Pfarrverband Kraiburg

Marktplatz 33, 84559 Kraiburg a. Inn, Telefon: 08638-88570, E-Mail: PV-Kraiburg@erzbistum-muenchen.de

Gebete / Impulse in Zeiten der Corona-Pandemie


Predigt zum Christkönigssonntag A (mit Firmung) von Pfr. Michael Seifert


Audioimpuls zum 33. Sonntag im Jahreskreis A von Pfr. Michael Seifert


Audioimpuls zum 32. Sonntag im Jahrskreis A von Pfr. Michael Seifert


Predigt zu Allerheiligen von Pfr. Michael Seifert


Predigt zur Firmung im Pfarrverband Kraiburg 2020 von Pfr. Michael Seifert


Predigt zum 30. Sonntag im Jahreskreis A von Pfr. Michael Seifert


Predigt zu Kirchweih von Pfr. Michael Seifert


Gott (nicht) allein - 08.10.

Gott allein kann den Glauben schenken,   
aber du kannst davon Zeugnis geben.
Gott allein kann Hoffnung schenken,   
aber du kannst die Menschen in ihrem Vertrauen stärken.
Gott allein kann Liebe schenken,   
aber du kannst andere lieben.
Gott allein kann Frieden geben,   
aber du kannst für die Einheit aller Menschen eintreten.
Gott allein ist der Weg,   
aber du kannst ihn anderen zeigen.
Gott allein ist das Licht,   
aber du kannst es in den Augen aller leuchten lassen.
Gott allein ist das Leben,   
aber du kannst andere in dem Wunsch zu leben bestärken.
Gott allein kann das Unmögliche schaffen,   
aber du kannst das Mögliche tun.
Gott allein genügt sich selbst,   
aber er zieht es vor, auf dich zu bauen.
Amen

Predigt zu Erntedank von Pfr. Michael Seifert


Predigt zum Patrozinium St. Michael in Frauendorf von Pfr. Michael Seifert


Predigt zum 26. Sonntag im Jahreskreis A von Pfr. Michael Seifert


Eucharistie<br/>Johannes Paul II<br/>Assisi

ER handelt... 24.09.

"Das Wichtigste im priesterlichen Dienst ist ... nicht das, was ein Priester aus eigener Kraft tun könnte, sondern was Christus durch ihn tun will."
(Prof. Dr. Wolfgang Vogl)

Puh. Nochmal Glück gehabt! Gott sei Dank ist ER's, der das Wesentliche tut!

Predigt zum 25. Sonntag im Jahreskreis A von Pfr. Michael Seifert


Predigt zum 19. Sonntag im Jahreskreis A von Pfr. Michael Seifert


Predigt zum 18. Sonntag im Jahreskreis A von Pfr. Michael Seifert


Predigt zum 17. Sonntag im Jahreskreis A von Pfr. Michael Seifert


Orgel<br/>Pfeifen<br/>Schweiklberg<br/>Corona

"Ihr alles seid Pfeifen" - 23.07.

"Ihr alle seid Pfeifen: Kleine Pfeifen oder große Pfeifen!"
So soll es einmal ein Bischof bei einer Firmung gepredigt haben. Und selbstverständlich meinte der Bischof das nicht frech und gemein. Gott bewahre!
Vielmehr sind wir alle ein wenig wie Orgelpfeifen. Die einen ein wenig größer und dicker, die anderen kleiner und schmäler. Unterschiedlich halt. Aber das ist auch gut so. Denn wie schrechklich wäre es, wenn aus uns allen immer nur der gleiche Ton herauskommen würde?
Nein. Es braucht diese Unterschiede in uns, damit ein Musikstück mit unterschiedlichen Tönen - hohen wie tiefen - herauskommen kann.
Mit Recht dürfen wir daher dem größten Orgelbauer, Komponisten und Organisten unserer Welt dankbar sein: nämlich Gott!

Predigt zum 16. Sonntag im Jahreskreis A von Pfr. Michael Seifert


Nach vorne schauen - 17.07.

Liebe Freunde, Jesus lehrt uns zu glauben.
Spürt die Stimmen auf und hört auf sie, die euch dazu ermutigen, nach vorne zu schauen! Nicht auf die, die euch runterziehen!

(Papst Franziskus)

Zum 15. Sonntag im Jahreskreis A -
Kurzgedanke von Pfr. Michael Seifert

Jesus erzählt heute von Gott. Aber wenn er von Gott spricht, dann nicht vom Besten, Schnellsten, Tollsten, Gigantischsten... Er spricht von ihm und seinem Reich als ganz alltägliches Samenkorn. Gott scheint in das „Normale“ und Alltägliche vernarrt zu sein. DIE Chance für mich ;-)

Behalte eine Sache im Kopf - 09.07.

