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#büromanagement #ausbildung

Livia (22) absolviert gerade eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement bei der Erzdiözese München und Freising KdöR. Sie ist momentan im 3. Ausbildungsjahr und erzählt hier von ihren Eindrücken.
 
Portait LHübner
Seit September 2017 und noch bis zum Sommer 2020 absolviere ich meine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement mit den Ausbildungsschwerpunkten Assistenz und Sekretariat sowie Personalwirtschaft beim Erzbischöflichen Ordinariat München (Verwaltung der Erzdiözese München und Freising).

In den fast drei Ausbildungsjahren habe ich einige Abteilungen durchlaufen.
In den Abteilungen Außerschulische Bildung, Haushalt und Aufsicht von Kirchenstiftungen und der Vergabestelle Bau hatte ich klassische Assistenzaufgaben (z.B. interne und externe Kommunikation, Protokolle verfassen, Ablage, Terminkoordination). In der Vergabestelle Bau bekam ich interessante Einblicke in die rechtlich fundierte Vergabe unterschiedlicher Gewerke, in die Angebotsauswertung und konnte auch an Bieterverhandlungen (Bereich Bau und Honorare für Architekten und Ingenieure) teilnehmen.
In meinem zweiten Ausbildungseinsatz in der Abteilung Religionsunterricht an Grund-, Mittel- und Förderschulen lagen meine Tätigkeiten in der Sachbearbeitung. Meine Aufgaben waren unter anderem die Bearbeitung von Anträgen auf Teilnahme am katholischen Religionsunterricht, die Bearbeitung und Weiterleitung der Eingangspost und die telefonische Annahme von Krankmeldungen von Religionslehrkräften.
Zu Beginn des zweiten Lehrjahres habe ich vier Wochen das Tagesgeschäft im katholischen Pfarrbüro Ampfing „hautnah“ miterlebt. Das war eine schöne Erfahrung!

Besondere Highlights meiner Ausbildung im Ordinariat München sind auch die vielfältigen Angebote während der Ausbildungszeit: Excel-Kurse, Telefon- und Kommunikationstrainings, Erste-Hilfe-Kurse, IHK-Prüfungsvorbereitungskurse, Besinnungstage, Einführungstage, Mitwirken bei Informationsveranstaltungen für neue Ausbildungsjahrgänge, bei Messeauftritten und beim Münchner Stadtgründungsfest – besonders zu Beginn der Ausbildung hat man viele Termine!
Der Austausch zwischen den Auszubildenden - auch über die Lehrjahre hinweg - ist super. Wir haben regelmäßige Austauschrunden, gehen öfters zusammen Essen und jedes Jahr auf die Wiesn und im Winter nach der Arbeit auch mal auf einen Christkindlmarkt.
Magnolienbaum im EOM 2020
Collage_Wien LHübner
Besonders positiv bleiben mir meine beiden vierwöchigen Auslandsaufenthalte mit integrierten Praktika in Bournemouth (GB) Anfang 2020 sowie bei der Wien Energie GmbH in der Abteilung Geschäftsentwicklung Elektromobilität im Juli 2019 im Rahmen von ERASMUS+ in Erinnerung.
Von Oktober 2019 bis Januar 2020 war ich als Sekretariatsvertretung für den Weihbischof in der Seelsorgsregion Süd eingesetzt und hatte dort eine wahnsinnig bereichernde Zeit. Das denkmalgeschützte Dienstgebäude mitten in der Sendlingerstraße ist wunderschön und etwas ganz Besonderes.

Bis Ausbildungsende bin ich im Erzbischöflichen Jugendamt im FSJ-Fachreferat eingesetzt. Vor meiner Ausbildung habe ich selbst unter der Trägergemeinschaft BDKJ und Caritas ein Freiwilliges Soziales absolviert und sehe nun alles von der anderen Seite. Unsere Berufsschule ist übrigens in Dachau.

Die bald anstehende Abschlussprüfung teilt sich in vier Teile: Informationstechnisches Büromanagement (am PC), Kundenbeziehungsprozesse (schriftlich), Wirtschafts- und Sozialkunde (schriftlich) sowie die mündliche Prüfung.
Bürosituation LHübner