Pfarrei
St. Georg Ruhpolding

Die Kirchen- und Kunstgeschichte wird näher gebracht Ruhpoldinger Kirchen- und Kapellenweg seiner Bestimmung übergeben

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Am Start des „ökumenischen Gesamtwerkes“: Hauptinitiator Hubert Braxenthaler senior, der evangelische Pfarrer Helmut Steib und sein katholischer Amtskollege Otto Stangl (von rechts) bei der Eröffnung des „Kapellen- und Kirchenweges“.
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Erläuterungen aus erster Hand: Hubert Braxenthaler senior (rechts) führte viele Interessenten bei der Eröffnung des neuen „Kirchen- und Kapellenweges“, unter ihnen auch der katholische Pfarrer Otto Stangl (2. v. re)

Ruhpolding. Viele Kirchen, Kapellen, Marterl und Wegkreuze birgt der Ruhpoldinger Talkessel, einige fristen aber ein unbeachtetes Dasein. Damit soll jetzt Schluss sein. Auf Anregung des Pfarrgemeinderates hat sich neben einigen engagierten Einheimischen vor allem Hubert Braxenthaler senior viel Mühe gemacht, einen Wanderweg auszuarbeiten, bei dem 18 sakrale Bauwerke und Denkmäler besucht werden können. Das Ergebnis dieser umfassenden Vorbereitungen konnte am vergangenen Sonntag der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Der Ausgangspunkt des „Kirchen- und Kapellenweges“ ist die über 420 Jahre alte Schlosskapelle. Hier bezeichnete Pfarrer Otto Stangl das Projekt eingangs der Eröffnung als ökumenisches Gesamtwerk, bei dem auch der Pfarrgemeinderat von St. Georg in Zusammenarbeit mit der evangelischen Pfarrgemeinde, sowie der Tourist-Info tätig geworden sei. Hubert Braxenthaler sen. selbst war es vorbehalten, die große Zahl der Teilnehmer auf dem Weg zu führen. Er konnte dabei über interessante Hintergründe und kirchengeschichtliche Details berichten, sowie manche Anekdote anbringen.
Der klug ausgedachte Rundweg besucht natürlich die 1754 eingeweihte Pfarrkirche St. Georg, einige Kapellen, mit denen Ruhpolding so reichlich gesegnet ist, Wegkreuze, Totenbretter, Hausmadonnen und manche unbeachteten Marterl als Zeichen der Volksfrömmigkeit, die alle ihre eigene Geschichte erzählen können. Mit in die Tour eingebunden ist die mittlerweile fast 60 Jahre alte evangelische Johanneskirche, in der im besten ökumenischen Sinn auch eine kleine Andacht mit Orgelmusik stattfand. Ziel war der Dorfbrunnen mit seiner Mariensäule und hier schließt sich der Kreis des „Kirchen- und Kapellenweges“. Ein kleiner Wegbegleiter mit dem Titel „Ruhpoldinger Kirchen, Kapellen und Marterl“ wird in Zukunft den interessierten Wanderer auf dem rund eineinhalbstündigen Weg begleiten, der getrost auch als „Pilgerweg“ bezeichnet werden darf. Hab
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