Behalte eine Sache im Kopf.
Gott ist mit dir.
Er wird alles recht machen,
am rechten Ort,
zur rechten Zeit.
(Hl. Rebekka Ar Rayès, 1832-1914, Nonne, Libanon)

Zum 14. Sonntag im Jahreskreis A -
Kurzgedanke von Pfr. Michael Seifert

"Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch erquicken." (Mt 11, 28)

Gott nimmt uns nicht alle Plagen und alles, was uns schwer fällt, aber er nimmt uns immer wieder auf die Arme, um uns zu zeigen, dass er uns nahe ist, dass er uns liebt, dass er uns was zutraut, dass er uns Kraft und Mut schenken will. Ein ganz besonderer Ort genau dafür ist die Eucharistie und die Kommunion.

Gebet um Gottes Hilfe - 01.07.

Lieber Gott,

bis jetzt gehts mir gut heute.
Ich habe noch nicht getratscht,
und auch nicht die Beherrschung verloren,
war noch nicht muffelig, gehässig oder zügellos.
Ich hab noch nicht gejammert, geklagt, geflucht oder Schokolade gegessen.
Die Kreditkarte habe ich auch noch nicht belastet.

Aber in einer Minute werde ich aus dem Bett klettern,
und dann brauche ich wirklich deine Hilfe. Amen.

Predigt zum 13. Sonntag im Jahreskreis A von Pfr. Michael Seifert


Predigt zum Hochfest Geburt des Hl. Johannes d. Täufers (Patrozinium Ensdorf) von Pfr. Michael Seifert


Predigt zum 12. Sonntag im Jahreskreis A von Pfr. Michael Seifert


Gebet eines Priesters - und für einen Priester - 17.06.

Ein Priester muß sein..

Ganz groß und ganz klein,
Vornehmen Sinn's
Wie aus Königsgeschlecht,
Einfach und schlicht
Wie ein Bauernknecht;
Ein Held, der sich selbst bezwungen,
Ein Mensch, der mit Gott gerungen;
Ein Quell von heiligem Leben,
Ein Sünder, dem Gott vergeben;
Ein Herr dem eignen Verlangen,
Ein Diener der Schwachen und Bangen;
Vor keinem Großen sich beugend,
Zu dem Geringsten sich neigend;
Ein Schiller von seinem Meister,
Ein Führer im Kampf der Geister;
Ein Bettler mit flehenden Händen,
Ein Herold mit goldenen Spenden;
Ein Mann auf den Kampfesstätten,
Ein Weib an den Krankenbetten;
Ein Greis im Schauen,
Ein Kind im Trauen;
Nach Höchstem trachtend;
Das Kleinste achtend;
Bestimmt zur Freude,
Vertraut dem Leide,
Weitab vom Neide:
Im Denken klar,
Im Reden wahr;
Des Friedens Freund,
Der Trägheit Feind;
Feststehend in sich –
Ganz anders als ich.

(aus einer mittelalterlichen Handschrift)

Predigt zu Fronleichnam von Pfr. Michael Seifert


Predigt zum Dreifaltigkeitssonntag von Pfr. Michael Seifert


Gott ist wie ein australisches Dorf - 03.06.

Es gibt ein kleines Dorf inmitten von Australien, Hahndorf.
Im 19. Jahrhundert wurde es von deutschen Auswanderern gegründet und legt noch heute sehr viel wert auf sein deutsches Erbe. Als ich es 2014 besuchen durfte, war ich trotzdem "entsetzt": ist so (siehe Bild und Video) wirklich Deutschland?
Natürlich nicht. Es ist nur ein Bild von Deutschland, das hier gepflegt wird. Denn die wenigsten der Hahndorfer werden schon persönlich in Deutschland gewesen sein. So pflegen sie ein Bild, das nicht völlig falsch ist, aber auch nicht wirklich richtig (zumindest hoffe ich, dass es noch andere Musik und andere Hüte etc. gibt).
So ist es auch mit unserem Bild von Gott. Er ist das größte Mysterium. Und doch ist er ein Mysterium, das sich uns gezeigt hat in Jesus Christus und das sich immer wieder ein wenig zeigt in unserem Leben. Deshalb ist viel von dem, was ich mir von ihm vorstelle, sicher richtig, so manches zumindest nicht ganz falsch. Aber genau so, wie er wirklich ist, werden wir ihn erst nach unserem irdischen Leben einmal sehen dürfen. Bis dahin dürfen wir froh sein, dass er an unserer Seite sein will.
Hahndorf 2014<br/>Australien

Predigt zum Pfingstsonntag von Pfr. Michael Seifert


"Gott sah, dass es gut war" - 27.05.

