Pfarrei
St. Georg Ruhpolding

Geistl. Rat Pfarrer Josef Mühlbacher verstorben

bpfarrer
In den frühen Morgenstunden des 4. August ist Geistlicher Rat Josef Mühlbacher überraschend verstorben, nur kurze Zeit nach seinem 50jährigen Jahre Priesterjubiläum. Josef Mühlbacher wurde 1934 in Gaden bei Waging geboren. Nach der Volksschule wechselte er für sechs Jahre in das Priesterseminar nach Traunstein und anschließend zwei Jahre in das Internat in Fürstenried, wo er auch sein Abitur ablegte. Sei Theologiestudium machte er „auf dem Domberg“ in Freising. Am 29. Juni 1960 wurde Mühlbacher von Josef Kardinal Wendel zum Priester geweiht. Von 1960 bis 1965 war er Kaplan in St. Wolfgang bei Dorfen, in Lenggries und in Wolfratshausen. Danach zog es ihn als Militärseelsorger für zwölf Jahre zur Bundeswehr. Dort begann er zunächst als Standortpfarrer in Erding, wechselte danach nach Cuxhaven und anschließend nach Brunsum in Holland. Nach dieser Zeit hieß es für den Seelsorger, eine Pfarrstelle anzunehmen. Seine zwölfjährige Erfahrung als Militärpfarrer quer durch Europa war wohl ein wichtiger Grund für Joseph Kardinal Ratzinger, Josef Mühlbacher zum 1. September 1977 die Pfarrei des Tourismusortes Ruhpolding zu übertragen. Während seiner Amtszeit wurde unter seiner Regie viel geschaffen, so zum Beispiel die Erneuerung der Orgel in der Pfarrkirche, der Neubau des Kindergartens St. Irmgard und des Mesnerhauses in St. Valentin, sowie die Sanierung des Kirchturmes der Pfarrkirche. Ihm ist auch zu verdanken, dass die Kolpingfamilie 1980 wieder ins Leben gerufen wurde, deren Präses er bis zu seinem Ruhestand war. Im Oktober 2000 wurde er von Kardinal Friedrich Wetter zum Geistlichen Rat ernannt. 2004 ging er in Ruhestand, übergab seine Amt an Pfarrer Otto Stangl und verbrachte seinen Ruhestand bis zu seinem Tod in Ruhpolding. Seine letzte Ruhestätte fand er in der Priestergruft auf dem Bergfriedhof. In den frühen Morgenstunden des 4. August ist Geistlicher Rat Josef Mühlbacher überraschend verstorben, nur kurze Zeit nach seinem 50jährigen Jahre Priesterjubiläum. Josef Mühlbacher wurde 1934 in Gaden bei Waging geboren. Nach der Volksschule wechselte er für sechs Jahre in das Priesterseminar nach Traunstein und anschließend zwei Jahre in das Internat in Fürstenried, wo er auch sein Abitur ablegte. Sei Theologiestudium machte er „auf dem Domberg“ in Freising. Am 29. Juni 1960 wurde Mühlbacher von Josef Kardinal Wendel zum Priester geweiht. Von 1960 bis 1965 war er Kaplan in St. Wolfgang bei Dorfen, in Lenggries und in Wolfratshausen. Danach zog es ihn als Militärseelsorger für zwölf Jahre zur Bundeswehr. Dort begann er zunächst als Standortpfarrer in Erding, wechselte danach nach Cuxhaven und anschließend nach Brunsum in Holland. Nach dieser Zeit hieß es für den Seelsorger, eine Pfarrstelle anzunehmen. Seine zwölfjährige Erfahrung als Militärpfarrer quer durch Europa war wohl ein wichtiger Grund für Joseph Kardinal Ratzinger, Josef Mühlbacher zum 1. September 1977 die Pfarrei des Tourismusortes Ruhpolding zu übertragen. Während seiner Amtszeit wurde unter seiner Regie viel geschaffen, so zum Beispiel die Erneuerung der Orgel in der Pfarrkirche, der Neubau des Kindergartens St. Irmgard und des Mesnerhauses in St. Valentin, sowie die Sanierung des Kirchturmes der Pfarrkirche. Ihm ist auch zu verdanken, dass die Kolpingfamilie 1980 wieder ins Leben gerufen wurde, deren Präses er bis zu seinem Ruhestand war. Im Oktober 2000 wurde er von Kardinal Friedrich Wetter zum Geistlichen Rat ernannt. 2004 ging er in Ruhestand, übergab seine Amt an Pfarrer Otto Stangl und verbrachte seinen Ruhestand bis zu seinem Tod in Ruhpolding. Seine letzte Ruhestätte fand er in der Priestergruft auf dem Bergfriedhof.
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