St. Josef

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Nachrichten der Pfarrei Hohenlinden

Stand: 27.12.2016

Liebe Pfarrangehörige!

Liebe Pfarrangehörige,
 
dass Jesus all die Menschen wunderbar mit Brot speiste, ist uns allen bekannt. Lothar Zenetti hat diesen Text des Evangelisten Matthäus umgeschrieben:
 
„Jesus zog sich zurück. Mit einem Boot fuhr er über den See an einen abgelegenen Ort, um allein zu sein. Die Volksscharen in den Städten hörten davon und folgten ihm zu Fuß nach. Als er die Augen erhob, sah er, wie viele Menschen um ihn versammelt waren und wie viele noch herandrängten. Und er empfand Mitleid mit ihnen und heilte die Kranken.
Da es Abend wurde, traten seine Jünger zu ihm und sprachen: Herr, die Zeit ist vorgerückt, es ist schon spät. Entlasse die Menge. Sie haben keine Zeit und wir auch nicht! Da wandte sich Jesus an seine Jünger: Weshalb sollen sie weggehen? Gebt ihnen doch Zeit, gebt ihnen von eurer Zeit!
Sie sagten zu ihm: Wir haben ja selber keine, und was wir haben, dieses wenige, wie soll das reichen, um uns um jeden zu kümmern?
Doch es fand sich, dass einer von ihnen noch fünf Termine frei hatte, zur Not, mehr nicht, dazu zwei Viertelstunden. Jesus lächelte und sagte: Gut, das ist doch schon etwas! Stellen wir es den Leuten zur Verfügung! Und er ließ die Menge erneut Platz nehmen.
Er nahm die fünf Termine, die sie hatten und dazu die beiden Viertelstunden. Er blickte zum Himmel auf und sprach ein Segensgebet. Dann teilte er das Vorhandene auf und ließ austeilen die kostbare Zeit, die sie hatten, durch seine Jünger an die vielen Leute.
Und siehe, es reichte nun das wenige für alle. Keiner ging leer aus. Ja, sie füllten am Ende noch zwölf Tage mit dem, was übrig war an Zeit. Und dabei waren es an die fünftausend Männer, die Frauen und Kinder gar nicht gerechnet.
Es wird berichtet, dass die Jünger sehr staunten. Denn alle sahen es: Selbst das Unmögliche wird möglich durch ihn.“
Ich wünsche uns, dass wir mit der Zeit, die uns gegeben ist,
so umgehen können, wie Lothar Zenetti es beschrieben hat.
 
Allen eine gute Zeit im Neuen Jahr 2017!
Ihre Gemeindereferentin
Manuela Steck

„Eine Messe bestellen“

Vom Sinn der Mess-Intentionen und Gebets-Bitten
 
Eine Messe lesen lassen, wie man früher gesagt hat – oder eine Mess-Intention stiften, wie es korrekt heißt: Gemeint ist damit jeweils das Gleiche, nämlich eine Messe unter eine ganz bestimmte Absicht (= Intention) zu stellen. Meist ist diese Absicht das Gedenken an verstorbene Verwandte, Freunde oder Vereinsmitglieder. Auch um Dank zu sagen, werden Mess-Intentionen angegeben, z. B. anlässlich einer Goldenen Hochzeit oder eines runden Geburtstags, oder auch um einen Heiligen besonders zu ehren, sei es der eigene Namenspatron oder ein anderer Schutzheiliger.
 
Was steckt hinter diesem Brauch, bestimmte Intentionen in die Messfeier hineinzunehmen?
Am häufigsten werden Mess-Intentionen für einen Verstorbenen angegeben. Das dient aber nicht dazu, diesen Verstorbenen „aus dem Fegfeuer zu holen“ und „in den Himmel hineinzubeten“, wie es in vielen frommen, aber zugleich theologisch falschen Schriften bis weit ins 20. Jahrhundert hinein zu lesen war.
Denn Jesus Christus hat durch seinen Tod und seine Auferstehung ein für alle Mal klargemacht, dass Gott allein die Macht hat, den Verstorbenen ewiges Leben zu schenken. Dieses Geschenk des ewigen Lebens ist für Gott nicht davon abhängig, ob und wie viel für einen Verstorbenen hier auf der Erde gebetet wird.
 
 
 
Warum dann überhaupt das Gedenken an Verstorbene in der Messfeier?
Wenn wir eine Mess-Intention für einen Verstorbenen bestellen und zum entsprechenden Zeitpunkt in die Kirche gehen, um die Messe mitzufeiern, denken wir in dieser Messfeier besonders an den Verstorbenen. Wir danken Gott für das Gute, das wir durch den Verstorbenen erfahren haben und bitten, Gott möge dem Verstorbenen viel Gutes schenken im ewigen Leben. Dabei dürfen wir darauf vertrauen, dass der Verstorbene bereits bei Gott angekommen ist und in seinem Reich lebt. Vielleicht bitten wir auch den Verstorbenen, bei Gott ein gutes Wort für uns und andere Menschen einzulegen.
 
