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Dies academicus zu Romano Guardini

Tagung zum 50. Todestag des Religionsphilosophen / Gedenkgottesdienst mit Kardinal Marx
Romano Guardini
Romano Guardini
München, 21. September 2018. Anlässlich des 50. Todestages des Religionsphilosophen Romano Guardini, für den Kardinal Reinhard Marx im Dezember ein Seligsprechungsverfahren eröffnete, wird am Montag, 1. Oktober, ein Dies academicus zu seinen Ehren stattfinden. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Marx, feiert ab 18 Uhr in der Universitätskirche St. Ludwig (Ludwigstr. 22, München) einen feierlichen Gedenkgottesdienst.
 
Bereits am Vorabend des Akademischen Tages, Sonntag, 30. September, 19 Uhr, wird dieser mit einem Universitätsgottesdienst in der Kirche St. Ludwig eröffnet. Am Montag, 1. Oktober, gibt es ab 10 Uhr Vorträge im Fakultätssitzungsraum der Philosophischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU, Geschwister-Scholl-Platz 1, Raum F 107). Hans Otto Seitschek spricht zu Beginn über Lebenslinien und Denkwege Guardinis, ab 11 Uhr referiert Marc-Aeilko Aris zur Geschichte der Universitätspredigt an St. Ludwig, ab 12 Uhr widmet sich Ludwig Mödl der Beziehung zwischen Guardini und der Volksfrömmigkeit. Nach einer Mittagspause spricht ab 14.30 Uhr Pater Helmut Zenz SDB über die Arbeit der Historischen Kommission im Rahmen des Seligsprechungsprozesses für Guardini, der er angehört. Ab 15.30 Uhr legt Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz Guardinis Blick auf Europa dar. Zum Abschluss der Vorträge referiert Johannes Modesto über das Seligsprechungsverfahren, das er als Postulator verantwortet.
 
Die Tagung ist offen für Gäste, eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenfrei. Den Dies academicus veranstalten der Lehrstuhl für Lateinische Literatur des Mittelalters der LMU München sowie die katholische Pfarr- und Universitätskirche St. Ludwig.
 
Romano Guardini (1885-1968) war Priester und Professor für Religionsphilosophie und katholische Weltanschauung, zunächst in Berlin, später in Tübingen, von 1948 bis 1962 an der LMU in München, wo er auch als Universitätsprediger an St. Ludwig wirkte. Der Theologe erreichte in Kirche und Hörsaal eine breite Zuhörerschaft. Er gilt als ein Wegbereiter der Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils. (glx)

Foto:
Romano Guardini, © Katholische Akademie in Bayern