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Pfarrverband Trostberg

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26.10.2018 - Pfarrverband - Liederabend mit Kathi Stimmer-Salzeder

Chorwerkstatt mit Kathi Stimmer-Salzeder – Bericht von Tine Limmer
Kathi Stimmer
Kathi Stimmer-Salzeder war zur Chorwerkstatt im Trostberger Pfarrsaal St. Andreas zu Gast. Eingeladen hatte Mario Jäger aus der Pfarrei, der als Bassist regelmäßig den Jugendchor St. Andreas unterstützt.
Mit 120 Teilnehmern war der Saal auch bis auf den letzten Platz besetzt. Die Aschauerin stellte vorwiegend neue Lieder aus ihrem Repertoire vor. Begonnen wurde mit einem Einsingen und Gruppierung der Sopran-, Alt-, Tenor- und Bassstimmen.
Zu den einzelnen Stücken gab es auch kurze Erklärung. Insgesamt wurde die tiefe Spiritualität der Liedermacherin deutlich. Weit über 1000 Stücke, nicht nur geistliches Liedgut sondern auch bayrische Stückerl hat sie in ihrem Leben schon geschrieben. Viele davon finden sich zu Anlässen wie Taufen, Erstkommunionen, Firmungen und Jugendgottesdiensten wieder. Ihre Lieder sind eindrucksvoll, ins Ohr gehend und schnell zu lernen. Dafür stellt sie auch die Chorsätze gegen eine Spende zugunsten eines gutes Zweckes zur Verfügung.

Immer wieder stellte Kathi Stimmer-Salzeder ihr musikalisches Können am Keyboard unter Beweis. Unterstützt wurde sie von Irmi Disterer am Hackbrett, Annalena Schmidhuber an der Geige, Mechthild Schmidhuber an der Querflöte, Konrad Raspl und Martin Schinko an der Gitarre, Kilian Schinko an der Cajon und Mario Jäger am Bass. Mit Vor- und Zwischenspiel sorgten sie für die gelungene Ergänzung und Umrahmung der Stücke.
Stimmer-Salzeder zeigte zu Beginn eines jeden Liedes, wie sie sich die Umsetzung vorstellt und wünscht. Die Sänger brauchten nicht lange um sich auf ihre Lieder einzulassen und mitzusingen. Obgleich so viele Chorsänger im Raum waren, brauchten die Frauen und Männer nicht lange, um die vorgegebene Rhythmen und Tonlagen umzusetzen.
Dabei wurde jede Stimmlage zuerst einzeln geübt, bevor alles zusammengefügt wurde. Egal ob Haupt-, Über- oder Unterstimme, jeder hatte seine Berechtigung und gaben den Liedern seinen besonderen Klang.
Kathi Stimmer-Salzeder berichtet, dass es Abende wie dieser, einfache Begegnungen, die Natur in seinen Jahreszeiten und kleine Begebenheiten seien, die ihr Inspiration geben. Dabei sei immer zuerst der Text in ihr, den sie zu Papier bringt. Durch den Rhythmus des Textes komme dann die Melodie fast von selbst. Doch gebe es auch schwierigere Stücke, an denen sie lange bastle, bis sie nach Vorstellung fertiggestellt sind. Die Musik der Aschauerin begleitet viele Menschen seit Jahren und teils Jahrzehnten. Die Stücke kommen nie aus der Mode, weil sie immer ein Ziel haben: den eigenen Glauben immer wieder neu zu offenbaren.
Der Abend war für viele nach dreieinhalb Stunden intensiven Singens für viele doch viel zu schnell vorbei. Mitgenommen haben sie nicht nur neue Stücke für die Chöre der Umgebung sondern auch viele neue Impulse und Anregungen. Schnell wurde der Wunsch laut, einen solchen Abend bald zu wiederholen.Chorwerkstatt mit Kathi Stimmer-Salzeder – Bericht von Tine Limmer