Das namentliche Gedenken an einen Verstorbenen innerhalb einer Messfeier hält also die Verbindung zwischen Lebenden und Verstorbenen, zwischen diesseitiger und jenseitiger Welt aufrecht.
Dabei ist die Messfeier der beste Ort, um an Verstorbene zu denken, weil ja in jeder Messfeier einer wesentlichen Wahrheit unseres Glaubens gedacht wird: Wir begehen Jesu Leiden, Tod und Auferstehung. So wie er sind auch unsere Verstorbenen nach ihrem Tod auferstanden – und genau so werden auch wir nach unserem Tod auferstehen!
 
Wenn wir in der Messe Eucharistie (Danksagung) feiern, geht die Gemeinschaft über die konkret versammelte Gemeinde hinaus. Wir wissen uns nicht nur verbunden mit allen Menschen weltweit, die zur Kirche gehören. Wir sind auch verbunden mit allen, die vor uns geglaubt haben und die getauft waren.
 
Damit für all diese auch gebetet wird, verpflichtet das Kirchenrecht jeden Pfarrer, dafür zu sorgen, dass an Sonn- und Feiertagen für die ihm anvertrauten Gemeinden ein sogenannter „Pfarrgottesdienst“ gefeiert wird. Dieser hat darum automatisch die feste Mess-Intention für alle lebenden und verstorbenen Mitglieder der Pfarrei(en).
 
Deshalb werden wir im Pfarrverband ab Januar 2017 abwechselnd in allen Pfarreien nur mehr einen Pfarrgottesdienst mit der oben genannten Intention feiern. Für diesen Pfarrgottesdienst kann keine persönliche Mess-Intention angegeben werden, da ja bereits für alle Lebenden und Verstorbenen unseres Pfarrverbands die Messe gefeiert wird. In den anderen Eucharistiefeiern des Wochenendes wird die Angabe von Mess-Intentionen wie bisher möglich sein. Es geht also nicht darum, Ihnen die Möglichkeit für Intentionen zu nehmen, sondern darum, das Gebet für Lebende und Verstorbene als eine wichtige Aufgabe der christlichen Gemeinde ernst zu nehmen und darum auch umzusetzen.
 
Mess-Intentionen anzugeben hat durchaus seinen Sinn. Sie tun vor allem denen gut, die sie angeben: In der Messfeier hören wir das Wort Gottes, wir begegnen Jesus ganz konkret und spürbar in der Kommunion und wir erhalten den Segen Gottes.
 
Dazu haben wir Zeit, in den Anliegen einer Mess-Intention ganz persönlich zu Gott zu beten in dem Wissen: Alle Mitfeiernden beten in meiner Intention mit! Eine Messfeier kann so für uns alle zum Lichtblick in der Trauer um einen Verstorbenen werden. Sie schafft Verbundenheit mit den Verstorbenen, die durch ihre Taufe zur Gemeinschaft der Kirche gehören. Sie schafft aber auch Verbundenheit mit den anderen Mitfeiernden in der Kirche. Sie ist der Ort für Dank, wie auch für Bitten. Denn für Gott hat jedes Anliegen höchste Priorität.
Wenn wir Gottesdienst feiern bringen wir in den Fürbitten, dem „Allgemeinen Gebet der Gläubigen“ wie es offiziell heißt, unsere Anliegen vor Gott.
Als Gemeinde nehmen wir dann unser allgemeines Priestertum, an dem wir durch die Taufe Anteil haben, wahr und schaffen so eine besonders tiefe Verbundenheit mit Gott und unseren Verstorbenen. Deshalb werden die Namen der Verstorbenen auch in einer Fürbitte genannt. Das gilt besonders für die Eucharistiefeier.
 
Gerne beten wir mit Ihnen aber auch in einer Wort-Gottes-Feier in ihren Anliegen.
Darum haben Sie auch die Möglichkeit, für die Wort-Gottes-Feiern Gebetsgedenken in unseren Pfarrbüros anzugeben. Diese werden dann ebenfalls in der Gottesdienstordnung abgedruckt. Im Gegensatz zum Stiftungsbetrag für eine Mess-Intention erbitten wir für das Gebetsgedenken von Ihnen eine Spende.
Für die Nennung der Namen in den Fürbitten bitten wir Sie, bei der Angabe einer Mess-Intention oder eines Gebetsgedenkens sowohl den Vor- als auch den Nachnamen der Person mit anzugeben, für die wir als Gemeinde beten sollen. Mögen wir in unserem Pfarrverband die uns in der Taufe geschenkte Würde des allgemeinen Priestertums immer mehr entdecken und so stetig zu einer großen Gebetsgemeinschaft in den verschiedenen Anliegen der Kirche, der Menschen und unserer Zeit zusammenwachsen.
 
