St. Josef

Pfarrer-Andrä-Straße 3, 85664 Hohenlinden, Telefon: 08124-9593, E-Mail: St-Josef.Hohenlinden@erzbistum-muenchen.de

Nachrichten der Pfarrei Hohenlinden

Stand: 23.04.2017

Liebe Mitchristen,

der Mai ist traditionell nicht nur den Erstkommunionen vorbehalten. Als Katholiken begehen wir ihn auch als „Marien-Monat“, in dem sich immer wieder Menschen treffen, um gemeinsam mit Maria zu beten und sie besonders zu verehren.

Marienfrömmigkeit?!

„Ist Marienfrömmigkeit nicht irgendwie ein altmodisches und verstaubtes Relikt früherer Zeiten?“ – werden manche vielleicht fragen.

Klar ist: Marienverehrung ist durch die Jahrhunderte immer geprägt von der jeweiligen Zeit und den Lebensumständen der jeweiligen Menschen sowie deren religiöse Sozialisation. Marienverehrung ist damit vielgestaltig und sehr unterschiedlich. Letztlich hängt ihre Form von der jeweiligen Zeit, der eigenen Biographie und der persönlichen Beziehung eines jeden Menschen zu Maria ab.

Das Zweite Vatikanische Konzil (1962- 65) hat uns eine – so finde ich – gute und schöne Formulierung als Hilfe an die Hand gegeben, wenn es Maria als „Schwester im Glauben“ bezeichnet. Sie tut das, was uns Menschen nicht immer leicht fällt: glauben! Denn Glauben heißt „mutig sein“!

Der Weg des Glaubens

Maria ist genauso wie jede und jeder Getaufte den Weg des Glaubens gegangen. Sie kann uns deshalb dabei helfen, den christlichen Glauben anzunehmen und ihn im eigenen Leben lebendig und fruchtbar werden zu lassen – im Gebet, aber auch z. B. im Gespräch und in der Begegnung mit anderen Menschen.

Auch heute: Vorbilder nötig

Auch in unserer heutigen Zeit brauchen wir noch dringend Vorbilder, die uns helfen, in einer reflektierten, durchdachten und intelligenten Weise dem Willen Gottes in unserem Leben zu folgen. Auch hier kann uns Maria Vorbild sein. Auf die Ankündigung des Engels, dass sie ein Kind empfangen soll, hat sich Maria nicht einfach mit Pauken und Trompeten dem Willen Gottes unterworfen. Sie fragt kritisch nach, weil sie weiß, dass das von Natur aus eigentlich nicht möglich ist. Die Antwort des Engels ist ein Zitat aus dem Alten Testament: „Bei Gott ist nichts unmöglich“. Im Alten wie im Neuen Testament wird vergleichbar argumentiert: Obwohl etwas nach unserem menschlichen Wissen nicht möglich ist, kann es Gott ermöglichen. Über Ereignisse im eigenen Leben nachzudenken, nachzufragen und sich dann überlegt und glaubend doch auf die Verheißung Gottes einzulassen – das können wir von Maria lernen.

Bedeutung aus der Bibel

Sie merken schon: Bei allem, was wir über Maria sagen, müssen wir uns an der Heiligen Schrift orientieren. Dort steht zwar mengenmäßig nicht sehr viel, dafür ist es qualitativ von hoher Bedeutung. Von Jesus abgesehen gibt es in den Evangelien und der Apostelgeschichte mit Petrus, dem Apostelfürsten, Johannes, dem Evangelisten und Maria, der Mutter Jesu, nur wenige Personen, die eine zentrale Rolle spielen und die auf ihre je eigene Weise das Christentum geprägt und geformt haben. Maria zeigt sich uns dabei als die Betende, die Besonnene und vor allem: als die Glaubende – als Vorbild und Schwester im Glauben!

Marienverehrung in Bayern

Von der großen Verehrung Mariens als Betende, Besonnene und Glaubende, zeugen die zahlreichen Marienkirchen in unseren Breiten. Allein in unserem Erzbistum sind es – neben dem Münchner und dem Freisinger Dom – rund vierhundert. An vielen großen und kleinen Wallfahrtsorten, wie z. B. Altötting und Tuntenhausen, aber auch Maria Thalheim oder Dorfen sowie bei uns in Maria Tading, wird Maria verehrt und um ihre Fürsprache bei Gott angerufen.

