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Maria Verkündigung

Scheyererweg 3, 85276 Niederscheyern, Telefon: 08441-8795312, E-Mail: Pfarrei.Scheyern@ebmuc.de

Gottesdienste in der Niederscheyerer Kirche


Dreifaltigkeitsonntag 2020 Niederscheyern
Predigt P. Benedikt Friedrich OSB

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus,
die Liebe Gottes, des Vaters, und
die Gemeinschaft des Heiligen Geistes
sei mit euch allen. (2. Kor 13,13)
Kyrie:
Herr Jesus Christus, in dir erkennen wir den Vater. Herr erbarme dich.
Du bist für uns Mensch geworden. Christus erbarme dich.
Du sendest uns den Heiligen Geist. Herr, erbarme dich.
 
Predigt: Inhalt:
1. a) Begrifflich besser versehen, was Dreifaltigkeit bedeutet
1 b) und mit einem Bild veranschaulichen (Zeltstangen)
2. dann den Bezug zu uns: „Leben in der Dreifaltigkeit“.

1a)
Karl Rahner, Seite 141 in Grundkurs des Glaubens:
„Insofern er [also Gott]
als das uns vergöttlichende Heil
in der innersten Mitte [des Daseins] eines einzelnen Menschen
angekommen ist,
nennen wir ihn wirklich und in Wahrheit „Heiligen Geist“, [„Heiliges Pneuma“].
Insofern eben dieser eine und selbe Gott
in der konkreten Geschichtlichkeit unseres Daseins [streng als er selber für uns]
in Jesus Christus da ist - er selber und nicht eine Vertretung -
nennen wir ihn [„Logos“ oder] den Sohn [schlechthin].
Insofern eben dieser Gott, der als Geist und Sohn [Logos] so bei uns ankommt,
immer der Unsagbare, das heilige Geheimnis, der unumfaßbare Grund
und Ursprung… ist und sich als solcher behält,
nennen wir ihn den einen Gott, den Vater.“
In eigenen Worten die drei Inhalte ausgedrückt:
Gott, der Unverfügbare:
je mehr er sich offenbart, desto mehr wird uns sein anderssein bewusst.
= Weltraumforscher: Je tiefer sie in das All schauen,
desto größer, gigantischer und voller Rätsel wird es.
dann als zweites: an unsere Seite, in die Geschichte eingetreten: Jesus, der Sohn
und als drittes: die innerste Mitte in uns: der Hl. Geist

1b)
Bild von den drei Zeltstangen, innen verbunden durch einen Gummi, die
zugleich eine Zeltstange bilden. (zusammengesteckt)

2)
Leben in der Dreifaltigkeit: Eine zusätzliche Zeltstange = Wir: ich und du.
Gott hat Freude daran, dass wir uns da einbauen lassen. ein Teil werden.
Darin besteht der Sinn der Trinintätslehre: nochmals Karl Rahner:
„Dass Gott selbst als das bleibende heilige Geheimnis,
als der unumfaßbare Grund [des transzendierenden Daseins] des Menschen
nicht nur der Gott unendlicher Ferne ist,
sondern der Gott absoluter Nähe in wahrer Selbstmitteilung sein will
+ und so in der geistigen Tiefe unserer Existenz = Hl. Geist
+ wie auch in der Konkretheit unserer leibhaftigen Geschichte gegeben ist.“ = Sohn
„Indem Gott sich uns in der angedeuteten Weise sich als der Dreifaltige zeigt, …
wendet er in einer freien gnadenhaften und übernatürlichen Zuwendung uns sein
Innerstes zu.“ (S. 142) = „Dreifaltigkeit seiner Zuwendung“
Gott hat Freude daran, dass wir uns da einbauen lassen, ein Teil davon werden.
=> lange Zeltstange mit vielen Elementen
Wie geht das im Leben?
a) Sakramente: Taufe, der Beginn. Die Eucharistie, Gott geschichtlich konkret. Die
Beichte und Vergebung: konkret
b) im Nächsten: Christus sagt: was ihr dem Geringsten getan habt, das habt ihr mir
getan. Ehe als Sakrament der Einheit in Vielfalt.
Damit sind wir beim wichtigen Begriff der Gemeinschaft.
„Wir können Gemeinschaft mit Gott haben,
weil Gott in sich selbst schon Gemeinschaft ist.
Gemeinschaft umfasst Einheit und Vielfalt.
Gott ist gleichzeitig Einheit und Vielfalt,
+ eine Einheit, die nicht zerdrückt, und
+ eine Vielfalt, die nicht zerreißt.“ (Laacher Messbuch . 599)
c) Gebet: gemeinsam mit den Sakramenten und der Begegnung mit dem Nächsten ist
das Gebet die Art und Weise, wie diese Verbindung hergestellt wird.
Wie diese drei Teile der Zeltstange durch den einen inneren Gummi verbunden sind,
so verbindet uns das Gebet, auch ein kleines unscheinbares, jederzeit und überall mit
der Dreifaltigkeit.
Schließen wir daher bitte mit einem gemeinsamen Ehre sei dem Vater ab:
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen
 
