St. Peter

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Erstkommunion am 8. Mai 2016 in St. Peter

Abb. 3 Kommunion 2016

Wie wir als Eltern die Zeit erlebten


Bereits im Dezember des vergangenen Jahres begann die Vorbereitung der Kommunionkinder auf die erste hl. Kommunion.

Da zur Pfarrei St. Peter wie auch zur Dompfarrei wenige Kinder gehören, wurden die wöchentlichen Stunden in der Dompfarrei gemeinsam abgehalten. Insgesamt waren es 16 Kinder, die gemeinsam mit unserem Sohn Balthasar von Schwester Rossana auf die Erstkommunion vorbereitet wurden. Balthasar mochte die freitäglichen Stunden sehr.

Als Eltern fühlten wir uns jederzeit gut aufgehoben und eingebunden – nicht zuletzt durch Elternabend, Mails und den Austausch mit anderen Eltern. Wir begleiteten unseren Sohn während der Zeit der kindgerechten Vorbereitung und erlebten eine den Menschen zugewandte Kirche.

Während des halben Jahres wurden sonntags von Polizeidekan Msgr. Andreas Simbeck mehrere gemeinsame Gottesdienste in der wunderschönen kleinen Kirche am alten Südfriedhof (St. Stephan) gefeiert.

Die Kinder wurden in die Feier eingebunden und durften die Fürbitten lesen. Am 8. Mai war es endlich so weit: Der große Tag der Erstkommunion. Alle Familien waren zahlreich erschienen, und unseren Sohn sahen wir freudigst aufgeregt und strahlend auf dem Weg zu seinem Platz neben dem Altar – in der Hand hielt der die wunderschöne Kerze vom „Alten Peter“.

Zelebrant der Messe war wieder Msgr. Simbeck.

Während die Kerzen entzündet wurden, wurde der Name jedes Kindes verlesen. Es war ein sehr feierlicher Erstkommuniongottesdienst, der dem Anlass entsprach!

Abgerundet wurde diese für meine Familie ganz besondere Zeit:

Mit dem Nachtreffen, einer Feier mit Sr. Rossana, und dem Erstkommunionausflug am vergangenen Samstag.

Am Dombrunnen saßen dann viele glückliche Kommunionkinder mit einem leckeren Eis!

Auf diesem Wege bedanken wir uns herzlichst bei Msgr. Simbeck und Schwester Rossana, die unseren Sohn Balthasar wie auch die übrigen Kinder auf eine so liebevolle Weise begleitet haben!

Monique Kaiser

Neues aus der Pfarrgemeinde

Abb. 12 Matthias Mehnert Portal Asamkirche

Begrüßung

Liebe Pfarrgemeinde von St. Peter,

einige von Ihnen werden mich schon als „neuen Kirchenaufseher von St. Peter“ kennen. Darauf angesprochen betone ich aber stets, dass ich zwar Angestellter von St. Peter bin, aber nur im Vertretungsfall Kirchenaufsicht im Alten Peter mache, da mein Schwerpunkt die mesnerische Betreuung der Asamkirche ist.
Geboren wurde ich 1970 in Karlsruhe, bin aufgewachsen in Donaueschingen und habe 1991 am Jesuitenkolleg St. Blasien Abitur gemacht. Darauf trat ich ins Benediktinerkloster Beuron ein, wo ich während des Noviziats zu meinem Beruf fand, der Buchbinderei. 1995 verließ ich während der Berufsausbildung in Kloster  Münsterschwarzach den monastischen Weg und übersiedelte, nach
erfolgreich abgelegter Gesellenprüfung, nach München. Meine Gesellenzeit absolvierte ich in einer Großbuchbinderei in Unterschleißheim und wurde nach Ablegung der Meisterprüfung 2001 Ausbilder im Berufsbildungswerk Kirchseeon. Zu dieser Zeit entstanden die ersten Kontakte zur Pfarrei St. Peter, da von uns vor allem für das Archiv immer wieder spezielle Kartonagen angefertigt sowie Zeitschriften gebunden wurden.

2009 wechselte ich den Beruf und wurde Mesner an der Bürgersaalkirche, der Marianischen Männerkongregation gehöre ich bereits seit 1998 an.

Bald nach Beginn meiner Tätigkeit am Bürgersaal verspürte ich erneut einen starken Drang zum monastischen Leben und im Herbst 2012 gab ich alles auf und trat zum zweiten Mal in Beuron ein.
Das Highlight dieser Jahre schlechthin war ein halbjähriger Aufenthalt in einem
irischen Benediktinerkloster, von dem ich als Buchbindermeister angefordert worden war, um beim Aufbau einer Buchbinderwerkstatt behilflich zu sein.

