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NesT Programm


 
Logo Programm NesT
Wir bedanken uns für Ihr Interesse am NesT Programm!
Hier finden Sie Antworten auf Fragen zum Programm, sowie Links und Kontakte für weitere Informationen. 

Was ist NesT?

  • NesT (Neustart im Team) ist ein Pilotprojekt, das in Zusammenarbeit mit der katholischen und evangelischen Kirche Deutschlands und dem Bundesinnenministerium entwickelt wurde.
  • Über NesT können besonders schutzbedürftige Flüchtlinge gesichert nach Deutschland einreisen.
  • Während des ersten Jahres werden sie durch Mentorengruppen (Unterstützer aus der Zivilgesellschaft) bei ihrem Start in ein Leben in Deutschland begleitet.
Wer kann über NesT nach Deutschland kommen?
  • NesT ermöglicht deutschlandweit 500 Personen eine gesicherte Einreise nach Deutschland. 
  • Die Geflüchteten werden vom Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) ausgewählt und sind vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) als schutzbedürftig anerkannt.
  • Sie erhalten bereits vor ihrer Einreise nach Deutschland einen Aufenthaltstitel für drei Jahre, der danach verlängert werden kann.
  • Außerdem haben sie Anspruch auf unmittelbaren Zugang zu Integrationskursen, zum Arbeitsmarkt, sowie auf Sozialleistungen.
Was sind Mentorengruppen?
  • Mentorengruppen sind Unterstützer aus der Zivilgesellschaft, die die Geflüchteten im ersten Jahr ihres neuen Lebens in Deutschland unterstützen.
  • Jeweils mindestens fünf Mentoren schließen sich als Team zusammen. Sie betreuen gemeinsam einen Flüchtling oder eine Flüchtlingsfamilie. 
  • Mentorengruppen und Schutzbedürftige finden mit Hilfe von UNHCR und des BAMF zueinander.
  • Mentoren helfen bei Integration und gesellschaftlicher Teilhabe. Dazu gehören u.a. der Zugang zu Sprachkursen, Hilfe bei der Stellensuche, Vernetzung vor Ort, Zugang zu örtlichen Vereinen, sowie Behördengänge.
Wie werden die Geflüchteten untergebracht?
  • Zu den Aufgaben der Mentoren zählt auch, vor Ankunft der Geflüchteten für diese Wohnraum zu finden. Außerdem muss die Nettokaltmiete für zwei Jahre vorfinanziert werden (auch wenn die Betreuung nur für ein Jahr gewährleistet werden muss).
  • Die Erzdiözese München und Freising übernimmt unter bestimmten Umständen auf Antrag diese Nettokaltmiete. Die genauen Förderbedingungen können Sie hier nachlesen.
Wie werden Mentorengruppen und Geflüchtete unterstützt?
  • Die Erzdiözese München und Freising unterstützt bereits seit 2015 mit kirchlichen Fördermitteln die Arbeit mit Geflüchteten. Diese können auch im Rahmen des NesT Programms in Anspruch genommen werden.
  • Zudem stehen den Flüchtlingen und Mentorengruppen alle kirchlichen Beratungsstellen offen, sowie die Unterstützung durch die kirchliche Ehrenamtskoordination. 
  • Mentorengruppen werden außerdem durch die Zivilgesellschaftliche Kontaktstelle unterstützt, die speziell für NesT eingerichtet wurde.
Wo gibt es weitere Informationen?
  • Weitere Informationen zu NesT in der Erzdiözese München und Freising finden Sie auf www.kirchehilft.de – NesT Programm.
  • Allgemeine Informationen zum Programm finden Sie auf der offiziellen Webseite www.neustartimteam.de
  • In deren Downloadbereich können Sie auch den Flyer sowie den Leitfaden für Mentorinnen und Mentoren herunterladen.
Für Fragen steht Ihnen das Team vom Projekt „Aufbau Handlungsfeld Flucht, Asyl, Migration und Integration“ zur Verfügung: R6-flucht-asyl-integration@eomuc.de; Tel: 089/2137-1332.