Pfarrverband Kraiburg

Marktplatz 33, 84559 Kraiburg a. Inn, Telefon: 08638-88570, E-Mail: PV-Kraiburg@erzbistum-muenchen.de
Einladung<br/>Fastenzeitkalender<br/>Corona

God is a DJ

Ob Pop oder Rock, Deutsch oder Englisch...
Moderne Songs und Lieder erzählen viel vom Leben... und damit auch von Gott. Denn wo das Leben ist, da ist auch Gott.
Ob das jetzt immer so explizit vom Songwriter so gedacht ist, weiß ich nicht. Ist ja auch egal. Aber durch die Brille des Glaubens können wir in den nächsten Wochen der Fastenzeit viele Impulse für unser Leben entdecken. Herzliche Einladung dazu!
Euer / Ihr Pfr. Michael Seifert

Die Songs in einer Spotify-Playlist:
https://open.spotify.com/user/oi0giislj2fdahflblcawraln?si=2wDVX-FwTHOTdXPembCYww

Ostermontag 05. April Westlife - You Raise Me Up

Fastenkalender<br/>Corona<br/>Irland<br/>Cliffs of Moher
Once upon a time...
Heute ist Abschied unserer Fastentour mit einigen Liedern und Songs. Ich sage vergelt’s Gott allen, die diese Impulse gelesen haben, die vielleicht sogar einen Like oder einen Kommentar dagelassen haben. Vielleicht gibt’s ja mal wieder eine Neuauflage!? Jedenfalls hoffe ich, dass ich/wir in diesen letzten Wochen immer wieder Momente schaffen konnten, in denen der Auferstandene bei Euch Platz finden konnte!
Ich entlasse Sie und Euch mit einem Lied, das durch die irische Band Westlife bekannt wurde, aber schon älter ist: You raise me up – du ermutigst mich.
Und wenn man den deutschen Text liest, (den ich unten zitiere), und Gott vor Augen hat (wie es übrigens der Texter dieser Zeilen intendiert hatte), dann brauche ich gar nichts mehr dazu kommentieren. Ich wünsche euch und ihnen allen immer wieder solche Erfahrungen mit dem Gott, mit und für den ich versuche zu leben. Möge Gott Euch segnen!
"
Wenn ich am Boden bin, und meine Seele ermüdet ist. Wenn es Ärger gibt, und mein Herz so belastet ist, dann bin ich ruhig und warte hier in der Stille, bis du kommst und dich eine Weile zu mir setzt. Du hebst mich hoch, sodass ich auf Bergen stehen kann. Du hebst mich hoch, sodass ich über stürmische Meere gehen kann. Ich bin stark, wenn ich auf deinen Schultern bin. Du ermutigst mich zu mehr, als ich je sein kann.
aus: Westlife - You Raise Me Up

Ostersonntag 04. April Fäaschtbänkler - Partyplanet

Fastenkalender<br/>Corona<br/>Party<br/>Grünthal<br/>Burschenparty
Warum hat dieser Song der schweizer Band Fäaschtbänkler seinen Weg eigentlich nicht ins Gotteslob gefunden? Denn das ist doch eindeutig ein Osterlied!
Wenn es heute keinen Grund gibt für das ganze Universum zu feiern, dann weiß ich auch nicht. Ohne Grenzen! Die Nacht wird zum Tag! Alle sind dabei!
Ja klar: Gott hat die Welt gerettet und erlöst und unserem Leben Zukunft geschenkt.
Ich vergleiche das gerne mit einem Zug, der mit unaufhaltsamer Geschwindigkeit auf eine feste Mauer zufährt. Irgendwann werden wir diese Mauer erreichen. Und dann passiert, was passieren muss, wenn ein Gegenstand mit hoher Geschwindigkeit gegen einen festeren, härten Gegenstand donnert: es gibt einen Knall und alles ist kaputt. So ist es auch mit unserem Leben. Wir fahren unaufhaltsam auf die Mauer des Todes zu. Und irgendwann haut’s alles z’sam! Aus is und gar is. Und alles, was zum Leben gehört, in Millionen Stücke zerdeppert!
Nun aber hat Gott in Tod und Auferstehung Jesu diese Mauer gegen einen undurchsichtigen Vorhang eingetauscht. Wir fahren immer noch unaufhaltsam darauf zu. Aber statt zu zerdeppern fährt der Zug durch den Vorgang hindurch und weiter in eine Zukunft, die uns zwar noch verborgen ist, aber da!
Wenn das kein Grund zur Party ist?

