Collage Geflüchtete und Helfer

Aktuelles


Monsignore Boeck im Flüchtlingslager

Nie wieder Moria!

Mit dieser Forderung steht die EU-Kommissarin Ylva Johansson nicht allein. Moria ist zum Synonym für das Flüchtlingselend auf Lesbos geworden. Dieses Lager war ursprünglich auf 2.840 Plätze ausgelegt. Zu Hochzeiten war es aber von mehr als 20.000 Personen bewohnt. Auf Einladung von Caritas International hat der Flüchtlingsbeauftragte des Erzbistums München und Freising, Msgr. Rainer Boeck, vom 7. bis 10. Juli 2021 das Lager besucht.
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Logo Weltflüchtlingstag 2021 mit Lautsprecher und Text Laut für mehr Vielfalt

Weltflüchtlingstag am 20. Juni

20 Jahre Weltflüchtlingstag! 20 Jahre, um auf die Situation von Geflüchteten aufmerksam zu machen. An diesem Tag wird an vielen Stellen, an vielen Orten auf die Situation von geflüchteten Menschen weltweit hingewiesen. Ein breites Münchner Bündnis möchte an diesem Jahrestag nicht nur auf die Problematik Flucht und Asyl aufmerksam machen, sondern veranstaltet ein Festival von, für und mit Geflüchteten - unterstützt auch von der Erzdiözese.

Weitere Informationen zum WorldRefugeeDay 2021

Farbige  Schrift FerienLernGaudi

FerienLernGaudi

Im Rahmen des Projekts „Flucht, Asyl, Migration und Integration“ (FAMI) unterstützt die Erzdiözese München und Freising benachteiligte Jugendliche unabhängig von ihrer Herkunft mit dem Ziel, den Zugang zu Bildung zu erleichtern und zugleich soziale Kompetenzen zu fördern. Insbesondere sollen Defizite aus den Corona-Monaten abgebaut werden. Die  FerienLernGaudi kombiniert Unterstützung beim Nachholen verpasster Lerninhalte in einem entspannten Umfeld mit einem  täglich wechselnden Freizeitprogramm.

Alle Informationen zur FerienLernGaudi und Medienberichte

Porträt Schwester Juliana Seelmann

Ordensfrau wehrt sich gegen Urteil zum Kirchenasyl

Das Gerichtsverfahren wegen Gewährung von Kirchenasyl gegen eine katholische Ordensfrau in Würzburg geht weiter. Das Amtsgericht Würzburg hatte Schwester Juliana Seelmann schuldig gesprochen, weil sie einer Nigerianerin im Jahr 2020 Kirchenasyl gewährte. mehr...

Kinderhand mit Aufschrift Asyl

Letzter Ausweg vor der Abschiebung

Seit der Gründung der bayerischen Härtefallkommission vor 15 Jahren ist Bettina Nickel Mitglied in dem Gremium, das ausreisepflichtigen Geflüchteten ein Bleiberecht ermöglichen kann. Bei ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit muss die Juristin und stellvertretende Leiterin des Katholischen Büros Bayern das christliche Menschenbild und deutsches Recht in Einklang bringen. Mehr...

Caritas

Bildungsprojekt der Caritas

„Bildungskickstart“ nennt sich ein Pilotprojekt der Caritas Freiwilligen-Zentren München mit 30 Ehrenamtlichen und 30 Schulkindern. Mentoren/-innen kümmern sich um Kinder und Jugendliche aus Grundschulen, weiterführenden Schulen und Berufsfachschulen. „Wir dürfen in der Pandemie niemanden im Stich lassen. Die ständig wechselnden Regelungen zum Schutz vor Covid 19 haben besonders im Bildungssektor deutliche Spuren hinterlassen. Kinder und Jugendliche sind in ihrer Entwicklung stark beeinträchtigt und belastet“, betont die stellvertretende Caritasdirektorin Gabriele Stark-Angermeier. 
Mehr dazu auf der Homepage der Caritas
Bericht der SZ zum "Bildungskickstart" vom 07.05.21

Papst blickt nach unten

Papst Franziskus und Jesuitenflüchtlingsdienst zur jüngsten Tragödie im Mittelmeer

„Ich gestehe euch, dass ich sehr traurig bin angesichts der Tragödie die sich zum erneuten Mal in den vergangenen Tagen im Mittelmeer abgespielt hat. 130 Migranten sind ertrunken. Das sind Menschen. Es sind Menschenleben. Zwei ganze Tage lang haben sie umsonst um Hilfe gerufen. Hilfe, die nicht kam", sagte Papst Franziskus am 25. April beim Mittagsgebet auf dem Petersplatz. mehr...

