Die Marienkapelle

Marienkapelle
Die Marienkapelle befindet sich in den Mauern des Turmes und wurde entworfen und gestaltet von Herrn Walter Wohrizek. Sie hat hier den richtigen Platz, gemäß der Lauretanischen Litanei heißt es "Maria, du Turm Davids".

Bei den schmalen und hohen Fenstern zeigen die Fensterverzierungen aus Bronze je fünf Symbole von unten nach oben:
rechts den freudenreichen Rosenkranz, links den schmerzhaften Rosenkranz.

Auf der Südseite befindet sich der Altar. Der Tabernakel ist aus Guss und von Künstler Josef Hamberger gestaltet. Die linke Seite trägt das Bildmotiv: Das Wasser aus dem Felsen. Auf der rechten Seite ist das Bildmotiv: Die Wolkensäule mit der Mannsuche aus der Wüstenwanderung des Volkes Israel.

Die Motive der Tabernakelfront bestehen aus den lateinischen
Wandlungsworten der Liturgie: "Hoc est enim corpus meum. Hic est enim calix sanguinis mei, novi et aeterni testamenti: mysterium fidei, qui pro vobis et pro multis effundetur in remissionem peccatorum"
Das ist mein Leib. Das ist der Kelch meines Blutes, des neuen und ewigen Bundes. – Geheimnis des Glaubens – das für euch und für alle vergossen wird zur Vergebung der Sünden.
Über dem Altar befinden sich die fünf Symbole des glorreichen Rosenkranzes. Von den fünf Symbolen sind vier in den Wandleuchten eingearbeitet.

Es ist eine etwas freie Nachbildung des Gnadenbildes der Mutter vom guten Rat.
Der Fussboden der Marienkapelle besteht aus wertvollem, poliertem Juraschiefer.
In der obersten Stufenfläche zeigt ein mit blauen Mosaiksteinchen gefertigtes Mosaik eine Schlange, welche am Hinterkopf durch einen Fusstritt getroffen wird. Weiter sind auf dem Fussboden der Kapelle durch schwarze Steinplättchen fliehende Teufel abgebildet.
Damit wird durch das Mosaik des Fussbodens der Kampf zwischen der Frau und dem Teufel dargestellt, wie es im Schöpfungsbericht und in der geheimen Offenbarung (Kap.21) „Maria, Siegerin über die teuflische Schlange“ zu lesen ist.



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