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Daheim sein Zuhause fühlen wir uns geborgen – hier können wir sein wie wir sind

Zuhause sein heißt geschützt und geborgen sein, mitbestimmen können und auch mal schwach sein dürfen. Mit der Wohnung oder dem Haus, in dem wir leben, verbinden wir unterschiedliche Erwartungen und Gefühle. Wie wir wohnen, sagt auch viel darüber aus, wie wir uns als Familie verstehen. Warum das Zuhause als Zufluchtsort so wichtig für uns ist und worauf wir achten sollen, damit alle sich daheim wohlfühlen.

Was Räume erzählen können

Empfang und Abschied – die Eingangstüre
Die Schwelle teilt das Innen und Außen. Ein Kuss für den Weg nach draußen. Die Begrüßung beim Heimkommen. Auch Gäste dürfen diese Schwelle übertreten. 
   
Für Leib und Seele  die Küche
Ein Lernort fürs Leben. Denn hier bereiten Kinder nicht nur ihre ersten Butterbrote und Omeletts selbst zu. Beim Kartoffelschälen und Abwasch werden freudige und schmerzliche Erlebnisse miteinander geteilt und verarbeitet.
   
Den eigenen Körper wertschätzen – das Bad
Wellness-Station für die Haut. Badewannenspielplatz. Nacktheit ist erwünscht. Frische ist angesagt. Unterschiedlich werden die Signale des Spiegels und der Waage gedeutet.
   
Pralles Leben – das Wohnzimmer
Der Treffpunkt der Familie. Hier wird gegessen, gespielt, erzählt, diskutiert, geplant, gestritten, vielleicht auch gemeinsam ferngesehen: Für alles ist Platz. Auch für Gäste, mit denen wir ein Stück Leben teilen.
  
Erholung und Lust – das Schlafzimmer der Eltern
Oft lang ersehnt für den erholsamen Schlaf, für die körperliche Nähe und die Lust zu zweit. Auch für die kleinen Kinder hat das Ehebett eine große Anziehungskraft.
   
Bitte anklopfen – das Kinderzimmer
Hier entwickeln sich Persönlichkeiten. Beim Bauen und Malen, bei Ausflügen zu Jim Knopf und Pippi Langstrumpf, beim Brüten über Hausaufgaben, beim Tuscheln und Chatten mit besten Freund(inn)en. Manchmal ist es gut wenn Eltern und Geschwister draußen bleiben.

Zusammen wohnen ist gar nicht so einfach...

Kinder bauen
Spielen, sich freuen, zusammen sein, aber auch streiten, schlechte Laune haben, sich zurückziehen: Zuhause hat alles seinen Platz. (Foto: imago/Westend61)
  • wenn Veränderungslust bei Traditionsverliebtheit wohnt
  • wenn ungelöste Konflikte zur dauernden Belastung werden
  • wenn die Wohnung so klein ist, dass es besonders kreative Ideen braucht, damit alle eine private Ecke haben
  • wenn der Ablösungsprozess eines Heranwachsenden das gemeinsame Wohnen schwer macht
  • wenn Ordnungsaufgaben einseitig verteilt sind
  • wenn Mama bei den Kindern wohnt und Papa woanders oder umgekehrt
  • wenn ein Umzug notwendig ist, unter dem ein Familienmitglied besonders leidet
  • wenn Smartphone und Tablet zur Familie gehören
  • wenn die Wände schlecht isoliert sind
  • ...

Himmlisch wohnen

Die Wohnung ist in der Bibel oft Bild der Gegenwart Gottes, als Hoffnung für das gute Leben nach dem Tod. Im Haus des Vaters sind für uns viele Wohnungen vorbereitet (Joh 14,12). Welche Verheißung! Wohnen in der alles und alle erfüllenden Liebe Gottes.
 
Gott will schon jetzt bei uns wohnen. „Friede diesem Haus“ (Lk 10,5) - diesen Gruß gibt Jesus seinen Jüngern für das Betreten eines Hauses mit. Es ist der Wunsch: Hier möge Gott mit seinem Frieden wohnen.
 
Jedes Jahr ziehen die Sternsinger von Haus zu Haus und schreiben über die Haustüre: C + M + B (Christus mansionem benedicat): Christus segne dieses Haus.

In manchen Gegenden Deutschlands gibt es die Tradition, eine Wohnung nach dem Einzug zu segnen mit dem Wunsch: Gott möge bei uns wohnen und unser Miteinander mit seinem Geist erfüllen.


Daheim
Die Texte stammen von Robert Benkert, Ute Eberl, Efi Goebel, Hubert Heeg, Rudolf Mazzola und Agnes Passauer und sind entnommen aus der Broschüre "Daheim sein - Miteinander wohnen als Familie", erschienen in der Reihe Hot Spots des Lebens, herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft für katholische Familienbildung.

Weitere Hefte der Reihe und Bestellmöglichkeit auf der Homepage der Ehe- und Familienpastoral

Ehe- und Familienpastoral
Schrammerstr. 3
80333 München
Telefon: 089 2137-1244
eheundfamilie(at)eomuc.de
http://www.ehe-und-familie.info
Fachbereichsleiterin:
Agnes Passauer, Pastoralreferentin und Eheberaterin

Themen und Angebote:
- Begleitung von Haupt- u. Ehrenamtlichen in der Familienarbeit vor Ort
- Diözesane Projekte (z.B. Ehepaarsegnung, Ehe-Jubiläen)
- Religiöse Begleitung von Familien, z.B. "Kess-erziehen: staunen - fragen - Gott entdecken"
- Unterstützung von Eltern und Kindern in die Pubertät (MFM-Programm)
- Natürliche Familienplanung (NFP nach Sensiplan)
- Arbeitshilfen, Materialien für die Familienarbeit vor Ort (z.B. Rituale in der Familie, Elternbriefe, Segensgottesdienste und Tag für Paare etc.)
- Kooperation mit Verbänden

Ansprechpartner für die Region West:
Johannes Sporrer
Ansprechpartnerin für die Region Nord:
Sylvia Braun-Schmidtner
Ansprechpartnerin für die Region Nord-Ost:
Cornelia Saumweber
Ansprechpartner für die Region Süd-Ost:
Peter Glaser
Ansprechpartner für die Region München-Ost:
Michael Kafka

Referentinnen für Wertorientierte Sexualpädagogik:
MFM-Programm
mfm(at)eomuc.de
Tel. 089 213-3175
Josiane Wies-Flaig, Dipl. Sozialpädagogin
Katja Haberl, Dipl. Sozialpädagogin

NFP/Sensiplan
nfp(at)eomuc.de
Claudia Wiesner, Ärztin
Tel.: 089 2137-2249