Marienverehrung als Chef-Sache

Durch die Jahrhunderte war die Marienverehrung in Bayern quasi auch Chef-Sache. Die bayerischen Herzöge und Könige gingen nicht nur selbst auf Fuß-Wallfahrt zu den Marienwallfahrtsorten, sondern förderten groß- zügig die Verehrung Mariens und den Bau von Marienkirchen. Besonders in der Zeit der katholischen Reform im 16. und 17. Jahrhundert wurde die Heiligen- und besonders die Marienverehrung noch stärker ein Kennzeichen des Katholischen. Herzog Maximilian I. tat in seiner Regierungszeit den entscheidenden Schritt, als er Maria in spezieller Weise als Patronin des Landes Bayern ausrufen lies. In tiefer Frömmigkeit fühlte er sich ganz als Diener Mariens, die er als eigentliche Regentin seines Landes ansah. Er selbst gab einer Marienfigur an der Münchner Residenz auch den Titel „Patrona Bavariae“.

Maria Patrona Bavariae

Geprägt von den Schrecken des Ersten Weltkriegs ergriffen König Ludwig III. und seine Gemahlin die Initiative und baten den damaligen Papst Benedikt XV. um die offizielle Genehmigung für ein Fest „Maria Patrona Bavariae – Maria, Schutzfrau Bayerns“. Das erste Mal wurde es 1916 in München begangen. Seit 1917 wird es in ganz Bayern gefeiert. Und so dürfen wir bayerischen Katholiken dieses Jahr mit dem 100-Jährigen ein besonderes Jubiläum feiern!

Feier des Jubiläums

Darum laden unser Erzbischof Reinhard Kardinal Marx und die anderen bayerischen Bischöfe herzlich zur Mitfeier dieses Jubiläums am Samstag, 13. Mai 2017, nach München ein.

In unserem Pfarrverband feiern wir ebenfalls zahlreiche Maiandachten (siehe Gottesdienste und Übersicht), zu denen wir Sie recht herzlich einladen!

Vielleicht haben Sie ja Lust, sich in diesem Jubiläums-Jahr (wieder) neu mit Maria, unserer großen Schwester, im Glauben zu beschäftigen und sie dabei (vielleicht) noch einmal anders zu entdecken. Wir wünschen Ihnen die nötige Ruhe und Gelassenheit, viel Neugier, Besinnung und Freude beim Entdecken!

Ihr Christoph Stürzer
Pfarrverbandsleiter

„Lass mich eine Flamme sein“ – Firmung 2017

…unter diesem Motto stand die diesjährige Firmung, die bei strahlendem Sonnenschein am 31. März in unserem Pfarrverband gefeiert wurde. Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger spendete am Vormittag in Tading 41 Jugendlichen aus den Pfarreien Forstern-Tading und Buch und am Nachmittag 39 Jugendlichen aus den Pfarreien Hohenlinden und Pastetten in Hohenlinden dieses Sakrament. Damit sind sie erwachsene, mündige Christen - volle Mitglieder in unseren Pfarrgemeinden. Passend zum Motto hat jeder Firmling eine eigene Kerze gestaltet, die dann bei der Firmung entzündet wurde. Damit haben die Jugendlichen bekräftigt, dass sie sich von Gottes Geist haben entflammen lassen. Allen, die zum Gelingen dieses Tages beigetragen haben, von den FirmhelferInnen bis zu den fleißigen Händen, die für das leibliche Wohl beim Stehempfang gesorgt haben, sei an dieser Stelle von Herzen ein großes Dankeschön gesagt.

Frauengemeinschaft Hohenlinden - Maiandacht

Herzliche Einladung zur Maiandacht am 3. Mai um 19.00 Uhr bei der Appl-Kapelle. Bei schlechtem Wetter findet die Maiandacht in der Marienkirche statt. Anschließend laden wir alle zum gemütlichen Beisammensein bei Familie Seitz, Kapellenweg 10, ein.

kfd-Theaterfahrt

Am Freitag, 23. Juni 2017, findet die Theaterfahrt nach Bad Endorf statt. In diesem Jahr wird die Lebensgeschichte von Martin Luther aufgeführt. Abfahrt ist um 18.30 Uhr am Kirchplatz.