"Gott sah, dass es gut war. Es wurde Abend und es wurde Morgen." (aus der Schöpfungsgeschichte, Gen 1)

Ja, auch heute ist es wieder Abend geworden - und hinter den Dächern von Kraiburg geht die Sonne unter. Ob Gott sah, dass alles gut war? Ob für mich alles gut war? Für die einen schon - für viele auch nicht. Wie viele Sorgen, Ängste und Nöte sind unter diesen Dächern verborgen?
Natürlich weiß Gott, dass nicht alles gut ist. Und er reiht sich selber ein die Reihe derer, die da leiden. Aber er will diese Welt - er will das Leben jedes Menschen ein Stück zum Besseren führen. Das ist nicht leicht, weil er dazu oft genug auf unsere Hilfe baut. Und wir sind halt Menschen. Aber solange die Sonne immer wieder aufgeht, gebe ich die Hoffnung und das Vertrauen nicht auf, dass Gott für und mit uns kämpft.
Sonnenuntergang<br/>Kraiburg

Predigt zum 7. Sonntag der Osterzeit von Pfr. Michael Seifert


Predigt zu Christi Himmelfahrt von Pfr. Michael Seifert


Wallfahrt der Seelsorger nach Altötting mit dem Dank und den Anliegen der Pfarrangehörigen


Predigt zum 6. Sonntag der Osterzeit von Pfr. Michael Seifert


Pietenberg<br/>Votivtafel<br/>Maria

Einreihen ins Vertrauen - 13.05.

Wir dürfen uns immer wieder einreihen in die große Schar derer, die wie hier in Pietenberg 1865, in großer Not auf die Fürbitte Mariens vertraut haben -  und deren Vertrauen nicht enttäuscht wurde.

Worte zum 5. Sonntag der Osterzeit von Pfr. Michael Seifert


Regina Coeli - 08.05. in der Schermannsöd


Für alle, die (noch immer) mehr Zeit haben, als ihnen lieb ist - 07.05.

Herr, ich habe Zeit. Viel Zeit.
In normalen Zeiten dachte ich, wie schön es wäre,
viel Zeit zu haben.
Nun habe ich also Zeit, zwangsweise.
Aber diese Stunden und Tage
sind eine andere Art von Zeit.
Zeit zum Denken und Zeit zum Grübeln,
zum Fragen udn auch Vorwürfemachen.
So vieles geht mir durch den Kopf.
Herr, ich brauche Dich:
Bewahre mir guten Mut, Vertrauen und die Zuversicht,
dass Du gut bist zu uns, Deinen Kindern.
Sei Du unser Gott in Freude und Leid. Amen.

(nach Blaise Pascal)

Hl. Florian, bitte für uns - 04.05.

Der Hl. Florian ist bekanntermaßen Schutzpatron der Feuerwehr - ihr an dieser Stelle ein herzliches Vergelt's Gott!
Nicht so bekannt ist, dass der Hl. Florian auch der Patron gegen Dürre ist: Ein Patronat - so befürchte ich - das durchaus mehr in den Vordergrund rücken wird. So danken wir dem Hl. Florian für seine Fürsprache und den Regen der vergangenen Tage - aber bitten ihn gleich, weiter und mehr für uns einzutreten um den Regen, den wir brauchen, um leben zu können.
Florian<br/>Corona

Worte zum 4. Sonntag der Osterzeit von Pfr. Michael Seifert

Schwarze Schafe<br/>Corona<br/>Impuls

Maria, schütz Kirche und Vaterland - 02.05. ... und unseren Pfarrverband - Nachtrag zu gestern


Worte zum Hochfest Patrona Bavariae von Pfr. Michael Seifert


Josef der Arbeiter<br/>Kraiburg

Hl. Josef der Arbeiter - 30.04.

"Alles, was ihr in Worten und Werken tut, geschehe im Namen Jesu, des Herrn. Durch ihn dankt Gott, dem Vater! Tut eure Arbeit gern, als wäre sie für den Herrn und nicht für Menschen!" (Kol 3, 17.23)


Auferstandener<br/>Frauendorf<br/>Corona

Jesus, zeige mir den Weg - 28.04.

