludwig Schick, der durch das kurzweilige Programm führte, dass es sich dabei nicht um Krekels Bodymaß-Index handelt und verglich den Chorleiter flapsig mit einem Reserverad: Keine Pannen, aber immer ein gutes Profil.

Mit zünftigen Klängen trug Wolfgang Heigermoser mit seiner „Schmoiznudl-Musi“ aus den Reihen der Trachtenkapelle „D´Miesenbacher“ entscheidend zum Gelingen bei.

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