Dekanatsmaiandacht Ebersberg

Einladung zur Dekanatsmaiandacht am Freitag, 19. Mai 2017, um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Sebastian Ebersberg. Abfahrt um 18.30 Uhr am Kirchplatz in Hohenlinden.

Bergmesse mit Besuch bei Andreas Lederer

Am Samstag, 29. Juli 2017, besuchen wir Andreas Lederer in seiner neuen Pfarrei. Geplant ist um 12.00 Uhr ein gemeinsamer Gottesdienst in der Wendelstein Kapelle - Deutschlands höchstgelegener Kirche. Begleitet werden wir von der Hohenlindener Blasmusik. Nach dem Gottesdienst findet ein gemeinsames Mittagessen im Wendelsteinhaus statt. Einkehr zu Kaffee und Kuchen ist dann am Nachmittag im Tal. Abfahrt ca. 9.00 Uhr in Hohenlinden, Rückfahrt gegen 17.00 Uhr. Wer gerne mitfahren möchte, sollte sich diesen Termin schon einmal vormerken. Im nächsten Pfarrbrief gibt es noch weitere Informationen auch zur Anmeldung.

Beitrag Gottesdienstordnung 2017

Die Pfarrbriefverteiler werden in der nächsten Zeit wieder den Unkostenbeitrag für die Gottesdienstordnung in Höhe von 5,00 Euro kassieren.
Vergelt`s Gott.

Besonderes Jubiläum

Seit 50 Jahren ist Frau Therese Riepl Mitglied des Kirchenchores. Pfarrer Christoph Stürzer dankte ihr im Namen der Pfarrei für ihr Engagement in all den Jahren und überreichte einen Blumenstrauß und eine Dankurkunde der Pfarrei sowie eine Urkunde des Erzbischöflichen Ordinariats.

Wallfahrt der Pfarreien Buch am Buchrain und Hohenlinden nach Tuntenhausen

Am Samstag, den 29. April 2017, ist die alljährliche Wallfahrt der Pfarreien Buch am Buchrain und Hohenlinden nach Tuntenhausen.
Abmarsch für die Fußwallfahrer:
4.00 Uhr Kirchplatz in Buch am Buchrain
5.30 Uhr Gärtnerei Weinberger in Hohenlinden
8.30 Uhr Volksfestplatz Ebersberg
Wer in Ebersberg ein Frühstück haben möchte, soll sich bitte bei Herrn Perzl unter der Telefon-Nummer 0 81 24 / 9 09 95 50 anmelden.

Bus-Wallfahrer bzw. Rückfahrt
Wer mit dem Bus mitfahren möchte, auch alle Fußwallfahrer, die nur zurückfahren wollen, bitte die Anmeldezettel ausfüllen und spätestens bis 25. April 2017 in einem der Pfarrbüros abgeben, bzw. in den Briefkasten werfen. Die Fahrtkosten werden im Bus kassiert: für Hin- und Rückfahrt 8,00 € und für nur Hin- oder Rückfahrt 5,00 €. Für Erstkommunionkinder und Firmlinge übernimmt die jeweilige Pfarrei die Buskosten.

Abfahrt Bus im Pfarrverband
12.15 Uhr Buch, Kirchplatz
12.30 Uhr Hohenlinden, Kirchplatz

Wallfahrtsamt (Eucharistiefeier) in Tuntenhausen um 14.00 Uhr
Nach dem Gottesdienst kehren wir beim Filzenklas in Fuchsholz / Tuntenhausen ein, bevor es um ca. 17.00 Uhr wieder nach Hause geht.

Rückkehr im Pfarrverband (Bus)
ca. 17.45 Uhr Hohenlinden, Kirchplatz
ca. 18.00 Uhr Buch, Kirchplatz

Wir freuen uns auch über Wallfahrer aus den anderen Pfarreien des Pfarrverbands. Bitte im jeweiligen Pfarrbüro kurz Bescheid geben, damit wir evtl. zusätzliche Haltestellen für den Bus organisieren können. Danke.

Auf dem Weg mit Maria… – 40. Fußwallfahrt nach Altötting

Am Samstag, den 20.05.2017, und Sonntag, den 21.05.2017, findet wieder die alljährliche Fußwallfahrt nach Altötting statt.