Jesus, du unser Licht, zeige mir den Weg!
Die große Nacht ist dunkel,
mein Herz sieht keinen Pfad.
Komm, Herr, gib mir dein Licht!
Auf unserer Erde, auf den Wegen, die ich gehe, gibt es Gruben und Löcher.
Ich habe Angst zu fallen.
Hilf du mir!
Wenn wir beide zusammen gehen,
kann mir nichts geschehen,
dann gehe ich sicher wie am Tage.
Halte uns alle an der Hand,
denn du weißt den Weg.
Mein Herz liebt dich, gib acht auf mich!
Du bist gütig.
Deine Güte durchdringe mich,
komm du selbst zu mir.

Der Herr ist mein Licht und mein Heil - 27.04.

Der Herr ist mein Licht und mein Heil
vor wem sollte ich mich fürchten?
Der Herr ist die Kraft meines Lebens:
vor wem sollte ich bangen?
Hoffe auf den Herrn, und sei stark!          
Hab festen Mut, und hoffe auf den Herrn.
(aus Ps 27)

Worte zum 3. Sonntag in der Osterzeit von Pfr. Michael Seifert


Ach ja, dein Sohn erstanden ist - 25.04.

Es gibt schon seltsame Lieder, selbst im Gotteslob.
Im österlichen Marienlied „Lasst uns erfreuen herzlich sehr“ stolpere ich da beispielsweise immer über eine Stelle in der 3. Strophe. Nachdem da mit viel Halleluja und Überschwang Marias Osterjubel besungen und Gott gelobt wird, kommt auf einmal der Text: „Sag an, Maria, Jungfrau rein, Halleluja, kommt das nicht von dem Sohne sein? Ach ja: dein Sohn erstanden ist, kein Wunder dass du fröhlich bist!“
„Mensch, Maier, stimmt: da war doch was. Jesus ist ja auferstanden! Jetzt fällt’s mir wieder ein. Wie konnte ich das nur vergessen!?“ So kommt mir das ein wenig vor. Irgendwie seltsam halt!
Aber eigentlich stimmt’s doch: wie oft vergessen wir, gerade in diesen schweren Tagen, dass wir doch eigentlich schon erlöst sind. Dass Jesus wirklich lebt. Dass er uns nahe ist:
„Ach ja, dein Sohn erstanden ist!“ Leben wir auch so?

Fürsprache der vierzehn Nothelfer - 24.04.

Vor dem Konzil war das Fest des Hl. Georg am heutigen Tag. Daher dürfen wir da sicher noch einmal nachhaken und es sogar ausweiten: auf die vierzehn Nothelfer, zu denen Georg gehört:

Ihr Nothelfer alle, wir rufen zu euch,
erhört unser Flehen vom himmlischen Reich,
o tragt unsere Bitten zum göttlichen Thron,
auf dass Gott uns helfe und gnädig verschon.

Nothelfer bedürfen die Menschen so sehr,
ihr Elend und Jammer sind tief wie das Meer,
o zeigt euch als Helfer in jeglicher Not,
in aller Bedrängnis, im Leben, im Tod.

Jahrhunderte reden mit mächtigem Mund
und Zeichen und Wunder, sie machen es kund,
viel Gaben des Dankes, sie lassen uns schaun,
wie reich ihr belohnet des Menschen Vertraun.
Corona<br/>Marktkirche<br/>Kraiburg<br/>14 Nothelfer
Mittig: Die vierzehn Nothelfer in der Lourdes-Grotte der Marktkirche Kraiburg

Hl. Georg, bitte für uns! - 23.04.

Der-mit-dem-Drachen-kämpft: das ist der Hl. Georg, dessen Patrozinium ich heute in Sonham stellvertretend gefeiert habe.
Auch wir kämpfen derzeit mit so einigen Drachen:
dem Drachen, der im Nächsten nur die gefährliche Virenschleuder sieht und am liebsten alles abriegeln wollte;
aber auch den Drachen, dem das ganze Corona-"Getue" langsam zu bunt wird, der nach Freiheit lechzt, der alles nicht mehr so ganz ernst nimmt und sich damit so manche Freiheiten einfach herausnimmt.

Bitten wir den Hl. Georg, dass er uns hilft gegen beide Drachen zu bestehen.
Georg<br/>Sonham<br/>Corona<br/>Patrozinium

Und mit deinem Geiste... - 22.04.

Frauendorf<br/>Bilder<br/>Pfarrkirche<br/>Corona
Es ist immer einer der schönen Momente im Gottesdienst für mich: Ich darf den versammelten Gläubigen die Gegenwart des Herrn zusagen ("Der Herr sei mit euch") - und wie beim Echo kommt es noch viel gewaltiger zurück: "Und mit deinem Geiste": Auch bei mir ist Gott, in seiner Gegenwart darf ich auch sein.
Grünthal<br/>Pfarrkirche<br/>Bilder<br/>Corona
Ein wenig kommt mir das in diesen Tagen auch so vor mit den schönen Ideen und Initiativen aus den verschiedenen Pfarreien bzw. jedem guten Wort, das ich in den letzten Wochen erhalten habe.
Taufkirchen<br/>Pinnwand<br/>Corona
Daher heute einfach einmal ein großes Vergelt's Gott allen für dieses so ermutigende und schöne "Und mit deinem Geiste"! Vergelt's Gott den Schäfchen meiner Pfarreien und darüber hinaus!


