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Pfarrverband Trostberg

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22.06.2018 - Pfarrverband - Firmung

47 junge Leute aus dem Pfarrverband Trostberg, mit den Pfarreien St. Andreas, Oberfeldkirchen, Schwarzau und Lindach haben am Freitag Nachmittag in der Pfarrkirche St. Andreas die Firmung von Domkapitular Erich Pfanzelt erhalten. Er berichtete, dass er seine ersten Kirchendienste als Ministrant und Organist in Trostberg verrichten durfte und viele verbindende Kontakte lange Zeit herrschten. Vor allem der längst verstorbene Anton Geißenhofer sei ihm ein Vorbild gewesen, so dass er es gewagt habe, Priester zu werden. Mit dem kürzlich verstorbenen Stadtpfarrer Helmut Kopp, den er in seine Gebete ausdrücklich mit einschloss, habe er viel zusammengearbeitet. 
Ein halbes Jahr haben sich die Jugendlichen mit ihren Firmgruppenleitern und Kaplan Michael Maurerer auf dieses Ereignis in Gruppenstunden, Gottesdiensten und Projektaktionen auf diesen großen Tag vorbereitet, lobte er. 
 
Gemeinsam mit den Konzelebranten Pfarrer Dr. Florian Schomers, Kaplan Michael Maurer, Diakon Dr. Gregor Herth und Pastoralreferentin Irmi Huber zog der Geistliche mit  dem Trostberger Seelsorgeteam in die voll besetzte Stadtpfarrkirche ein. Der Projektchor unter der Leitung von Konrad Späth übernahm die musikalische Gestaltung, die bestens ankam. 
 
„Das Leben ist ein Selfie – eine Momentaufnahme um allen mitzuteilen, was ich mache  und dass es mir gut geht.“ sagte Firmspender Pfanzelt. „Könnt ihr euch vorstellen, dass der liebe Gott ein Selfie macht?“, fragte er und gab die Antwort gleich selbst. Auf Gottes Selfie sei Jesus Christus zu sehen und das Evangelium sei ebenfalls eine Art Selfie aus dem Himmel. Auch wenn auf Selfie nur eine Momentaufnahme sei, ist der Mensch keinesfalls ein Zufallsprodukt oder eine Eintagsfliege. Dies verdeutliche Jesus, der durch die heilige Schrift zu verstehen gibt, dass jeder grundsätzlich geliebt werde. Dieses Wissen um diese Liebe helfe vor allem in den dunklen Stunden des Lebens. Er machte den Firmlingen Mut: „Du bist mit all deinen Fähigkeiten und Begabungen gefragt und gebraucht, wo immer du dich aufhältst.“ Er munterte auf, sich immer und überall mit seinen Begabungen und Talenten einzubringen. „Denn um Mut zu machen, dafür ist Firmung auch da.“ Nach der Erneuerung des Taufversprechens spendete Pfanzelt die Firmung und wechselte im  Anschluß auch noch persönliche Worte mit den Firmlingen und deren Paten. 
 
Lara Treppner, Kirchenvorstand und Jugendbeauftragte der evangelischen Christuskirche, freute sich, dass sie Jugendlichen in den Kreis der Erwachsenen aufgenommen wurden. „Im letzten Jahr habt ihr, begleitet durch eure Paten und Firmhelfer das Gemeindeleben kennengelernt und über den Glauben diskutiert.“ so Treppner. „Habt nun die Kraft und den Mut eigene Wege zu gehen.“ wünschte sie. 
 
Im Anschluß an den festlichen Gottesdienst hatten die Jugendlichen noch Gelegenheit beim Stehempfang in Pfarrheim St. Andreas weiter mit dem Firmspender zu plaudern, bevor sich alle zu ihren privaten Feiern verabschiedeten. 

Text aus dem Trostberger Tagblatt: Tine Limmer