St. Sebastian

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Familienwallfahrt2016

Familienwallfahrt nach Andechs 2016

23 Fußpilger sind am Sonntag, den 12. Juni, morgens um 5 Uhr am Kindergarten in der Gilchinger Waldstraße aufgebrochen, um nach Andechs zu pilgern. Einige davon sind diesen Weg schon oft zusammen gegangen und haben sich von dem besonderen Reiz dieser Wallfahrt anziehen lassen. Andere waren erstmals dabei und wollen gerne im kommenden Jahr wieder mitkommen.
Was ist an dieser Wallfahrt eigentlich so besonders? Es ist sicherlich der Weg, der fast durchgehend auf Feldund Waldwegen von Gilching über Unering nach Andechs führt. Es ist die frühe Morgenstunde, in der uns mal ein Reh oder ein Hase und einige Vögel begegnen, aber sonst die Stille der Natur genossen werden kann. Und es sind die guten Gespräche in der Pilgergruppe, die sich bunt gemischt aus verschiedenen Generatio-
nen und vielen Lebenserfahrungen austauscht. Es ist auch das Rosenkranzgebet, das uns in Meditation versinken und den Alltag vergessen lässt. Und sicherlich ist der Höhepunkt der Wallfahrtsgottesdienst in der Chorkapelle in Andechs, den Pfarrer von Lüninck in diesem Jahr erstmals zusammen mit uns gefeiert hat.
All das macht diese Wallfahrt zu etwas ganz besonderem. Und vielleicht lassen sich im nächsten Jahr, wenn wir am 11. Juni 2017 wieder nach Andechs pilgern werden, ein paar neue Wallfahrer von diesem besonderen Geist anstecken. Übrigens, ein Highlight hätte ich fast vergessen – es geht im Anschluss an den Gottesdienst natürlich noch ins Klosterstüberl, denn zu einer guten Wallfahrt gehört auch gutes Essen und Trinken.
Norbert Rosenberger

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Traditionswallfahrt wird 300 Jahre alt

Seit 1713, dieses Jahr somit seit 300 Jahren wallfahren die Gilchinger bereits jeden Donnerstag vor Pfingsten nach Andechs auf den heiligen Berg. Einem Gelübde folgend gingen auch dieses Jahren wieder über 30 Gilchinger von zu Hause los, um nach gemeinsamen Beten und Schweigen durchs Kiental hindurch nach Andechs zu kommen. Dort wurden sie von weiteren 30 Gilchingern, die auf schnelleren Verkehrsmitteln dorthin kamen, bereits freudig erwartet, um den gemeinsamen Dankgottesdienst zu feiern.
Im Andechser Wachsgewölbe wird eine Votivkerze mit dem Vitusmotiv, dem Jüngling im Feuerkessel, aufbewahrt. Auf der etwa einen Meter großen Kerze ist auf der Inschrift „Pfarr Gilching von Basperg – 1713“ zu lesen.
Der Anlass zur Wallfahrt ist einer Überlieferung zur Folge eine Tierseuche in Gilching gewesen, weshalb die Wallfahrt besonders den Landwirten im Ort besonders am Herzen liegt. Recherchen haben zwar ergeben, dass die Wallfahrt immer wieder einmal unterbrochen wurde und nicht jedes Jahr stattfand, aber ganz sicher in den zurückliegenden 36 Jahren kontinuierlich. Heute zeigen sich Gabi Fink und Toni Feda für die Weiterführung der Tradition verantwortlich.
Als kleines Andenken an das diesjährige großartige Jubiläum hat Toni Feda eigens einen kleinen Holzkerzenleuchter angefertigt mit dem Aufdruck „300 Jahre Wallfahrt 1713 – 2013“ und an jeden Wallfahrer verteilt.
Toni Feda und Eduard Fuchshuber

25 Jahre Familienwallfahrt – Jubiläumswallfahrt nach Andechs

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Am Sonntag, dem 9. Juni sind zum 25. Mal um 5 Uhr in der Frühe 26 Mitchristen vom Kindergarten in der Waldstraße zu Fuß nach Andechs zu einer Wallfahrt aufgebrochen. Pfarrer Lintz hat die Wallfahrer begleitet. In Unering sind weitere Wallfahrer dazu gestoßen, so dass wir über 30 Wallfahrer waren. Eine zweite Gruppe ist in der Nähe von Frieding nach Andechs aufgebrochen. Auch mehrere Radfahrer haben sich nach Andechs aufgemacht und einige sind mit dem Auto dorthin gefahren. Leider war das Kiental wegen des Hochwassers gesperrt. Erfreulicherweise sind auch einige Mitchristen von St. Johannes unter den Wallfahrern gewesen. Um 10.00 Uhr haben sich mehr als 50 Wallfahrer in der restlos gefüllten Chorkapelle zu einem Wallfahrtsgottesdienst zusammengefunden. Diese aus einem Familienkreis 1988 entstandene Familienwallfahrt hat sich erfreulicherweise in den 25 Jahren zu einer allgemeinen Pfarrwallfahrt entwickelt. Dies ist ist umso erfreulicher, weil die Initiatoren der Wallfahrt altersbedingt nicht mehr die Hauptteilnehmer sein können. Insbesondere auch jüngere Mitchristen und junge Familien sind dazu gekommen und nutzen die kürzere Wallfahrtstrecke von Frieding bzw. von Herrsching aus. Zum Abschluss der Wallfahrt stärkten wir uns im Bräustüberl. Ich darf schon heute auf die 26. Wallfahrt im nächsten Jahr hinweisen und würde mich freuen, wenn weitere Mitchristen daran teilnehmen würden.
Hans Haimerl
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