Frohe und gesegnete Ostern Euch und Ihnen allen!
"
Ein Fest, dass keine Grenzen kennt
Heut wird die Nacht zum Tag auf dem Partyplanet
…Die größte Party in der Galaxie
Das Universum zelebriert
Bis die Milchstraße vibriert
Keine schlechte Laune weit und breit
Gemeinsam feiern wir durch Raum und Zeit
Auf der Erde geht die Party ab
Von Null bis Hundertdrei
Alle sind sie mit dabei!
aus. Fäaschtbänkler - Partyplanet

Karsamstag - 03. April Sunrise Avenue - Lifesaver

Hand<br/>Fastenkalender<br/>Corona
Manchmal fühlt man sich wirklich am Ertrinken und Untergehen. So viele Aufgaben zu erledigen. Und dazu eine große Zahl an Problemen und Sorgen, die einen beschäftigen – mal mehr, mal weniger. In der Schule, in der Familie, im Freundeskreis, in der Nachbarschaft, in der Arbeit… und dann noch die verrückte Welt um einen herum! Ja, in der Tat: die Welt ist manchmal ein ganz schön großes Irrenhaus. Und ich sitze irgendwie mitten drin.
Blub… blub… blub… langsam scheint man unterzugehen.
Und dann ist sie da: die rettende Hand, die mich packt und mich nicht loslässt. Die um mich kämpft, weil ich es ihr wert zu sein scheine. Die Hand, die bis aufs letzte geht. Die Hand, die sich in Gefahr begibt, um mich zu retten!
Gibt es eine Hand, die mich wirklich für so wichtig findet, dass sie mich retten will? Ja, die gibt es! Sie gehört Gott, der in Jesus Christus zupackt und lieber selber untergeht.. weil ich es ihm wert bin! Mein Lifesaver halt! Wie cool ist das denn?
"
Oh, mein Freund, du streckst deine Hand aus
Hey, Lebensretter, ich ertrinke in Verzweiflung
Aber du kämpfst für mich bis ans Ende
Du ziehst mich zurück ans Land und rettest mich ein weiteres Mal.
aus: Sunrise Avenue - Lifesaver

Karfreitag - 02. April Karl Jenkins - And the mother did weep

Fastenkalender<br/>Corona<br/>Stabat Mater
Gestern sind wir schon weit in die Vergangenheit gereist. 1970ger… Heute wird’s sogar klassisch. Wobei dieses Lied des englischen Komponisten Karl Jenkins erst 2008 in Liverpool uraufgeführt wurde. Also quasi fast schon „jung“ ist.
Der Text ist nicht schwer. Es werden immer und immer wieder die gleichen paar Worte wiederholt in Englisch, Hebräisch, Latein, Aramäisch und Griechisch. Leider hat Jenkins eine weitere Weltsprache vergessen: Boarisch. Da heißt’s nämlich: "Und d’Muatta hod g‘read."  –
Natürlich ist hier Maria gemeint unter dem Kreuz, an dem ihr Sohn hing. Maria, die ihren toten Sohn im Schoß hält. Passend zum Karfreitag. Aber ich würde heute alle mit hineinnehmen, die auch weinen müssen: weil sie einen geliebten Menschen verloren haben, die einsam sind, die an der aktuellen Situation verzweifeln, die missbraucht wurden, die gescheitert sind, die Fehler gemacht haben, die Angst haben um geliebte Menschen, die nicht mehr weiterwissen. All diese Tränen fängt Maria auf. Und weint mit. Geteiltes Leid ist halbes Leid, so heißt es. Und vielleicht stimmt das auch. Jedenfalls ist Gott mein Leid nicht egal. Er geht für mich bis ans Äußerste… und darüber hinaus.
"
Und die Mutter weinte.
aus: Karl Jenkins - Stabat Mater: And the mother did weep

Gründonnerstag 01. April Barclay James Harvest - Hymn

Fastenkalender<br/>Corona<br/>Parasailing<br/>Fliegen
Heute am Gründonnerstag gehen wir weit zurück. In die 70ger Jahre des letzten Jahrhunderts. Die britische Band Barclay James Harvest hat damals das Lied „Hymn“ geschrieben, was man als Hymne  oder aber auch als Hymnus / Kirchenlied übersetzen kann. Und sie erzählen dort in moderner Sprache von dem, was wir in diesen Tagen feiern: dem Jesus-Ereignis, wie Jesus Mensch wurde, von Gott erzählt hat, wie die Menschen ihn getötet haben Und dann kommen für mich die zwei entscheidendsten Zeilen des Liedes: „…wie um zu sagen, dass wir nur mit Gott aufsteigen können, wie um zu sagen, dass wir nur mit Gott fliegen können.“
Denn das glaube ich tief und fest: nur in Gott können wir letztendlich wirklich frei werden, federleicht. Nur in Gott überwinden wir all das, was uns wie Blei am Boden hält und niederdrückt: all die Lasten, all die Sorgen, all die Zwänge unseres Lebens. Nur in Gott werden wir wirklich frei – getragen von seiner Liebe, die er uns im Leiden, Sterben und Auferstehen Jesu gezeigt hat.
Nicht nur ein gewisser Energydrink verleiht uns Flügel, sondern vor allem einer: Gott! Und das wünsche ich euch und Ihnen für diese folgenden, geistlich so dichten Tage von Herzen.
"
Er erzählte große Geschichten vom Herrn,
und sagte, dass er der Retter von uns allen wäre.
Dafür töteten wir Ihn, nagelte Ihn hoch hinauf.
Er ist auferstanden, wie um uns zu fragen: warum.
Dann stieg er in den Himmel auf,
wie um zu sagen, dass wir nur mit Gott aufsteigen können,
wie um zu sagen, dass wir nur mit Gott fliegen können.
aus: Barclay James Harvest - Hymn

