Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unseres Angebots erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen.
OK
Mehr Infos

Fastenzeit - Zeit für die Beziehung

Ein langer Winter neigt sich langsam dem Ende zu und die Natur erwacht zu neuem Leben. So wie sich die meisten Menschen auf den Frühling freuen, ist in dieser Zeit auch die Seele bereit neue Wege zu gehen. Die Dunkelheit des Winters weicht zunehmend dem Licht des Frühlings. Dieser Wandel der Natur kann ein schöner Impuls sein, für Wandlung und Neuanfang in uns selbst. Wie Sie die Beziehung zu sich selbst und dem Partner neu beleben können, verrät die Ehe-, Familien- und Lebensberatung des Erzbistums mit einigen Tipps.
Paar hält sich liebevoll im Arm
Liebevolle Zuwendung, davon kann jede Beziehung profitieren. (Foto: imago / Westend61)
Die Fastenzeit fordert uns Menschen auf, sich von negativen Gewohnheiten für eine begrenzte Zeit bewusst zu verabschieden. Auf der Seelenebene kann das bedeuten, sich weniger mit den Schattenseiten zu beschäftigen, sondern sich auf die eigenen Stärken und positiven Eigenschaften zu besinnen.

Im Alltag kann sich das unter anderem darin wiederspiegeln, achtsam für das zu bleiben was gelingt und dankbar dafür zu sein. Damit diese Achtsamkeitsübung leichter fällt, kann man sich zum Beispiel eine Art Tagebuch anlegen, in das man täglich die schönen Erfahrungen notiert.

Genauso wichtig wie die liebevolle Selbstreflexion, ist auch der wertschätzende Blick auf die Partner. Dazu hilft es, sich wieder mehr Zeit füreinander zu nehmen und Zwiegespräche zu führen. Dabei sollte der Fokus auf die schönen und liebenswerten Seiten des Anderen gerichtet sein. Denn ab und zu darf man die rosarote Brille aus der Anfangsphase der Verliebtheit ruhig mal wieder aufsetzen. Das macht den grauen Beziehungsalltag gleich wieder bunter.

Tipps zur Belebung der Beziehung

Mann und Frau wenden sich einander zärtlich zu
Finden Sie Zeit für mehr Zärtlichkeit und Nähe. (Foto: imago / Westend61)
  • Paarrituale einführen und pflegen: z.B. abends bei einem Tee oder Wein miteinander den Tag Revue miteinander passieren lassen, Hobbies miteinander pflegen, Orte die mit positiven Erinnerungen verbunden sind, immer wieder zusammen aufsuchen.
  • Zeit für Zärtlichkeit: diese bewusst planen und Raum und Zeit dafür schaffen, sich über erotische Phantasien und Wünsche austauschen.
  • Verwöhn-Tage einplanen: z.B. bei einem Wellness Wochenende, sich gegenseitig massieren oder bewusst etwas vorschlagen, was den Alltag durchbricht und von dem beide wissen, dass es ihnen Spaß macht.
  • Neues ausprobieren: z.B. eine neues gemeinsames Hobby beginnen, neue Wege einschlagen (Restaurants, Stadtteile, Menschen), um neue Erfahrungen miteinander zu machen und sich darüber auszutauschen.
  • Sich Freiräume geben: Jeder darf auch eigenen Interessen nachgehen, so bleibt die Spannung und die Neugier aufeinander erhalten.
  • Konstruktive Gespräche führen, sowohl bei Meinungsverschiedenheiten, als auch bei unausgesprochenen Wünschen – „Raus aus der Harmoniefalle“.
  • Selbstfürsorge pflegen, damit die Beziehung nicht durch eigene unverarbeitete Themen belastet wird: Gespräche mit Freunden, Beratung / Therapie.
  • Gemeinsame Visionen entwickeln: im Gespräch herausfinden, wohin jeder in der Beziehung will.
Im geschützten Rahmen der Ehe- Familien- und Lebensberatung können Einzelne oder Paare sich hierzu Anregungen und Unterstützung holen. Auch in den verschiedenen Kursangeboten gibt es dazu Denkanstöße.

Ehe-, Familien- und Lebensberatung
der Erzdiözese München und Freising
Rückertstraße 9
80336 München
Telefon: 089-54 43 11-0
Fax: 089-54 43 11-26
info(at)eheberatung-oberbayern.de
http://www.erzbistum-muenchen.de/eheberatung-oberbayern
Leiterin: Margret Schlierf