St. Josef

Pfarrer-Andrä-Straße 3, 85664 Hohenlinden, Telefon: 08124-9593, E-Mail: St-Josef.Hohenlinden@erzbistum-muenchen.de

Die Konzeption unseres Kindergartens

zuletzt aktualisiert am 26.06.2016

Vorwort des Trägers

Liebe Eltern,
 
von der Allgemeinheit wird das Engagement in der Erziehung oft viel zu wenig gewürdigt. Auf der anderen Seite steigen die Erwartungen an öffentliche Ein­richtungen, wie Kindergärten und Schulen.
In diesem Spannungsfeld versuchen die Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen unseres Kindergartens St. Josef den ihnen anvertrauten Kindern eine Heimat zum geben.
 
Um Ihnen einen aktuellen Überblick in unsere Ein­richtung zu ermöglichen, wurde vom Kindergarten­team eine Konzeption erarbeitet.
Das Konzept wurde geschrieben, um die Arbeit in unserem Kindergarten transparent zu machen. Es soll Ihnen Ziele und Schwerpunkte darlegen und hoffentlich viele Fragen beantworten.
 
Es zeigt Ihnen auch die verantwortungsvolle Aufgabe, die nur im engen Miteinander zwischen Elternhaus und Kindergarten gelingen kann.
Die Konzeption richtet sich an alle, die sich für unseren Kindergarten interessieren und natürlich auch an die Eltern, die beabsichtigen ihr Kind unseren Mitarbeiter­innen anzuvertrauen.
 
Als Vertreter des Trägers des Kindergarten St. Josef danke ich der Kindergartenleitung, den Erzieherinnen und Kindergartenpflegerinnen für ihren persönlichen Einsatz sich kreativ und menschlich zu engagieren sowie die Mühe und Bereitschaft dieses Konzept zu erstellen.
Josef Kriechbaumer
Dekan

Situationsanalyse

Die Gemeinde Hohenlinden hat etwa 3000 Einwohner.
Das Einzugsgebiet des Kindergartens setzt sich neben dem Hauptort aus mittleren bis kleinen Ortsteilen zusammen (siehe Karte).
Das Bild der Gemeinde ist ländlich geprägt. Man findet landwirtschaftliche Betriebe, sowie kleine und mittel­ständische Unternehmen.
Die Einwohner setzen sich zusammen aus einge­sessen­en und zugezogenen Bürgern, die in Eigenheimen oder Mietwohnungen leben.
Alleinerziehende Elternteile und doppelt berufstätige Eltern sind immer mehr auf eine kontinuierliche Betreu­ung und ausgedehnte Öffnungszeiten im Kindergarten angewiesen.
 
Unser Kindergarten bietet verlängerte Öffnungszeiten. Er liegt zentral in unmittelbarer Nähe der Kirche, der Gemeinde und der Grundschule und ist für die meisten Eltern zu Fuß erreichbar. Nur wenige sind auf einen PKW angewiesen.
Kontakte zwischen Eltern und Kindern entstehen schon vor dem Eintritt in den Kindergarten z.B. durch ver­schiedene Freizeitangebote, durch die Krabbel­gruppe oder dem Spielplatz.

Gesetzliche Vorgaben

Unser Kindergarten befindet sich in kirchlicher Träger­schaft, vertreten durch Herrn Pfarrer Budner.
 
Die Finanzierung wird gewährleistet durch die kind­bezogenen Zuschüsse des Staates, einer Defizitüber­nahme seitens der Gemeinde und den Elternbeiträgen.
Das neue Bayr. Bildungs- und Betreuungsgesetz gibt Richtlinien für pädagogische Inhalte und die perso­nellen Anforderungen vor.

Pädagogische Arbeit mit den Kindern

1. Grundsätze der pädagogischen Arbeit

Unser Kindergarten stellt in seinem Erziehungskonzept die ganzheitliche elementare Persönlichkeitsbildung in den Mittelpunkt der Erziehung, Bildung und Betreuung.
Voraussetzung dafür ist die uneingeschränkte Akzep­tanz jedes Kindes.
Diese erlebte mitmenschliche Erfahrung ist Grundlage für die gesamte Persönlichkeitsbildung des Kindes.
Eine individuelle Förderung und eine qualitativ gute pädagogische Arbeit ist für uns eine Selbstverständ­lichkeit

a) Rechte des Kindes

Jedes Kind hat ein Recht auf .....

