Die Korbinianswallfahrt 2026

Die Korbinianswallfahrt präsentiert sich in diesem Jahr unter der Überschrift „Mutig glauben, konsequent leben“ in neuem Gewand. Weihbischof Wolfgang Bischof lädt Jung und Alt ein, dabei zu sein, wenn bereits im September auf dem Freisinger Domberg das Familienkorbiniansfest startet.

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Einladung zum Korbiniansfest 2026

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Liebe Schwestern und Brüder,

die Korbinianswallfahrt gibt es seit Generationen. Jedes Jahr besinnen wir uns dabei auf den Heiligen, dem es seinen Namen verdankt. Korbinian war ein Reisender und ein Europäer, lange bevor es dieses Wort gab. Er war ein Mann, der unterwegs war zwischen Kulturen und Ländern, der sich für das Miteinander einsetzte und der das Wort Gottes auch trotz Widrigkeiten weitertrug. Was wir von ihm lernen können, bringt das Motto unseres Festes auf den Punkt: „Mutig glauben, konsequent leben."

In diesem Jahr kommt das Fest in neuem Gewand daher. Ein neues Signet zeigt den heiligen Korbinian mit dem Bären, reduziert auf eine klare Silhouette. Das „K" aus seinem Namen wird zum grafischen Herzstück und rahmt Bilder und Botschaften.

Auch im Programm ist einiges neu. Den Auftakt der Wallfahrtssaison macht am 20. September ein feierlicher Gottesdienst mit Weihbischof Wolfgang Bischof und anschließendem Begegnungsfest auf dem Domplatz. Anschließend startet Familienkorbinian mit einem vielfältigen Programm im Diözesanmuseum, im Stadtmuseum, in der Kirche St. Georg und im Dom sowie einer ökumenischen Kindersegnung mit Kardinal Reinhard Marx und dem evangelisch-lutherischen Regionalbischof Prieto Peral.

Die Korbinianswoche vom 14. bis 21. November eröffnet Jugendkorbinian am 14. November. Am Freitag, 20. November, folgen eine Lichtfeier in St. Georg mit Lichterprozession hoch zum Dom, die Vesper mit Erzbischof Reinhard Kardinal Marx unter ökumenischer Beteiligung und der kulturelle Partnerschaftsabend der Stadt Freising. Am Samstag, 21. November, brechen die Pilgergruppen aus der Erzdiözese in den frühen Morgenstunden nach Freising auf. Es folgen der Festgottesdienst mit Kardinal Marx und die Abschlussandacht mit Ausgabe des Korbinianspfennigs.

Die muttersprachlichen Gemeinden unserer Erzdiözese gestalten den Festgottesdienst und das Programm auf dem Domberg sichtbar mit, mit eigenen Beiträgen, in ihren Sprachen, aus ihren Traditionen. So wird das europäische Erbe Korbinians im Heute erfahrbar. Und der Domberg öffnet sich mit kulinarischen und kulturellen Angeboten und Begegnungsräumen, für alle, die kommen möchten, auch ohne kirchliche Vorgeschichte.

Der Glaube ist keine rein private Angelegenheit. Er will sichtbar werden, in der Gemeinschaft, im Gespräch, im gemeinsamen Unterwegssein. Dazu lade ich Sie herzlich ein.

Ihr
Weihbischof Wolfgang Bischof