Auch der Jesuitenflüchtlingsdienst äußerte sich zum Tod der Flüchtlinge vor der libyschen Küste: „Wir sind entsetzt über dieses grauenhafte Unglück und die Gleichgültigkeit der nationalen Regierungen und der Europäischen Union.“ mehr...

Logo MK online Michaelsbund

Flucht und Asyl - ein Erfahrungsbericht auf mk-online, dem Internetportal der Münchner Kirchenzeitung

Vom Geflüchteten zum Integrationshelfer
Es braucht zwei, drei Anläufe bis Jawed Ghaznaw richtig lachen kann für ein Foto. „Das Lachen fällt mir schwer“, sagt der 38-Jährige, nachdem er sich doch zu einem Grinsen ermutigen kann. Es ist die Flucht von Afghanistan nach Deutschland, die ihm die Leichtigkeit genommen hat. Das macht ihm sichtlich noch zu schaffen, auch wenn er sich und seine Familie heute in Sicherheit weiß. weiter auf mk-online 

Porträt Monsignore Boeck

Abhalten und abschieben - Diözesanbeauftrager Msgr. Rainer Boeck mit Gedanken zu Ostern 2021

"Kurz vor Ostern haben Bayerns Bischöfe ein mutiges und klares Wort gesprochen, in dem sie die Abschiebung von Flüchtlingen in den Zeiten von Corona verurteilen. Es sei unverantwortlich unter den jetzigen Bedingungen Menschen zum Beispiel nach Afghanistan, nach Pakistan, in die Ukraine oder nach Äthiopien rückzuführen... Corona hat Europa, inklusive Deutschland, Flüchtlingen gegenüber zu einer geschlossenen Trutzburg gemacht. Auf ihren Bannern weht das Motto: Abhalten und abschieben...." Lesen oder hören sie weiter:
Ostergedanken Msgr. Boeck 2021 (PDF)
Ostergedanken Msgr. Boeck 2021 (Audio)

Schrift Freisinger Bischofskonferenz

"Abschiebungen bis auf Weiteres aussetzen!"

In ihrer Erklärung anlässlich der Frühjahrsvollversammlung haben die bayerischen Bischöfe am 10. März 2021 auch zum Thema "Abschiebung in Corona-Zeiten" Stellung genommen:

"Während des ersten Lockdowns anlässlich der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 setzte die Bundesrepublik Deutschland alle Abschiebungen faktisch aus sowohl im Rahmen des Dublin-Abkommens innerhalb Europas als auch weltweit...  In Zeiten der Pandemie sind Abschiebungen unter humanitären Gesichtspunkten unverantwortlich... Die bayerischen Bischöfe fordern die politisch Verantwortlichen aus diesen Gründen auf, Abschiebungen bis auf Weiteres auszusetzen."
Das ganze Statement lesen Sie hier

Logo Deutsche Bischofskonferenz

An der Seite der Schutzsuchenden - Katholische Flüchtlingshilfe 2015 - 2020

Unter diesem Titel hat die Deutsche Bischofskonferenz eine Arbeitshilfe veröffentlicht, mit der eine Zwischenbilanz gezogen wird und das Engagement der kirchlichen Flüchtlingshilfe gewürdigt werden soll. Weitere Information dazu auf der Homepage der DBK.

Collage aus altem Bild mit einem traurig blickenden Jungen und Sinti-Roma-Musikern im Gottesdienst

Forderung nach Chancengleichheit für Sinti und Roma

Chancengleichheit und gerechte Wertschätzung für Sinti und Roma fordert Monsignore Rainer Boeck, Diözesanbeauftragter für Flucht, Asyl, Migration und Integration im Erzbistum München und Freising. So sei es unfair, wenn die Kinder aus Sinti- und Roma-Familien nachweislich „viel geringere Bildungschancen im Vergleich zum Durchschnitt der Bevölkerung haben. Da braucht es Förderung: keine exklusiven, sehr wohl aber explizite Maßnahmen“, betonte Boeck bei einem ökumenischen Gottesdienst in der Kirche Mariä Sieben Schmerzen in München-Hasenbergl zum 78. Jahrestags
der Deportation von Münchner Sinti und Roma am 13. März 1943. mehr...