Karmittwoch 31. März Xavier Naidoo - Dieser Weg

Weg<br/>Berg<br/>Fastenkalender<br/>Corona
„Dieser Weg wird kein leichter sein
Dieser Weg wird steinig und schwer.“
 
Ein Ohrenwurm, der mich schon seit Jahren begleitet. Weil sich der Text im Lied von Xavier Naidoo x-mal wiederholt oder weil es die Erfahrung widerspiegelt, dass manche Wege im Leben mühevoll ergangen werden müssen.
Wenn ich Stellung beziehe, dann scheiden sich die Geister: manche befürworten und unterstützen mich, die anderen machen mich und meine Ansicht herunter:
Manche treten dich: manche lieben dich, manche geben sich für dich auf…
das war auch so bei Jesus – die einen jubeln ihm zu, die anderen wenden sich von ihm ab, nageln ihn sogar mit ihren Worten ans Kreuz: „Ans Kreuz mit ihm, ans Kreuz mit ihm.
Das erleben auch wir: kritiklose Zustimmung von den einen und Ablehnung, zum Teil vernichtende Kritik durch die anderen.
Allen recht machen kann ich es nicht, vor allem wenn es um grundlegende Werte geht . Allen recht machen kann ich es nur, wenn ich mich verbiege.
Es ist sicher gut, zu versuchen mit anderen gut auszukommen, den anderen nicht niederzuschreien und pauschal zu verurteilen aber es ist sicher nicht erstrebenswert, immer den einfachsten Weg zu gehen. Wenn ich zu sehr auf die anderen schaue, sowohl die, die bedingungslos auf meiner Seite sind oder auf die, die mich zertreten, kleinmachen, dann fällt es mir schwer, meinen Weg zu finden.
Seinen eigenen Weg zu finden, seine eigene Meinung zu bilden, nicht einfach nachplappern, was die Menge sagt, auch mal gegen den Strom, gegen das vermeintlich allgemein Gültige, das immer so Gewesene, das Diktat der Menge oder der Stärkeren, die Gewalt des Unrechts.
Den Mut haben seinen Weg zu suchen und zu gehen.
„Dieser Weg wird kein Leichter sein
Dieser Weg wird steinig und schwer.“
 
Aber der Weg kostet nicht nur Überwindung, Mühe, Einsamkeit, Auseinandersetzung – Es ist ein Weg, der sich schließlich lohnt, so wie es im Lied heißt:
Doch dieses Leben bietet so viel mehr.
Und wir gehen ihn nicht allein….

Christina Fraunhofer, Pastoralreferentin
"
Dieser Weg wird kein leichter sein
Dieser Weg wird steinig und schwer...
Manche treten dich: manche lieben dich, manche geben sich für dich auf…
Doch dieses Leben bietet so viel mehr.
aus: Xavier Naidoo - Dieser Weg

Kardienstag 30. März Die Toten Hosen - Steh auf, wenn du am Boden bist

Fastenkalender<br/>Corona<br/>FCBayern<br/>PV-Wallfahrt
Am Boden liegen. Vielleicht kennen das einige von euch ja!?
Durch eine Prüfung gefallen. Eine Liebe zerbrochen. Einen großen Fehler gemacht. Sich total verausgabt… Oder für Seelsorger: Den schönsten Gottesdienst gehalten und sich verausgabt bei der Predigt… und dann juckt’s keinen… Oder man hat seine Seele verkauft für einen Kuchen, einen Ministranteneinsatz, für ein paar Abholservices am Patrick’s Day und zieht deswegen das Trikot eines nicht zu nennenden Vereins an… Was auch immer. Es ist keine Schande am Ende zu sein, es ist keine Schande zu scheitern. Es ist menschlich. Jesus am Boden unter dem Kreuz – das zeigt uns, dass auch Gott diese Erfahrung nicht nur vom Hörensagen kennt, sondern selbst geteilt hat.
Auch durch die Toten Hosen (wer hätte das gedacht) flüstert uns Gott in diesen Momenten ins Ohr: „Steh auf! Halt durch!“
Was bei den Toten Hosen ehrlicherweise noch wie eine nette Durchhalteparole klingt, wird in Gott eine Zusage: Der ewige, liebende Gott, der einmal in der Taufe JA zu dir gesagt hat, steht auch jetzt zu dir. ER öffnet Türen und Tore, die uns verschlossen scheinen. ER ist der Simon von Zyrene, der uns unser Kreuz zu tragen hilft und uns ermutigt.
Möge er euch und uns immer wieder die Kraft geben, aufzustehen und im Vertrauen auf ihn weiterzugehen!
"
Wenn du mit dir am Ende bist
Und du einfach nicht weiter willst
Weil du dich nur noch fragst
Warum und wozu und was dein Leben noch bringen soll
Halt durch, auch wenn du allein bist
Halt durch, schmeiß jetzt nicht alles hin

