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Erzbistum gibt 100.000 Euro für Rohingya in Bangladesch

Verbesserung der Hygiene- und Wohnsituation im größten Flüchtlingslager der Welt
München, 19. Dezember 2017. Das Erzbistum München und Freising unterstützt die Rohingya in Bangladesh mit 100.000 Euro aus seinem Katastrophenfonds. Das hat die Ordinariatskonferenz am Dienstag, 19. Dezember, beschlossen. Bis zu einer Million Menschen, die der muslimischen Minderheit der Rohingya angehören, sind vor militärischer Gewalt in ihrem Heimatland Myanmar nach Bangladesch geflohen.
 
800.000 von ihnen leben dort im größten Flüchtlingslager der Welt unter menschenunwürdigen Bedingungen. Sie werden unterstützt vom Hilfswerk Caritas International, dem auch die Spende des Erzbistums zur Verfügung gestellt wird. Derzeitiger Schwerpunkt der Hilfe ist die Verbesserung der hygienischen Situation, um den Ausbruch von Krankheiten und Seuchen zu verhindern, und die Verbesserung der Wohnverhältnisse: Die meisten Flüchtlinge leben nach wie unter dünnen Plastikplanen, die von Bambusrohren gehalten werden. Bereits im Oktober hatte das Erzbistum München und Freising die Rohingya mit 50.000 Euro unterstützt, die für die Versorgung der Menschen mit Lebensmitteln verwendet wurden. (gob)
 
 
Hinweis:
Das Hilfswerk Caritas International bittet um Spenden für die Rohingya. Mehr Informationen gibt es unter www.caritas-international.de/hilfeweltweit/asien/bangladesch/nothilfe-fuer-die-rohingya.