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Danke! Wertschätzende Momente in der Familie machen Eltern und Kinder glücklich

Mutter und kleines Mädchen umarmen sich liebevoll und stupsen ihre Nasen aneinander
Dankbarkeit öffnet den Blick für das, was gut ist in unserem Leben: für unsere Familie, unser Zuhause, die Arbeit, die Natur. Und die vielen kleinen und großen Wunder, die uns täglich in unserem Alltag begegnen. Foto: imago/Westend61
Jeden Tag tun in der Familie Mutter, Vater und Kinder unendlich viele Dinge, die scheinbar selbstverständlich sind: einkaufen, das Essen kochen, den anderen umarmen, den Urlaub planen, zuhören, den Keller aufräumen... Meist nehmen wir diese scheinbaren Selbstverständlichkeiten gar nicht mehr wahr. Nur selten machen wir uns bewusst, wie dankbar wir dafür sein dürfen. Dabei tut Dankbarkeit so gut! Dankbarkeit öffnet unseren Blick für das Schöne in unserem Leben. Dankbarkeit verändert, verbindet  und bereichert. Es ist ein kostbares Geschenk, wenn wir trotz Schicksalsschlägen, großer Belastungen und besonderer Herausforderungen immer wieder danken können.

Besondere Dankbarkeits-Momente in der Familie

Es ist ein bewegender Moment, wenn
  • ein Neugeborenes nach der Geburt in die Arme genommen werden kann
  • ein Kind eine schwierige Prüfung bestanden hat
  • die Oma in Rente geht
  • ein Familienmitglied einen runden Geburtstag feiert
  • eine Arbeitsstelle zugesagt wird
  • ein gebrochenes Bein wieder heil ist
  • ein Kind in den Kindergarten, die Schule, in die Lehre oder an die Uni kommt
  • ein Familienmitglied von einer langen Reise wohlbehalten zurückkommt
  • zwei Menschen heiraten
  • sich zerstrittene Personen wieder aufrichtig in die Arme nehmen können
  • ein Familienfest die Verbundenheit untereinander gestärkt hat
Es sind Momente für ein gemeinsames Dankesfest.
 

Danken üben

Briefpapier, Füller, Tintenfass und Rose auf Schreibtisch
Wem könnten wir einen Dankesbrief schreiben: dem Vater, der Freundin, der Tante, einer Bekannten? Foto: Pixabay CC0
Um Danken zu üben, gibt es viele Möglichkeiten: 
   
  • ein Dank-Tagebuch führen
  • einer Person, die an diesem Tag wichtig war, einen Dank-Gruß schreiben
  • jeden Tag sich selbst für eine Stärke danken
  • jeden Tag jemandem danken
  • dem Geburtstagskind danken, dass es zur Familie gehört und sie bereichert
  • einen Dankesbrief an die eigene Mutter und den Vater schreiben
  • Dankes-Wäscheleine an Silvester oder Geburtstagen mit Bildern von Personen, zu denen Einzelne oder die Familie als Ganzes Dankbarkeit empfindet
  • Lose mit Namen von Familienmitgliedern, Bekannten und Verwandten und der gelosten Person einen Dankesbrief schreiben
  • sich am Morgen dankbar verneigen
  • Gott für das Leben danken
  • am Abend ein Dankgebet sprechen

Die Kirche – ein besonderer Ort des Dankens

Brennende, schmale, gelbe Kerzen in einem Sandbehälter in einer Kirche
Brennende Kerzen in einer Kirche, vielleicht als Ausdruck des Dankes. In allen Religionen ist Dankbarkeit eine wichtige Grundhaltung. Foto: Pixabay CC0
Die christlichen Kirchen danken Gott für seine Schöpfung und für Jesus Christus, der unser Leben mit uns teilt. Alle Gläubigen sind eingeladen, sich in diesen Strom des Dankes in einer persönlichen Weise hineinzubegeben: ein Gebet zu sprechen, in einer Kirche eine Kerze anzünden, sich tief zu verneigen…
In den katholischen Gemeinden wird dieser Dank auch jeden Sonntag vor allem in der Eucharistie (griechisch: εὐχαριστέω eucharisteo = Dank sagen) ausgedrückt und gefeiert.

Titel Faltposter Danke
Die Texte stammen von Robert Benkert, Ute Eberl, Efi Goebel, Hubert Heeg, Rudolf Mazzola und Agnes Passauer und sind entnommen aus der Broschüre "Danke! Wertschätzende Momente in der Familie", erschienen in der Reihe Hot Spots des Lebens, herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft für katholische Familienbildung.

Weitere Hefte der Reihe und Bestellmöglichkeit auf der Homepage der Ehe- und Familienpastoral

Ehe- und Familienpastoral
Schrammerstr. 3
80333 München
Telefon: 089 2137-1244
eheundfamilie(at)eomuc.de
http://www.ehe-und-familie.info
Fachbereichsleiterin:
Agnes Passauer, Pastoralreferentin und Eheberaterin

Themen und Angebote:
- Begleitung von Haupt- u. Ehrenamtlichen in der Familienarbeit vor Ort
- Diözesane Projekte (z.B. Ehepaarsegnung, Ehe-Jubiläen)
- Religiöse Begleitung von Familien, z.B. "Kess-erziehen: staunen - fragen - Gott entdecken"
- Unterstützung von Eltern und Kindern in die Pubertät (MFM-Programm)
- Natürliche Familienplanung (NFP nach Sensiplan)
- Arbeitshilfen, Materialien für die Familienarbeit vor Ort (z.B. Rituale in der Familie, Elternbriefe, Segensgottesdienste und Tag für Paare etc.)
- Kooperation mit Verbänden

Ansprechpartner für die Region West:
Johannes Sporrer
Ansprechpartnerin für die Region Nord:
Sylvia Braun-Schmidtner
Ansprechpartnerin für die Region Nord-Ost:
Cornelia Saumweber
Ansprechpartner für die Region Süd-Ost:
Peter Glaser
Ansprechpartner für die Region München-Ost:
Michael Kafka

Referentinnen für Wertorientierte Sexualpädagogik:
MFM-Programm
mfm(at)eomuc.de
Tel. 089 213-3175
Josiane Wies-Flaig, Dipl. Sozialpädagogin
Katja Haberl, Dipl. Sozialpädagogin

NFP/Sensiplan
nfp(at)eomuc.de
Claudia Wiesner, Ärztin
Tel.: 089 2137-2249