Leben mit Kindern Die "Elternbriefe" geben Anregungen für mehr Gelassenheit im Familienalltag - jetzt auch als App

Das Zusammenleben mit Kindern ist oft aufregend, manchmal auch anstrengend – und auf ganz eigene Weise schön! Die Elternbriefe informieren, ermutigen und geben Anregungen für einen gelasseneren Familienalltag. Vertrauensvoll und wertschätzend begleiten sie Eltern in den ersten Lebensjahren ihrer Kinder bis zur Grundschulzeit.  
Mutter trägt Sohn auf ihren Schultern in einem Rapsfeld, beide lachen glücklich
Zusammen glücklich und gelassen leben: Die "Elternbriefe" begleiten Mütter und Väter Schritt für Schritt durch den Erziehungsalltag. (Foto: imago/allOver-MEV)
45 Briefe begleiten Eltern von der Geburt bis zum neunten Geburtstag ihrer Kinder. Zu Themen wie Schwangerschaft, Taufe, Kirchenjahr und Missbrauch stehen Sonderausgaben zur Verfügung. Ein Team von Fachleuten, bestehend aus Erziehungsberatern, Ärzten, Theologen und Journalisten, erarbeitet die Beiträge und aktualisiert sie regelmäßig. Alle Angebote sind kostenlos. 

Die Elternbriefe gibt es in folgenden Versionen:

  • als App
  • als Download auf www.elternbriefe.de
  • als Newsletter (PDF-Datei per E-Mail) in den ersten zwei Lebensjahren 8 x jährlich, danach 4 x jährlich
  • als Printversion - Zusendung per Post zweimal jährlich
Elternbriefe
Auf Wunsch kommen die Elternbriefe per Post nach Hause. Wer mag, kann sie auch downloaden oder die App nutzen.
"Elternbriefe du + wir" ist eine Initiative der katholischen Kirche. Herausgeber ist die Arbeitsgemeinschaft für katholische Familienbildung e.V.
 
Alle Informationen zu den Elternbriefen und Bestellung unter www.elternbriefe.de

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Neu: Elternbriefe als App

  • für Android- und iOS-Smartphones
  • praktische Suchfunktion zu Familienthemen
  • alle zwei Wochen eine Push-Nachricht mit aktuellen Infos oder einem Denkimpuls
     

Angebote auf der Elternbriefe-Homepage

Auf der Homepage www.elternbriefe.de finden Eltern diverse Zusatzangebote, unter anderem:

  • jeweils ein Erziehungsthema des Monats
  • Aktuelles zum Kirchenjahr
  • die Rubrik "Familie von A bis Z" mit Tipps und Hintergrundwissen rund um Ehe und Familie

Jeden Tag Termine! Wo bleibt da die Familie? Aus den Elternbriefen - Thema des Monats im Februar 2018

zwei Paar rennende Kinderbeine in Fußball-Outfit, vorne ein Fußball
Fußballspielen ist eine feine Sache! Dumm nur, wenn das ganze Familienleben zum Dauerlauf wird. Foto: Pixabay CC0
Seit Laura, unsere Jüngste (5), mit Tanzen angefangen hat, sind alle unsere Kinder (Noah, 8 und Elena, 11) in Vereinen engagiert - und unser Familienleben zerfasert. An jedem Abend, außer donnerstags, hat irgendjemand einen Sport-, Chor- oder anderen Termin, und auch am Wochenende stehen öfter Verpflichtungen durch Aufführungen und andere Veranstaltungen an. So kommen wir als ganze Familie nur noch selten zusammen. Zwar tun die Hobbys uns allen gut, aber ich vermisse doch ein Stück Gemeinsamkeit; den anderen geht das, glaube ich, ähnlich. Was tun?

Familien brauchen Bindung und die Erfahrung von Zusammengehörigkeit, sonst geht ihr Charakter als „sicherer Hafen“, als Rückzugsort, Orientierungs- und Kraftquelle langsam, aber sicher verloren. Und darunter würden auch die Fähigkeiten von Eltern und Kindern leiden, ihre Aufgaben „draußen“ zu meistern. Gut deshalb, dass Sie Ihr Augenmerk auf die gemeinsamen Momente in der Familie richten!

