Pfarrverband Hausham-Agatharied

Geißstr. 2, 83734 Hausham, Telefon: 08026-8360, E-Mail: pv-hausham-agatharied@ebmuc.de

Herzliche Willkommen auf unserem "neuen" Unterpunkt Ganzjahreskrippe!

Wie der Name schon sagt, werden wir Sie das ganze Jahr auf dem Laufenden halten, was in unserer Krippe so geboten ist. Dem großen ehrenamtlichen Engagement von Herrn Walter Holzfurtner und (neu an Bord) Severin Heigenhauser ist es zu Verdanken, dass unsere Krippe mit ständig neuen Episoden vom Leben und Schaffen Jesu bestückt wird und dadurch weit über den Landkreis hinaus Berühmtheit erlangt hat.

DIE PASSION

Von letzten Abendmahl bis zur Auferstehung können Sie hier lesen, was in der Krippe aktuell dargestellt ist.
Auferstehung
 Auferstehung
Josef hüllt den Leichnam in ein Leinentuch, legt ihn in ein Felsengrab und schiebt einen großen Stein davor. Maria Magdalena und Maria, die Mutter Jesu, beobachten, wohin Josef den Leichnam bringt. Sie kamen am 3. Tage, um Jesus zu holen und zu balsamieren. Da stand plötzlich ein Engel vor ihnen und sprachl: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt und seht die Stätte, wo er gelegen hat.
 
Kreuzigung
Kreuzigung
Mit Jesus werden auch zwei Verbrecher gekreuzigt, ihre Kreuze stehen zu beiden Seiten Jesu. Die Menschenmenge verhöhnt Jesus. Doch Jesus Christus betet für sie und bittet Gott um Vergebung: »Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.«