Pfr. Michael Seifert

Hl. Bruder Konrad, bitte für uns - 21.04.

Gott,
du hast den heiligen
Bruder Konrad von Parzham
zum Dienst an den Wallfahrern
und Notleidenden berufen.
Mache auch uns bereit,
in Geduld und Güte denen zu begegnen,
die auf unsere Hilfe warten.
Darum bitten wir durch unseren Herrn Jesus Christus.

Und sei es auch noch so schief - 20.04.

Egal wie schief wir es oft tun, egal wie fehlerhaft und unperfekt: Gott wird auch dieses unser Gebet anhören und nach seinem Willen erhören - hauptsache wir tun es.

Worte zum Weißen Sonntag von Pfr. Michael Seifert


Gebet des Rates der europäischen Bischofskonferenzen - 18.04.

Gott Vater, Schöpfer der Welt, du bist allmächtig und barmherzig.
Aus Liebe zu uns hast du deinen Sohn zum Heil der Menschen an Leib und Seele in die Welt gesandt.
Schau auf deine Kinder, die in dieser schwierigen Zeit der Prüfung und
Herausforderung in vielen Regionen Europas und der Welt sich an dich wenden,um Kraft, Erlösung und Trost zu suchen.
Befreie uns von Krankheit und Angst, heile unsere Kranken, tröste ihre
Familien, gib den Verantwortlichen in den Regierungen Weisheit, den Ärzten,
Krankenschwestern und Freiwilligen Energie und Kraft, den Verstorbenen das ewige Leben. Verlasse uns nicht im Moment der Prüfung, sondern erlöse uns von allem Bösen.
Darum bitten wir dich, der du mit dem Sohn und dem Heiligen Geist lebst und
herrschst bis in alle Ewigkeit. Amen.
Maria, Mutter der Kranken und Mutter der Hoffnung, bitte für uns!

Auferstandener<br/>Corona<br/>Ostern<br/>Taufkirchen

"Es ist der Herr!" - 17.04.

"Da sagte der Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: Es ist der Herr!" (Joh 21,7)

Manchmal braucht man - selbst Petrus - einfach einen Stubser von außen, um die Gegenwart des Auferstandenen zu erkennen!
Danke allen "Anstupsern" in diesen Tagen!

O bleibe, Herr! - 16.04.

1.      O bleibe Herr, der Abend bricht herein,
bald wird es Nacht; o lass mich nicht allein!
Wenn alles flieht und jede Stütze bricht,
du, der Verlass’nen Hort, verlass mich nicht!
2.      Gar schnell des Lebens kurzer Tag entweicht;
der Erde Lust wird welk, ihr Glanz erbleicht;
rings starrt Verwesung mir ins Angesicht.
Unwandelbarer, du, verlass mich nicht!
3.      Komm als der Arzt, der alle Krankheit heilt!
Als milder Freund, der jeden Kummer teilt!
Als Lehrer komm auch heut‘ gering und schlicht
und als Erlöser komm, verlass mich nicht!
4.      Und bricht mein Aug‘, so leucht‘ dein Geist in mir
als helles Licht bis zu des Himmels Tür!
Die Herrlichkeit dann strahlt in ew’gem Licht.
In Tod und Leben, Herr, verlass mich nicht!

Henry F. Lyte

Corona<br/>Grünthal<br/>Menschen<br/>Bilder

Herr, du gibst uns die anderen - 15.04.

Herr, du gibst uns die anderen,
die wachen, wenn wir schlafen,
die glauben, wenn wir zweifeln,
die dann noch beten,
wenn uns nur Schweigen bleibt.

Du gibst uns die anderen,
die mit uns gehen,
die mit uns hoffen und bangen,
die müde sind und nicht verzagen,
die wir beanspruchen können
mit unseren Sorgen und Nöten.

Du gibst uns die anderen,
die mit uns vor Dir stehen,
die Dich bitten und fragen,
die Dir danken
und Dir zur Verfügung stehen.

Du gibst uns die anderen und mutest sie uns zu.
Wir lieben Dich nicht ohne sie,
und werden von Dir nicht ohne sie geliebt.
Lass uns einander zum Segen werden
auf dem Weg zu Dir.
Amen.