  • Erziehung und Bildung
  • Genesung bei Krankheit
  • körperliche und geistige Entwicklung
  • Äußerung seiner Meinung
  • Achtung seiner individuellen Persönlichkeit
  • Befriedigung seiner Bedürfnisse
  • eine kindspezifische Einrichtung
  • Entscheidungsfreiheit
  • "Nein" sagen
  • Selbständigkeit entsprechend seiner Fähigkeiten
  • Fehler
  • Wünsche
  • Schutz und Unversehrtheit

Unser Bild vom Kind
b) Unser Bild vom Kind

Wir sehen das Kind als schutzbedürftiges, Geborgenheit suchendes Individuum und eigenständige Persönlich­keit.
Sie sind auf die Zuwendung und Aufmerksamkeit der Erwachsenen angewiesen.
Kinder sind von Geburt an aktiv am Lerngeschehen beteiligt und sind voller Wissensdurst und Ideen.

c) Grundhaltung der pädagogischen Fachkräfte
 
Wir sind für die Kinder Freund bzw. Partner und nehmen jedes Kind an wie es ist, mit seinen eigenen Bedürfnissen und Interessen.
 
Wir möchten eine sichere und vertrauensvolle Bezieh­ung zu jedem einzelnen Kind aufbauen, damit die Kinder sich bei uns wohl fühlen.
 
Unser Alltag mit den Kindern ist geprägt von gegen­seitigem Vertrauen, respektvollem Umgang und einer demokratischen Grundhaltung.
 
Wir schenken jedem Kind die nötige Aufmerksamkeit, Zuwendung und Geborgenheit.
d) Schutzauftrag bei Kindesgefährdung
 
Nach § 8a nach SGB VIII ist der Kindergarten ver­pflichtet, jedem Hinweis und jedem Verdacht auf Grenzüberschreitung, Misshandlung oder sexualisierter Gewalt nachzugehen.
Unsere Erziehungshaltung, die das kindliche Selbst­bewusst­sein stärkt und die Selbstbestimmung über den eigenen Körper schult, ist die Basis jeder Vorbeugung.
Die Förderung der Basiskompetenzen geschieht durch nachfolgend aufgeführte Erziehungs- und Bildungsbereiche.
e) Partizipation
 
Kinder haben das Recht, an allen sie betreffenden Entscheidungen, entsprechend ihrem Entwicklungs­stand beteiligt zu werden.
In unserer Einrichtung wollen wir den Kindern ermög­lichen, Eigenverantwortung zu übernehmen und eigene Aktivitäten zu gestalten, soweit sich dies mit ihrem Wohl und der Gemeinschaft vereinbaren lässt. Als Betroffene in eigener Sache wollen wir die Kinder in einrichtungsbezogenen Planungs- und Entscheidungs­prozesse mit einbeziehen.
Kinderbeteiligung ist der Schlüssel zur Demokratie (Bsp.: Kinder dürfen sich beschweren, Alltags­gespräche, Kinderbefragungen zu bestimmten Themen, Dienste in der Gruppe, Raumgestaltung, …)

2. Bildungs- und Erziehungsziele

a) Förderung der Basiskompetenzen
 
Nach dem neuen Bildungs- und Erziehungsplan sollen im Kindergarten schwerpunktmäßig folgende Basiskompetenzen gefördert werden:
 
- Personale Kompetenz (Selbstwertgefühl, geistige und körperliche Fähigkeiten, Gesundheits­bewusstsein …)
- Soziale Kompetenz (Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit …)
- Lernmethodische Kompetenz (lernen wie und wo man lernt)
- Kompetenter Umgang mit Veränderungen und Belastungen
- (Übergang Familie – Kindergarten, Kindergarten – Schule)
 
Die Förderung der Basiskompetenzen geschieht durch nachfolgend aufgeführte Erziehungs- und Bildungs­bereiche.
Religiöse Erziehung 1
b) Bildungs- und Erziehungsbereiche

ethische und religiöse Erziehung

-Achtung und Respekt vor Andersgläubigen
-Religiöse Weltschau - staunen und danken
-Herzens- und Gemütsbildung
-Biblische Geschichten
-beten
-Gottesdienste feiern
-Kirchliche Feste im Jahreskreis
-Grundhaltung (Gut, böse ...)

Religiöse Erziehung 2
Sprachliche Bildung
sprachliche Bildung und Förderung

-Bilderbücher und Geschichten
-Nacherzählen
-Fingerspiele, Reime und Lieder
-Didaktische Spiele
-Rollenspiele
-Einzelförderung der Migrationskinder
-Vorkurs "Deutsch in der Schule"
Mathematische Bildung
mathematische Bildung

-Umgang mit Zahlen, Mengen und Formen
-Bereitstellen von mathematischen Materialien
-Bauen und konstruieren
-Arbeitsblätter
-Tischspiele

Naturwissenschaftliche Förderung
naturwissenschaftliche Förderung

-Experimente
-messen, wiegen, vergleichen im freien Spiel
-Anschauungen (Pflanzen ....)
-Bilderbücher und Lexika
-Ansäen
Umwelterziehung
Umwelterziehung

-Vertraut machen mit Natur und Umwelt (Anschauungen, Bilderbücher, Exkursionen und Besuche)
-Verantwortung für die Umwelt übernehmen (Mülltrennung, -vermeidung ...)




