Foto FHK Gründonnerstag

Wir feiern eine FamilienHausKirche am Gründonnerstag

VORBEREITEN:

Material bereitstellen:
Tischdecke, Kerze, Feuer, Kreuz, Bibel, Lieder, Teelichter, Schüssel und Handtuch, Krug mit Wasser
 
Ggf. technisches Gerät ausprobieren:
Ablauf, Bibeltext und Lieder auf smartphone/tablet hochladen

Eine für alle passende Uhrzeit vereinbaren (Dauer ca. 20 min.)
Beginn z.B. am Donnerstag Abend mit dem Kirchenglockengeläut.


FEIERN:

„Wir beginnen diesen kleinen Gottesdienst im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen." 
Jede/r macht ein Kreuzzeichen.

"Zum Anzünden hören wir das Lied: Es werde Licht."
Die Kerze wird angezündet. Wer mag, singt oder summt mit.
"Ich bin das Brot." - Jesus hat oft und gern Brot geteilt. Er hat damit deutlich gemacht, wie sehr er mit den Menschen verbunden ist. Er hat sogar Tausende mit fünf Broten und zwei Fischen gespeist. Hören wir dazu ein Lied:"
"Gebt IHR ihnen zu essen - so sagt Jesus. So wie er den Menschen gedient hat, so sollen wir ebenfalls Diener sein. Das wird im Evangelium sehr deutlich:"

"Wir hören das Evangelium.
Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes."

Jemand liest Joh 13,1-15, z.B. in der Fassung "in leichter Sprache."

Nach einer kurzen Stille sagt L.:
"Heute zuhause probieren wir diesen Dienst von Jesus mal aus"
 L nimmt Wasserkrug und Schüssel mit Handtuch und wäscht einem Kind die Füße. Dann wird gewechselt bis alle, die wollen, dran waren.
Dazu spielt M. die folgende Instrumentaltonspur ein
"Wie fühlt sich das an - als Diener, als Bedienter? (ungewohnt, anstrengend, peinlich, aber auch angenehm, fürsorglich, ...)
Kurze Stille
"In den Fürbitten denken wir auch an andere Menschen und bitten Gott für sie. Jede/r kann eine Fürbitte aussprechen und/oder ein Teelicht dazu anzünden"
Fürbitten können vorbereitet oder frei gesprochen werden.
Für jede Bitte kann ein Teelicht entzündet werden.

"Alle unsere Bitten fassen wir zusammen im Vater unser:"
Gemeinsam das Vater unser sprechen.

"Heute endet unsere Feier anders: ohne Segen, ohne Lied, ohne Getränk, ohne Ratschen, sondern still und nachdenklich - so wie überall heute. Denn dies ist der Tag, an dem Jesus nach dem Abendmahl seinen Leidensweg begonnen hat."

Der Tisch wird (schweigend) komplett abgeräumt. Jeder macht (nach Möglichkeit) etwas still für sich."