Leben mit Kindern Die "Elternbriefe" geben Anregungen für mehr Gelassenheit im Familienalltag - jetzt auch als App

Das Zusammenleben mit Kindern ist oft aufregend, manchmal auch anstrengend – und auf ganz eigene Weise schön! Die Elternbriefe informieren, ermutigen und geben Anregungen für einen gelasseneren Familienalltag. Sie begleiten von der Geburt eines Kindes bis zu dessen neuntem Lebensjahr.
Mutter trägt Sohn auf ihren Schultern in einem Rapsfeld, beide lachen glücklich
Zusammen glücklich und gelassen leben: Die "Elternbriefe" stärken Familien - und begleiten Mütter und Väter Schritt für Schritt durch den Erziehungsalltag. Foto: imago/allOver-MEV
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Die Elternbriefe gibt es kostenlos:
  • als App für das Smartphone
  • als Newsletter (PDF-Datei per E-Mail) in den ersten zwei Lebensjahren 8 x jährlich, danach 4 x jährlich
  • als Printversion - Zusendung per Post zweimal jährlich
  • als Download auf www.elternbriefe.de

Das bieten die Elternbriefe auf ihrer neuen Homepage außerdem

  • Themenbezogene Elternbriefe zu den Themen Schwangerschaft, Taufe, Kirchenjahr und "Was tun gegen Missbrauch?"
  • Die Homepage www.elternbriefe.de mit noch mehr Informationen:
    - dem Erziehungsthema des Monats,
    - Aktuellem zum Kirchenjahr,
    - der Rubrik "Familie von A-Z" mit Artikeln und Tipps rund um die Themen Ehe und Familie
    - und vielem mehr.
Elternbriefe
Auf Wunsch kommen die Elternbriefe per Post nach Hause. Wer mag, kann sie auch downloaden oder die App nutzen.

Weitere Informationen und Bestellung

Die Elternbriefe sind eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz. Herausgeber ist der "Elternbriefe - du + wir" e.V.

Alle Informationen zu den Elternbriefen und Bestellung unter www.elternbriefe.de

Wer ist schon gerne Handlanger? - So klappt's mit dem Mithelfen im Haushalt Aus den Elternbriefen (Elternbrief 36) - online unter www.elternbriefe.de

Junge und Mädchen putzen in der Küche Salat
Wenn Kinder Aufgaben bekommen, die ihnen Spaß machen und sie fordern, helfen sie gerne - oder zumindest lieber - mit. Foto: imago/imagebroker
Dass Kinder im Haushalt mithelfen sollten, steht für die meisten Eltern außer Frage. Sie wissen: Kinder gewinnen durch Aufgaben, die man ihnen zutraut und die sie erfolgreich bewältigen, Selbstvertrauen und Selbstständigkeit. Sie lernen, dass jede Gemeinschaft vom Mittun aller lebt und dass sie als Paschas nicht unbedingt glücklicher werden im Leben. Und schließlich geht vieles leichter und schneller, wenn alle mit anfassen. Nur: Um auch die Kinder davon zu überzeugen, sind Vorbild (Packen auch die Väter im Haushalt mit an?) und elterliche Strategie gefordert.

Erste Un-Möglichkeit: permanente Nörgelei. Diese Methode ist für beide Seiten nervtötend und außerdem völlig ineffektiv, zerstört jede Motivation und Eigeninitiative.

Zweite Un-Möglichkeit: die „Ich-habe-dir-schon-tausendmal-gesagt“-Tour. Auch sie fordert Kinder geradezu dazu auf, die Ohren auf Durchzug zu stellen. Denn was schon tausendmal gesagt worden ist, ohne dass es Konsequenzen hatte, wird auch beim tausendundersten Mal ohne Wirkung bleiben.