Steh auf, wenn du am Boden bist
Steh auf, auch wenn du unten liegst.
aus: Die Toten Hosen - Steh auf, wenn du am Boden bist

Karmontag 29. März Mr. Mister - Kyrie

Fastenkalender<br/>Corona<br/>Kyrie<br/>Kraiburg
Das „klassische“ Kyrie eleison in einem Popsong? Ja. Das gibt’s in dem 1985 von Mr. Mister veröffentlichten Song. Und so können wir auf ganz andere Weise in diesen alten Ruf einstimmen, der an Gott geht: Kyrie, eleison – Herr, erbarme dich auf der Straße, die ich reise (meinem Lebensweg), durch das Dunkel der Nacht (wenn‘ s mir schlecht geht), auf der hell erleuchteten Straße (in meinem Glück). Da will Gott für mich da sein. Und ganz aktuell können wir auch rufen: „Kyrie eleison“ – Herr, erbarme dich in den Coronaschwierigkeiten, die uns nur noch auf die Nerven gehen. Denn in einem können wir uns sicher sein: ER wird uns folgen, wohin wir gehen. Danke dafür.
"
Herr, erbarme dich auf der Straße, auf der ich reise
Herr, erbarme dich durch das Dunkel der Nacht
Herr, erbarme dich – wirst du mir dorthin folgen, wohin ich gehe?
Herr, erbarme dich auf der hell erleuchteten Straße
aus Mr. Mister - Kyrie

Palmsonntag 28. März Sportfreunde Stiller - Applaus, Applaus & The Chainsmokers - Everybody Hates Me

Fastenkalender<br/>Corona<br/>Palmsonntag
(c) Peter Weidemann, Pfarrbriefservice.de
Heute ist der Start in die Karwoche. Ab jetzt gibt’s täglich einen Impuls. Und gleich am Anfang fangen wir mit zwei Liedern an: „Applaus Applaus“ und „Everybody Hates Me“ (Jeder hasst mich).
Genau das sind die zwei Pole dieses Palmsonntags. Applaus für diesen Jesus, der die Menschen begeistern kann, der da ist für die Menschen, den sie als Star feiern. Und kurz drauf dann schon das „Kreuzige ihn!“, den Hass auf ihn, der zum Tod führt.
Vielleicht ist das nicht nur der Spannungsbogen des Palmsonntags, sondern auch meines Lebens mit Gott? Zwischen Applaus und Hass, zwischen: „Ja, ich glaube an dich, Gott“ und „Lass mich doch in Ruhe mit deinen Mahnungen, deinen Ideen, deinen Herausforderungen!“
Beides kann immer auch sehr nah beieinander liegen.
Wie oft habe ich ihn schon in meinem Leben hochleben lassen!? Und wie oft habe ich ihn schon gekreuzigt und aus meinem Leben verbannt?
Gott sei Dank lässt Gott nicht locker! Niemals!
"
Applaus, Applaus
Für Deine Art mich zu begeistern
Hör niemals damit auf
Ich wünsch mir so sehr
Du hörst niemals damit auf.
aus Sportfreunde Stiller - Applaus, Applaus
"
Als würde mich jeder hassen, jeder hasst mich.
aus The Chainsmokers - Everybody Hates Me

Freitag 26. März Lauv - Modern Loneliness

Corona<br/>Fastenkalender<br/>Dublin<br/>Modern Loneliness
Schon interessant, was uns der amerikanische Sänger Lauv da auftischt: Moderne Einsamkeit. Wir sind nie allein, immer umgeben von Menschen und über die sozialen Medien verbunden wie wohl keine Menschheitsgeneration vor uns. Und doch fühlen sich viele Menschen allein, ohne Sinn, in tiefer Leere! Denn eine große Zahl an „Beziehungen“ heißt ja nicht, dass sie auch wirklich „sinn-voll“, lebendig sind, unter die Haut gehen. Wie viele meiner 382 Facebook-„Freunde“ verdienen diesen Namen wirklich?
 
So beschreibt dieses Lied das Gefühl wohl nicht weniger Menschen heutzutage. Und mir stellt sich die Frage: Hat das nicht auch mit unserer Vorstellung von Freiheit zu tun?
Sie steht doch ganz oben auf unserer Werteskala. Wir wollen frei sein. Tun und lassen können, was wir wollen. Wann und wie ich mag. Alles andere wird dem untergeordnet.
 