Risus paschalis - 14.04.

Ostern feiern wir ja die ganze Woche wie am 1. Tag. Daher kommt das Osterlachen noch nicht zu spät:

Der Kraiburger Pfarrer geht zum Psychiater (ob das mit seinen Schäfchen zu tun hat?). Jedenfalls stellt ihm der Psychiater viele, viele Fragen. Unter anderem auch: "Herr Pfarrer Seifert, reden Sie im Schlaf?" Nach kurzem Nachdenken antwortet der Pfarrer: "Nein, aber meistens rede ich, wenn andere schlafen."

Gesegnete Ostern!

Ostermontag Großer Gott, wir loben dich

Wir feiern immer noch Ostern: Jesus lebt und ist bei uns!
Daher spielt uns heute die Blaskapelle Kraiburg das "Großer Gott" (vergelt's Gott, dass ich's veröffentlichen darf).
Wie die Leute am Sonneck 2019 hineingeschaut haben in die Wolkenschwaden, so kommt es uns vielleicht auch heuer an Ostern vor: Die Auferstehungsfreude sehen wir nicht klar vor uns. So ist's offenbar auch den Jüngern von Emmaus gegangen auf ihrem Weg. Jesus ist ihnen ganz nah, aber sie checken's nicht!
ER geht auch heute an unserer Seite: dafür "Großer Gott, wir loben dich!"

Und noch einmal allen: frohe und gesegnete Ostern!

Frohe und gesegnete Ostern!

Ostergrüße<br/>Corona<br/>Pfarrverband

Worte zu Ostern von Pfr. Michael Seifert


Heiliges Grab<br/>Fisslkling

Karsamstag - 11.04.

Die Gottesfinsternis dieses Tages, dieses Jahrhunderts, das mehr und mehr zum Karsamstag wird, redet uns ins Gewissen. Sie hat auch mit uns zu tun. Aber sie hat trotz allem etwas Tröstendes an sich. Denn Gottes Sterben in Jesus Christus ist zugleich Ausdruck seiner radikalen Solidarität mit uns. Das dunkelste Geheimnis des Glaubens ist zugleich das hellste Zeichen einer Hoffnung, die ohne Grenzen ist. Und noch eins: Erst durch das Scheitern des Karfreitags, erst durch die Todesstille des Karsamstags hindurch konnten die Jünger zum Begreifen dessen geführt werden, wer Jesus wirklich war, was seine Botschaft in Wahrheit meinte. Gott musste sterben für sie, damit er wahrhaft leben konnte in ihnen. Ihr Bild, das sie von Gott geformt hatten, in das sie ihn einzuzwängen versuchten, musste zerstört werden, damit sie über den Trümmern des zerstörten Hauses den Himmel sehen konnten, ihn selbst, der immer der unendlich Größere bleibt.

Wir brauchen die Gottesfinsternis, wir brauchen das Schweigen Gottes, um wieder den Abgrund seiner Größe zu erfahren, den Abgrund unserer Nichtigkeit, der sich auftun würde, wenn er nicht wäre.
 
Joseph Ratzinger 1969

Stimmt das nicht auch für unseren wochenlangen Corona-Karsamstag 2020?

Worte zum Karfreitag von Pfr. Michael Seifert


Worte zum Gründonnerstag von Pfr. Michael Seifert


Gottes Hand schütze dich - 08.04.

Gottes Macht erhalte dich aufrecht,
Gottes Auge schaue für dich,
Gottes Ohr höre dich,
Gottes Wort spreche für dich,
Gottes Hand schütze dich.

Irischer Segenswunsch
Dreifaltigkeit<br/>Segen<br/>Corona

Herr, auf Dich vertraue ich - 07.04.

"Herr, auf Dich vertraue ich.
In Deine Hände lege ich mein Leben.
Lass leuchten über Deinem Knecht Dein Antlitz, hilf mir in Deiner Güte:
In Deine Hände lege ich mein Leben."

Aus der Komplet - dem Nachgebet der Kirche

Palmsonntag<br/>Palmbuschen<br/>Taufkirchen

Macht hoch die Tür - 06.04.

O wohl dem Land, o wohl der Stadt,
So diesen König bei sich hat.
Wohl allen Herzen insgemein,
Da dieser König ziehet ein.
Er ist die rechte Freudensonn,
Bringt mit sich lauter Freud und Wonn.
Gelobet sei mein Gott,
Mein Tröster früh und spat.

(3. Strophe)

Worte zum Palmsonntag von Pfr. Michael Seifert


Gebet für alle, die in dieser Zeit der Corona-Krise verstorben sind - 04.04.