Am Samstag, den 20.05.2017, um 19.00 Uhr feiern wir in Hohenlinden die Vorabendmesse für unsere verstorbenen Wallfahrer, anschlie- ßend fahren wir mit Privatautos nach Haag zum Weißbräu.

Fußwallfahrt:
20.00 Uhr Abfahrt in Hohenlinden (Kirche )
ca. 20.15Uhr Beginn der Fußwallfahrt in Haag beim Weißbräu (Begleitfahrzeug fährt mit).
Die Rückfahrt am Sonntag, den 21.05.2017, erfolgt mit dem Bus bis Hohenlinden.

Dieses Jahr feiert unsere Wallfahrt Jubiläum: Zum 40. Mal machen wir uns auf den Weg. Um auch allen früheren Wallfahrern die Möglichkeit zu geben nach Altötting zu kommen wird am Sonntagmorgen ein Bus eingesetzt:

Abfahrtszeiten Bus:
05.00 Uhr Abfahrt in Hohenlinden am Kirchplatz nach Heiligenstadt
05.45 Uhr Abmarsch der Fuß- und Buspilger von Heiligenstadt über den Kreuzweg zur Gnadenkapelle (ca. 6 km)
09.00 Uhr Wallfahrtsamt (Eucharistiefeier) in der Bruder Konrad Kirche
10.00 Uhr Rückfahrt mit dem Bus vom Busparkplatz

Aus organisatorischen Gründen ist diesmal die Anmeldung aller Teilnehmer zwingend erforderlich. Anmeldeschluß: 14.05.2017

Ewige Anbetung für Kinder

„Eine Traumstunde bei Gott“ so hieß das Thema für die Anbetungsstunde am Tag der Ewigen Anbetung, zu der 35 Buben und Mädchen im Kindergarten- und Grundschulalter mit ihren Müttern gekommen waren. Zu Beginn wurde den Kindern die Bedeutung der geweihten Hostie in der Monstranz und deren Verehrung erklärt.

Erlös Fastenessen

Auch in diesem Jahr werden wir mit dem Erlös des Fastenessens in Höhe von 307,62 Euro die Kinder im Waisenhaus von Frau Margaret Boogere in Uganda unterstützen.

Caritas Frühjahrssammlung

Sie haben die Caritas im Frühjahr mit einer Spende in Höhe von 3.590,48 Euro unterstützt. Ein herzliches Vergelt´s Gott an alle Spender.


Der Spendenerlös bleibt hier vor Ort: 60 Prozent bekommt das Caritas Zentrum Grafing und 40 Prozent unsere Pfarrei. Sollten Sie selbst einmal in eine schwierige Lebenssituation geraten, dann scheuen Sie sich bitte nicht, sich ebenfalls an die Pfarrei oder an das Caritas Zentrum zu wenden. Bedanken dürfen wir uns natürlich auch sehr herzlich bei unseren Sammler/-innen, die sich immer wieder zu diesem Dienst bereit erklären.

Ministrantenzeltlager im Pfarrgarten Forstern

Von Freitag, 16. Juni 2017, bis Samstag, 17. Juni 2017, wollen wir mit allen Ministranten und Ministrantinnen des Pfarrverbandes wieder ein Zeltlager im Forsterner Pfarrgarten machen.

Unser Programm sieht folgendermaßen aus:
Freitag
16.00 Uhr Aufbau der Zelte im Pfarrgarten, Hirschbachweg 4 (Bitte mitbringen: 1 Zelt, 1 Isomatte, 1 Schlafsack, 1 Kissen, Schlaf- und Waschsachen, Taschenlampe, evtl. Kuscheltier!!!)
17.00 Uhr Lagerfeuer, Grillen und verschiedene Spiele, Nachtwanderung zu spä- ter Stunde
Samstag
8.00 Uhr Wecken und Frühstück
10.00 Uhr Ende des Zeltlagers
Die Anmeldung (gibt es bei den Oberministranten) bitte bis spätestens Freitag, 9. Juni 2017, in den Pfarrbüros abgeben. Auf zahlreiche Teilnahme freuen sich die OberministrantInnen des Pfarrverbandes!

Oberministranten-Konferenz des Pfarrverbandes

Am Dienstag, 2. Mai 2017, trifft sich die Oberministranten-Konferenz des Pfarrverbandes um 18.00 Uhr zur nächsten Sitzung im Jugendraum im Pfarrhaus Forstern.