St. Sebastian

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Krankenkommunion

Diakon Thomas Hackenberg
Ich war krank, und ihr habt mich besucht  . . . (Mt 25,36) 

Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass die Gemeinde, die sich zur Feier des Gottesdienstes versammelt, diejenigen nicht vergisst, die wegen ihres Alters oder wegen einer Krankheit nicht daran teilnehmen können. Der Krankenbesuch und die Krankenkommunion ist ein Zeichen der Verbundenheit der Gemeinde mit ihren Kranken.
Die Verbindung zwischen der Gemeinde und ihren Kranken soll gerade auch in den Gottesdiensten sichtbar werden. Sie kommt besonders zum Ausdruck, wenn in der sonntäglichen Eucharistiefeier der Kranken in den Fürbitten gedacht wird und die Kommunion aus dieser Feier den Kranken überbracht wird. Damit erfahren die Alten oder Kranken unmittelbar, dass sich zur kirchlichen Gemeinschaft gehören.
Auch bei uns in Gilching soll es immer mehr zur Selbstverständlichkeit und zur guten Übung werden, Kranke zu besuchen und denen die heilige Kommunion zu bringen, die bei der Eucharistiefeier nicht dabei sein konnten.
Deshalb sind Seelsorger und Kommunionhelfer gerne bereit sein, ihnen die heilige Kommunion zu überbringen. Auch ist es nach Absprache möglich, dass Angehörige im Anschluss nach dem Sonntagsgottesdienst das Heilige Brot zu ihren Angehörigen mit nach Hause nehmen.
 
Dort kann nach folgendem Beispiel eine kleine Hausliturgie stattfinden:
•    Der liturgische Gruß eröffnet die Feier.
•    Die Einführung ist gleichzeitig Hinführung zur Besinnung und Buße.
•    Mit dem Schriftwort wird ein Kernsatz des Sonntagsevangeliums herausgestellt,
      und so die Brücke zum Sonntagsgottesdienst der Gemeinde geschlagen
•    Nach dem Schriftwort können Fürbitten eingefügt werden. Daran schließt sich das Vaterunser an
•    Nach der Spendung der Kommunion sollte eine angemessene Stille gehalten werden.
•    Das Dankgebet möchte eine Hilfe zur Meditation und zum persönlichen Beten werden.
•    Eine Segensbitte schließt die kleine Feier ab.
 
Zeitlich gestaltet sich die Feier in der Regel in einem Rahmen von etwa 15 bis 20 Minuten und soll den Kranken nicht überfordern. Insofern hängt der konkrete Ablauf selbstverständlich sehr von der Verfasstheit des Kranken ab.
Scheuen Sie sich nicht und melden Sie sich telefonisch im Pfarrbüro (08105 8071) oder sprechen Sie einen der Seelsorger persönlich an, wenn Sie einen Krankenbesuch oder eine Krankenkommunion wünschen. Auch bei Fragen können Sie sich gerne an uns wenden!
 
Thomas Hackenberg, Diakon