Leben mit Kindern Die "Elternbriefe" begleiten Eltern durch den Familienalltag

Das Zusammenleben mit Kindern ist oft aufregend, manchmal auch anstrengend – und auf ganz eigene Weise schön! Die "Elternbriefe" informieren, ermutigen und geben Anregungen für einen gelasseneren Familienalltag. Vertrauensvoll und wertschätzend begleiten sie Eltern in den ersten Lebensjahren ihrer Kinder bis zur Grundschulzeit.
Vater, Mutter und Kind glücklich mit Buch auf Couch
Zusammen glücklich und gelassen leben: Die "Elternbriefe" begleiten Mütter und Väter Schriff für Schritt durch den Erziehungsalltag.
45 Briefe begleiten Eltern von der Geburt bis zum neunten Geburtstag ihrer Kinder. Zu Themen wie Schwangerschaft, Taufe, Kirchenjahr und Missbrauch stehen Sonderausgaben zur Verfügung. Ein Team von Fachleuten, bestehend aus Erziehungsberatern, Ärzten, Theologen und Journalisten, erarbeitet die Beiträge und aktualisiert sie regelmäßig.

Die Elternbriefe gibt es in folgenden Versionen:

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Elternbriefe
Tipps für jedes Alter: Die Elternbriefe gibt's online oder als PDF per E-Mail.
"Elternbriefe du + wir" ist eine Initiative der katholischen Kirche. Herausgeber ist die Arbeitsgemeinschaft für katholische Familienbildung e.V.
 
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Corona-Stress – Was Familien jetzt hilft

Bei Ängsten, Quarantäne-Koller oder Schulproblemen wegen Corona: Auf der Website www.elternbriefe.de finden Mütter und Väter hilfreiche Tipps für den Familienalltag in der Pandemie.

Aus Elternbrief 27: Die Sache mit der Lust und der Liebe

Mädchen hält fragend Hand auf Bauch der schwangeren Mutter
Wie kommt das Baby in den Bauch? Was Eltern auf diese Frage antworten, sollte zum Alter des Kindes passen.
Wenn Kinder ein Geschwisterchen bekommen oder eine schwangere Frau sehen, erwacht bei vielen die Neugier: „Woher kommen die Babys?“ „Kann Papa auch ein Kind bekommen?“ „Wie kommt das Baby in Mamas Bauch hinein?“ Je ehrlicher und offener Eltern dann über Geschlechtsunterschiede, Zeugung und Geburt, Zärtlichkeit und sexuelle Zuwendung reden, desto besser finden ihre Kinder mit der Zeit einen unverkrampften Zugang zur gelebten ­Sexualität.

Nur die wenigsten Eltern bekommen bei diesen Themen noch rote Ohren. Allenfalls denken Mütter und Väter heute darüber nach, wie viel sie ihren Kindern erzählen sollen: Was müsste es in seinem Alter wissen? Und was würde es noch überfordern?

Die einfachste Lösung: dem Kind selbst überlassen, wie viel es wissen möchte. Das heißt praktisch: nicht lange überlegen, sondern konkret beantworten, wonach es gefragt hat – in Worten und Bildern, die es kennt. Auf die Frage: „Woher kommen die Kinder?“ genügt also manchmal die Antwort: „Aus dem Bauch der Mutter.“ Möglich, dass dann die nächste Frage folgt: „Und wie kommt das Baby da hinein?“ Eine Antwort wäre zum Beispiel: „Wenn ein Mann und eine Frau sich sehr lieb haben und miteinander schmusen, wird oft sein Penis steif und ihre Scheide feucht. Viele mögen es dann sehr, wenn der Mann ­seinen Penis in die Scheide der Frau schiebt. Und dann kann ein Kind entstehen.“ Gute Bilderbücher können beim Erklären dieses Vorgangs helfen.

Allerdings gibt es kein Patentrezept dafür, wie detailliert, mit welchen Worten (und welchen Büchern) Eltern ihre Kinder am besten aufklären; denn jedes lebt in einer eigenen Welt und bringt andere Vor-Erfahrungen und -Informationen mit. Das eine fragt sich (und seine Eltern) vielleicht erschrocken, ob „der Mann Pipi in die Scheide der Frau macht“, das andere möchte wissen, ob Mama und Papa es bei seiner Zeugung genauso gemacht haben. Manche haben in ihrer Familie, in ihrer Umgebung, im Fernsehen bereits Erwachsene in zärtlicher Umarmung und beim Küssen gesehen; andere erleben das kaum, weil ihre Eltern sich befangen fühlen, wenn die Kinder ihnen beim Schmusen zuschauen.

So oder so ist es mit einem einmaligen Aufklärungsgespräch nicht getan. Vielmehr kommt es darauf an, bei Begegnungen mit Schwangeren und ähnlichen Gelegenheiten Augen und Ohren offen zu halten, auf Reaktionen und Fragen der Kinder einzugehen und halb oder falsch Verstandenes zurechtzurücken. Und dabei die Frage nach der Herkunft von Kindern keinesfalls nur aufs rein Biologische zu verengen. Die Freude an der gegenseitigen Zuneigung, das Genießen von Zärtlichkeit, das Erleben von Erwartungsfreude und von Lust: Auch darüber können Eltern schon mit ihren Kindern sprechen. Nicht zuletzt erfahren Kinder dadurch, dass sie ihr Leben nicht einem ­mechanischen Akt, sondern der Liebe ihrer Eltern verdanken; das schafft Geborgenheit.

Dieser Beitrag unter www.elternbriefe.de

Ehe- und Familienpastoral
Schrammerstr. 3
80333 München
Telefon: 089 2137-1244
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http://www.ehe-und-familie.info
Fachbereichsleiterin:
Agnes Passauer, Pastoralreferentin und Eheberaterin

Themen und Angebote:
- Begleitung von Haupt- u. Ehrenamtlichen in der Familienarbeit vor Ort
- Diözesane Projekte (z.B. Ehepaarsegnung, Ehe-Jubiläen)
- Religiöse Begleitung von Familien, z.B. "Kess-erziehen: staunen - fragen - Gott entdecken"
- Unterstützung von Eltern und Kindern in die Pubertät (MFM-Programm)
- Natürliche Familienplanung (NFP nach Sensiplan)
- Arbeitshilfen, Materialien für die Familienarbeit vor Ort (z.B. Rituale in der Familie, Elternbriefe, Segensgottesdienste und Tag für Paare etc.)
- Kooperation mit Verbänden

Ansprechpartner für die Region West:
Johannes Sporrer
Ansprechpartnerin für die Region Nord:
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Ansprechpartnerin für die Region Nord-Ost:
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Ansprechpartner für die Region Süd-Ost:
Peter Glaser
Ansprechpartner für die Region München-Ost:
Michael Kafka

Referentinnen für Wertorientierte Sexualpädagogik:
MFM-Programm
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Tel. 089 213-3175
Josiane Wies-Flaig, Dipl. Sozialpädagogin
Katja Haberl, Dipl. Sozialpädagogin

NFP/Sensiplan
nfp(at)eomuc.de
Claudia Wiesner, Ärztin
Tel.: 089 2137-2249