Als ich zum Studium nach  Irland kam, war ich frei. Ich kannte keinen. Ich hatte daher fast keine Verpflichtungen…. Himmel auf Erden? Nein. Denn absolut frei sein, heißt auch: absolut einsam sein. Jede echte Beziehung schränkt meine Freiheit ein. Immer und überall an der Oberfläche zu bleiben, kostet mich nichts, schränkt mich nicht ein – aber „erfüllt“ mich auch nicht. Das gilt für Freundschaften, das gilt für Liebesbeziehungen, das gilt auch für Gott.
Moderne Einsamkeit – der Preis für den Traum von größtmöglicher Freiheit! Bin ich wirklich bereit, diesen Preis zu zahlen?
"
Ich habe versucht diese ganze Leere zu füllen
Aber, fuck, ich bin immer noch so leer
Und ich könnte ein bisschen Liebe brauchen
Und ich versuche, einen Grund zu finden um aufzustehen
Versuche einen Grund für diese Dinge zu finden
Moderne Einsamkeit, wir sind nie alleine
Aber immer depressiv.
aus: Lauv - Modern Loneliness

Mittwoch 24. März Rod Stewart - Have I Told You Lately

Fastenkalender<br/>Corona<br/>Rose<br/>Vancouver Island
Oft genug gibt es Liebeslieder, die wir analog auf die Liebe Gottes oder die Liebe zu Gott hin deuten können. In diesem Song, das ursprünglich vom nordirischen Sänger Van Morrison stammt, ist's anders herum: Wir können es lesen als ein Liebeslied für einen einzigartigen Menschen, aber es ist wohl zunächst ein Lied über die Liebe zu Gott. Viele Andeutungen machen klar, dass Van Morrison hier Gott definitiv gemeint hat: „Habe ich Dir in letzter Zeit gesagt, dass ich Dich liebe, habe ich Dir gesagt, dass niemand über Dir steht? … Es gibt eine Liebe, die ist göttlich… Und letzten Endes sollten wir Danken und Beten zu dem Einen, zu dem Einen.“
Da brauch ich eigentlich nichts mehr zu kommentieren! Danken wir Gott für die / für seine Liebe (zu mir)!
Habe ich das in letzter Zeit mal getan?
"
Habe ich Dir in letzter Zeit gesagt, dass ich Dich liebe,
Habe ich Dir gesagt, dass niemand über Dir steht,
Du erfüllst mein Herz mit Freude,
Nimmst alle Traurigkeit von mir,
Linderst meine Sorgen, das ist es, was Du tust.

Es gibt eine Liebe, die ist göttlich,
Und sie ist Dein und sie ist mein,
Gerade so wie die Sonne.
Und letzten Endes
Sollten wir Danken und Beten,
Zu dem Einen, zu dem Einen.
aus Rod Stewart / Van Morrison - Have I Told You Lately

Freitag 19. März - Josefitag Tim Bendzko - Nur noch kurz die Welt retten

Corona<br/>Fastenkalender<br/>Christina Fraunhofer
(c) Peter Weidemann - aus: Pfarrbriefservice.de
Ausreden,   Ausreden , Ausreden!
„Ich muss noch kurz die Welt retten
Danach flieg ich zu dir
noch 148 Mails checken
Wer weiß, was mir dann passiert
Denn es passiert so viel
Muss nur noch kurz die Welt retten
Und gleich bin ich bei dir.“
 
Klingt nach wichtigem, tatkräftigen Mann, der so locker lässig die Welt rettet.
Ohne ihn würde die Welt zugrunde gehen. Da muss natürlich alles andere hinten anstehen, vor allem die Andere, das wird in den Strophen deutlich:
Mails checken ist wichtiger als reden.
Welt retten wichtiger als da zu sein, wenn der andere mich dringend  braucht.
Pünktlich da sein zum vereinbarten Zeitpunkt, zum Essen - überbewertet.
Fragen nicht erlaubt - werden abgeschmettert.
Vertröstungen, Ausreden (vielleicht auch mir selbst gegenüber) um sich dem Gegenüber zu entziehen - wie oft wählen wir diesen Weg um uns nicht mit dem anderen auseinandersetzen zu müssen.
Jesus geht gerade den Weg über den Menschen, zu den Menschen, er hört zu, er lässt sich auf den anderen ein, hat auch keine Angst, den wunden Punkt zu benennen, aber nicht anklagend, sondern heilend und befreiend. Der Mensch ist wichtig.
Und um des Menschen willen scheut er sich  auch nicht vor Auseinandersetzungen. Gegen Ungerechtigkeit, Ausgrenzung Selbstgefälligkeit erhebt er seine Stimme. Diese Liebe zu den Menschen kostete ihm das Leben, Aber damit rettet er kurz mal unser Leben.
Christina Fraunhofer, Pastoralreferentin
"
Ich muss noch kurz die Welt retten
Danach flieg ich zu dir
noch 148 Mails checken
Wer weiß, was mir dann passiert
Denn es passiert so viel
Muss nur noch kurz die Welt retten
Und gleich bin ich bei dir.
aus Tim Bendzko - Nur noch kurz die Welt retten

Mittwoch 17. März - St. Patrick's Day Molly Malone

Irland<br/>Patrick's Day<br/>Fastenkalender<br/>Corona
Heute ist Patrick’s Day. Und mein Herz schlägt irisch. Deshalb muss es heute auch die inoffizielle Hymne Dublins, meiner Studienheimat für mehrere Monate, sein. Auch wenn der Text jetzt zugegebenermaßen erstmal nicht so viel hergibt;-)

Es geht um ein eine hübsche Fischverkäuferin namens Molly Malone, die durch die Straßen Dublins zieht und dort – wie schon ihre Vorfahren – ihre Muscheln anpreist. Und sie stirbt jung an Fieber. Doch ihr Geist rollt weiter den Fischkarren durch die Straßen: Die Geschichte einer armen Frau wie sie wohl tausende, ja Millionen in Irland gab – und weltweit gibt. Eigentlich nichts besonderes. Und doch singt man ihr Lied heute noch. Und die Dubliner haben ihr sogar eine Statue gewidmet.
Auch mein Leben ist vielleicht nicht so mega-spannend-herausragend wie ich mir das vielleicht wünschen würde. Vielleicht scheint es auch ein wenig austauschbar. Schon viele von meinem Schlag hat es vor mir gegeben – und wird es nach mir geben. Nix besonderes halt. STOPP!