Medienbildung
 
-Umgang mit Computer, Fotokopierer etc. erleben und ausprobieren
-Wissenswertes im Internet abfragen  
Kreative Erziehung
Kreative und bildnerische Erziehung

-Freier und angeleiteter Umgang mit Farbe, Papier, Stoff, Pinsel, Kleber ...
-Bereitstellung vieler Materialien
-Wenig Schablonenarbeit
-Wenig Mal- und Ausmalvorlagen
Musikalische Bildung
Musikalische Bildung

-tägliches Singen im Tagesablauf
-positive Grundhaltung und Freude am Singen und Musizieren vermitteln
-Bereitstellen von Rhythmusinstrumenten
-Verklanglichung von Geschichten
-Einsatz von Instrumenten beim Singen und Bewegen
-Tanz
-Musik als Entspannungsmöglichkeit entdecken
-Zusammenarbeit mit der Musikschule (Konrad Huber)

Motorische Förderung
Motorische Förderung (Fein- und Grobmotorik)

-Umgang mit verschiedenem Konstruktionsmaterial
-Umgang mit Schere, Stift und Kleber
-Kneten und Formen
-Übungen des täglichen Lebens: Brot streichen, kehren, wischen, eingießen, -umrühren, abspülen ...
-Turnen und Rhythmik
-Psychomotorisches Bewegungsangebot
-Kinesiologie
-Klettern, rutschen, laufen, balancieren ..... im Freien

Gesundheitserziehung
Gesundheitserziehung

-Das Recht auf den eigenen Körper begreifen lernen
-Kennenlernen des eigenen Körpers
-Vermittlung von Grundkenntnissen über Gesundheit (gesunde Ernährung, Bedeutung -von Bewegung, Hygiene)
-Entspannungsübungen

3. Formen und Methoden unserer päd. Arbeit

a) Spielen und Lernen
Spielen und Lernen
Im Kindergartenalltag orientieren sich Raum- und Zeit­gestaltung nach dem Bedürfnis des Kindes nach Spiel.
Im Spiel kann das Kind seine Persönlichkeit entwickeln, Sinneseindrücke aufarbeiten und sich auf die Anforder­ungen des Leben vorbereiten.
 
Spiel ist für das Kind ein Hilfsmittel auf dem langen Weg in ein selbständiges Leben.
 
Ein Kind lernt beim Spielen.
 
Es spielt jedoch nie, um zu lernen, sondern weil es Freude an seiner Tätigkeit hat.
 
Im Spiel eignet sich das Kind Wissen an und beginnt damit den Prozess des lebenslangen Lernens.
Individuelle Förderung
b) Individuelle Förderung und altersgemäße Angebote

Durch gezielte Beobachtung und Absprachen mit Mit­arbeitern versuchen wir den Entwicklungsstand, die Stärken und Schwächen, sowie die Interessen der einzelnen Kinder festzustellen und entsprechend zu fördern.
 
Bei der Förderung setzen wir an den Stärken des Kindes an und motivieren es durch pos. Verstärkung (Lob).
 
Da unsere Gruppen altersgemischt (2,5 – 6 Jahre) sind, orientiert sich unser Spiel- und Beschäftigungsangebot an dem Alter unserer Kinder:
 
  • Arbeit in Kleingruppen
  • verschiedene Beschäftigungszeiträume
  • unterschiedliches Materialangebot ....
 
Besonders die Schulanfänger werden mit entsprechen­den Materialien in regelmäßigen Abständen gruppen­übergreifend gesondert gefördert.
 
Allerdings gilt auch hier, dass das Spiel oberstes Prinzip ist und den Boden für die spätere Lern­bereitschaft des Kindes schafft.

Förderung der Persönlichkeit 1
c) Förderung der Persönlichkeit und des Selbstwertes

Neben vielen Erziehungszielen erscheint uns die "Ichstärkung" des Kindes sehr wichtig. Um in einer Gruppe bestehen zu können, ist ein gesundes Maß an Selbstvertrauen notwendig. Dies ist bei den Kindern unterschiedlich stark ausgeprägt.

Das Kind braucht von klein auf die Liebe und das Vertrauen des Erwachsenen, um sich selber annehmen zu können.

Im Kindergarten bieten sich viele Möglichkeiten, dem Kind dieses Angenommensein zu vermitteln.

In spielerischer Form können die Kinder zunächst erleben, dass jeder anders ist, anders aussieht und unterschiedliche Fähigkeiten besitzt. Auf diese Weise kann die Grunderfahrung "Ich bin ich" und "Du bist du" geschaffen werden.
Durch Gespräche, Lieder und Geschichten kann das Kind erfahren, dass es gut ist, dass es da ist.