Kreuzweg
Kreuzweg
Jesus wird immer schwächer und kann das Kreuz kaum mehr tragen. Da befehlen die Soldaten dem Bauern Simon von Zyrene das Kreuz zu tragen.
In der Menge der Zuschauer steht auch Veronika, eine junge Frau und Jüngerin Jesu. Sie reicht ihm ein Tuch um seinen Schweiß und das Blut aus dem Gesicht zu wischen. Jesus nimmt es dankbar und drückt sein Gesicht in den Stoff.
Verurteilung
Jesus wird zum Tode verurteilt
Nach seiner Verhaftung wird Jesus Christus zum römischen Statthalter Pontius Pilatus gebracht und zum Tode verurteilt.
Letztes Abendmahl
Das Letzte Abendmahl
Am ersten Tag des Festes der Ungesäuerten Brote gingen die Jünger zu Jesus und fragten: Wo sollen wir das Paschamahl für dich vorbereiten? Er antwortete: Geht in die Stadt zu dem und sagt zu ihm: Der Meister läßt dir sagen: Meine Zeit ist da; bei dir will ich mit meinen Jüngern das Paschamahl feiern. Die Jünger taten, was Jesus ihnen aufgetragen hatte, und bereiteten das Paschamahl vor. Als es Abend wurde, begab er sich mit den zwölf Jüngern zu Tisch. Und während sie aßen, sprach er: Amen, ich sage euch: Einer von euch wird mich verraten und ausliefern. Da waren sie sehr betroffen, und einer nach dem andern fragte ihn: Bin ich es etwa, Herr? Er antwortete: Der, der die Hand mit mir in die Schüssel getaucht hat, wird mich verraten. Da fragte Judas, der ihn verriet: Bin ich es etwa, Rabbi? Jesus sagte zu ihm: Du sagst es.
Haus Nazareth
Das Haus Nazareth
Der Zimmermann Josef von Nazareth war aus dem messianischen Stamm Davids und war mit Maria verlobt, d.h. rechtmäßig schon mit ihr verbunden. Als er bemerkte, dass Maria ein Kind erwartete, ohne dass sie zusammen gekommen waren, wollte er sie nicht bloßstellen, sondern sich in aller Stille von ihr trennen. Doch ein Engel forderte ihn im Traum auf, den Sohn Gottes und seine Mutter Maria zu sich zu nehmen. Als sie nach Bethlehem zu einer vom Kaiser angeordneten Volkszählung reisten, gebar Maria das Kind Jesus in einem Stall. Die Heilige Familie flüchtete vor König Herodes nach Ägypten und kehrte nach dessen Tod nach Nazareth in das Haus Josef’s in Galiläa zurück.
Dort arbeitete Josef weiter als Zimmermann, wobei ihm Jesus bis zum 12. Lebensjahr half. Als Jesus 12 Jahre alt war, unternahmen sie eine Wallfahrt nach Jerusalem. Auf dem Rückweg suchten die Eltern das Kind drei Tage lang in der Reisegruppe, bis sie es schließlich im Tempel von Jerusalem wiederfanden. Möglicherweise starb Josef kurz darauf. Jedenfalls ist von ihm nichts weiter im Neuen Testament überliefert.
Gelähmter
Jesus heilt einen Gelähmten
Einige Tage später kehrte Jesus nach Kapernaum zurück. Die Nachricht von seiner Ankunft verbreitete sich schnell. Die Menschen scharrten sich um Jesus und er verkündete ihnen das Wort Gottes. Da brachten Männer einen Gelähmten auf einer Trage zu ihm. Als Jesus ihren Glauben sah, sagte er zu dem Gelähmten: »Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben.« Doch die Schriftgelehrten dachten: »Wie kann er so etwas sagen? Das ist doch Gotteslästerung! Nur Gott allein kann Sünden vergeben!« Jesus sagte zu ihnen: »Warum macht ihr euch in euren Herzen solche Gedanken? Ist es leichter, zu dem Gelähmten zu sagen: `Deine Sünden sind dir vergeben´ oder: `Steh auf, nimm deine Trage und geh´? Ich werde euch beweisen, dass der Menschensohn auf der Erde die Vollmacht besitzt, Sünden zu vergeben.« Und er wandte sich dem Gelähmten zu und sagte zu ihm: »Steh auf, nimm deine Trage und geh nach Hause, denn du bist geheilt!« Der Mann sprang auf, nahm die Matte und bahnte sich einen Weg durch die staunende Menge.
HL. Drei Könige
Die Hl. Drei Könige
Als Jesus geboren war, in Bethlehem zur Zeit des Königs Herodes, siehe, da kamen drei Weise aus dem Morgenland nach Jerusalem und fragten Herodes: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind gekommen, ihn anzubeten. Herodes erschrak: Er wusste nichts von einem Kind – und einen anderen König wollte er in seinem König-reich schon gar nicht haben. Er beauftragte die Drei damit, genau herauszufinden, wo das Kind geboren werde. Er gab vor, das Kind ebenfalls ehren zu wollen – eigentlich wollte er es aber töten.
Und so zogen die drei Könige los und folgten dem Stern, bis er sie schließlich in eine Höhle in Bethlehem führte. Sie wussten sofort, dass sie richtig gelegen hatten: Der Stern hatte sie zu einer sehr besonderen Geburt geführt – der von Jesus. Sie gingen zur Höhle und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar. Weil ihnen aber im Traum geboten wurde, nicht zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Weg heim in ihr eigenes Land, wo sie die Kunde von der Geburt Jesus Christus verbreiteten.
Herberge1 (Copy)
Die Herbergsuche und Geburt Jesus Christus
In damaliger Zeit ging von dem römischen Kaiser Augustus der Befehl aus, daß der ganze Erdkreis aufgeschrieben werde. Diese Aufschreibung geschah als die erste unter der Statthalterschaft Quirinius über Syrien.
Jeder mußte daher an den Stammort seiner Familie gehen, um sich dort aufschreiben zu lassen. Da gingen auch Maria und Joseph, weil sie aus dem königlichen Geschlechte Davids waren, nach Bethlehem, der Stadt Davids.
Wegen der vielen Fremden, die schon gekommen waren, fanden sie indes keine Unterkunft mehr. Der Wirt einer Herberge aber sagte zu ihnen, er habe eine Höhle in der Nähe, die er als Stall benütze.
Sie gingen deshalb in eine vor der Stadt befindliche Höhle.
Geburt 1 (Copy)
Hier wurde Jesus Christus geboren, der eingeborene Sohn Gottes und Heiland der Welt und die jungfäuliche Mutter wickelte das KInd in Windeln und legte es auf Heu und Stroh.
 
