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Pfarrverband Trostberg

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04.11.2018 - Schwarzau - Feier zum 40jährigen Bestehen der Kolpingfamiie

Mit einem feierlichen Gottesdienst, den der Tittmoninger Chor „Belcanto“ unter der Leitung von Barbara Danninger umrahmte, wurde das 40jährige Bestehen der Kolpingsfamilie Schwarzau gefeiert. 
Am 2. Dezember 1978 wurde die Gründung von Landespräses Monsignore Grabmaier und Stadtpfarrer Kopp zelebriert. An gleicher Stelle standen nun Pfarrer Dr. Florian Schomers und Christina Fraunhofer, Pastoralreferentin in Kraiburg und geistliche Leiterin der Kolpingsfamilie. 
Besonders das Tagesevangelium mit dem Thema „du sollst einen Nächsten lieben wie dich selbst“ passe im Besonderen auf die Jubelfeier und auf Adolph Kolping, so Pastoralreferentin Christina Fraunhofer. Daher sei es wichtig, dass man in besonderer Weise in sein Umfeld schaue. In der Gemeinschaft, der Kolpingsfamilie, gebe es zudem die Möglichkeit Aufgaben anzupacken, die einer allein nicht schaffe.  Einige Mitglieder haben sich Gedanken über die letzten Jahre gemacht. 


Handwerksgesellen haben bis heute die Möglichkeit sich über das Kolpingwerk und deren Bildungseinrichtungen weiterzubilden. Die Kolpingsfamilie Schwarzau habe sich deshalb eine Berufsschule in München besichtigt, die nach den Grundsätzen Kolpings lehrt und welche regelmäßig von den Schwarzauern finanzielle Unterstützung bekommt. So spendeten die Schwarzauer im Jahr 2017 500 Euro und in diesem Jahr 400 Euro an die Berufsschule, an der 80 Prozent der Schüler den Schulabschluss schaffen und in Lehrberufe vermittelt werden. 
Aber auch international gebe es genügend Projekte, die über das Kolpingnetzwerk unterstützt werden. Regelmäßig wird sich auch dafür ausgetauscht. 
Für Elisabeth Huber ist die Gemeinschaft nicht nur irgendein Verein, sondern eine richtige Familie, wo alle Altersgruppen vertreten und eingebunden sind. Der Zusammenhalt werde durch Familienfreizeiten und -wochenenden gestärkt. „Wichtig sind für mich auch die Exkursionen,  Betriebsbesichtigungen und Vorträge zu aktuellen Themen. So erfahre ich immer etwas Neues.“  In der Kolpingsfamilie komme man zudem zusammen um gemeinsam Unternehmungen zu starten, aber auch um zu Beten oder über den Glauben zu reden. Ein großes Projekt sei das Café International, wo gleich drei Kolpingsfamilien zusammengearbeitet haben, um eine Anlaufstelle für Asylbewerber untereinander und für Einheimische zu schaffen, um sich kennen und verstehen zu lernen. 
In den letzten Jahren wuchs auch der Kontakt zu anderen Kolpingsfamilien um mit ihnen über die Dinge zu reden die einem wichtig sind am Glauben. Viele Ideen, wie das Schwarzauer Kinderfest, das von der Kolpingsfamilie ins Leben gerufen wurde, werde an die nächste Generation weitergegeben. Ein weiteres Beispiel sei die Altkleider und Altpapiersammlung aus deren Erlös viele Projekte finanziell unterstützt werden. 
Klaus Huber erzählt, dass er vor 20 Jahren zu der Kolpingsfamilie gekommen sei, Mitglied wurde und auch gleich den Vorsitz übernommen habe, eine Entscheidung, die er bis heute nicht bereut habe. Er freut sich, dass er nach wie vor große Unterstützung von Mitgliedern und weiteren Pfarrangehörigen erhalte. 
Nach dem Gottesdienst wurde im Pfarrheim beim gemeinsamen Frühschoppen weiter gefeiert. Dabei zeigte die Kolpingsfamilie in Bildern und Filmen einen breiten Querschnitt ihrer Tätigkeiten, von Ausflügen bis hin zu Morgenandachten, Kreuzweg oder den Emmausgang.
Bilder der 40jahrfeier der KF für news