Dritte Un-Möglichkeit: der Appell an das kindliche Schuldgefühl: „Ich bin völlig mit den Nerven runter, weil ihr immer alles hinter euch liegen lasst!“ Auch diese Methode verspricht wenig Erfolg, denn sie regt eher das Erinnerungsvermögen von Kindern als ihre Hilfsbereitschaft an: „Stimmt nicht, voriges Jahr Ostern habe ich meine Stiefel selbst weggeräumt!“

Viel verlockender sind da schon Aufgaben, die nicht nur Spaß machen, sondern auch eine Herausforderung darstellen. Kaum ein Kind wird begeistert sein, wenn es nur Handlangerdienste erledigen, etwa jeden Tag die Kartoffelschalen zum Kompost bringen muss. Dagegen sind Sechsjährige mächtig stolz, wenn sie ihre Pizza selbst belegen, ihr Spiegelei braten, den Kuchen (fast) „ganz allein“ backen dürfen – und anschließend natürlich entsprechend gelobt werden. Viele Kinder spielen auch gerne „Restaurant“: Sie richten den Esstisch schön her und lassen die anderen Familienmitglieder dann ihr Abendbrot bestellen. Andere sind mit Begeisterung dabei, wenn es etwas zu hämmern oder zu schrauben gibt.

Wohl dosiert und fantasiereich vermittelt kann Hausarbeit also auch Spaß machen. Nur ist für derlei Experimente im Alltag natürlich nicht immer genug Zeit und Ruhe vorhanden. Und oft müssen eben auch langweilige und unangenehme Aufgaben erledigt werden. Sechsjährige sind durchaus in der Lage, das zu verstehen.

Eine ganz andere Sache ist, ob sie das den Eltern auch widerspruchslos zugeben. Im Falle des eher zu erwartenden lautstarken Protests können Eltern zu dem bewährten Mittel ihrer Kinder greifen und ihrerseits einmal die Ohren auf Durchzug stellen.

Auf jeden Fall jetzt bloß nicht weich werden und doch lieber schnell alles selbst machen! Das würde die Kinder nicht nur in der irrigen Meinung bestätigen, im Schlaraffenland zu leben. Sie würden auch um das Erfolgserlebnis gebracht, selbst etwas zu schaffen und zum Gelingen des Familienlebens beizusteuern.
 

Ehe- und Familienpastoral
Rochusstr. 5
80333 München
Telefon: 089 2137-1244
Fax: 089 2137-1783
http://www.ehe-und-familie.info
Sachgebietsleitung:
Agnes Passauer, Pastoralreferentin und Eheberaterin
Telefon: 089 2137-2207

Ansprechpartnerin:
Sylvia Braun-Schmidtner, Pastoralreferentin und Soz. Pädagogin


Ansprechpartner für die Region West:
Johannes Sporrer

Ansprechpartnerin für die Region Nord:
Sylvia Braun-Schmidtner

Ansprechpartnerin für die Region Nord-Ost:
Cornelia Saumweber

Ansprechpartner für die Region Süd-Ost:
Peter Glaser

Ansprechpartner für die Region München-Ost:
Michael Kafka

Referentinnen für Wertorientierte Sexualpädagogik:
MFM-Programm (mfm@eomuc.de) und NFP/Sensiplan (nfp@eomuc.de)
www.erzbistum-muenchen.de/mfm   
Tel. 089 2137 -3175 
Claudia Wiesner, Ärztin
Josiane Wies-Flaig, Dipl. Sozialpädagogin


Themen und Angebote:
  • Begleitung von Haupt- u. Ehrenamtlichen in der Familienarbeit vor Ort
  • Diözesane Projekte (z.B. Ehepaarsegnung, Ehe-Jubiläen)
  • Religiöse Begleitung von Familien, z.B. "Kess-erziehen: staunen - fragen - Gott entdecken"
  • Unterstützung von Eltern und Kindern in die Pubertät (MFM-Programm)
  • Natürliche Familienplanung (NFP nach Sensiplan)
  • Arbeitshilfen, Materialien für die Familienarbeit vor Ort (z.B. Rituale in der Familie, Elternbriefe, Segensgottesdienste und Tag für Paare etc.)
  • Kooperation mit Verbänden