Dabei ging es nicht nur um die Beschaffung von Geräten und Materialien, sondern
auch darum, in diesen sechs Monaten zwei Patres in den wichtigsten Arbeiten anzulernen.
Groß war das Entsetzen, als mir nach meiner Rückkehr nach Beuron bewusst wurde, dass ich Ende 2016 nicht aus voller Überzeugung auf Lebenszeit „Ja“ zu Beuron werde
sagen können.

Es war daher eine echte Fügung Gottes, als ich im März d.J. einen Mesnerkollegen an-rief und er mir den Tipp mit der vakanten Mesnerstelle in der Münchner Asamkirche gab.

Mit großer Dankbarkeit und Freude versehe ich nun seit Anfang Mai den Dienst in der Pfarrei St. Peter, wobei ich es als sehr reizvoll empfinde, als Einzelkämpfer in der Asamkirche zu wirken und gleichzeitig in das Team der Peterskirche eingebunden zu sein.


Es grüßt vielmals
Ihr
Matthias Mehnert





Neuer Pfarrvikar in St. Peter

P. Kilian Müller
Sicherlich ist den meisten von Ihnen schon aufgefallen, dass seit einigen Wochen unter den Geistlichen in St. Peter ein neues Gesicht aufgetaucht ist. Gerne komme ich also hiermit der Bitte des Stadtpfarrers Hans-Georg Platschek nach und stelle mich kurz vor: Mein Name ist Pater Kilian Müller OCist, ich bin seit dem 1. Oktober 2015 als Pfarrvikar in der Stadtpfarrei St. Peter tätig. Das Ordenskürzel „OCist“ hinter meinem Namen steht für „Ordo Cisterciensis“, denn ich bin ein Mönch des Zisterzienserordens. Gebürtig aus der Wetterau, nördlich von Frankfurt/Main, habe ich vor meinem Klostereintritt einige Jahre in Bamberg gelebt, wo ich an der Otto-Friedrich-Universität Betriebswirtschaftslehre studiert habe. Nach dem Diplom habe ich zuerst in Hamburg, später in Berlin gelebt. Dass ich einmal ein Zisterziensermönch und Priester werden würde, hätte ich mir damals ganz und gar nicht vorstellen können – aber der Herr ist immer für Überraschungen gut, und die größte und erste von vielen kam für mich im Spätsommer 2006, als ich mein Berufungserlebnis hatte und beinahe sofort ins Kloster gezogen bin.
Seitdem lebe ich in der Zisterzienserabtei Stift Heiligenkreuz im Wienerwald
(www.stift-heiligenkreuz.at).

Dort habe ich 2007 das Noviziat begonnen. Nur vier Wochen nach der Einkleidung hat dann Papst Benedikt XVI. unser Kloster besucht – ein unvergessliches Ereignis! Nach den Zeitlichen Gelübden durfte ich an Maria Himmelfahrt 2011 die Feierliche Profess ablegen. Kurz nachdem ich das Theologiestudium an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. in Heiligenkreuz abgeschlossen hatte, wurde ich im April 2013 durch den Erzbischof von Wien, S. Em. Christoph Kardinal Schönborn, zum Diakon geweiht. Im Oktober 2013 empfing ich dann in der Stiftskirche von Heiligenkreuz die Priesterweihe durch die Hände des Weihbischofs von Madrid, S.
Exz. Juán Antonio Martínez Camino SJ. Anschließend war ich für zwei Jahre als Kaplan in der Stiftspfarre Heiligenkreuz eingesetzt und habe zudem eine kleine Filialgemeinde als Kirchenrektor betreut.

Mit dem Wintersemester hat nun ein ganz neuer Abschnitt begonnen, der mich für einige Zeit nach München führt. Im Auftrag unseres Abtes Dr. Maximilian Heim OCist habe ich im Oktober an der Ludwig-Maximilians-Universität ein Promotionsstudium im Fach Pastoraltheologie unter der Betreuung von Prof. Dr. Andreas Wollbold begonnen. Ich freue mich, dass ich in St. Peter und gelegentlich auch in den anderen Kirchen der Pfarre die Heilige Messe zelebrieren darf.

Diese Feier ist das größte Geheimnis, das die Welt hat, denn Christus wird dort als Wort Gottes, in Leib und Blut gegenwärtig. Immer neu geschieht jedoch auch heute und hier das, was der Prolog des Johannesevangeliums beschreibt:

       „Er kam in Sein Eigentum, aber die Seinen nahmen Ihn nicht auf.“ (Joh 1,11)
       Wer aber Christus aufnimmt, Ihm immer neu einen Wohnort bereitet, dem gibt 
       Er die Macht, Kind Gottes zu werden. Er ist der einzige Erlöser! „Und in keinem
       anderen ist das Heil zu finden. Denn es ist uns Menschen kein anderer Name
       unter dem Himmel gegeben, durch den wir gerettet werden sollen.“ (Apg 4,12).

Dem Gedenken an Seine historische Ankunft in dieser Welt gehört der Advent,
für den ich Ihnen von Herzen Gottes Segen wünsche.