In der ARD lief kürzlich auch ein Porträt über Alexander Diepold, einen Sozialpädagogen, dessen Mutter Sintezza ist und dessen Vater nach Auschwitz deportiert worden ist. Er hat das Projekt "Madhouse" gegründet, das heute fast 400 Sinti- und Roma-Familien betreut. Das Video ist noch in der ARD-Mediathek zu finden.
Aus der Reihe Echtes Leben: "Leben im Madhouse"

Augen-Logo mit bunter Pupille

Vorbereitungstagung zur Interkulturellen Woche 2021

#offengeht, das ist das neue Motto der Interkulturellen Woche IKW 2021. Mit einer Rekordbeteiligung ist am Samstag, 20. Februar, die bundesweite Vorbereitungstagung zur IKW zu Ende gegangen, die zum ersten Mal komplett digital stattfand. Bis zu 220 Haupt- und Ehrenamtliche aus dem gesamten Bundesgebiet nahmen daran teil. Einen Nachbericht hierzu sowie weitere Infos rund um die IKW 2021, die dieses Jahr vom 26. September bis 3. Oktober stattfinden soll, gibt's auf der Homepage der IKW.

Rotes Schiff an Hafenmole

Katholische (Erz-)Bistümer unterstützen Seenotrettung

München und Freising, Paderborn und Trier spenden 125.000 Euro an Hilfsorganisation Sea-Eye

Die deutsche Hilfsorganisation zur Seenotrettung Sea-Eye wird mit insgesamt 125.000 Euro von den drei katholischen (Erz-)Bistümern München und Freising, Paderborn sowie Trier unterstützt. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, spendet 50.000 Euro aus den Haushaltsmitteln, die ihm aus dem Etat der Erzdiözese für soziale, caritative und weltkirchliche Zwecke bereitstehen, um zügig und unbürokratisch zu helfen. Mit der Unterstützung der katholischen Bistümer soll die Überführung des Schiffs Sea-Eye 4 ins Mittelmeer finanziert werden. mehr...

Gottesdienste zur Interkulturellen Woche 2020 als Aufzeichnung

Eine Aufzeichnung des Ökumenischen Auftaktgottesdienstes zur Interkulturellen Woche 2020, den Kardinal Reinhard Marx zusammen mit Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und Metropolit Augoustinos Lambardakis am 27. September im Münchner Dom zelebriert hat, können Sie hier sehen.

Nachbericht zum Auftaktgottesdienst auf der Homepage der IKW

Einen Mitschnitt des Gottesdienstes zum Thema Migration und Integration, den Diözesanbeauftrager Msgr. Boeck im Rahmen der IKW 2020 am 26. September in der Herz-Jesu-Kirche in München zelebriert hat, können Sie hier sehen.

Caritas-Direktor fordert stärkeren Einsatz der Politik für Geflüchtete

Bei der Pressekonferenz des Diözesan-Caritasverbandes anlässlich des Flüchtlingsherbstes vor fünf Jahren betonte Caritas-Direktor Georg Falterbaum, dass die Bewältigung von Flucht und Vertreibung und die Themen Migration und Integration aktueller denn je sind, und wünschte sich einen „empathischeren und aktiveren Einsatz für Flüchtlinge“: „Wir müssen wieder mehr Wert auf soziale Aspekte legen, auf Integration und eine ungebrochene Willkommenskultur"

Einen Artikel dazu aus der Münchner Kirchenzeitung v. 20.09.2020 können Sie hier lesen

Das ausführliche Statement von G. Falterbaum

Frau begrüßt Mann mit Kind auf Arm

Journalistenpreis für Bericht über Projekt "NUR-Mobil"

Der Diözesan-Caritasverband hat zum sechsten Mal den „Münchner Sozialcourage Medienpreis“ verliehen, u.a. für eine Online-Reportage des St. Michaelsbundes (Autorin: Nina Kupfer) über das Projekt "NUR-Mobil", mit dem die Caritas traumatisierten Flüchtlingen hilft und das auch aus dem Fördertopf der Erzdiözese unterstützt wird. „Die Kamera begleitet die Geflüchteten im Alltag und zeigt uns mit einfühlsamen Portraitaufnahmen, dass wir es hier mit sensiblen Individuen, ja, ganz einfach Menschen wie Du und ich zu tun haben, die gesehen werden möchten,“ hieß es bei der Preisverleihung am 10. September 2020.

Das prämierte Video können Sie hier sehen. 


Empfangsort für Flüchtlinge vor Münchner Hauptbahnhof

Eine Daueraufgabe für Kirche und Gesellschaft

Fünf Jahre nach "Wir schaffen das": Im Interview mit der Münchner Kirchenzeitung spricht Diözesanbeauftragter Monsignore Rainer Boeck über den aktuellen Stand der Arbeit mit Geflüchteten im Erzbistum. mehr...

