Pfarrverband Kraiburg

Marktplatz 33, 84559 Kraiburg a. Inn, Telefon: 08638-88570, E-Mail: PV-Kraiburg@erzbistum-muenchen.de
Titel<br/>Digitaler Adventskalender

04. Dezember: Barbara mit dem Turm

Ich gebe zu, der Turm ist nicht in unseren Pfarrverbänden zu finden. Aber da Irland quasi immer zu meiner erweiterten Heimat gehört, ist auch der Hochturm der ehemaligen Klostergemeinschaft von Glendalough irgendwie Teil „meiner“ Pfarrverbände.
Für was man diese Türme gebraucht hat, weiß man eigentlich nicht so genau. Eine Theorie besagt, dass bei Gefahren für die Klostergemeinschaft ihre Wertsachen und sicher auch ein paar Aufpasser in diese Türme gesteckt wurden, weil der Eingang weit über dem Erdboden lag und damit nur schwer zu erreichen war. Das mag recht sicher sein. Doch wollte ich nicht tagelang, vielleicht wochenlang in so einem engen Turm eingesperrt sein bis die Angreifer sich vielleicht mal wieder verziehen…
Die Heilige Barbara, derer wir heute gedenken, ist auch der Legende nach in einem Turm eingesperrt worden. Auf ihre Fürsprache bitten wir, dass wir von unseren „Gefangenschaften“, unserer Enge befreit werden (wie das auch immer ausschaut bei mir). So wie Barbara von ihrem Kerkerturm befreit wurde.
Michael Seifert, Pfarrer
Turm<br/>Glendalough<br/>Adventskalender<br/>Barbara

03. Dezember: Liebe deine Geschichte

„Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Leben.“ Dieses Wort hat´s in sich. Unsere Tage sind gezählt – wir können sie nicht vermehren. Aber wir können den Tagen, die uns geschenkt sind, mehr Leben geben.
Wir sind ins Leben „gerufen“, sagt die Bibel.
Am Anfang von allem und an unser aller Ursprung steht nicht irgendetwas, sondern Gott in seiner schöpferischen Liebe. Er hat jede und jeden von uns beim Namen gerufen. Das ist der Grund unserer besonderen Würde. Wir sind keine Zufallsprodukte. Jeder ist ein Original, keiner eine Kopie. Schon jedes Blatt am Baum ist ein einmaliges Exemplar.
Die Schöpfung kennt kein Klonen. „Liebe deine Geschichte“, sagt Leo Tolstoi. „Sie ist der Weg, den Gott mir dir geht.“

Markus Nappert, Pfarrvikar  (aus: Erich Purk, Hell wie ein Stern. Der Kalender durch die Advents- und Weihnachtszeit, Stuttgart 2017)

Türklingel<br/>Oberneukirchen<br/>Adventskalender

02.Dezember: Betreten verboten

Solche Schilder sieht man öfter, nicht nur an unserem Pollinger Sportplatz: „Unbefugten ist das Betreten verboten!“ Ich muss draußen bleiben. Kein schönes Gefühl.
Draußen bleiben muss ich manchmal vor dem kleinen oder auch großen Glück, das mir verwehrt bleibt, draußen bleiben von der besseren Arbeitsstelle (weil sie jemand anderer gekriegt hat), vom Traum, der sich nicht erfüllt, draußen bleiben von einer Gemeinschaft, zu der ich gerne gehören würde. „Unbefugten ist das Betreten verboten.“
Und auch in einem unserer wunderschönen Adventslieder heißt es: „Denn verschlossen war das Tor – bis der Heiland trat hervor!“ Gott macht die Tore auf. Er schraubt die „Unbefugten ist das Betreten verboten!“-Schilder ab. Wenn wir uns an ihn halten, werden wir von Unbefugten zu Befugten, fallen die Zäune, gehören wir dazu!
Michael Seifert, Pfarrer
Polling<br/>Betreten Verboten<br/>Adventskalender

1. Dezember: Die gute Nachricht ist auf dem Weg

Seine Barmherzigkeit hat er uns, seinen Dienern, zugesagt, ja, er wird seinem Volk Israel helfen. Er hat es unseren Vorfahren versprochen, Abraham und seinen Nachkommen hat er es für immer zugesagt. (Lk 1,54f.; HFA)
Trotz Unsicherheit das Herz weit öffnen: Maria ist uns darin ein Vorbild. Nun gilt es herauszufinden, was wir brauchen, um uns öffnen zu können für die gute Nachricht Gottes, die schon auf dem Weg ist.
Lena Schreiner, Pastoralassistentin
Postkasten<br/>Kraiburg<br/>Adventskalender
Die gute Nachricht ist auf dem Weg

30. November - Advent is a Leucht'n

Jedes Jahr werden’s gefühlt mehr Lichter in den Straßen, in den Fenstern und an den Häusern. Die Sehnsucht nach Licht in der dunkelsten Zeit des Jahres, die Sehnsucht nach Hoffnung, nach Frieden, nach einem guten Miteinander, heuer besonders auch wieder nach „Normalität“ und Freiheit, ist groß – und wird offenbar immer größer.
„Advent is a Leucht’n“, singt deshalb unsere Greadoier Musi zu recht. Und sie erinnert uns daran, dass dieses Licht schon seit Jahrhunderten da ist - und uns auch in diesen nächsten Wochen dazu auffordert, dass wir unsere Hoffnung niemals aufgeben dürfen, weil Gottes Licht für uns leuchtet. Mag es auch noch so dunkel scheinen.
Michael Seifert, Pfarrer
Advent<br/>Adventskranz<br/>Adventskalender<br/>Grünthal

29. November - Golfen ist überschaubar

Sportlich beginnt heuer unser Adventskalender auf dem Golfplatz, Da muss man sich aufmachen, Zeit nehmen,  verschiedene Etappen zurücklegen, bis man ans Ziel kommt.
18 Loch hat der Golfplatz in Guttenburg, die Kurzversion 6. 24 Tagesetappen führen uns zum Ziel: Weihnachten; die Begegnung mit dem Kind in der Krippe. Es ist gut, wenn wir unseren Blick immer wieder auf die Fahne richten um das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, denn all zu schnell verschwindet unser Einsatz in der Sandgrube.
Wählen Sie sich für den Advent bewusst einen Parcour! Dieser Kalender könnte es sein!
Christina Fraunhofer, Pastoralreferentin
Golfplatz<br/>Guttenburg<br/>Adventskalender

28. November - Erhebt eure Häupter!

Adventskalender<br/>Erhebt<br/>Giraffe
"Erhebt eure Häupter" - in Flossing, Taufkirchen wie in Südafrika!