(Die Bibel, Lukas Kap. 2)
Hirten
Die Verkündigung an die Hirten
„In jener Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. Da trat der Engel des Herrn zu ihnen und der Glanz des Herrn umstrahlte sie. Sie fürchteten sich sehr, der Engel aber sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr. Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt.“
Jakobsbrunnen
Die Frau am Jakobsbrunnen
Johannes 4,6-15
Als nun Jesus erfuhr, dass den Pharisäern zu Ohren gekommen war, dass er mehr zu Jüngern machte und taufte als Johannes, obwohl Jesus nicht selber taufte, sondern seine Jünger -,verließ er Judäa und ging wieder nach Galiläa. Er musste aber durch Samarien reisen. Da kam er in eine Stadt Samariens, die heißt Sychar, nahe bei dem Feld, das Jakob seinem Sohn Josef gab. „Es war aber dort eine Quelle Jakobs. Jesus nun, ermüdet von der Reise, setzte sich also an den Brunnen Jakobs nieder. Es war um die sechste Stunde. Da kommt eine Frau aus Samaria, Wasser zu schöpfen. Jesus spricht zu ihr: Gib mir zu trinken. Die samaritische Frau erwiderte: Wie bittest du, der du ein Jude bist, von mir zu trinken, die ich ein samaritische Frau bin? (Denn die Juden verkehren nicht mit den Samaritern.) Jesus antwortete und sprach zu ihr: Wenn du die Gabe Gottes kenntest, und wer es ist, der zu dir spricht: Gib mir zu trinken, so würdest du ihn gebeten haben, und er hätte dir lebendiges Wasser gegeben. Die Frau spricht zu ihm: Herr, du hast kein Schöpfgefäß, und der Brunnen ist tief; woher hast du denn das lebendige Wasser? Du bist doch nicht größer als unser Vater Jakob, der uns den Brunnen gab, und er selbst trank aus demselben und seine Söhne und sein Vieh? Jesus antwortete und sprach zu ihr: Jeden, der von diesem Wasser trinkt, wird wiederum dürsten; wer irgend aber von dem Wasser trinken wird, das ich ihm geben werde, den wird nicht dürsten in Ewigkeit; sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, wird in ihm eine Quelle Wassers werden, das ins ewige Leben quillt Das Weib spricht zu ihm: Herr, gib mir dieses Wasser, damit mich nicht dürste und ich nicht hierher komme, um zu schöpfen“.
Bergpredigt
Die Bergpredigt
Als Jesus die vielen Menschen sah, stieg er auf einen Berg.
Er setzte sich und seine Jünger traten zu ihm.
Dann begann er zu reden, lehrte sie und sprach:
Die Seligpreisungen:
Selig, die arm sind vor Gott; / denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig die Trauernden; / denn sie werden getröstet werden.
Selig die Sanftmütigen; / denn sie werden das Land erben.
Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; / denn sie werden gesättigt werden.
Selig die Barmherzigen; / denn sie werden Erbarmen finden.  
Selig, die rein sind im Herzen; / denn sie werden Gott schauen.  
Selig, die Frieden stiften; / denn sie werden Kinder Gottes genannt werden.  
Selig, die verfolgt werden um der Gerechtigkeit willen; / denn ihnen gehört das Himmelreich.  
Selig seid ihr, wenn man euch schmäht und verfolgt und alles Böse über euch redet, um meinetwillen.  
Freut euch und jubelt: Denn euer Lohn wird groß sein im Himmel.