Eine segensreiche Zeit, auch im Namen des ganzen Seelsorgeteams, wünscht Ihnen


Ihr Christoph Stürzer, Pfarrverbandsleiter
 
 

Erwerb von Grabstätten / Grabflächen in den Friedhöfen Hohenlinden, Kronacker und Preisendorf

Der Erwerb von Grabstätten (Einzelgrab, Familiengrab, Erdgräber für Urnen) kann bereits zu Lebzeiten erfolgen und entlastet die Hinterbliebenen bei der Suche nach einem würdigen Bestattungsort im Sinne des Verstorbenen. Es besteht auch immer wieder die Möglichkeit, eine aufgelöste Grabstätte (mit oder ohne Grabstein) zu übernehmen. Aktuell kann jetzt ein Einzelgrab im Neuen Friedhof Hohenlinden mit Grabstein erworben werden, das zum 31.12.2016 aufgelöst wird.
Zur allgemeinen Information: Die Auflösung einer Grabstätte ist auf schriftlichen Antrag an die Kirchenverwaltung nach Ablauf der Ruhefrist möglich. Die Ruhefrist beträgt in Hohenlinden und Kronacker 15 Jahre, in Preisendorf 25 Jahre. Die Ruhefrist beginnt mit dem Tag der Beerdigung.
Für Fragen und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Mitglieder der Kirchenverwaltung (KV).
Mitglieder KV: Elisabeth Lux, Lorenz Nagler, Martin Maier, Franz Reitmeier, Josef Perzl, Josef Gallenberger

Kripperl-Landkarte des Erzbistum München und Freising

Der Sankt Michaelsbund München hat in diesem Jahr eine Kripperl-Landkarte zusammengestellt.  Seit dem 15. Dezember können sich nun Krippenfreunde  auf der Internetseite des Erzbistums München und Freising einen Überblick verschaffen, wo in der Nähe eine Krippe aufgebaut ist und zu welchen Zeiten diese besichtigt werden kann. Der Kripperl-Finder ist unter www.erzbistum-muenchen.de/kripperl aufrufbar.  Gleiches gibt es auch seit zwei Jahren für die Heiligen Gräber unter www.erzbistum-muenchen.de/heilige-graeber. Auf beiden Seiten ist unsere Pfarrei vertreten.

Sternsingeraktion 2017

Von Sonntag, 1. Januar 2017 bis einschließlich Freitag, 6. Januar 2017 ziehen unsere Sternsinger von Haus zu Haus und sammeln für Kinder in Kenia. Die Sternsingeraktion 2017 steht unter dem Motto „Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und weltweit.“ Wir bitten um freundliche Aufnahme der Sternsinger. Vielen Dank!

Anmeldung für das Kindergartenjahr 2017/2018 im Katholischen Kindergarten St. Josef

Am Montag, 06.03.2017  ist der katholische Kindergarten von 15.00 bis 17.00 Uhr zum „Schnuppern“ geöffnet.
Alle interessierten Eltern, die ihr Kind im Herbst in den Kindergarten geben möchten, sind dazu herzlich eingeladen.
Eltern und Kinder sollen dazu bitte Hausschuhe mitbringen. Die Eltern können die Einrichtung, die Räumlichkeiten, das Personal und unsere Konzeption kennen lernen. Die Erzieherinnen stehen dabei zum persönlichen Gespräch zur Verfügung. Unsere Öffnungszeiten von 7.00 bis 15.00 Uhr können gegeben falls nach den Bedürfnissen der Eltern abgeändert werden.
 
Anmeldung: Am Montag, 13.03.2017 und Dienstag, 14.03.2017 können alle interessierten Eltern nach Terminvereinbarung in der Zeit von 08.30 – 12.00 Uhr ihre Kinder für das neue Kindergartenjahr bei uns anmelden (andere Termine sind nach Absprache möglich). Bitte bringen Sie bei der Anmeldung das gelbe Untersuchungsheft
mit.

Gottesdienste in der Marienkirche Hohenlinden

Vom 27. November 2016 (1. Advent und Beginn des neuen Kirchenjahres) bis zum
3. April 2017 ist die Marienkirche für regelmäßige Gottesdienste wegen fehlender Heizmöglichkeit geschlossen. In dem genannten Zeitraum finden deshalb die Gottesdienste in der Pfarrkirche St. Josef statt.

Gottesdienste in der Filialkirche St. Stephanus Preisendorf

Vom 27. Dezember 2016 bis zum 3. April 2017 ist die Filialkirche Preisendorf für regelmäßige Gottesdienste wegen fehlender Heizmöglichkeit geschlossen.

Gottesdienste in der Filialkirche St. Johannes Kronacker

Vom 16. Januar 2017 bis zum 3. April 2017 ist die Filialkirche Kronacker für regelmäßige Gottesdienste wegen fehlender Heizmöglichkeit geschlossen.