Förderung der Persönlichkeit 2
Natürlich ist hier auch das Lob von großer Bedeutung.
Gerade bei Kindern mit geringem Selbstwertgefühl können wir mit Erfolgserlebnissen zu mehr Vertrauen in sich verhelfen.
 
Dazu gehört auch, das wir durch Beobachtung er­ken­nen, wo die Stärken der Kinder liegen und diese gezielt unterstützen.
Zum anderen sollen die Kinder allmählich selbst ihre Stärken und Schwächen einschätzen können.
Förderung der Selbstständigkeit 1

Zu den wichtigsten Zielen unserer Arbeit gehört dabei auch die Förderung der Selbstständigkeit.

Das bedeutet für uns:

  • dass die Kinder, entsprechend ihrem Alter und ihren Fähigkeiten, möglichst viel selbst tun und ausprobieren sollen
  • dass wir das Kind da abholen, wo es steht
  • dass wir den Kindern etwas zutrauen

Zum Beispiel
  • Tisch decken
  • kehren
  • selbst Tee eingießen
  • Blumen gießen
  • jüngeren Kindern helfen

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Die Selbstständigkeit des Kindes fördern wir durch:
  • Vorbildfunktion
  • Übertragung von Verantwortung
  • Unterstützung und Hilfestellung
  • Anerkennung und Lob
  • Fehler zulassen
  • Übertragung von Aufgaben (Tischdienst .....)
  • Ermunterung
  • Lernen am Erfolg
  • Beobachtung, um Stärken zu erkennen
  • Mitwirkung bei der Gestaltung des Kindergartengeschehens

Unseren Erfolg messen wir
  • an selbstständig handelnden Kindern
  • am Einbringen von eigenen Ideen
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d) Soziales Miteinander

Der Förderung des Selbstwertes steht die Sozialisierung, das Eingliedern in eine Gemeinschaft gegenüber: "ich bin wichtig, aber der andere genau so".
Im täglichen Umgang miteinander sollen die Kinder allmählich die Regeln des Miteinanders erlernen. Das bedeutet, dass wir das Kind zu sozialen Verhaltensweisen hinführen.

  • aufeinander Rücksicht nehmen
  • nichts kaputt machen und wegnehmen
  • verlieren können
  • teilen
  • helfen
  • Umgangsformen (bitte, danke, Entschuldigung ....)
  • Regeln einhalten

Das Sozialverhalten der Kinder fördern wir durch
  • Vorbildfunktion
  • Gespräche und Erklärungen
  • Problemlösungen mit den Kindern erarbeiten
  • Themenbezogene Geschichten
    gemeinsames Aufstellen von Regeln
  • Gemeinschaftsarbeiten und gemeinsame Tätigkeiten
  • Kreisspiele
  • Freundschaften anregen
  • demokratische Regeln zeigen (aufzählen, abstimmen ...)

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Unseren Erfolg messen wir:
  • an einer gerechten Gruppenatmosphäre
  • am Zurechtkommen der Kinder in der Gruppe
  • am Einhalten der Regeln
  • am hilfsbereiten Umgang der Kinder
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In der Gemeinschaft erfährt das Kind viel Freude am gemeinsamen Tun, schafft Freundschaften und soll sensibel werden für eigene Gefühle und die der anderen.
Ebenso sollen gruppenübergreifende Begegnungen mit den Kindern bei gemeinsamen Festen, bei Fest­vor­be­reitungen und Ausflügen, im Garten und durch gegen­seitige Besuche ermöglicht werden.
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e) Ganzheitliche Erfahrungen und Erlebnisse

Unter ganzheitlich verstehen wir, dass alles Lernen und Spielen nicht einseitig, sondern mit allen Sinnen (hören, sehen, riechen, schmecken, fühlen, staunen ...) und mit dem Herzen geschieht.
Mit allen Sinnen sollen die Kinder die Natur und den Mitmenschen erleben.

"Gott kommt durch die Sinne in den Sinn"
(Elmar Gruber)


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Naturerlebnisse

  • Anschauungen
  • Spaziergänge
  • Säen, Experimente etc.
  • Nachspielen von Naturgeschehnissen

Sinnesübungen
  • Hören (Glöckchen hören …)
  • Fühlen (Gegenstände ertasten…)
  • Riechen, Schmecken (versch. Lebensmittel unterscheiden …)
  • Sehen (Ich sehe was, das du nicht siehst …)
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Jahreszeitliche Feste und Feiern
  • Feiern und sich miteinander freuen
  • Vorbilder erleben
  • Jahreszeiten bewusst wahrnehmen
  • Geburtstag
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Religiöse Erziehung
  • Herzens- und Gemütsbildung
  • Religiöse Weltschau – Staunen und Danken …
  • Biblische Geschichten
  • Gottesdienst feiern
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f) Eindruck - Ausdruck

Kinder sind heute sehr vielen Reizen ausgesetzt (Reizüberflutung). Zuviele unverarbeitete Eindrücke machen Kinder unruhig, aggressiv, unkonzentriert ...

