Kath. Pfarrei St. Korbinian Heufeld

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„Bruder Sonne, Schwester Mond“
Jugendfahrt nach Assisi, in die Stadt des Heiligen Franziskus
 
Wer war eigentlich der Heilige Franz von Assisi? Wie hat er gelebt? Und was macht ihn so besonders, dass auch heute noch jeder seinen Namen kennt?
 
35 Jugendliche des Pfarrverbandes Heufeld – Weihenlinden wollten es ganz genau wissen und machten sich zusammen mit Dekan Thomas Gruber und vier „Betreuungsmamis“ auf den langen Weg nach Umbrien in die Geburtsstadt des Heiligen. Der Lebensweg des Heiligen Franz von Assisi wurde in 24 kurzen und einprägsamen Geschichten nach und nach vorgelesen und zog sich wie ein roter Faden durch die fünftägige Reise. So erfuhren die Jugendlichen bereits auf der Hinfahrt, wie sich der ehemals reiche und verwöhnte Kaufmannssohn trotz großer Widerstände zu einem Leben gemäß des Evangeliums Jesu Christi in Armut und Naturverbundenheit entschloss und innerhalb kurzer Zeit so viele Anhänger fand, dass er zum Gründer des Franziskanerordens wurde.
 
Gleich am ersten Abend, nach der etwa 12 - stündigen Busfahrt, stand ein Höhepunkt der Reise auf dem Programm. Die Gruppe stieg durch die mittelalterlich anmutenden Gassen der Stadt hinauf zu der eindrucksvollen und romantisch beleuchteten Rocca, einer Burg oberhalb von Assisi.
 
Der nächste Tag stand ganz im Zeichen des Heiligen Franziskus. Während der Besichtigung seines Geburtshauses und der Tuchhandlung seines Vaters begleiteten uns weitere Geschichten über seine wilden Jugendjahre und den Konflikt mit seinem Vater.
 
Anschließend besuchten wir das Kloster San Damiano unterhalb der Stadt. Hier vernahm er vor dem berühmten Franziskus – Kreuz, den Auftrag, die verfallene Kirche San Damiano wiederherzustellen. Zudem ist es der Ort, an dem später der weltberühmte „Sonnengesang“ entstand. Das Original des Franziskuskreuzes befindet sich heute in der Kirche Santa Chiara, die wir anschließend besichtigten. Als Erinnerung an die Reise schenkte Dekan Thomas Gruber jedem Teilnehmer eine kleine Abbildung des Franziskuskreuzes.
 
Am nächsten Morgen erreichte die Gruppe nach einem schweißtreibenden, 1,5 stündigen Aufstieg durch die Wälder des Monte Subasio die Einsiedelei Eremo delle Carceri, wohin sich Franziskus zum Gebet in der Stille zurückzog. Hier feierten wir mit Dekan Gruber einen Gottesdienst, den er mit rhythmischer Gitarrenmusik begleitete. Nachmittags führte uns ein Franziskanermönch durch die dem Heiligen geweihte Kirche San Francesco.
 
Der letzte Tag begann mit einem Abstecher nach Perugia, anschließend fuhren wir zum gigantischen, künstlich geschaffenen Wasserfall „Cascata delle Marmore“. Pünktlich um 16 Uhr wurden die Schleusen geöffnet und das Wasser stürzte brausend 165 Meter in die Tiefe. Eine willkommene Abkühlung fand man auf dem „Balkon der Verliebten“, einem Aussichtspunkt so nah am Wasserfall, dass man binnen Sekunden klitschnass wurde.
 
Zwischen den Programmpunkten blieb den Teilnehmern ausreichend Zeit, Assisi auf eigene Faust zu erkunden, Andenken und Sonnenhüte einzukaufen, Postkarten zu verschicken, Eis und die Sonne zu genießen und abends auf dem Rathausplatz einer italienischen Jugendgruppe  einen Kurs im Schuhplatteln zu geben.
 
Eine rundum gelungene Fahrt  - schön war’s!

Juliane Grötz

Viel Spaß beim Durchblättern der Bilder: