St. Sebastian

Hochstift-Freising-Platz , 82205 Gilching, Telefon: 08105-8071, E-Mail: St-Sebastian.Gilching@erzbistum-muenchen.de
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Kirchenverwaltung

Die Mitglieder unserer aktuellen Kirchenverwaltung

  • Pfarrer Franz von Lüninck
  • Michael Schreindorfer, Kirchenpfleger
    sowie
  • Thomas Grandtner
  • Elisabeth Hämmerl
  • Lidia Karpinska
  • Corinna Lauberger
  • Stefan Neumaier
  • Christoph Rauwolf
  • Leonhard Schlögl
  • Eva-Maria Seemüller

Bitte um das jährliche Kirchgeld

Wie immer um diese Zeit die jährlich wiederkehrende, aber notwendige Bitte um das Kirchgeld, das für den Erhalt und die Pflege unserer Infrastruktur hier in Gilching dringend notwendig ist.
Vielen Dank!
 
Kontoverbindung
Kirchenstiftung St. Sebastian: Raiffeisenbank Gilching,
IBAN: DE 4770 1693 8200 0001 2718
Gerne auch Bareinzahlungen im Pfarrbüro und Spendenquittungen

kirchenpfleger2014

Frohe Weihnachten?

Müssen wir nicht blind sein oder Scheuklappen aufhaben, wenn wir angesichts der in der Welt passierenden Geschehnisse und anscheinend fast nicht lösbarer Probleme so tun als sei alles in Ordnung und in alter Tradition auf Friede und Freude an Weihnachten machen?
Ist also Resignation angesagt … unvermeidlich?
Wenn wir das als Christen auch so sehen würden, dann haben wir den Kern unseres Glaubens vergessen oder nicht verstanden, die „Frohe Botschaft“!
Leider hört und spürt man davon in der Gegenwart viel zu wenig, es wird mehr über theologische Ausprägungen diskutiert, wer was darf oder nicht darf, was aber praktisch in keiner Weise weiterhilft und die nach Lösung und Perspektive suchenden Menschen nicht erreicht oder eher zur Ablehnung führt.
Schade, denn das große Potential an Weisheit, wichtigen Werten, dem Glauben und der damit verbundenen Zuversicht unserer großen Kirchen ist gerade in diesen schwierigen Zeiten notwendiger denn je.
Wichtig ist aber auch die meines Erachtens zunehmend schwindende Präsenz unserer Kirche in der Gesellschaft wieder zu stärken. Zum einen durch uns selbst, die wir lebendig und zuversichtlich die Frohe Botschaft leben müssen, zum andern aber auch durch den Erhalt und die Pflege unserer Kirchen, Kindergärten, Pfarrzentren und anderer sozialer Einrichtungen.
So wünsche ich eine besinnliche und friedliche Zeit, uns allen auch mehr Gottvertrauen sowie
FROHE WEIHNACHTEN!
 
Michael Schreindorfer, Kirchenpfleger
FlyerAufzug1

Neuer Aufzug zum Pfarrsaal eingeweiht

Nun konnte unser neuer Aufzug zum Pfarrsaal endlich seiner Bestimmung übergeben werden. Pfarrer Franz von Lüninck weihte die neue Einrichtung im Beisein vieler Ministranten, dem Kirchenpfleger Michael Schreindorfer und einiger Besucher beim Adventsmarkt.
Noch ist der Aufzug leider nicht ansatzweise finanziert Daher bitten wir weiterhin um Ihre großzügige Spenden!
WeiheNeuerAufzug

Endlich ein Aufzug im Pfarrzentrum

AufzugPfarrsaal
Bitte um finanzielle Unterstützung für den neuen Lift im Pfarrzentrum
 
Besondere Vorkommnisse erfordern besondere Maßnahmen. Deswegen wende ich mich heute persönlich mit einem Spendenaufruf an Sie.
 
Im Jahre 1975, also vor gut 40 Jahren wurde das Pfarrzentrum eingeweiht. Schon damals sollte und wollte man einen Lift einbauen, das scheiterte an verschiedensten Gründen. Auch spätere Kirchenverwaltungen haben immer wieder Anläufe unternommen, letztlich aber ohne Ergebnis.
Nun ist die Notwendigkeit eines Liftes immer dringender geworden, zum einen wegen der demoskopischen Entwicklung der Bevölkerung auch in unserer Gemeinde, als auch der zunehmenden Anforderung an öffentliche Einrichtungen, diese barrierefrei zu machen, um auch für behinderte Menschen zugänglich zu sein.
Aus diesem Grund hat sich die Kirchenverwaltung entschlossen, diese wichtige Maßnahme jetzt endlich zu realisieren, um auch unseren älteren und behinderten Gemeindemitgliedern die Möglichkeit zu geben, besser am Gemeindeleben teilzunehmen. Dies trotz der schlechten Nachricht, dass das Ordinariat für diese Maßnahme keine Gelder zur Verfügung stellt. Was heißt, dass wir die Kosten in Höhe von gut 80.000 € ganz alleine bestreiten müssen.
Im Hinblick auch die große Spendenbereitschaft bei der Renovierung von St. Vitus hatten wir bei  unseren Überlegungen schon auch eine gewisse Hoffnung eingeplant,  dass uns die Gemeinde insoweit nicht alleine lässt, nachdem uns auch bereits viele Gemeindemitglieder dazu aufgefordert und ermutigt haben.
Bitte zeigen Sie sich großzügig und lassen Sie uns nicht im neuen Lift stecken.
 