Wir sehen es als unsere Aufgabe an, den Kindern viele Ausdrucksmöglichkeiten anzubieten...im Rollenspiel, Theaterspiel, durch Lieder, Rhythmik und Bewegungsspiele, Malen, Nacherzählen von Erlebetem:

Beispiel "Martinsfest"

Vorbereitend hören die Kinder die Martinslegende, basteln Laternen, erinnern sich an vergangenes Jahr, lernen Lieder ...
Nach dem Fest können sie Erlebtes malen, nacherzählen, singen, in der Rhythmik noch mal "Führen - Folgen" spielen, am Jahreszeitentisch wieder finden, Fenster entsprechend gestalten, die Geschichte nachspielen ...

Dementsprechend ist es pädagogisch wichtig, länger bei einem Thema zu verweilen und dem Bedürfnis des Kindes nach Wiederholung nachzukommen. So gestaltet sich auch der Aufbau einer oder mehrerer Wochen nach diesem Prinzip.

Weniger ist oft mehr.
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g) Schulvorbereitung

Unsere Kinder werden von klein auf altersgemäß gefördert. Die gesamte Zeit, die ein Kind in unserem Kindergarten verbringt, ist eine Vorbereitung auf die Schule.
Dabei ist es uns wichtig, dass das Kind in allen Entwicklungsbereichen die Schulfähigkeit erwirbt.
Sowohl die kognitive (geistige) und sprachliche, als auch die motorische (Fein-, Grobmotorik), emotionale (seelische) und soziale Entwicklung sind dabei von großer Bedeutung.
Je nach Größe der Schulanfängergruppe fassen wir die "Großen" mehrmals in der Woche zusammen und fördern sie in diesem Bereichen. Die Kinder können dabei selbst ihre Interessen mit einbringen.

Im gesamten Kindergartenalltag machen wir die Kinder allmählich mit immer anspruchsvolleren Aufgaben vertraut, z.B.

  • sich für seineSachen verantwortlich fühlen
  • selbst entscheiden, ein Arbeitsblatt zu erledigen
  • ein eigenes Federmäppchen und eine Arbeitsmappe führen
  • sich bei Aufträgen an die Gruppe angesprochen fühlen und diese auch ausführen können
  • eigene Bedürfnisse aufschieben können
  • angemessene Frustrationstoleranz
  • Konfliktlösungsmanagement
  • Ideen für den Kindergartenalltag (Raumgestaltung, Themen ...) mit einbringen
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Unser Ziel dabei ist, dem Kind den Übergang von Kindergarten in die Grundschule zu erleichtern. Deswegen streben wir auch eine gute Zusammenarbeit mit der Grundschule am Ort an:
  • Terminabsprachen
  • Hospitation
  • Gegenseitige Besuche
  • Einladung zu Festen
Vorkurs Deutsch

Kinder mit Migrationshintergrund oder Kinder mit Sprachauffälligkeiten können in der Schule an einem Vorkurs Deutsch teilnehmen.
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h) Übergänge begleiten

Von Familie und Krippe
Um den Kindern die Eingewöhung in den Kindergarten zu erleichtern, dürfen die Kinder kurz vor dem Eintritt mit ihren Eltern zum Schnuppern kommen.
Die Eingewöhnung des Kindes dauert ca. zwei bis drei Wochen und richtet sich nach dem Tempo des Kindes, sich von der Bezugsperson zu lösen.
In dieser Zeit werden wir durch Spielangebote und verschiedene Hilfestellungen Kontakt und Vertrauen zum Kind aufbauen.
Damit sich das Kind allmählich an die Situation ohne Eltern gewöhnt, bitten wir diese um eine täglich steigernde Trennungszeit.
So erfährt das Kind, dass die vertraute Bezugsperson immer wieder zurückkehrt und gewöhnt sich allmählich an den Kindergartenalltag.

Vom Kindergarten zur Schule
Um den Kindern den Eintritt in die Schule zu erleichtern, streben wir einen engen Kontakt mit der Schule an.
Im Herbst wird mit den beiden Kindergärten und der Schule ein Kooperationsplan für das ganze Jahr erstellt und jährlich auf Qualität und Aktualität überprüft.


