Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unseres Angebots erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen.
OK
Mehr Infos

Begleiter für die Advents- und Weihnachtszeit in München 29. November 2019 bis 6. Januar 2020

Barbara

Heilige Barbara

Barbara war eine christliche Märtyrin des 3. Jahrhunderts. Der Überlieferung zufolge wurde sie von ihrem Vater enthauptet, weil sie sich weigerte, ihren christlichen Glauben an Gott aufzugeben.

BarbaraG
Barbara G., 64, ist Pastoralreferentin in der Pfarrei Herz Jesu in München.
Barbara G.: Innere Freiheit
Im Sommer war ich im Urlaub in Kärnten, wo es fast in jedem Kirchlein Bilder der Heiligen Barbara gibt. Es war schön, ihr dort immer wieder zu begegnen. Sie wird oft mit einem Turm mit mehreren Fenstern oder einem Kelch mit Hostie gezeigt. Für mich versinnbildlicht der Turm eine innere Freiheit trotz äußerem Zwang. Der Kelch mit Hostie lässt sie in meinen Augen wie eine Priesterin wirken. Jedes ihrer Zeichen ermutigt mich.

Ich mag meinen Namen Barbara, weil er durch die drei „a“ warm klingt. Mir ist die Theorie sympathisch, dass durch Barbara eine der drei Bethen (vorchristliche verehrte Frauenfiguren; Anm. d. Redaktion) ins Christentum inkulturiert wurde, nämlich Borbeth, „die Sonnenfrau“. Das passt auch gut in die dunkle Jahreszeit.