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„Eine Frau zwischen Emanzipation und Tradition“

Ausstellung würdigt Lebenswerk der Wegbereiterin der modernen Sozialarbeit Ellen Ammann
München, 25. März 2019. Das Lebenswerk der Politikerin und Wegbereiterin der modernen Sozialarbeit Ellen Ammann (1870–1932) hat die Frauenseelsorge der Erzdiözese München und Freising bei einer Veranstaltung und einem Gottesdienst in der Jugendkirche, Preysingstraße 85, in München am Sonntag, 24. März, gewürdigt. Begleitend ist eine Ausstellung zu sehen, die in Texten und Bildern das Leben und Werk Ellen Ammanns zeigt.
 
Die schwedisch-deutsche Politikerin gilt als prägende Gestalt der katholischen Frauenbewegung. 1919 wurde sie für die Bayerische Volkspartei als eine der ersten Frauen in den Bayerischen Landtag gewählt, dessen Mitglied sie bis zu ihrem Tod war. Sie gründete unter anderem den Landesverband Bayern des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB), die Katholische Bahnhofsmission, die „Soziale und caritative Frauenschule“, aus der die Katholische Stiftungshochschule (KSH) München hervorging, und den katholischen Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit „In via“, damals „Mädchenschutzverein“. Ammann hatte wesentlichen Anteil an der Zerschlagung des Hitlerputsches 1923 in München.
 
Eröffnet wurde die Ausstellung zu Ellen Amman bereits am Mittwoch, 20. März, im Foyer des J-Baus der Katholischen Stiftungshochschule am Campus München, Preysingstraße 83. Dort sind die Roll-Ups bis 11. April täglich von 9 bis 16 Uhr zugänglich. Der Eintritt ist frei. Konzipiert wurde die Wanderausstellung vom Landesverband Bayern des KDFB. Die Schau in der KSH veranstalten die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten der Hochschule. (ct)