Diözesanverband der Mesner

im Erzbistum München und Freising e. V.

Scheyern Dekanat Scheyern


Dekanatsleiter des Bezirkes

Günter Döllner
Pfaffenhofener Straße 2
85298 Scheyern
Tel. 08445/314   015142635114
Email: guenter.doellner@gmx.de
Pfarrei: Maria Verkündigung, Niederscheyern

Bezirkstreffen 2018

12. März 2018 in Ilmmünster mit Besuch der Bibelausstellung
29. Oktober 2018
Döllner Bezirk Scheyern
Günter Döllner

Bezirk Scheyern unter neuer Leitung


Griaß euch Gott, liebe Mesnerinnen und Mesner,
 
als neuer Dekanatsleiter des Bezirkes Scheyern im Mesnerverband darf ich mich bei Euch vorstellen. Ich heiße Günter Döllner, bin 51 Jahre alt, verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder. Wir wohnen in Euernbach, das zwar noch zur Gemeinde Scheyern gehört, aber bereits im Bistum Augsburg liegt.
 
Wie kommt man dann zu einer Mesnerstelle im Erzbistum München-Freising? Ich bin gebürtiger Niederscheyerer und habe in unserer Wallfahrtskirche „Zu unserer lieben Frau“, Patronat Maria Verkündigung (25. März), über fünf Jahre ministriert. Ebenso durfte ich in dieser Kirche im August 1990 meine Frau Christa heiraten. Obwohl ich seitdem in Euernbach wohne, habe ich den Kontakt zu meiner Heimat immer aufrecht erhalten. Schon während meiner Ministrantenzeit durfte ich so manche Kirchenfahne tragen. 1996 übernahm ich das Amt des Fahnenträgers des dortigen Krieger- und Soldatenvereins und stand somit wieder bei der einen oder anderen Gelegenheit ganz vorne am Altar.
 
Die Pfarrei Niederscheyern wird seit über 800 Jahren von den Benediktinern des Kloster Scheyerns, Hl. Kreuz und Maria Himmelfahrt, betreut. Als meine Frau und ich im Herbst 2012 erfuhren, dass in Niederscheyern die Mesnerstelle frei wird, war‘n mei Frau und i ganz aus‘m Häusl. Bei der nächsten Gelegenheit sind wir zu Pater Benedikt nach Scheyern gefahren. Auf unsere Frage, ob die Stelle noch frei ist, machte dieser kurzen Prozess. Er übergab uns eine Liste mit den Aufgaben des Mesners, die Stundenzahl, was an den Hochfesten zu beachten ist und noch so manch andere Unterlagen. Außerdem werde er den Vertrag zum Unterschreiben vorbereiten. Beim Verlassen des Klosters fragte ich meine Frau: „Ja, san ma jetz Mesner oder ned?“ G‘wust hamas beide ned.
Am 1. Januar 2013 war es dann aber gewiss. Wir sind die neuen Mesner von Niederscheyern. Bauchweh bereitete uns, dass wir in große Fußstapfen treten mussten. Unser Vorgänger war 50 Jahre im Amt. Er hat uns eine sehr gepflegte Kirche hinterlassen und stand für Fragen immer zur Verfügung.
  
Mittlerweile, denke ich, haben wir uns gut eingearbeitet. Seit drei Jahren wird sogar wieder das Hl. Grab aufgebaut, das man über die Osterfeiertage besichtigen kann.
 
Ich wünsche Euch, liebe Kolleginnen und  Kollegen, frohe Weihnachten und ein gesegnetes neues Jahr 2018. Bleibt‘s gsund und lasst‘s a was von eich hearn .
 
Günter Döllner