Denn Gott singt mein Lied! Er singt es jetzt! Er singt es auch noch, wenn ich nicht mehr lebe. Für ihn bin ich einmalig. Besonders. Einzigartig. Für immer! Bei ihm lebt nicht nur mein Geist, nein ich darf für immer bei ihm leben! „Lebendig, lebendig, oh!“ Das bin ich und werde ich sein.

Und noch ein zweites: aus dem Video zeigt sich der irische Craic, die irische Lebensfreude! Die wünsche ich euch heute von ganzem Herzen am
St. Patrick’s Day!
"
Sie starb an einem Fieber,
und niemand konnte sie retten,
und das war das Ende, der süßen Molly Malone.
Nun rollt ihr Geist den Karren
durch breite und enge Straßen
und ruft, "Herzmuscheln und Miesmuscheln, lebendig, lebendig oh !"
aus "Molly Malone"

Freitag 12. März Disturbed - Sound of Silence

Corona<br/>Fastenkalender<br/>Stille
Irgendwie ein düsterer Song, ursprünglich von Simon & Garfunkel aus den 60gern, hier in der Version der amerikanischen Metal-Band Disturbed von 2015. Die dunkle Vision einer Welt, in der die Leute nicht miteinander reden und nicht zuhören wollen – eine Welt des „Klangs der Stille“. Irgendwie doch auch unsere Welt. Denn darin liegt der Hund doch in vielen Fällen begraben: wie wenig reden Menschen miteinander, wie wenig wollen sie sich verstehen, wie wenig hören sie einander zu. Wie sehr verneigen sich viele vor dem „Neon-Gott“, den sie sich selbst zusammengebastelt haben.
Der Song will uns wachrütteln: denn „die Stille wächst wie Krebs!“, so der Songtext. Er will uns wachrütteln, so wie Gott es will: unseren Blick auf den Nächsten richten und auf ihn - und uns einladen, ins Gespräch zu kommen miteinander! Diese ungesunde Stille zu durchbrechen!
"
Leute, die reden ohne zu sprechen
Leute, die hören ohne zuzuhören.
… Und keiner wagte es,
den Klang der Stille zu stören.
"Narren," sagte ich, "ihr wisst nicht
dass die Stille wie Krebs wächst…
Und die Leute verneigen sich und beten
zu dem Neon-Gott, den sie erschufen.
aus Disturbed - Sound of Silence

Mittwoch 10. März Master KG - Jerusalema

Fastenkalender<br/>Corona<br/>Jerusalem
Ein südafrikanisches Lied, gesungen auf Zulu, erobert die Welt. Viele Gruppen tanzen zu diesem Hit des Südafrikaners Master KG: Jugendliche aus Angola, aber auch schwedische Ärzte, Feuerwehrler aus aller Herren Länder und sogar irische Nonnen (siehe Link).
Mitten in der Pandemie wird mit diesem Trend - aber auch dem biblischen Text des Liedes -  genau das deutlich, was Vorstellung der Bibel über die Zukunft der Welt ist: das Fest aller Völker, die nach Jerusalem ziehen. Richtig: nicht einschläfernde Ewigkeit, die schon beim Denken dran gähnen lässt, sondern Freude, Tanz, Gemeinschaft, Fest, Party! Das, was viele gerade so vermissen. Das ist unser Ziel, unsere Hoffnung, unsere Zukunft!
Und mit Master KG dürfen wie auf dem Weg dahin Gott bitten: „Schütze mich, begleite mich – und lass mich hier nicht zurück“!
"
Jerusalem ist meine Heimat
Schütze mich,
Begleite mich
Lass mich hier nicht zurück!
aus Master KG - Jerusalema

