St. Laurentius

Fußsteinerstr. 6, 82064 Straßlach-Dingharting
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St-Laurentius.Grossdingharting@erzbistum-muenchen.de
Kirche Dingharting

Pfarrkirche St. Lauretius Großdingharting

Text:1998 by Verlag St Peter A,Sz
Nach den Berichten soll im 8. Jahr hundert eine Éigenkirche auf dem Grund vom Holzmair entstanden sein. Erst 1169 wird ein Eberhart de Dinghartingen aufgeführt. 1315 wird Dinghartting an erster Stelle von fünf Filialen von Deining genannt.
Im 14. Jahrhundert tritt die Fam. der Fußsteiner auf. Oswald F ist ein Vasal vom Herzog, im 15. Jahrhundert läßt er seine Kirche umgestalten und wird unabhängig von Deining. Im laufe der Zeit geht durch Vererbung das Präentionsrecht auf die Stadt München.
1870 übernimmt abwechselnd der König von Bayern und Bischof von Freising. am 7. Juli 1873 wirdeine eigene Pfarrei gegründet Aufgrund von fehlenden Aufzeichnungen
geht man davon aus das ähnliche Kirchennordöstlich von Wolfratshauen im 11 und 12 Jahrhundert enstanden sind. Der erste Teil ist im spätromanischen Stil erbaut
Gotische Baumaßnahmen ab 1362 hier wurde der obere Turmabschnittmit
Ziegelmauerwerk neu erreichtet. Spätgotische Baumaßnahmenim 15. Jahrhundert, die Holzdecke wird durch ein Netzgwölbe ersetzt und Spitzbögenfenster eingebaut.
zahlreiche kleinere Renovierungen z.b. die Westempore, Nordfenster, Rundfenster 1901 erhält der Innenraum eine gotisierende Ausmalung durch Gab. v. Seidl 1985-1901 Renovierung d. La f. Denkmalpflege genaue Beschreibung in einer
Broschüre St. Lautrentius im Pfarrbüro gegen € 3,00 erhältlich

Ansicht St Peter und Paul

Filialkirche St. Peter und Paul Straßlach

Text: 1998 by Verlag St.Peter A,Sz
Strazzloh wird bereits im Jahre 818 erwähnt. Der Ortsname wiest auf Wälder südlich Münchens mit Rodungsinseln (loh=lichter Wald)als auch auf die nahe Römerstraße hin. 760 wurde der Besitz der Kirche dem Freisinger Bischof überlassen. Seelsorger kamen aus Deining. ab 1180 wurde die Kirche von Kloster Schäftlarn betreut. Seit 1824 zunächst als Kuratei seit 1873 von der Pfarrei Großdingharting betreut.
1746 wurde renoviert und neugeweiht, um 1755/60 entstandt ein barocker Dachreiterzwiebelturm. 1884 verbrannte bei einem Ortsbrand mit 5 Bauerhöfen fast restlos, 1892 wurde im Oktober die Weihe mit 3 neuen Altären gefeiert. Ein heftiger Sturm 1936 brachte den Dachreiterturm zum Einsturz. 1953 wurde der jetzige Glockenturm mit drei Glocken geweiht. 1957 wurde unter Pfarrer August Weinzierl die Kirche umgestaltet und wurde 1977 bei der jüngsten Renovierung abgeschlossen.

St. Anna Filialkirche Kleindingharting

Filialkirche St. Anna Kleindingharting

Das der hl. Anna geweihte Kirchlein wurde im Jahr 1864 an Stelle einer früheren, baufällig gewordener Kapelle erbaut. 1956 wurde die neugotische Raumfassung sowie Fenster und Türen erneuert. Im Spitzturm hängen 2 Glocken wobei die kleinere aus dem Jahr 1581 stammt.