Pfarrei
St. Georg Ruhpolding

Unterwegs mit den ersten Wallfahrern nach Maria Kirchental

So wie sich die Weisen aus dem Morgenland auf den Weg zum neugeborenen Gottessohn machten, pilgerten stellvertretend an die 150 Ruhpoldingerinnen und Ruhpoldinger anlässlich der jährlichen Pfarrwallfahrt zur Gottesmutter nach Maria Kirchental in der Gemeinde St. Martin bei Lofer.
Allein 58 Teilnehmer führte Franz Ringsgwandl dieses Jahr bereits zum 17. Mal auf dem langen Weg mit neun Stunden reiner Gehzeit vom Staubfall über das Heutal, die Loferer- und Bräugföll Alm zum Wallfahrtsort. Eine zweite Gruppe marschierte unter Führung von Joachim Morawietz in sechs Stunden von Schneizlreuth entlang der Saalach über Reith und den Tiroler Steig nach Kirchental. Wieder andere kamen über den Salzburger Steig, mit dem Bus, dem Fahrrad oder mit ihren Autos.
Leicht bewölktes Wetter mit angenehmen Temperaturen erleichterte den Pilgern ihren langen und anstrengenden Weg.
Nach Ankunft zogen alle gemeinsam in die Wallfahrtskirche ein, wo Pfarrer Otto Stangl und Gemeindeassistentin Cornelia Gaiser gemeinsam den Wallfahrtsgottesdienst zelebrierten. Musikalisch umrahmt wurde die Messe von der Ruhpoldinger „Rathausmusi“. Da die Wallfahrt in diesem Jahr unter dem Motto: „Unterwegs mit den ersten Wallfahrern“ stand, machte Pfarrer Stangl dies auch zum Inhalt seiner Predigt.
Nach der Messfeier ist es bereits eine schöne Tradition, dass sich die Wallfahrer im Gasthof Hochmoos unterhalb des Tiroler Steiges noch zum gemütlichen Abschluss treffen – und sei es nur, um die körperlichen Strapazen besser vergessen zu können. Was der Anlass zur Teilnahme der einzelnen Pilger auch gewesen sein mag, eines stand für sie jedenfalls fest: „Nächstes Jahr sind wir wieder dabei.“
kt1
kt2
kt3
kt4
kt5
kt6
kt7a