Inhalte des Kooperationsplans:

  • Elternabend
  • gegenseitige Hospitation
  • gegenseitige Einladungen bei Veranstaltungen
  • Terminabsprachen
  • Lehrer- und Erziehergespräche
  • Entwicklungsgespräche über die Kompetenzen der Schulanfänger (nur in Absprache mit den Eltern).
  • Unterrichtsbesuch der Vorschulkinder
  • gemeinsames Wandern mit der 2. Klasse



i) Projekte und Exkursionen

Im Laufe eines Jahres werden auch Exkursionen mit oder ohne Eltern (Theaterfahrt, Waldtag ...) und bestimmte Projekte (gesunge Ernährung mit der Kleinen Lok, Büchereibesuche ...) unternommen

j) Beobachtung und Dokumentation

Um den Entwicklungsstand des Kindes festzustellen werden Beobachtungen immer wieder schriflich dokumentiert. Sie dienen als Grundlage für die Elterngespräche und zur gezielten Förderung der Kinder.

Wir benutzen dabei wissenschaftlich fundierte Beobachtungsbögen.

Ein Tag im Kindergarten

07.00 - 08.30 Uhr Bringzeit und Freispiele

08.30 - 09.30 Uhr Morgenkreis, Freispiele, Kleingruppenarbeit

09.30 - 10.15 Uhr Gemeinsames Aufräumen und Brotzeit

10.15 - 11.45 Uhr Freispiel, Stuhlkreis, angeleitete Beschäftigung oder Garten, Aufräumen

12.00- 13.00 Uhr Mittagessen oder Garten(Turnraum), Abholen

13.00 - 15.00 Uhr Freispiel, Bewegen im Garten oder Turnraum

Tagesablauf

Kinder sollen mehr spielen
als viele Kinder es heutzutage tun.
Denn wenn man genügend spielt, solange
man klein ist - dann trägt man Schätze mit sich
herum, aus denen man später ein ganzes Leben,
lang schöpfen kann. Dann weiß man, was es heißt,
in sich eine warme, geheime Welt zu haben, die
einem Kraft gibt, wenn das Leben schwer wird.
Was auch geschieht, was man auch erlebt,
man hat diese Welt in seinem Innern,
an die man sich halten kann.
(Astrid Lindgren)
Freispiel
Der Tagesablauf in unserem Kindergarten orientiert sich nach den Bedürfnissen des Kindes nach Spiel und Bewegung, unseren pädagogischen Ansätzen und den räumlichen Möglichkeiten.

Deshalb nimmt das Feispiel einen großen zeitlichen Rahmen ein.

Immer beginnt der Tag mit einem freien Spiel. Morgens, wenn die Kinder kommen, dürfen sie entscheiden, wo sie spielen wollen, oder ob sie sich erst einmal umsehen, "nichts tun" oder ausruhen, erzählen möchten.
Die Kinder haben die Möglichkeit, verschiedene Räume, Materialien und Angebote zu nutzen.
Ebenso haben die Kinder die Gelegenheit, sich in den Gruppen gegenseitig zu besuchen.
Die Kinder können ihren individuellen Spielbedürfnissen nachgehen und weitgehend selbstbestimmt lernen und handeln.

Oft spielen die Kinder tage- und wochenlang dasselbe. Vielleicht weil sie Erlebtes verarbeiten müssen oder Erlerntes vertiefen möchten.
Viele Kinder möchten auch dem Gruppengeschehen ausweichen und sich mit Freunden in einem Nebenraum alleine beschäftigen.
Dazu steht jeder Gruppe ein Ausweichraum (Intensivraum) oder abwechslungsweise der Turnraum zur Verfügung.

Diese Räume werden auch für die gezielte Beschäftigung in der Kleingruppe genützt.

Im Freispiel lernt das Kind:


  • Grenzen und Regeln
  • Kreativität
  • Selbstständigkeit
  • verschiedene Materialien kennen
  • Langweile aushalten
  • Entscheidungen treffen
  • Soziale Fähigkeiten
  • fein- und grobmotorische Fähigkeiten
  • verschiedene Rollen kennen
  • sprachliche Fähigkeiten
  • Erlerntes zu vertiefen
  • Ausdauer
  • sich selbst zu organisieren
  • Kontakte zu knüpfen
  • kognitive Fähigkeiten
  • Konzentration
  • eigene Fähigkeiten kennen

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Aufgaben des pädagogischen Personals
  • Den Kindern Hilfestellung und Zeit beim Spielen geben
  • Interessen und Bedürfnisse der Kinder erkennen und entsprechende Materialien anbieten
  • Spielanregung geben
  • Einzel- und Gruppenförderung
  • Kontakte unter den Kindern fördern
  • Spielpartner sein
  • Beobachten, um den Entwicklungsstand des Kindes festzustellen und zu dokumentieren
  • Nicht als "Animateur", sondern als Begleiter agieren
  • Außenseiter integrieren
  • Zuhören und das Kind erzählen lassen
  • Befindlichkeit des Kindes erkennen und darauf eingehen
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Gemeinsame Brotzeit

Nach dem Aufräumen wird die gemeinsame Brotzeit eingenommen.
Die Kinder helfen beim Tischdecken, Abräumen, Müll trennen, abwischen und kehren.
Wir achten auf angemessene Esskultur.
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Gezielte Angebote
Dem freien Spiel der Kinder steht die gezielte, angeleitete Beschäftigung gegenüber.