Zum gleichen Anlass hat sich Msgr. Boeck auch im Münchner Kirchenradio in "München am Mittag" am 31. August geäußert. Die Sendung gibt's zum Nachhören als Podcast auf mk online.

Kardinal Marx und Landesbischof Bedford-Strohm drücken sich die Hand
Ein Bild aus Zeiten vor Corona: Kardinal Marx und Landesbischof Bedford- Strohm

Zwei Münchner Bischöfe über fünf Jahre Willkommenskultur

"Wir schaffen das" - Vor fünf Jahren sagte Kanzlerin Angela Merkel diesen folgenreichen Satz. Der Münchner Hauptbahnhof wurde zum Symbol der deutschen Willkommenskultur für hunderttausende Flüchtlinge. Der Münchner Kardinal Reinhard Marx und der evangelische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm schauen zurück und nach vorn.

Das ganze Interview lesen Sie hier

Porträt Monsignore Boeck

„Wir müssen gerade jetzt auch die Menschlichkeit wahren – nicht nur den Abstand“

"Mehr noch als sonst zeigt sich in Krisenzeiten das wahre Gesicht des Menschen. Aber auch was unsere deutsche und die europäische Seele ausmacht, wird während Corona noch einmal deutlicher. Wie gern sprechen wir von den christlichen Werten, die unsere Kultur auszeichnen. Wo aber bleiben diese Werte, wenn wir angesichts der europäischen Abschottungspolitik das Elend der Flüchtlinge auf den griechischen Inseln und in den libyschen Camps sehen?" fragt Monsignore Rainer Boeck, der Diözesanbeauftragte für Flucht, Asyl, Migration und Integration, in einer aktullen Stellungnahme. mehr...

Kieselstein mit Namen Ahmed

Tod auf der Flucht - das Kunstprojekt MARE NOSTRUM

Entlang der Isar, an den Wanderwegen von der Quelle im Karwendel bis zur Mündung in Passau, werden Steine mit eingravierten Namen platziert, etwa alle acht Meter einer, über die gesamte Strecke von etwa 300 Kilometern, ergänzt in unregelmäßigen Abständen von Skulpturen aus gefundenen Materialien. MARE NOSTRUM, ein Kunstprojekt des Münchners Peter Weismann, bewahrt die, die auf der Flucht den Tod gefunden haben, vor dem Vergessen. mehr...

Titelbild des Jahresflüchtlingsbericht

79,5 Millionen Menschen auf der Flucht

Mehr als ein Prozent der Weltbevölkerung, knapp neun Millionen mehr als im letzten Jahr sind auf der Flucht: das ist die erschreckende Erkenntnis des neuen Weltflüchtlingsberichtes, den das Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR) Mitte Juni veröffentlicht hat. "Vertreibung .. ist kein kurzfristiges und vorübergehendes Phänomen mehr. Wir brauchen eine grundlegend neue und positivere Haltung gegenüber allen, die fliehen – gepaart mit einem viel entschlosseneren Bestreben, Konflikte, die jahrelang andauern, zu lösen, und die Ursache dieses immensen Leidens sind", fordert Filippo Grandi, Hoher Kommissar für Flüchtlinge der UN. 

Den ganzen Bericht "Global Trends" können Sie hier lesen

Corona-Pandemie: Sondermittel zur Existenzsicherung erweitert

Die Erzdiözese München und Freising unterstützt in vielfältiger Weise die Menschen, welche aus Not, Verfolgung und Krieg nach Deutschland gekommen sind. Anlässlich der Coronakatastrophe werden die bestehenden Richtlinien der „Konkreten Hilfen“ befristet erweitert für Hilfen zum Lebensunterhalt bzw. zur Existenzsicherung. mehr...

Grafik: Kinder turnen

Online-Angebote für Kinder

Die momentane Corona-Situation trifft gerade auch Kinder in besonderer Weise. Die Schule findet vorübergehend nicht statt, es gibt kaum Abwechslung, soziale Kontakte müssen auf ein Minimum reduziert werden. Kinder in Flüchtlingsunterkünften trifft dieser Zustand unter Umständen noch gravierender und es stellt die Kinder und auch deren Eltern vor große Herausforderungen, sowohl den schulischen Bereich abzudecken als auch die viele Zeit gut und sinnvoll zu füllen. Darum haben wir hier eine Übersicht mit schulischen, kreativen und sportlichen Online-Angeboten für Kinder zusammengestellt.