Fürbitten:
Dreifaltiger Gott, du hast uns geschaffen und erlöst, du rufst uns zum Leben
bei dir. Wir bitten dich:
V/A: Herr, unser Gott, erhöre uns.
- Um gegenseitiges Verständnis und Respekt
im jüdisch-christlich-moslemischen Dialog.
- Um Gottes Segen für alle, die Gott suchen.
- Um wirksame Hilfe für die Bevölkerung in den Staaten,
in denen Bürgerkrieg und Gewalt herrschen.
- Um Einsicht für die Verantwortlichen Politiker in das,
was ihrem Volk in diesen Tagen am meisten helfen würde.
- Um Geduld und nie ermüdende Liebe für alle Pflegenden zu Hause
sowie in unseren Heimen und Krankenhäusern.
- Um das ewige Leben für unsere Verstorbenen.
Gott, unser Vater, höre unser Gebet und leite uns durch deinen Geist auf
deinem Weg, damit wir das Ziel unseres Lebens bei dir erreichen durch
Christus, unseren Herrn.

Vorsichtiger Neubeginn

Wie aus den Medien bekannt, dürfen religiöse Gemeinschaften wieder zum Gebet zusammenkommen. Das ist angesichts vieler anderer Einschränkungen in unserem Land (Schulen, Kindergarten, Gaststätten) eine Wertschätzung für das hohe Gut der Religionsausübung. Dabei ist der Mund-Nasenschutz Pflicht und ein Abstand von zwei Metern einzuhalten, Familien aus einem Haushalt können beieinander bleiben. Die Anzahl der Gottesdienstbesucher ist dadurch sehr eingeschränkt. Außerdem sind alle Gläubigen weiterhin vom Erzbischof vom Kirchgang dispensiert, eine Mitfeier des Fernsehgottesdienstes zu Hause wird gerade den Personen aus Risikogruppen nahegelegt.
Wir haben unsere Gottesdienste und liturgische Feiern den besonderen Umständen angepasst, z.B. zunächst nur Vorabendgottesdienste und statt Bittgang eine Maiandacht in Blaumosen.
 
Terminabsagen und Einschränkungen
Von der Leitung der Erzdiözese sind folgende Grundsatzentscheidungen mitgeteilt worden: 
Bittgänge/Wallfahrten: Angesichts der geltenden Abstandsregeln wird dringend empfohlen, Bittgänge und Wallfahrten abzusagen. Gottesdienste im Freien sind unter Beachtung der einschlägigen Vorgaben (max. 50 Personen, 1,5 m Abstand) möglich.
Fronleichnamsprozessionen mit der Gemeinde finden in diesem Jahr nicht statt. Ein Gottesdienst mit sakramentalem Segen kann gefeiert werden.
Pfarrfeste: Aufgrund der aktuellen Situation sind Pfarrfeste oder ähnliche Veranstaltungen bis auf weiteres abzusagen bzw. zu verschieben.
Ausflüge/Pfarreifahrten/Jugendfahrten: Aufgrund der aktuellen Situation sind Gruppenausflüge, sowie Pfarrei- und Jugendfahrten bis auf weiteres abzusagen bzw. zu verschieben.
 
Hygieneauflagen in den Gottesdiensten
Liebe Pfarrgemeinde,
liebe Gottesdienstbesucher!
Der oberste Grundsatz lautet: Die Gesundheit ist ein hohes Gut. Achten Sie daher auf sich selbst und auf die anderen! So hoffen wir auf Ihr Verständnis und Ihr Mittun, auch wenn es manchmal ungewohnt wirken wird.
Hier ein paar Informationen vorab:
•      Um den Abstand von 2 Metern einzuhalten, sind die Plätze im ganzen Kirchenraum begrenzt und markiert. Bitte nehmen Sie nur diese gekennzeichneten Plätze ein. Ordner aus dem Pfarrgemeinderat helfen Ihnen.
•      Der Zugang zum Gottesdienst ist nur mit einem Mund-Nasenschutz möglich; behalten Sie diesen nach Möglichkeit während des Gottesdienstes auf.
•      Bitte halten Sie möglichst immer den Abstand ein, vor allem beim Gang zur Kommunion. Es ist nur Handkommunion möglich. Dabei wird Ihnen die Hostie schweigend mit einer sog. Hostienzange in  die Hand gelegt.
•      Zum Mitsingen bekommen Sie ein Liedblatt, oder es werden Lieder gesungen,
die wir auswendig können.
•      Die Kollekte wird am Ende des Gottesdienstes am Ausgang erbeten.
Wir danken für Ihr Verständnis und hoffen dass wir schrittweise zu einer gewissen und unaufgeregten Normalität zurückkehren können.
 
Verteilung der Intentionen
Die ausgefallenen Messintentionen von Niederscheyern werden in  der folgenden Zeit verteilt nachgeholt. Besondere Terminwünsche zu berücksichtigen wird schwierig werden. Wenn das anders gewünscht wird, z.B. bei einem Jahrestag, melden Sie sich bitte im Pfarramt.