Vergelts Gott
  Ihr Pfarrer Franz v. Lüninck
 
Unser Bild oben:
Baustellenbesichtigung des neuen Aufzugs: Kirchenpfleger Michael Schreindorfer, Pfarrgemeinderätin Jutta Uelner, Pfarrer Franz von Lüninck, Baubeauftragter der Kirchenverwaltung Thomas Grantner und Mesner Ingolf Gensheimer (von links)
   


Ein Aufzug kommt
 
Seit dem Bau des Pfarrzentrums wurden von den jeweiligen Kirchenverwaltungen  Ansätze unternommen, nachträglich einen Lift in das Pfarrheim nachzurüsten. Die amtierende Kirchenverwaltung sah es nun als unerlässlich an, den Pfarrsaal auch gehbehinderten Besuchern zugänglich zu machen. Realistisches Ziel der Fertigstellung ist das Frühjahr 2016. Nach langer Prüfung aller Möglichkeiten, wird der Aufzug auf Grund der baulichen Gegebenheiten in das Treppenauge des Pfarrheims eingebaut. Es wurden Angebote von mehreren Herstellern über eine herkömmlichen Ausführung eingeholt. Die Firmen konnten uns aber nur Lösungen für die zwei oberen Etagen anbieten. Eine Anfahrt in den Keller war in dieser Ausführung aussichtslos. Die Kirchenverwaltung hat zwei Aufzüge der Marke Dictator Technik in  einem Pfarrheim und einem Wohnhaus besichtigt, der uns eine Anfahrt in den Keller ermöglicht. Leider ist es im Keller nicht möglich, einen Einstieg für Rollstuhlfahrer einzurichten, da die lichte Türbreite am Keller- ausstieg nur ca. 65 cm beträgt. Im  Erdgeschoß und ersten Stock kann der Aufzug von Rollstuhlfahrern genutzt werden, da eine Türbreite von ca. 90 cm erreicht wird. Dieser Aufzug unterscheidet sich von einer herkömmlichen konventionellen Bauweise, in der Bedienung und in der Fahrgeschwindigkeit. Er muss während der gesamten Fahrt durch das Drücken der Stockwerktaste bewegt werden, wobei die Fahrzeit vom Erdgeschoß in die obere Etage ca. 25 Sekunden  beträgt. Durch seine leichte Bauweise wird eine Kabinengröße von ca.  131 cm x 140 cm (herkömmliche Bauweise 100 cm x 80 cm) erreicht.
Ein weiterer Vorteil dieser Bauart sind die Kosten, die ca. 1/3 niedriger sind als die Herstellungskosten eines konventionellen Aufzugs. Die Investitionskosten belaufen sich daher incl. der Baumaßnahmen (Fundament, Treppengeländer, Änderung der Kellertreppe, usw.) auf ca. 80.000 Euro, die von der Pfarrgemeinde in voller Höhe zu tragen sind. Außerdem reduzieren sich auch die Unterhaltskosten, weil keine jährliche gebührenpflichtige TÜV-Prüfung not- wendig ist. Der Aufzug soll ausschließlich von Pfarrsaalbesuchern genutzt werden, denen aus gesundheitlichen Gründen das Treppensteigen schwer fällt bzw. nicht möglich ist, damit sie trotzdem am kirchengemeindlichen Leben teilnehmen können. In der Hoffnung, dass die Kosten mit noch zu erwartenden Spenden und den Mitteln der Kirchenstiftung getragen werden können, freuen wir uns, dass  der Aufzug endlich realisiert wird.

Thomas Grandtner Baubeauftragter der Kirchenverwaltung

Klage gegen das Glockenläuten von St. Nikolaus

Mit Beschluss vom 29.10.2014 hat das Verwaltungsgericht München die Klage wegen verfassungswidrigem Läuten von St. Nikolaus abgewiesen. Das war wegen der bisher gefestigten Rechtsprechung der Gerichte zu diesem Thema zu erwarten, ganz sicher kann man sich aber nie sein. Man unterscheidet rechtlich zwei Arten des Läutens. Das „liturgische“ bzw. „sakrale“ Geläute zu den Gottesdiensten oder zum Angelus-Gebet, das im Rahmen der freien Religionsausübung erfolgt und so das Gericht „im Rahmen des Herkömmlichen auch im Lichte des Grundgesetzes zumutbar ist“. Zu unterscheiden ist dies vom Stundenschlag der Kirchturmuhr, dem „profanen oder weltlichen Läuten“, das nicht von der freien Religionsausübung geschützt ist. Die nächtliche Ruhe des Stundenschlages von 22 Uhr bis 6 Uhr wurde schon im Rahmen des dem Klageverfahren vorgelagerten Mediationsverfahrens angeboten. Diese Einschränkung des nächtlichen Stundenschlages empfiehlt auch die sogenannte Läuteordnung des Ordinariats. Angeboten wurde auch der Wegfall des Angelusläutens am Sonntag um 7 Uhr am Morgen sowie das Einläuten der Gottesdienste eine Viertelstunde vor Beginn und das Sonntageinläuten. Diese Kompromisse erschienen der Kirchenverwaltung – zumindest mehrheitlich – zustimmbar vor dem Hintergrund einer doch veränderten Aufgabe des Läutens der Kirchenglocken in unserer Zeit, ohne wesentliche Aufgabe von Tradition und Kultur. Dies auch im Einvernehmen mit dem Ordinariat, dem das „gute Miteinander in der Gemeinde“ ein Anliegen ist. Wir freuen uns über die Klageabweisung und bitten um Verständnis für die unseres Erachtens zeitgemäßen Anpassungen des Läutens. Wie die endgültige Läuteordnung von St. Nikolaus nach der Klageabweisung lauten wird, wird noch in den zuständigen Gremien beraten. Tendenziell wird von vielen Gläubigen zumindest das Samstagseinläuten wieder gewünscht.