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Wohnen

Geflüchtet die neue ankommen werden in Bayern zunächst in einer AnKER-Einrichtung auch als AnKER-Zentrum oder einer Dependance untergebracht. Die Verweildauer ist unterschiedlich und abhängig vom Herkunftsland, bzw. der damit verbundenen Bleibewahrscheinlichkeit und ob es sich um Einzelpersonen oder Familien mit minderjährigen Kindern handelt. Für letzter ist die Unterbringung auf 6 Monate beschränkt. Anschließend werden die Flüchtlinge in Landkreise und kreisfreie Städte verlegt.

Die Unterbringung von Asylbewerbern in den Städten und Landkreisen ist eine öffentliche Aufgabe. Den Asylbewerbern werden in der Regel Gemeinschaftsunterkünfte, die in die Zuständigkeit der Bezirksregierungen fallen, zur Verfügung gestellt oder sie werden von den Kommunen dezentral untergebracht. Bekommen sie einen Aufenthaltsstatus, müssen sie aus den Gemeinschaftsunterkünften ausziehen. Finden sie auf dem angespannten Wohnungsmarkt in München und Oberbayern keine Wohnung, gelten sie als Wohnungslose und müssen von den Städten und Gemeinden oder auch von der Regierung von Oberbayern untergebracht bzw. mit Wohnraum versorgt werden. Wichtig zu wissen ist, dass nach aktueller Rechtsprechung die Gemeinde oder Stadt für die Unterbringung von obdachlosen anerkannten Geflüchteten dann zuständig ist, wenn diese einen Bezug dorthin aufgebaut haben. Z. B. in einem örtlichen Sportverein aktiv sind oder sich als Ehrenamtliche engagieren.