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Krisenhotline

Im Fall einer Großschadenslage oder einer Katastrophe kann die TelefonSeelsorge in der Erzdiözese München und Freising eine sog. Krisenhotline für akut Betroffene unverletzte Menschen schalten.

Die Nummer wird in den Medien kommuniziert.

Ziel:
Durch die Krisenhotline kann innerhalb kurzer Zeit eine große Anzahl von Betroffenen, die durch Notfallseelsorge und Kriseninterventionsteams nicht erreicht werden können,
  • psychotraumatologisch fundierte Erste Hilfe am Telefon erhalten, und
  • an geeignete Stellen vermittelt werden, zum Beispiel an weiterführende Beratungsstellen, Polizei, Behörden u.a..
Rahmen:
  • die Krisenhotline geht innerhalb von vier Stunden nach Alarmierung online;
  • bis zu 20 Telefonarbeitsplätze werden besetzt, i.d.R. von 8:00 bis 22:00 Uhr, bei Bedarf auch rund um die Uhr;
  • die Krisenhotline bleibt maximal sieben Tage in Betrieb.
Personal:
  • an der Krisenhotline sitzen ausgebildete haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen der Telefonseelsorge;
  • bei Bedarf wird die Krisenhotline auch durch Mitarbeiter*innen der Evangelischen TelefonSeelsorge München aufgestockt/ergänzt
  • alle Mitarbeiter*innen werden regelmäßig in Psychotraumatologie und Krisenberatung geschult;
  • alle Mitarbeiter*innen sind in regelmäßiger Supervision.
Unterschiede zur regulären TelefonSeelsorge:
  • wir beraten nicht anonym (das gilt sowohl für den Anrufenden wie für die Beratenden);
  • die Beratungsnummer ist eine lokale 089-Festnetznummer und keine Freecall-Nummer;
  • alle Gespräche werden dokumentiert, auch die Daten der Anrufer*innen;
  • wir rufen ggf. auch zurück, um einen Beratungstermin zu vermitteln.