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Leben mit Kindern Die "Elternbriefe" geben Anregungen für mehr Gelassenheit im Familienalltag – jetzt auch als App

Das Zusammenleben mit Kindern ist oft aufregend, manchmal auch anstrengend – und auf ganz eigene Weise schön! Die Elternbriefe informieren, ermutigen und geben Anregungen für einen gelasseneren Familienalltag. Vertrauensvoll und wertschätzend begleiten sie Eltern in den ersten Lebensjahren ihrer Kinder bis zur Grundschulzeit.  
Vater, Mutter und zwei Kinder sitzend lachend in großem, aufgeklapptem Umzugskarton.
Zusammen glücklich und gelassen leben: Die "Elternbriefe" begleiten Mütter und Väter Schritt für Schritt durch den Erziehungsalltag. (Foto: imago/Westend61)
45 Briefe begleiten Eltern von der Geburt bis zum neunten Geburtstag ihrer Kinder. Zu Themen wie Schwangerschaft, Taufe, Kirchenjahr und Missbrauch stehen Sonderausgaben zur Verfügung. Ein Team von Fachleuten, bestehend aus Erziehungsberatern, Ärzten, Theologen und Journalisten, erarbeitet die Beiträge und aktualisiert sie regelmäßig. Alle Angebote sind kostenlos. 

Die Elternbriefe gibt es in folgenden Versionen:

  • als App
  • als Download auf www.elternbriefe.de
  • als Newsletter (PDF-Datei per E-Mail) in den ersten zwei Lebensjahren 8 x jährlich, danach 4 x jährlich
  • als Printversion - Zusendung per Post zweimal jährlich
Elternbriefe
Auf Wunsch kommen die Elternbriefe per Post nach Hause. Wer mag, kann sie auch downloaden oder die App nutzen.
"Elternbriefe du + wir" ist eine Initiative der katholischen Kirche. Herausgeber ist die Arbeitsgemeinschaft für katholische Familienbildung e.V.
 
Alle Informationen zu den Elternbriefen und Bestellung unter www.elternbriefe.de

Banner Elternbriefe

Neu: Elternbriefe als App

  • für Android- und iOS-Smartphones
  • praktische Suchfunktion zu Familienthemen
  • alle zwei Wochen eine Push-Nachricht mit aktuellen Infos oder einem Denkimpuls
     

Angebote auf der Elternbriefe-Homepage

Auf der Homepage www.elternbriefe.de finden Eltern diverse Zusatzangebote, unter anderem:

  • jeweils ein Erziehungsthema des Monats
  • Aktuelles zum Kirchenjahr
  • die Rubrik "Familie von A bis Z" mit Tipps und Hintergrundwissen rund um Ehe und Familie

Ärger auf dem Schulhof Aus den Elternbriefen – "Thema des Monats"

Junge nachdenklich vor Zaun mit Skateboard
Wenn ein Kind ständig von Mitschülern geärgert wird, sollten die Eltern gemeinsam mit ihm nach Lösungen suchen. (Foto: Pixabay CC0)
Lucas, 8 Jahre alt, will nicht mehr zur Schule gehen. Im ersten Jahr war er noch mit Begeisterung dabei und traf sich auch nachmittags oft mit Kindern aus seiner Klasse; das ist inzwischen die Ausnahme. Als Grund für seinen Rückzug nennt Lucas selbst drei Jungen, die ihn (und vermutlich auch andere Kinder) massiv ärgern; Lucas, der auch sonst sehr sensibel ist, leidet darunter besonders.

