Stadtkirche Traunstein

Mariä Verkündigung, Haslach | Heilig Kreuz, Traunstein
St. Oswald, Traunstein | Johannes der Täufer, Kammer

Übersicht: Baugeschichte

St. Oswald 1590
St. Oswald 1590
Die Kirche St. Oswald ist erstmals 1342 erwähnt.

Die Erbauung der ersten Kirche liegt im Dunkeln. Es dürfte sich bei ihr um einen mittelgroßen spätromanischen Bau des 13. Jahrhunderts gehandelt haben. Im 15. Jahrhundert wurde ein spätgotischer Chor angefügt, das Langhaus zu einer gewölbten Staffelhalle umgebaut und der Turm erhielt einen Spitzhelm über Giebeln.

1675 – 77: Bau der jetzigen Kirche unter den Graubündener Meistern Caspar Zuccalli, Lorenzo Sciasca und Antonio Riva.

Beim Stadtbrand 1704 stürzte das Langhausgewölbe ein und die Einrichtung wurde vernichtet. Der Turm erhielt daraufhin eine Zwiebelkuppel.

Der Stadtbrand von 1851 zerstörte den Dachstuhl des Turms, auch das Chorgewölbe stürzte ein.

1885 wurde der Westteil mit dem Hauptportal und der Turm in der heutigen Form errichtet.
   
1904 – 1909: Das Innere der Kirche wurde mit einer kleinteiligen Neubarockstuckatur überzogen. Der Traunsteiner Maler Max Fürst fertigte die Deckengemälde im spätnazarenischen Stil.
   
1967 – 1969
wurden Altar, Ambo und Taufkapelle neugestaltet. Die Kanzel wurde entfernt.
St. Oswald 1851