Abt Markus Eller OSB, Kloster Scheyern

Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage,
liebe Freunde unseres Klosters,
liebe Schwestern und Brüder, die Sie sich mit uns in diesen Tagen verbunden fühlen!
 
Zuerst danke ich für die guten Wünsche, die uns auch in diesen Tagen erreicht haben. Ich möchte sie auf diese Weise erwidern und mitteilen, dass es uns zum gegenwärtigen Zeitpunkt allen gut geht. Wir hoffen, dass es so bleibt und dass es auch Ihnen allen gut bzw. den Umständen entsprechend gut geht.
 
Es ist auch für uns eine neue Erfahrung, ganz alleine zu beten und Gottesdienst zu feiern. Wer hätte es je gedacht, dass in einer solchen Situation der Bedrohung durch einen Virus der Besuch des Gottesdienstes fast eine Art Luxus darstellt.
 
Da es nun feststeht, dass wir die Kar- und Ostertage ohne Beteiligung von vielen Menschen begehen werden, möchte ich Ihnen sagen, dass wir es auch als unsere Verantwortung sehen, dies für Sie stellvertretend zu tun, weil Sie nicht dabei sein können. Aus diesem Grund werden ab dem Palmsonntag die Glocken wieder läuten und anzeigen, dass gebetet und Gottesdienst gefeiert wird. Es soll ein Zeichen der Verbundenheit mit allen Menschen sein, zu denen der Klang der Glocken dringen wird.
 
Zusätzlich wird ebenfalls ab Palmsonntag (außer Karfreitag und Karsamstag) um 20.00 Uhr die Benediktusglocke für drei Minuten läuten. Damit beschließen wir als Gemeinschaft unser gemeinsames Tagesgebet, die Komplet. Die drittschwerste Glocke (3,3 t) in unserem Turm ist dem hl. Benedikt, dem Patron Europas, geweiht. Sie trägt die Inschrift „Höre auf die Weisung des Meisters - Hl. Benedikt – bitte für uns“. Ihn wollen wir in der gegenwärtigen Situation um seine Hilfe anrufen und beim Läuten dieser Glocke gemeinsam das unten abgedruckte Gebet sprechen.
 
So verbleibe ich mit vielen Grüßen im Namen unserer ganzen Klostergemeinschaft. Denken wir aneinander und beten wir füreinander!
Ich wünsche Ihnen alles Gute und bleiben Sie gesund. Ich freue mich schon auf den Tag, an dem wir wieder miteinander beten und Gottesdienst feiern können. Es wird ein Fest der Auferstehung sein, auch wenn es erst nach Ostern sein kann.  
Abt Markus Eller OSB
 
    Gebet in Zeiten der Corona-Krise
 
Allmächtiger, ewiger Gott,
von dir erhalten alle Geschöpfe Kraft, Sein und Leben.
Zu dir kommen wir, um deine Barmherzigkeit anzurufen,
da wir durch die Erfahrung der Corona-Pandemie,
die uns herausfordert und ängstigt, mehr denn je
die Zerbrechlichkeit der menschlichen Existenz erfahren.
 
Dir vertrauen wir die kranken und alten Menschen an.
Sei du bei ihnen und ihren Familien, wenn sie sich einsam
und verlassen fühlen.
Hilf allen Gliedern der Gesellschaft, Verantwortung
zu übernehmen und untereinander solidarisch zu sein.
Stärke alle, die im Dienst an den Kranken bis an
ihre Grenzen gehen.
 
Auf die Führsprache der seligen Jungfrau Maria,
die mit uns auch in schweren Zeiten auf dem Weg ist,
bitten wir dich:
 
Segne mit der Fülle deiner Gaben die Menschheitsfamilie,
halte fern von uns allen Unfrieden
und schenke uns festen Glauben an deine liebende Nähe.
Befreie uns von der Krankheit,
die unser Leben so stark beeinträchtigt und bedroht.
 
Auf dich vertrauen wir und dich loben wir,
der du mit deinem Sohn, unserem Herrn Jesus Christus,
in Einheit mit dem Heiligen Geist lebst
und Herr bist in Zeit und Ewigkeit. Amen
 
Maria, Heil der Kranken, bitte für uns!

(Herausgegeben von der Erzdiözese München und Freising)

 
1. Sonntag im Monat
10.00 Uhr Familiengottesdienst
Samstagabend vor 2. Samstag im Monat
17.30 Uhr Vorabendgottesdienst
3. Sonntag im Monat zeitgleich im Pfarrheim für Kinder ab 3 Jahren
10.00 Uhr Familiengottesdienst
10.00 Uhr Kinderkirche
Samstagabend vor 4. Sonntag im Monat
17.30 Uhr Vorabendgottesdienst
an jedem Dienstag Abendgottesdienst
16.30 Uhr in der Winterzeit
19.00 Uhr in der Sommerzeit

Für den jeweils aktuellen Kalendermonat stehen die genauen Gottesdiensttermine und vieles mehr im Niederscheyerer Pfarrboten auf der Internetseite der Pfarrei Scheyern unter SOLIDARPFARREIEN.