Schelshornkapelle am Kapellenweg in der Feldwies

Die Erbauungszeit ist unbekannt. Mehrere Votivtafeln sind in dieser Kapelle. Die älteste unter ihnen erzählt von einen Unglück, welches den ehrbaren Jüngling Jakob Gasteiger Widholzer von der Feldwies, 1829 betroffen hat, das er bald darauf in seinem 28. Lebensjahr verstarb.

Ob nun auch die Kapelle dort erbaut wurde ist fraglich, könnte jedoch sein, denn 1859 ist ein Anton Gasteiger, Besitzer des Schelshornanwesens und ebenfalls Wildholzersohn.

Diese Kapelle wurde 1964 von dem jungen Schelshornsohn Anton und seiner Frau Klara Gasteiger neu erbaut und von der Straße von ihrem ursprünglichen Platz einige Meter zurückgesetzt.

Das bemerkenswerteste in dieser Kapelle ist eine äußerst wertvolle Madonna aus dem 15. oder 16. Jahrhundert, die die o. g. Dankenswerterweise restaurieren ließen. Die jetzige Besitzerin ist Frau Klara Weiß, geborene Gasteiger.
Schelshorn Außenansicht
Schelshorn Detail