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Häufige Fragen


Wie viele Menschen sind zur Zeit auf der Flucht?
 
Nach den letzten Zahlen  des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen UNHCR (Stand: Ende 2018, veröffentlicht zum Weltflüchtlingstag im Juni 2019) gibt es weltweit 70,8 Mio. Flüchtlinge sowie Vertriebene innerhalb der eigenen Landesgrenzen. Das sind 2,3 Millionen mehr als En de 2017 – und doppelt so viele wie vor 20 Jahren. Die genauen Zahlen und Fakten liefert der aktuelle UNHCR-Bericht "Global Trends 2018", zu finden auf der Homepage des UNHCR Deutschland.
Informationen mit aktuellem Zahlenmaterial finden Sie auch auf der Homepage des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF).

Woher stammen die Flüchtlinge?
 
Mehr als zwei Drittel aller Flüchtlinge stammen lt. "Global Trends 2018" zur Zeit aus fünf Ländern: 

Syrien: 6,7 Mio.
Afghanistan: 2,7 Mio.
Südsudan: 2,3 Mio.
Myanmar: 1,1 Mio.
Somalia: 0,9 Mio.

Wie viele Geflüchtete nimmt Deutschland zur Zeit auf?

Die Zahl der Asylsuchenden ist rückläufig. Wurden 2015 noch ca. 890.000 und 2016 ca. 280.000 Asylsuchende in Deutschland registriert, so waren es 185.853 Asylanträge im Jahr 2018 (vgl. Pressemitteilung des Bundesinnenministeriums vom 23.01.2019)

Aus welchen Ländern stammen die Menschen, die in Deutschland 2018 Asylanträge gestellt haben?

Syrien: 46.164
Irak: 18.074
Afghanistan: 12.251
Iran: 11.846
Nigeria: 11.073
Türkei: 10.655
Eritrea: 5.920
Somalia: 5.754
Russische Föderation: 5.282
(Pressemitteilung des Bundesinnenministeriums vom 23.01.2019)

Wer nimmt die meisten Flüchtlinge auf?

84 Prozent der weltweiten Flüchtlinge leben in großteils benachbarten Ländern/Entwicklungsländern:

Türkei: 3,7 Mio.
Pakistan: 1,4 Mio.
Uganda: 1,2 Mio.
Sudan: 1,1 Mio.
Deutschland: 1,1 Mio.

Was ist der Unterschied zwischen Flüchtlingen und Asylbewerbern?

Nach Artikel 16a des Grundgesetzes (GG) der Bundesrepublik Deutschland genießen politisch Verfolgte Asyl. Die Verfolgung muss dabei vom Staat ausgehen.
 
Menschen, die in ihrem Heimatland wegen Zugehörigkeit zu einer bestimmten Bevölkerungsgruppe, Religion oder Rasse bedroht sind, gelten als Flüchtlinge. Die Bedrohung muss dabei - anders als bei Asylbewerbern - nicht vom Staat ausgehen, sie kann auch von Parteien oder anderen Bevölkerungsgruppen kommen.

Welchen Religionen gehören die Flüchtlinge an?

Die meisten Flüchtlinge (ca. 80%) stammen aus islamisch geprägten Ländern.
Es gibt aber auch ca. 10 – 15 % Christen, überwiegend aus afrikanischen Ländern.

Droht durch die Flüchtlinge eine "Islamisierung" der Gesellschaft?
 
In Deutschland leben zur Zeit zwischen 3,8 und 4,3 Mio. Muslime, das sind rund 5 % der Bevölkerung. Der größte Teil der Muslime sind  nicht Flüchtlinge, sondern (ehemalige) Migranten oder Personen mit Migrationshintergrund, die schon lange Jahre bzw. seit der Geburt in Deutschland leben. Sie sind weitgehend integriert, leben ihren Glauben und lehnen jede Form von religiös begründeter islamistischer Gewalt ab.

Was tut das Erzbistum München und Freising für Menschen, die Hilfe brauchen und keine Flüchtlinge sind?

Die Erzdiözese unterhält ein breites Spektrum an Anlaufstellen für Hilfe suchende Menschen. Die wichtigsten sind hier aufgelistet: www.erzbistum-muenchen.de/Hilfe