Herr aller Menschen,
da wir an die Auferstehung glauben
wenden wir uns voller Hoffnung an dich.
In deine Hände empfehlen wir alle,
die in dieser Zeit der Corona-Pandemie gestorben sind.
In diesem Leben hast du sie mit deiner Liebe umgeben,
führe sie nun in den Himmel,
wo es kein Leid und keinen Schmerz mehr gibt.
Gib ihnen die Fülle deines Friedens und deiner Freude.
O Her, gib ihnen die ewige Ruhe.
Und das Ewige Licht leuchte ihnen.
Herr, lass sie ruhen in Frieden.
Mögen ihre Seelen und die Seelen aller, die im Glauben verstorben sind,
durch die Gnade Gottes ruhen in Frieden. Amen.

Komm zu uns - 03.04.

Komm zu uns, Herr, wenn uns die Nacht umschlingt!
Komm zu uns in die Nacht der Enttäuschung,
komm zu uns in die Nacht der Schuld,
komm zu uns in die Nacht der Angst,
komm zu uns in die Nacht des Hasses,
komm zu uns in die Nacht der Einsamkeit,
komm zu uns in die Nacht der verlorenen Liebe,
komm zu uns in die Nacht der Sorge,
komm zu uns in die Nacht des Schmerzes,
komm zu uns in die  Nacht der Fragen,
komm zu uns in die Nacht der Ablehnung,
komm zu uns in die Nacht der zerbrochenen Beziehungen,
komm zu uns in die Nacht der Verzweiflung,
komm zu uns in die Nacht der Perspektivlosigkeit,
komm zu uns in die Nacht des Todes.
Komm zu mir in meine Nacht
und bleib bei mir, Gott,
in jeder Nacht. Amen.
Kreuz<br/>Fisslkling<br/>Corona

Betet für alle 02.04.

Corona<br/>Gebet für alle Helfer

Wohin soll ich mich wenden? - 01.04.

Unsere Kraiburger Blaskapelle spielt uns heute so schön dieses Eingangslied der Schubert-Messe. Wohin sollen wir uns wenden in diesen Zeiten der Unsicherheit, des Ausnahmezustands, der Angst, des Leids, der Krankheit, aber auch der kleinen Lichtblicke, die wir alle auch immer wieder erleben dürfen?
Gott sei Dank haben wir einen Gott, dem wir all das bringen dürfen. Unsere Klage, unser Jammern, unsere Freude, unsere Angst. Gott sei Dank haben wir jemanden, bei dem wir uns „auskotzen“ können! Gerade in diesen Tagen!

Glaubensbekenntnis von Dietrich Bonhoeffer - 31.03.
(1945 von den Nazis ermordet)

Ich glaube, dass Gott aus allem, auch aus dem Bösesten, Gutes entstehen lassen kann und will. Dafür braucht er Menschen, die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen. Ich glaube, dass Gott uns in jeder Notlage so viel Widerstandskraft geben will, wie wir brauchen. Aber er gibt sie nicht im Voraus, damit wir uns nicht auf uns selbst verlassen, sondern allein auf ihn, In solchem Glauben müsste alle Angst vor der Zukunft überwunden sein. Ich glaube, dass auch unsere Fehler und Irrtümer nicht vergeblich sind und dass es Gott nicht schwerer ist, mit ihnen fertig zu werden als mit unseren vermeintlichen Guttaten. Ich glaube, dass Gott kein zeitloses Schicksal ist, sondern dass er auf aufrichtige Gebete und verantwortliche Taten wartet und antwortet. Das glauben wir und daran wollen wir uns halten. Amen.

Gebet zum Gekreuzigten in St. Marcello al Corso - 30.03.

Zu deinen Füßen, o gekreuzigter Jesus, knie ich, um dich anzubeten und dir zu danken, dass du dein Leben für mich hingegeben hast.
Du trocknest meine Tränen, du bist meine Hilfe in schwierigen Augenblicken, du hörst mein Klagen und nimmst meinen Schmerz zusammen mit deinem an.
Du kennst mein müdes Herz, das aber glücklich ist, dich zu lieben, und  du hilfst mir, die Schwierigkeiten des Lebens anzunehmen.
Oft denke ich nicht an deinen Schmerz und ich komme, um dir meinen vorzustellen. Du legst deine Hände auf mich und tröstest mich, du heilst meine Wunden mit deiner Liebe, du schließt mich in deine Arme und lässt mich dein Herz schlagen hören, das von Liebe zu mir brennt.
Auch jetzt klopfe ich an dein Herz und bitte dich um deine Gnade in dieser schweren Zeit der Corona-Pandemie; erhöre mich, Herr, wenn das, was ich von dir erbitte, deinem Willen entspricht.
Gekreuzigter Jesus, bei dir steht deine Mutter; nehmt die Leidenden auf und gewährt ihnen Trost und Hoffnung.
St. Marcello al Corso<br/>Corona
Bild aufgenommen von Barbara Morawek bei der Kirchenchorfahrt Kraiburg 2019

Worte zum 5. Fastensonntag von Pfr. Michael Seifert


Auf dem See Genezareth 2019 und 2020 - 28.03.