Allerdings geht es dabei mehr um Qualität als um Quantität. Solange die sportlichen oder musikalischen Aktivitäten Ihnen und/oder Ihren Kindern gut tun, macht es keinen Sinn, sie einzuschränken. Versuchen Sie also vor allem die gemeinsamen Zeiten, die Ihnen noch bleibt, gut mit der ganzen Familie zu nutzen. In Ihrem Fall bietet sich dafür natürlich der Donnerstagabend an. Das heißt nicht, diesen Abend nun Woche für Woche für irgendwelche „besonderen“ Unternehmungen zu verplanen – im Gegenteil: Rücken Sie bewusst das „Erlebnis Familie“ in den Mittelpunkt. Als Ankerpunkt eignet sich dafür das Abendbrot, das Sie (vielleicht sogar in wechselnden „Teams“) besonders liebevoll vorbereiten; bei schönen Wetter könnten Sie es zur Abwechslung auch mal nach draußen verlegen und mit einer Radtour zu einem Picknick, einem Biergarten und/oder einem Freibad verbinden. Setzen Sie sich zum Auftakt einfach mal zusammen und sammeln Sie Ideen, was Ihnen gemeinsam Spaß machen könnte: Ein Spiele-, DVD- oder Kino-Abend? Die nächsten Ferien planen? Gemeinsam den Balkon neu gestalten oder ein Zimmer renovieren? Opas 70. Geburtstag vorbereiten? Oder Sie sitzen einfach nur gemütlich zusammen und erzählen von Ihren Erlebnissen der vergangenen Tage. Hauptsache, Sie als Eltern demonstrieren Präsenz und Ansprechbarkeit.

Als ständigen Tagesordnungspunkt Ihrer Donnerstagabende könnten Sie übrigens einen Ausblick auf das folgende Wochenende vorsehen: Wer muss wann wohin? Wer hat Lust mitzugehen? Wie viel Zeit bleibt dann noch für gemeinsame Ausflüge und andere Unternehmungen? Ins Wochenende selbst können Sie dann mit einem ausgiebigen Frühstück am Samstag und/oder Sonntag starten.

Bei all dem geht es vor allem darum, sich die gemeinsame Zeit als etwas Kostbares oder Besonderes bewusst zu machen und zu genießen. Streit oder Auseinandersetzungen sind deswegen nicht ausgeschlossen; das gehört zum Familienleben. Genauso, dass das eine oder andere Kind sich gelegentlich ausklinkt, sich ins Kinderzimmer zurückziehen oder lieber mit Freunden treffen als mit den Eltern und Geschwistern zusammen sein möchte – auch gut. Werten Sie das nicht als „Boykott“, sondern als Anstoß, über die weitere Entwicklung Ihres Familienlebens nachzudenken. Als Zwangsveranstaltung könnte es nicht funktionieren.


Dieses und weitere Themen unter www.elternbriefe.de

Ehe- und Familienpastoral
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Referentinnen für Wertorientierte Sexualpädagogik:
MFM-Programm (mfm@eomuc.de) und NFP/Sensiplan (nfp@eomuc.de)
www.erzbistum-muenchen.de/mfm   
Tel. 089 2137 -3175 
Claudia Wiesner, Ärztin
Josiane Wies-Flaig, Dipl. Sozialpädagogin


Themen und Angebote:
  • Begleitung von Haupt- u. Ehrenamtlichen in der Familienarbeit vor Ort
  • Diözesane Projekte (z.B. Ehepaarsegnung, Ehe-Jubiläen)
  • Religiöse Begleitung von Familien, z.B. "Kess-erziehen: staunen - fragen - Gott entdecken"
  • Unterstützung von Eltern und Kindern in die Pubertät (MFM-Programm)
  • Natürliche Familienplanung (NFP nach Sensiplan)
  • Arbeitshilfen, Materialien für die Familienarbeit vor Ort (z.B. Rituale in der Familie, Elternbriefe, Segensgottesdienste und Tag für Paare etc.)
  • Kooperation mit Verbänden