Diese Beschäftigung kann während der Freispielzeit in Kleingruppen durchgeführt werden, findet aber in der Regel im Stuhlkreis am Abschluss des Vormittages statt (Gesamt-, Klein- oder Altersgruppe).

Um diese Arbeit transparent zu machen, beschreiben wir im Tagesaushang, womit wir uns in der Gruppe gerade beschäftigen, was die Schulanfänger lernen, welche Themen die Kinder interessieren.
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Aufenthalt im Garten

Wir versuchen bei jeder Witterung einen Aufenthalt im Garten zu ermöglichen oder einen Spaziergang

Teamarbeit und Planung

1. Team- und Mitarbeitergespräche

In regelmäßigen Teamgesprächen werden organisatorische und pädagogische Themen abgesprochen und geplant.
Wir planen kindorientiert unsere Aktivitäten, sammeln Material und Beschäftigungsangebote, reflektieren unsere Arbeit in den Gruppen und tauschen uns über besondere Beobachtungen über Kinder aus.
Wir stimmen Termine ab, berichten über Fortbildungen und teilen Mitarbeiter für Feriendienste ein.
Über jede Teambesprechung wird ein Protokoll geführt.

Unsere Teamarbeit beruht auf:

Zuverlässigkeit
Wertschätzung - Respekt
Ehrlichkeit - Anerkennung - Höflichkeit
Gemeinschaft - Kritikfähigkeit - Vertrauen
gegenseitigem Miteinander - Fähigkeit jedes Einzelnen
Offenheit - Verschwiegenheit nach Außen
Freude und Spaß


Wir wollen durch ein gutes Miteinander unsere Arbeit kontinuierlich verbessern.

2. Fort- und Weiterbildung


Unsere Mitarbeiter nehmen regelmäßig 3 – 5 Tage jährlich an Fortbildungsveranstaltungen teil.
Damit gewährleisten wir eine zeitgemäße Pädagogik.
Die Inhalte werden in Teamgesprächen ausgetauscht und in den pädagogischen Alltag eingebracht.
In Träger- und Leiterinnenkonferenzen werden rechtliche, organisatorische und pädagogische
Fragen erörtert. 

3. Dienstbesprechungen

Für Absprachen mit Träger und Kirchenverwaltung finden je nach Bedarf Dienstbesprechungen statt.

Elternarbeit

1. Elternabende

Regelmäßig finden im Jahr ca. 4 – 5 Elternabende (Einführungselternabend, Gruppenelternabend,
Bastelabende, Elternabend mit Referenten) statt.
Dazu werden die Eltern schriftlich eingeladen.
Wir freuen uns dabei sehr über das Interesse der Eltern, geht es doch dabei um deren Kind.
Ebenso sind wir für diesbezügliche Wünsche und Anregungen offen. 
 
2. Elternbriefe - Aushänge - Infowand

Themenbereiche der Kinder, Termine und Ver­anstal­tungen werden in Elternbriefen bekannt gegeben.
Der Elternbrief erscheint ca. alle 6 Wochen.
Wichtige kurzfristige Informationen bekommen Sie durch Aushänge im Eingangsbereich (Krankheiten in den Gruppen …).
An der großzügigen Infowand hat der Elternbeirat einen Bereich für Infos, ebenso „Eltern für Eltern”, sowie andere Veranstalter. 

3. Elterngespräche

Sehr wichtig erscheint uns der regelmäßige Austausch mit den Eltern. Für uns ist es wichtig, wie es dem Kind geht (welche Erlebnisse beschäftigen es, ...). Dazu reicht es manchmal aus, sich zwischen Tür und Angel auszutauschen.
Wir freuen uns aber auch über das Interesse der Eltern am Gruppengeschehen und dem Interesse, wie sich das Kind in der Gruppe entwickelt hat.
Gerne sind wir zu vereinbarten Gesprächen (nicht nur bei anstehenden Problemen!)bereit. Ebenso bieten wir Elternsprechtage an. Natürlich freuen wir uns auch über ein konstruktives Miteinander, über die kritische Meinung oder positive Resonanz der Eltern!

4. Feste und gemeinsame Veranstaltungen


Zu einem guten Miteinander sehen wir auch das gemeinsame Feiern von großer Bedeutung, weil hier die Kinder die Gemeinsamkeit von Elternhaus und Kindergarten erleben.
Im Laufe des Jahres werden wir mit den Kindern viele Feste feiern und gestalten.
Wir freuen uns sehr, wenn die Eltern daran teilhaben und diese unterstützen.
Viele Feste sind ohne die tatkräftige Mitarbeit der Eltern nicht möglich. 
Finanzielle Erlöse von Festen und Veranstaltun­gen kommen immer den Kindern zugute! 
 
