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Kardinal Marx weiht drei Männer zu Diakonen

Feierlicher Gottesdienst im Münchner Liebfrauendom
Diakonenweihe 2018
v.l.n.r.: Jozef Golian, Ioan Maniur, Christian Marcon
München, 24. September 2018. Drei Männer weiht Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, am Samstag, 6. Oktober, zu Diakonen. Das Leitwort des feierlichen Gottesdienstes um 9 Uhr im Münchner Liebfrauendom lautet: „Wenn er dich ruft, dann antworte: Rede, Herr; denn dein Diener hört.“ (1 Sam 3,9). Die Weihekandidaten werden hauptberuflich als Diakone arbeiten. Die Zahl der Ständigen Diakone in der Erzdiözese München und Freising wird dann insgesamt 289 betragen. Alle Weihekandidaten sind verheiratet, zwei von ihnen sind Väter.
 
Jozef Golian (43), verheiratet und Vater eines Kindes, lebt in Schäftlarn, Landkreis München, und ist von Beruf Mesner und Hausmeister. Er ist als hauptberuflicher Diakon im Pfarrverband Aufkirchen, Landkreis Starnberg, vorgesehen. Ioan Maniur (42) ist verheiratet und lebt in München. Der technische Angestellte wird als hauptberuflicher Diakon im Pfarrverband Puchheim, Landkreis Fürstenfeldbruck, arbeiten. Christian Marcon (44), verheirateter Vater von fünf Kindern, lebt in Vilsheim, Landkreis Landshut. Er ist Industrieelektroniker und Einrichtungsberater und wird künftig als hauptberuflicher Diakon im Pfarrverband Steinzell eingesetzt.
 
Im Erzbistum München und Freising werden mit den drei Weihekandidaten insgesamt 289 Ständige Diakone tätig sein. 132 von ihnen wirken als hauptberufliche Diakone, 53 als Diakone mit Zivilberuf, 104 sind bereits im Ruhestand. 37 weitere Männer befinden sich derzeit in Ausbildung. Das Zweite Vatikanische Konzil hatte die Diakonenweihe in den 1960er Jahren als eigene Stufe des Weihesakramentes neben der Priester- und der Bischofsweihe erneuert. 1970 hatte Kardinal Julius Döpfner die ersten vier Männer für die Erzdiözese München und Freising geweiht.
 
„Diakon“ ist das griechische Wort für „Diener“. Diakone widmen sich insbesondere dem Dienst am Menschen und der Sorge für in Not geratene, kranke und alte Menschen. Insbesondere Diakone mit Zivilberuf sind auch in ihrer Arbeitsumgebung als Seelsorger präsent. Weihekandidaten haben sich durch kirchliches Engagement, im Beruf sowie in Ehe und Familie oder in eheloser Lebensform bewährt und bringen diese Erfahrungen in ihre neue Aufgabe ein. Sie haben zudem eine mindestens vierjährige, berufsbegleitende Ausbildung absolviert, die sowohl ein Theologiestudium als auch Praxisinhalte umfasst. Zu Diakonen werden neben Männern, die nach der Weihe als Ständige Diakone wirken, auch Männer geweiht, die die Priesterweihe anstreben. (ct)

Foto:
v.l.n.r.: Jozef Golian, © privat, Ioan Maniur, Photo Porst, Christian Marcon, privat