Globales Lernen und Entwicklung

Als Ortskirche ist die Erzdiözese München und Freising Teil der globalen Lern-, Gebets- und Solidargemeinschaft der katholischen Kirche und mit dieser auf vielfältige Weise verbunden. Ein besonderer Schwerpunkt der entwicklungs- und solidaritätsbezogenen "Eine Welt Arbeit" liegt in der Kooperation mit den in ihrer Gesamtheit weltweit tätigen Hilfswerken.
Aus dem Bewusstsein der weltkirchlichen Verbundenheit erwächst eine globale Verantwortung. In diesem Sinne macht es sich der "Fachbereich Globales Lernen und Entwicklung" zur Aufgabe, die Vermittlung von aktuellen Fragen und Herausforderungen der zunehmenden Globalisierung voranzutreiben und das Bewusstsein für die Auswirkungen für Menschen und Umwelt zu schärfen. Anhand konkreter Themen wie z.B. Flucht und Migration, Bewahrung der Schöpfung oder Fairer Handel soll Globales Lernen ermöglicht und deutlich gemacht werden, warum globale Phänomene unser lokales Handeln erfordern. 

Sie sind bereits aktiv in der Pfarrei, an Ihrer Schule, in einer Eine Welt-Gruppe, im fairen Handel oder bei anderen Initiativen - oder Sie möchten es werden? Dann steht Ihnen der Fachbereich Globales Lernen und Entwicklung gerne zur Seite, wenn Sie

  • Materialien benötigen
  • Referentinnen oder Referenten suchen
  • Sich fortbilden oder informieren möchten
  • Unterstützung bei Aktionen benötigen
  • Die Aktionen der kirchlichen Hilfswerke unterstützen möchten
Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf!

Corona

24. Internationaler Renovabis-Kongress

Der Internationale Kongress Renovabis dient seit vielen Jahren dem Dialog zwischen Ost und West. In diesem Jahr findet der Kongress wegen der COVID-19-Pandemie erstmals als Online-Konferenz statt – und setzt auch inhaltlich den Schwerpunkt auf die Auswirkungen der Krise: „COVID-19: Eine neue Herausforderung für Kirche und Gesellschaft in Ost und West“ – so lautet der Titel des 24. Kongresses, der vom 8. bis 10. September in sieben Einzelforen ausschließlich digital via Internet angeboten wird.
Um keine Risiken für alle Beteiligten einzugehen, hat sich das katholische Osteuropa-Hilfswerk Renovabis entschlossen, die ursprünglich in München geplante Veranstaltung erstmals als Online-Kongress durchzuführen. In sieben online-basierten Einheiten wollen Referenten und Teilnehmer miteinander ins Gespräch kommen über die Herausforderungen, Veränderungen und neuen Aufgaben, die die Pandemie für Kirche und Gesellschaft gebracht hat und noch bringen wird.
Zugesagt haben unter anderem der Präsident der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Union (COMECE), Kardinal Jean-Claude Hollerich aus Luxemburg, der Religionswissenschaftler Prof. Dr. András Máte-Tóth von der Universität Szeged in Ungarn sowie die Theologin Prof. Dr. Klára Csiszár von der Universität Cluj in Rumänien.
Die einzelnen Veranstaltungen wollen die Auswirkungen der Krise von vielen Seiten beleuchten: So geht es um Menschen, die bereits vor der Pandemie am Rande der Gesellschaft gelebt haben und jetzt noch mehr ins Abseits gedrängt werden. Es geht um die psychosozialen Folgen der Krise, aber auch um biblische Ansätze zum Umgang mit dieser Herausforderung. Die kirchliche Erwachsenenbildung in den Zeiten von COVID-19 beleuchtet ein Forum mit dem Titel „Verwaiste Bildungshäuser und volle Datenautobahnen“, die veränderten Anforderungen an die Seelsorge werden thematisiert in der Veranstaltung „Livestream aus dem Haus des Herrn“.
Der letzte Veranstaltungstag widmet sich dem Thema „Europa am Scheideweg: Einigkeit oder Zwietracht“: Tun sich nur neue Gräben auf – oder gibt es doch mehr Ansätze der Hilfe und Solidarität als gedacht? Der Kongress schließt mit einer Diskussionsrunde zu dem höchst aktuellen Thema „Zwischen Schlachthof und „Brain Drain“. Arbeitsmigration und COVID-19“.
Anmelden können Sie sich noch bis zum 4. September 2020 unter:
https://www.renovabis.de/mitmachen/internationaler-kongress-renovabis/anmeldung-zum-internationalen-kongress-2020
Albanien 2018

Renovabis-Projektreise nach Albanien

Das südosteuropäische Land Albanien war Ziel einer Renovabis-Projektreise für Haupt- und Ehrenamtliche aus den bayerischen Diözesen. Aus dem Erzbistum München und Freising nahmen Bettina Spahn, Leiterin der Katholischen Bahnhofsmission München und Isabel Otterbach aus der Abteilung Weltkirche an der Reise vom 17. – 22. September 2018 teil.

Einen sehr guten und detaillierten Reisebericht von Stefan Angert lesen Sie hier. Eine eher persönliche Auseinandersetzung mit der Reise können Sie unter folgendem Link lesen oder downloaden:

Ander besser leben Broschüre über Lebensstile für eine lebenswerte Welt

Anders besser Leben
Wie wollen wir leben? Wie sollen wir leben? Wie müssen wir leben?
Diese drei Fragen markieren das Spannungsfeld des menschlichen Miteinanders auf unserem Planeten. Jeder einzelne Mensch will „gut leben“ und sich entfalten können. Dies darf aus christlicher Perspektive aber nicht unverhältnismäßig auf Kosten anderer geschehen. Denn alle Menschen sollen entsprechend ihrer Menschenwürde und ihrer Gottebenbildlichkeit „gut leben“ können. Niemand in dieser einen Weltschicksalsgemeinschaft sollte voller Sorgen lediglich sein Dasein fristen müssen. Vielmehr sollen alle Menschen in Frieden und relativem Wohlstand die Freude über die Schönheit der Natur teilen und ihre Güter genießen können.

Das Sachbereichsgremium "Ökologie und Globale Verantwortung" des Diözesanrats hat die Broschüre - motiviert nicht zuletzt durch die Enzyklika Laudato si' - neu aufgelegt. Weitere Infos und ergänzende Materialien finden Sie hier.

Globales Lernen hautnah Delegation aus Erzdiözese München und Freising im Dialog mit Misereor-Projektpartnern in Indien

Multi-Reise Misereor Indien
Vom 28. Oktober bis 8. November 2017 reisen Vertreterinnen und Vertreter der Bereiche katholische Jugend-, Erwachsenen- und Umweltbildung aus dem Erzbistum München und Freising auf Einladung von Misereor und der Abteilung Weltkirche des Erzbistums nach Indien. Die Region Nordindien steht im Fokus der 60. Misereor-Fastenaktion, welche im Februar 2018 in der Erzdiözese München und Freising feierlich eröffnet wird. Während der Bildungsreise besuchen die haupt- und ehrenamtlichen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren des Erzbistums verschiedene von Misereor geförderte Projekte sowohl im ländlichen als auch im städtischen Raum.Sie lernen die je eigene Problematik und die Herausforderungen direkt im Dialog mit benachteiligten und marginalisierten Menschen vor Ort kennen. 
Hier lesen Sie den ausführlichen Reisebericht.

Themen und Bildungsangebote

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Veranstaltungen

Aktuelle Veranstaltungen und Termine für die Themenbereiche "Eine Welt" und "Globales Lernen"

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Materialien und Links

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