Pfarrei
St. Georg Ruhpolding


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Pfarrwallfahrt im Jahr der Barmherzigkeit

Pfarrgemeinde St. Georg zu Fuß unterwegs nach Maria Kirchental
 
 
Richtig Glück mit dem Wetter hatten die Ruhpoldinger bei der 23. Fußwallfahrt nach Maria Kirchental, denn erst am Ziel setzte der angekündigte Regen ein. Eine erfreulich große Zahl von Pilgern, darunter auch einige auswärtige Wallfahrer, machten sich am vergangenen Samstag auf den Weg zur jährlichen Pfarrwallfahrt nach Maria Kirchental in der Gemeinde St. Martin bei Lofer.
 
Allein 53 Pilger gingen unter Leitung von Wolfgang Heigermoser und Sepp Egger auf dem langen, traditionellen Weg mit neun Stunden reiner Gehzeit vom Staubfall über das Heutal und die Loferer Alm zum Wallfahrtsort. Als Nachhut stand der Mitorganisator Christian Burghartswieser zur Verfügung. Die zweite Gruppe mit 33 Teilnehmern führte der Pfarrgemeinderatsvorsitzende Manfred Hartl an. Diese marschierte von Schneitzlreuth, Reith, Au bei Lofer und den Tiroler Steig nach Kirchental. Andere kamen über den „Salzburger Steig“, mit dem Bus, dem Fahrrad oder mit ihren Autos.
 
Nach Ankunft zogen alle Pilger unter Glockengeläut durch die „Pforte der Barmherzigkeit“ in die Wallfahrtskirche ein, voraus das Wallfahrerkreuz der Ruhpoldinger, das diesmal von Schwester Cortona getragen wurde. Der Wallfahrtspfarrer von Kirchental, Pater Unger, begrüßt eingangs sehr herzlich die Pilger im „Pinzgauer Dom“. Er hob den Sinn der „Pforte der Barmherzigkeit“ hervor: „Wir alle leben in der Barmherzigkeit Gottes, denn der Vater ist ein barmherziger Vater“. Pfarrer Otto Stangl zelebrierte mit Diakon Sepp Eixenberger den Wallfahrtsgottesdienst, an dem rund 180 Pilger teilnahmen. Musikalisch umrahmt wurde die Messe von der „Ruhpoldinger Rathausmusi“ und dem „Kirabiche-Viergesang“ unter Leitung von Pastoralreferent Georg Gruber. In seiner Predigt sagte Pfarrer Stangl: „Wenn man auf der Wallfahrt unterwegs ist wissen wir, dass wir alle Schwestern und Brüder sind“. Auch er ging auf das von Papst Franziskus ausgerufene „Jahr der Barmherzigkeit“ ein. Auf der Marienwalfahrt würden alle angenommen, „wie wir sind“. Und alle Pilger könnten die „Pforte der Barmherzigkeit“ ohne Bedingungen durchschreiten.
 
Nach der Messfeier ist es bereits eine schöne Tradition, dass sich die Wallfahrer im Gasthof Hochmoos unterhalb des Tiroler Steiges noch zum gemütlichen Abschluss treffen - und sei es nur, um die Strapazen besser vergessen zu können. Für die musikalische Unterhaltung sorgten dort wieder fünf Ruhpoldinger Musikanten.
hab

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