Gut, dass Lucas mit Ihnen offen über seinen Ärger mit den Klassenkameraden und seine Entmutigung spricht. Offensichtlich hofft er, dass Sie ihm den Rücken stärken und ihm helfen, die Situation zu verändern.
Die erste Frage wäre natürlich: Was kann Lucas selbst tun, um die Quälgeister zu stoppen - laut „Stopp!“ oder „Lasst mich in Ruhe!" rufen, damit andere aufmerksam werden, zum Beispiel die Pausenaufsicht auf dem Schulhof? Wen könnte er sonst um Hilfe bitten? Die Klassenlehrerin*? Gibt es andere Kinder in der Klasse, die sich bei weiteren Attacken auf seine Seite stellen könnten? Möglicherweise genügt eine kleine Ermutigung, damit Lucas seine früheren Verabredungen wieder aufnimmt und/oder neue Freundschaften knüpft. Vielleicht kann er sogar den einen oder anderen aus dem bösen Trio zum Spielen zu sich nach Hause einladen, um so eine andere Art von Kontakt zu schaffen? (Aber bitte nicht, damit Sie ihm Vorwürfe zu machen und ins Gewissen zu reden!) Mittelfristig könnte auch gemeinsame Aktivitäten mit Gleichaltrigen, sei es im Sportverein, bei den Pfadfindern, im Kinderchor oder anderswo, Lucas' Selbstvertrauen stärken und ihm helfen, sich sicher in Gruppen zu bewegen. Achten Sie aber darauf, dass Ihre Vorschläge bei Lucas nicht den Eindruck wecken „Meine Eltern wissen, wie's geht, nur ich kriege das  nicht hin.“ Das würde ihn nur noch mehr verunsichern.

Gerade wenn Sie den Eindruck haben, dass Lucas nicht das einzige „Opfer“ der Gemeinheiten ist, drängt es sich auf, das Problem öffentlich zu machen. Vermeiden Sie es aber nach Möglichkeit alles, was harte Fronten schaffen könnte. Am besten sprechen Sie zuerst mit Lucas' Klassenlehrerin* - allein schon um dem Vorwurf vorzubeugen, Sie würden Unfrieden stiften. Wie beurteilt sie die Situation in der Klasse? Gibt es andere Kinder, die ähnlich wie Lucas betroffen sind? Gemeinsam (und nur notfalls, wenn die Klassenlehrerin sich der Sache nicht annimmt, auch allein) können Sie sich dann unter den anderen Eltern umhören: Haben sie ähnliche Beobachtungen gemacht?
Hoffnung in Lucas' Situation macht: Gerade in diesem Alter sind Kinder noch sehr flexibel und offen für Veränderungen. Gemeinsame Freizeitaktivitäten oder ein Klassenprojekt können das Sozialgefüge der Klasse oft zum Guten verändern.


Dieses und weitere Themen unter www.elternbriefe.de

Ehe- und Familienpastoral
Schrammerstr. 3
80333 München
Telefon: 089 2137-1244
eheundfamilie(at)eomuc.de
http://www.ehe-und-familie.info
Fachbereichsleiterin:
Agnes Passauer, Pastoralreferentin und Eheberaterin

Themen und Angebote:
- Begleitung von Haupt- u. Ehrenamtlichen in der Familienarbeit vor Ort
- Diözesane Projekte (z.B. Ehepaarsegnung, Ehe-Jubiläen)
- Religiöse Begleitung von Familien, z.B. "Kess-erziehen: staunen - fragen - Gott entdecken"
- Unterstützung von Eltern und Kindern in die Pubertät (MFM-Programm)
- Natürliche Familienplanung (NFP nach Sensiplan)
- Arbeitshilfen, Materialien für die Familienarbeit vor Ort (z.B. Rituale in der Familie, Elternbriefe, Segensgottesdienste und Tag für Paare etc.)
- Kooperation mit Verbänden

Ansprechpartner für die Region West:
Johannes Sporrer
Ansprechpartnerin für die Region Nord:
Sylvia Braun-Schmidtner
Ansprechpartnerin für die Region Nord-Ost:
Cornelia Saumweber
Ansprechpartner für die Region Süd-Ost:
Peter Glaser
Ansprechpartner für die Region München-Ost:
Michael Kafka

Referentinnen für Wertorientierte Sexualpädagogik:
MFM-Programm
mfm(at)eomuc.de
Tel. 089 213-3175
Josiane Wies-Flaig, Dipl. Sozialpädagogin
Katja Haberl, Dipl. Sozialpädagogin

NFP/Sensiplan
nfp(at)eomuc.de
Claudia Wiesner, Ärztin
Tel.: 089 2137-2249