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Auszeichnung für ehrenamtlich Engagierte der Erzdiözese

Kardinal Marx hat vier Korbiniansmedaillen verliehen
Kardinal Marx mit Edeltraud Krebs, Edda Maria Eder, Peter Benthues, Gabriele Stemmer.
Kardinal Marx mit (v.l.): E. Krebs, E. M. Eder, P. Benthues, G. Stemmer. © EOM/Kiderle
München/Freising, 27. November 2017. Für ihren ehrenamtlichen Einsatz in der Erzdiözese hat der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, im Rahmen des Korbiniansfests vier verdiente Gläubige geehrt. Die Korbiniansmedaillen wurden am Samstag, 25. November, im Anschluss an den Festgottesdienst im Freisinger Mariendom verliehen.
 
Peter Benthues, 80, seit mehr als 35 Jahren engagiert in der Pfarrei St. Wilhelm in Oberschleißheim, langjähriger Pfarrgemeinderats- und Dekanatsratsvorsitzender, Mitglied des Vorstands des Katholikenrats der Region München und im Diözesanrat der Katholiken in der Erzdiözese München und Freising, hat den Kranken- und Altenpflegeverein Oberschleißheim mitbegründet, ist aktiv in der Arbeit mit Geflüchteten sowie bei der Schleißheimer „Tafel“. Seit 2002 ist er Erster Vorsitzender des Münchner Bildungswerks, er setzte Impulse im Bereich der Elternbildung für die Münchner Schulen, für die Gründung der „Münchner Seniorenakademie“ sowie im Bereich Integration. Als gebürtigem Schlesier ist Benthues die Partnerschaft des Landkreises München mit dem polnischen Kreis Krakau im Zeichen der Versöhnung und des Zusammenwachsens in Europa wichtig. 2002 hat ihm die Gemeinde Oberschleißheim die Bürgermedaille verliehen, 2007 erhielt er das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten und 2012 das Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens.
 
Edda Maria Eder, 70, aus der Pfarrei Maria Himmelfahrt in Prien am Chiemsee, seit 2014 Mitglied des Pfarrgemeinderats und Caritasbeauftragte, engagiert sich seit 1980 im „Freundeskreis Chiemsee für Menschen mit und ohne Behinderung“, den sie seit 2005 ehrenamtlich leitet. Seit 1985 ist sie Mitglied des Zweigvereins Prien des Katholischen Deutschen Frauenbunds und fungierte dort als Vorsitzende von 2007 bis 2015, seit 2015 ist sie stellvertretende Bezirksvorsitzende. Eder engagiert sich zudem seit 30 Jahren für den ökumenischen „Weltgebetstag der Frauen", gestaltet seit vielen Jahren die Liturgie in Prien mit als Lektorin, Kommunionhelferin und Wortgottesdienstleiterin und ist vor allem auch im sozialen Bereich aktiv, etwa in der Vernetzung zwischen Pfarrei und dem Altenheim St. Josef in Prien.
 
Edeltraud Krebs, 69, aus der Pfarrei Heilig Kreuz in Dachau, engagiert sich seit Jahrzehnten in vielen Bereichen ihrer Pfarrei. Sie ist Pfarrgemeinderatsvorsitzende, gründete einen ökumenischen Treffpunkt für alleinerziehende Mütter und Väter und belebte den Frauentreff in der Gemeinde wieder. Krebs entwickelte den Pfarrbrief „Kreuzschnabel“. Seit der Gründung des Pfarrverbands Heilig Kreuz und St. Peter im Dezember 2012 ist sie Zweite Vorsitzende des Pfarrverbandsrats, ist aktiv im Dekanatsrat, Kreiskatholikenrat und Diözesanrat. In Arbeitsgruppen und Projekten brachte sie Ideen und Beiträge für ein soziales und umweltgerechtes Miteinander im Stadtteil Dachau-Ost ein und ermutigte Gemeindemitglieder, sich als Christen für die Entwicklung des Stadtteils einzusetzen.
 
Gabriele Stemmer, 70, engagiert sich seit ihrem 13. Lebensjahr in ihrer Pfarrei St. Gabriel in München. Schon als Jugendliche leitete sie die Jugendgruppe und den  Weihnachtsbasar und war unter anderem mitverantwortlich für die Jugendgottesdienste, später wirkte sie in der Öffentlichkeitsarbeit mit und brachte sich als Lektorin ein. Die Religionslehrerin verantwortete die Beichtvorbereitung, war Kommunionhelferin und unterstützte die Kinderbibelwochen. Seit 1986 ist sie Mitglied des Pfarrgemeinderates, davon war sie sieben Jahre lang Vorsitzende und mehrere Jahre stellvertretende Vorsitzende, seit 2013 ist sie Mitglied der Kirchenverwaltung und Kirchenpflegerin. Stemmer hält auch Vorträge im Rahmen der Erwachsenbildung. (ck)