Pfarrei St. Joseph - Kirchseeon

Emmausgang

Der Emmausgang

Ein nahezu in Vergessenheit geratener Brauch auf Ostermontag ist der sogenannte "Emmausgang"

Wie die meisten Brauchtümer bei uns, hat der Emmausgang einen christlichen Ursprung.
Im Lukas-Evangelium (24, 13-35) heißt es, dass zwei Jünger auf dem Weg nach Emmaus miteinander über all das redeten, was sich in Jerusalem ereignet hatte. Jesus geht mit ihnen, aber sie erkennen ihn nicht. Erst als er das Brot mit ihnen teilt, erkennen sie, dass es der Herr ist.

Wo befindet sich das Örtchen Emmaus?

Hierzu sagt ein Bibel-Kommentar:

Wo Emmaus genau lag, nach dem Kleopas und sein Begleiter (beide gehörten wohl zum weiteren Jüngerkreis) am Auferstehungstag unterwegs waren, um nach dem traurigen Ende ihres Meisters und aller Hoffnungen wieder ihr alltägliches Leben aufzunehmen, ist nicht mehr sicher auszumachen: wohl (nord-)westlich von Jerusalem und wohl auch in der von Lukas angegebenen Entfernung von sechzig Stadien (= 11,1 km), die sich an einem Tage gut zweimal zurücklegen lassen. (Einige Texte haben 160 Stadien = 29,6 km, was aber wohl spätere Korrektur ist auf Grund von Mutmaßungen über den in Frage kommenden Ort.).
Heute steht an der Stelle des biblischen Emmaus nahe Jerusalem das Alten- und Pflegeheim Beit Emmaus (Haus Emmaus). Die nächstgelegene Ortschaft ist Qubeibeh (oder Kubeibe, verschiedene Schreibweisen durch Übersetzung aus dem Arabischen).
Beit Emmaus liegt rund 11 km westlich von Jerusalem und steht unter der Leitung deutscher Ordensschwestern, den Salvatorianerinnen (Salvatorian Sisters).
Grundstück und Gebäude befinden sich schon seit Beginn des 19. Jahrhunderts im Besitz des Deutschen Vereins vom Heiligen Land, der auch Pilgerreisen durchführt.

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Emmausgang 2016

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