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Erzbistum spendet 100.000 Euro für Opfer von Tsunamikatastrophe in Indonesien

Je 50.000 Euro gehen an die Hilfswerke Misereor und Caritas International
München, 22. Januar 2019. Das Erzbistum München und Freising spendet 100.000 Euro aus seinem Katastrophenfonds für die Tsunamiopfer in Indonesien. Das hat die Ordinariatskonferenz am Dienstag, 22. Januar, beschlossen. Jeweils die Hälfte der Summe wird dem Hilfswerk Misereor und dem Hilfswerk Caritas International zur Verfügung gestellt. Die beiden katholischen Organisationen haben bereits mit der Nothilfe begonnen.
 
Nachdem Ende September vergangenen Jahres ein Erdbeben und ein anschließender Tsunami Teile der indonesischen Insel Sulawesi heimgesucht hatten, traf kurz vor Weihnachten nach einem Vulkanausbruch ein weiterer Tsunami innerhalb von wenigen Monaten den südostasiatischen Inselstaat. Die Flutwelle tötete im Dezember mindestens 429 Menschen, 1500 wurden verletzt, Tausende Menschen verloren ihr Zuhause. Besonders betroffen sind die Küstenstreifen von Pandeglang, Serang und Süd-Lampung.
 
Sowohl Caritas International als auch Misereor sind in Indonesien bereits gut vernetzt und haben seit langem Kontakte zu Hilfsorganisationen im Land. Akut benötigt werden Lebensmittel, Trinkwasser, medizinische und psychosziale Hilfe, Zelte, Decken oder Planen. Es werden knapp 1000 behelfsmäßige Unterkünfte errichtet, damit etwa 5000 Menschen vorübergehend ein Dach über dem Kopf haben. (ck)
 
Hinweis:
Die katholischen Hilfswerke Caritas International und Misereor bitten um Spenden. Mehr Informationen im Internet unter www.caritas-international.de und www.misereor.de.