5. Unser Elternbeirat

Der Elternbeirat im Kindergarten hat in personellen, organisatorischen und pädagogischen Fragen, beratende Funktion.
In regelmäßigen Sitzungen werden aktuelle Geschehnisse besprochen und Aktivitäten geplant.
Besonders wertvoll hat sich in den letzten Jahren seine hervorragende Hilfe bei der Organisation und Durchführung von Festen und Veranstaltungen bewiesen.

Somit ist der Elternbeirat eine wertvolle Stütze für die gesamte pädagogische Arbeit im Kindergarten!
Wir freuen uns, wenn viele Eltern sich für diese wichtige Aufgabe zur Verfügung stellen.




 
 
unterstützt
  • die Zusammenarbeit mit der Grundschule
  • die Einrichtung bei der Durchführung von Festen
vermittelt zwischen
  • Eltern
  • Einrichtung
  • Träger
 
 
engagiert sich
  • für eine positive Repräsentation der Einrichtung nach außen
  • bei der Öffentlichkeitsarbeit (Basar)
  • für eigene Projekte in Absprache mit der Einrichtung
berät die Einrichtung
  • bei Öffnungs- und Schließungszeiten
  • Planung von Elternabenden
  • Höhe der Elternbeiträge

Vernetzung mit anderen Einrichtungen

Unser Kindergarten hat Kontakt mit folgenden Einrichtungen und Personen:

Träger Dienstbesprechungen

Theater, Polizei, Feuerwehr, Schreiner, Bäcker, Arzt ...

Schulen Grundschule, SVE - Schulvorbereitende Einrichtung

BRK Kindergarten

Krippe

Musikschule Konrad Huber

Fotograf 1 x jährlich

andere Kindergärten Arbeitskreis, Leiterinnenkonferenz

Zahnarzt
Beratungsstellen Logopäden, Ergotherapeuten, Frühförderstelle

Aufsichtsbehörde Jugend- und Gesundheitsamt

Kreisbildungswerk Fortbildung und Referenten

Pfarrei

Wir nützen die Kontakte, um die Entwicklung der Kinder zu fördern.
Die Zusammenarbeit mit oben genannten Einrichtungen und Personen geschieht nur mit dem Einverständnis der Eltern (Anlage Buchungsverträge) und zum Wohle des einzelnen Kindes.



Öffentlichkeitsarbeit

Um unsere Arbeit transparent zu machen gibt es bei uns folgende Formen von Öffentlichkeitsarbeit:
  • Presse
  • Konzeption im Internet
  • Besichtigungen und Unternehmungen
  • Gemeindeblatt
  • Öffentliche Feste
  • Pfarrbrief
  • Internetauftritt

Qualitätssicherung


Um die Qualität in unserem Kindergarten zu gewährleisten, überprüfen wir mit verschiedenen Methoden unsere pädagogische Arbeit:


Teamgespräche

Fachzeitschriften - Reflexion

Elternbefragung - Überarbeitung der Konzeption

Tage- , Wochenrückblich - qualifizierte Mitarbeiter

Fortbildung - Vernetzung

Mitarbeitergespräche






Beschwerdemanagement

Kinder dürfen sich beschweren und werden angehört. Es werden gemeinsam positive Lösungen gesucht.
Das Personal hat die Möglichkeit sich auf einem vorgegebenen, bekannten Dienstweg zu beschweren.
Bei Beschwerden von Eltern sind folgende Schritte möglich:
  • Ansprechen des Problems bei den Betroffenen
  • Gespräch mit der Leitung
  • Gespräch mit dem Träger
Personelle Beschwerden müssen vertraulich behandelt werden.
Auch der Elternbeirat kann zum Vermitteln herangezogen werden.

Schlusswort

In der von uns erarbeiteten Konzeption können immer wieder Ergänzungen und Überlegungen mit eingebracht werden.

Wir sind dankbar für alle Anregungen!
Alle von uns erarbeiteten Schwerpunkte dienen dazu, den Kindern eine möglichst unbeschwerte, glückliche Zeit bei uns zu garantieren.
Diese vorliegend Konzeption wurde von folgenden Mit­arbeitern erarbeitet:

  • Agnes Jäger
  • Andrea Philipp
  • Elisabeth Altmann
  • Sonja Rübner
  • Roswitha Miesauer
     

Die Arbeit läuft Dir nicht davon, wenn Du deinem Kind den Regenbogen zeigen willst.
Aber der Regenbogen wartet nicht, bis Du mit der Arbeit fertig bist.
(Janina Whistmore)