Freitag 5. März Genesis - Jesus He Knows Me

Corona<br/>Fastenkalender<br/>GodisaDJ
Kirche und Geld. Kirche und Sex. Kirche und Macht. Das sind nur ein paar der ganz großen Versuchungen (oder Dämonen), denen Menschen in der Kirche – bis ganz nach oben – immer wieder erlegen sind und erliegen. Die Kirche ist Kirche der Heiligen UND der Sünder.
Auch wenn’s in diesem Lied von Genesis aus dem Jahr 1991 um einen evangelikalen Fernsehprediger geht, dem offenbar vor allem am Geld seiner Schäfchen gelegen ist (selbst bekennt er: „Ich saufe Wein, obwohl ich Wasser predige. Ich bringe auch keine Opfer. Mach nur, was ich dir sage und nimm dir nicht mich zum Vorbild.“), so darf uns das gerade in der Fastenzeit durchaus eine kritische Anfrage sein an unsere konkrete katholische Kirche. Wie geht unsere Kirche mit dem Geld um (ohne dem es halt in unserer Welt auch nicht geht)? Oder noch genereller: wo saufen wir als Kirche Wein, obwohl wir Wasser predigen? Da gibt’s sicher viel zu entdecken, zu verbessern, zum Umkehren. Denn wo Menschen sind, da wird es immer auch Versuchung und falsche „Kompromisse“ geben. Leider auch in der Kirche.
Aber machen wir’s uns auch nicht zu leicht, nur auf die „da oben“ zu zeigen, sondern fragen wir uns durchaus selbstkritisch: wo bleibe ich hinter dem Ideal zurück? Wo habe ich mich damit arrangiert, dass Jesus mich schon kennt und dass das, was ich mache, schon irgendwie ok ist für ihn?
Danke jedenfalls an Genesis für diese Kritik. Kritik ist nämlich nicht schlecht, sondern regt zur Verbesserung an… wenn sie fair ist, wenn sie nicht alle(s) über einen Kamm schert und nicht aus Hass zur Vernichtung führen will!

P.S.: Aus Mangel an datenschutzkonformen Models hier ein Bild, das ein hinterhältiger Mitbruder im Schottlandurlaub gestaltet hat…Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig.;-)

"
Ich saufe Wein, obwohl ich Wasser predige
Ich bringe auch keine Opfer...
Mach nur, was ich dir sage und nimm dir nicht mich zum Vorbild
aus Genesis - Jesus He Knows Me

Mittwoch 3. März The Chainsmokers feat. Coldplay - Something Just Like This

Fastenkalender<br/>Corona<br/>GodisaDJ
Gibt’s was Schöneres, als wenn mir jemand sagt: du musst nicht perfekt sein, kein Superheld, kein Alleskönner?
Denn das wird doch irgendwie erwartet von uns in unserer Welt. Normalerweise. Mit voller Power in der Arbeit (für mich: der perfekte Pfarrer sein, der immer für alle und alles das rechte Ohr hat, traditionell und zugleich modern... etc.), die Familie managen oder lernen, die perfekte Zukunft gestalten und dabei immer gut drauf sein und schließlich die Insta-gestylten perfekten Urlaubsbilder! Drunter geht’s doch ned! Welcher Stress und Druck das doch ist!
 
Wie schön, wenn uns da Chris Martin von Coldplay mit Unterstützung von The Chainsmokers ins Ohr singt: „Ich suche nicht nach jemandem mit übermenschlichen Fähigkeiten, keinen Superhelden, kein märchenhaftes Glück - nur jemanden, dem ich mich zuwenden kann, den ich küssen/ den ich vermissen kann. Sowas in der Art will ich."
Natürlich geht’s da um eine Liebesbeziehung. Und da ist das doch auch eine schöne Botschaft. Aber ich denke mir, dasselbe sagt mir auch Gott zu: „Ich suche nicht nach jemandem mit übermenschlichen Fähigkeiten, keinen Superhelden - nur jemanden, dem ich mich zuwenden kann. Sowas in der Art will ich."
Gott sucht nicht Superhelden! Er sucht dich und mich! Gott sei Dank!
"
Ich suche nicht nach jemandem
mit übermenschlichen Fähigkeiten;
Keinen Superhelden -
Nur etwas, dem ich mich zuwenden kann.
Sowas in der Art will ich.
aus: The Chainsmokers feat. Coldplay - Something just like this

Freitag 26. Februar Calvin Harris - Pray to God

Gebet<br/>Fastenkalender<br/>Corona
Manchmal weiß ich einfach nicht mehr weiter. Und niemand kann mir wirklich helfen.
Wie hier in diesem Lied, weil eine große Liebe zerbrochen ist.
Und da steht dann sogar als Überschrift: „Ich bete zu Gott!“
 
Es steht Gottes Einladung, ihm alles anzuvertrauen, ihm alles zu übergeben, was ich auf dem Herzen habe. Natürlich den Schmerz, das Leid, die Fragen, wenn ich am Boden liege.
Aber auch mein Glück, meine Freude, mein sprengendes Herz!
Gottes Angebot, für mich da zu sein – gilt immer!


Und aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen: ER hilft! Vielleicht nicht immer so, wie ich es mir vorstelle. Freude wird schöner und Schmerz weniger schlimm!
 