Auf bald,
Ihr P. Kilian OCist, Pfarrvikar.

Wiederherstellung des Kruzifixes am Sendlinger Tor


Am 29. Oktober, noch rechtzeitig zu den Kirchenfesten Allerheiligen und Allerseelen, konnte das wiederhergestellte große Kruzifix am Sendlinger Tor an seinem ursprünglichen Platz wieder angebracht werden. Anfang Mai beschädigte ein „geistig Verwirrter“ das Kreuz schwer – die Münchner Presse berichtete darüber.
Viele Münchner waren bestürzt, und an das Pfarramt von St. Peter wandten sich etliche Personen mit Anfragen oder Kommentaren dazu. Das Baureferat der Landeshauptstadt München, das für den Unterhalt – nicht nur – dieses öffentlichen
„Andachtsmonuments“ bzw. Kulturdenkmals verwaltungsmäßig zu ständig ist, ließ den Korpus unter Einbeziehung von Restaurierungssachverständigen des Bayer. Landesamtes für Denkmalpflege von der Firma Haber & Brandner, Kirchenbedarf und Metallrestaurierung, in Regensburg wiederherstellen, dabei waren fehlende Teile zu ergänzen und der gesamte Metallkörper durch Einbringung von Stahlteilen zu verstärken. Die Restaurierungsfirma brachte den schweren Zinkgußkorpus wieder am Holzkreuz an.
Am 18. November wurde das wiederhergestellte Kreuz von Stadtpfarrer
Platschek in Anwesenheit der Mitglieder des Pfarrgemeinderates und der
Kirchenverwaltung St. Peter wieder neu geweiht. Möge die Segensfülle jenes
Kreuzes, an dem der Herr gelitten, ausgehen und ausstrahlen von diesem neu
geweihten Kreuze in unsere Pfarrei und in unsere Stadt.
Pfarrbrief Dez-Jan 15
Anbringung des Christus-
Korpus am Holzkreuz;
Foto: Baureferat LH
München



Nightfever unter neuer Leitung

Im März dieses Jahres haben wir mit ca. 200 anderen Engagierten von Nightfever,
das 5-jährige Bestehen der Initiative in München gefeiert. Carolin Ruoff
war von Anfang an dabei und hat das Münchner Team mit sehr viel Herzblut,
Zeit und kreativen Ideen geleitet. Ab November 2015 wird sie in Dresden die
Glaubenskurse „Alpha“ koordinieren und hat deshalb die Leitung an Marie-
Louise Huber abgegeben.
Einerseits freuen wir uns, dass sie eine neue Aufgabe gefunden hat, und wünschen
ihr alles Gute für ihre Arbeitsstelle in Sachsen. Andererseits bedeutet
dieser Wechsel auch einen Umbruch für das Team. Deswegen haben wir uns zusammen mit der Mediatorin Ulrike Rhein aus Bernried am 13. Oktober getroffen, um gemeinsam zu überlegen, was unsere Ressourcen sind, was gut läuft, welche Ziele wir haben und welche Schritte wir gehen müssen, um diese zu erreichen.
Pfarrbrief Dez-Jan 15
Verabschiedung von C. Ruoff; Foto: M.-L. Huber
Das Treffen, für das uns Radio Horeb freundlicherweise den Konferenzraum in der Maistraße zur Verfügung gestellt hat, begann mit einer kurzen Gebetszeit. Die Teilnehmer haben u. a. positiv hervorgehoben, dass das Team gut eingespielt ist, eine gute Gemeinschaft bildet, sich alle zwei Wochen zum Gebet in Sankt Stephan trifft und dass die Pfarrei Sankt Peter, insbesondere Pfarrer Platschek und Mesner Christian Thalhammer, das Nightfever stark unterstützt. Da die aufwendige Organisation und Ausrichtung der Nightfever-Abende allerdings auf sehr wenigen Schultern ruht, soll das Team erweitert und sollen mehr junge Menschen als Helfer gewonnen werden. Außerdem wäre es schön, wenn sich noch eine zweite Person bereit erklären könnte, die Leitung mit zu übernehmen. Insgesamt war es ein sehr gutes Gespräch mit vielen anregenden Impulsen, die jetzt natürlich umgesetzt werden müssen. So hoffen wir, auch in Zukunft junge Menschen in die Gegenwart Jesu in der Eucharistie mit hineinzunehmen und denjenigen, die Nightfever organisieren, die Möglichkeit
zu geben, durch diesen Dienst im Glauben zu wachsen. Junge Christen, die
sich gerne beim Auf- und Abbau, in der Technik, bei der Musik, am Empfang oder beim Einladen beteiligen möchten, können sich per Email (münchen@nightfever.org) oder beim nächsten Nightfever am 5. Dezember bei uns melden.
Marie-Luise Huber

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