Deshalb: Pray to god – bete zu Gott!
"
Ich bete zu Gott, ich weiß einfach nicht mehr weiter.
Ich lag am Boden, alles brach dort auf mich herein.
Ich bete zu Gott!
aus Calvin Harris - Pray to God

Mittwoch 24. Februar Silbermond - Leichtes Gepäck

Fastenkalender<br/>GodisaDJ<br/>Corona<br/>Gepäck
Wenn ich mich in meinem Büro so umschaue… wieviel Zeug liegt da rum? Bücher über Bücher… Zettel… Alte Rechnungen…Fotos… Erinnerungsstücke…  Es wird immer mehr. Passte in meinen ersten Umzügen noch alles in ein Auto, reichte beim letzten vor gut sieben Jahren nicht mal mehr ein Kleinlaster. Wahnsinn!
Und dann noch mein „emotionales“ Gepäck! Meine Erinnerungen, meine Kränkungen, der gute Gin Tonic, die Schweinshax‘n…
Die Fastenzeit lädt uns ein, mal auszumisten (was ich in meinem Büro schon längst mal tun sollte). Und Silbermond rät uns zu recht: „Du nimmst all den Ballast und schmeißt ihn weg. Denn es reist sich besser mit leichtem Gepäck! … Ab heut nur noch die wichtigen Dinge!“
Die Fastenzeit will uns helfen zu dem zu finden, was unter all dem Zeug (dem durchaus schönen und guten!) liegt und so leicht vergessen wird, weil wir’s in der Fülle ganz aus dem Blick verlieren.
Ich wünsche alles Gute beim Entrümpeln, eine gesegnete Reise mit dem leichten Gepäck… und als „Gepäckträger“ ist Gott sicher mit dabei!
"
Und eines Tages fällt dir auf,
Dass du 99% davon nich brauchst
Du nimmst all den Ballast
Und schmeißt ihn weg,
Denn es reist sich besser
Mit leichtem Gepäck...
Ab heut
Nur noch die wichtigen Dinge
aus Leichtes Gepäck - Silbermond

Freitag 19. Februar The Wellerman - Nathan Evans

Fastenkalender<br/>Corona<br/>GodisaDJ
In diesem vom schottischen Postboten Nathan Evans neu entdeckten und aufgemotzten alten Seefahrerlied geht’s um eine Gruppe Seefahrer, die vor der Küste (Australiens) auf Walfang geht und lange Zeit im engen Raum ihres Schiffes eingeschlossen ihren Dienst tun. Ein wenig doch die Erfahrung unserer Tage: eingeschlossen sein, eingeengt in unserem täglichen Trott ohne wirklich ausbrechen zu können. Corona zwingt uns dazu.
Im Lied freut sich die Mannschaft nun auf den „Wellerman“ – das Versorgungsschiff der Wallfanggesellschaft, der ihnen Zucker, Tee und Rum bringt. Das – so das Lied – Macht dem Captain, der Crew und allen Mut.


Über zwei Dinge können wir also nachdenken:
was bringt mein „Wellerman“, mein „Versorgungsschiff“, in diesen Tagen? Was macht mir Mut?  Zucker, Tee und Rum? Oder gibt’s da doch auch noch was anderes?
Und ein zweites: Gott will mein „Wellerman“ sein! Er will mir Mut machen, weiterzumachen – denn einmal werden auch wir das eingeengte Schiff wieder verlassen können! Einmal haben wir den Wal gebändigt. Darauf dürfen wir vertrauen!
"
Möge bald das Versorgungsschiff kommen,
um uns Zucker und Tee und Rum zu bringen,
eines Tages, wenn die Arbeit erledigt ist,
werden wir unseren Abschied nehmen und gehen.

Soweit ich gehört habe, läuft der Kampf noch immer,
die Leine ist nicht gekappt, und der Wal ist nicht verschwunden,
Das Versorgungsschiff kommt regelmäßig vorbei,
um dem Kapitän, der Mannschaft und allen Mut zu machen.
aus The Wellerman - Nathan Evans

Aschermittwoch 17. Februar Hoobastank - The Reason

Aschermittwoch<br/>Fastenkalender<br/>GodDJ
„Ich bin kein perfekter Mensch. Es gibt vieles, was ich lieber nicht gemacht hätte. Aber ich bleib dran zu lernen.“
Dieses Bekenntnis des Liedes „The Reason“ der kalifornischen Rockband Hoobastank passt wie die Faust aufs Auge an diesem Aschermittwoch. Freilich: der Sänger bekennt hier seiner Ex-Flamme seine Fehler, allen Schmerz, den er ihr bereitet hat. Aber es darf doch auch unser Bekenntnis gegenüber Gott sein, ehrlich und ungeschönt: „Ich bin kein perfekter Mensch. Es gibt vieles, was ich lieber nicht gemacht hätte. Aber ich bleib dran zu lernen.“
Der Sänger will sich ändern, weil er einen Grund („reason“) gefunden hat, der es wert ist: seine Ex. Auch Gott lädt uns heute und in den kommenden Wochen ein, dass wir in ihm den Grund finden, neu anzufangen. Immer wieder aufs Neue. Denn letztendlich ist der Grund doch derselbe: aus Liebe können wir uns ändern!
"
I'm not a perfect person
There's many things I wish I didn't do
But I continue learning
I never meant to do those things to you
And so I have to say before I go
That I just want you to know

I've found a reason for me
To change who I used to be
A reason to start over new
And the reason is you.
aus: The Reason - Hoobastank