Corona<br/>Genesareth<br/>Impuls

Ein Nachwuchsorganist und Kraiburger Ministrant übt schon fleißig für die Zeit, in der wir wieder miteinander Gottesdienst feiern können! Wie sehr sehne ich mich danach!
Sein "Heilig" von Schubert erinnert uns in diesen Tagen daran: DER Heilige, Gott, lässt uns nicht allein!

Lockdown - 26.03.

Ja – es gibt Angst.
Ja – es gibt Isolation.
Ja – es gibt Hamsterkäufe.
Ja – es gibt Krankheit.
Ja – es gibt sogar den Tod.

Aber:

Sie sagen, dass man in Wuhan nach so vielen Jahre des Lärms
wieder die Vögel hören kann.
Sie sagen, dass nach nur ein paar Wochen der Ruhe
der Himmel nicht mehr vom Dunst eingenebelt ist
sondern blau und grau und klar.
Sie sagen, dass in den Straßen von Assisi
Menschen einander zusingen
über die leeren Plätze hinweg,
dass sie die Fenster offen halten
so dass die, die allein sind,
die Geräusche der Familien um sie herum hören können.
Sie sagen, dass ein Hotel in Westirland
kostenlose Mahlzeiten und Heimservice
für die anbietet, die zuhause bleiben müssen.
Heute war eine Frau, die ich kenne,
damit beschäftigt, einen Flyer mit ihrer Telefonnummer zu verteilen,
damit die Älteren jemanden zum Anrufen haben.
Heute bereiten sich Kirchen, Synagogen, Moscheen und Tempel darauf vor,
die Obdachlosen, die Kranken, die Ängstlichen
willkommen zu heißen und zu beschützen.
Auf der ganzen Welt werden Menschen langsamer und kommen zum Nachdenken.
Auf der ganzen Welt schauen Menschen auf ihre Nachbarn mit neuen Augen.
Auf der ganzen Welt wachen Menschen auf in eine neue Wirklichkeit hinein:
wie groß  wir wirklich sind;
wie wenig Kontrolle wir wirklich haben;
was wirklich wichtig ist;
in Liebe.

Deshalb beten wir und erinnern uns:
- ja, dass es Angst gibt.
Aber es muss deshalb keinen Hass geben.
- ja, dass es Isolation gibt.
Aber es muss deshalb keine Einsamkeit geben.
- ja, dass es Hamsterkäufe gibt.
Aber es muss deshalb keinen Geiz und keinen Egoismus geben.
- ja, dass es Krankheit gibt.
Aber es muss deshalb keine seelischen Krankheiten geben.
- ja, dass es sogar den Tod gibt.
Aber es kann immer eine Neugeburt der Liebe geben.

Mach dir deine Wahlmöglichkeiten klar und wie du heute lebst.
Atme!
Horch hin! Hinter den Geräuschen deiner Panik
singen die Vögel wieder,
wird der Himmel klarer,
Frühling kommt,
und wir sind immer umgeben von Liebe.
Öffne die Fenster deiner Seele
und – obwohl du vielleicht niemanden berühren kannst
über den leeren Platz:
Singe!
 
nach Br. Richard Hendrick, Irland, 13.3.2020

Mariä Verkündigung - 25.03.

Mariä Verkünfigung<br/>Kraiburg<br/>Schaudepot

Hl. Maria, bitte für uns!

Wir alle sitzen in einem Boot gerade: ob reich oder arm, ob Frau oder Mann, ob Kanzlerin, Star oder Reinigungsfachkraft, ob Schulkind, Partygänger oder Oma. Wir alle stehen vor derselben riesigen Herausforderung.
Deshalb stehen wir auch alle ohne Unterschied unter dem Schutz Marias.
Schon als unsere Kraiburger Marktkirche ausgemalt wurde, wusste man das: Ehepaar, Schulkinder, Baby, der Prinzregent, Papst, Bischof und Pfarrer: Alle suchen Schutz unter Marias Mantel. Alle haben's nötig!
Gönnen wir einander diesen Platz
...auch beim Einkaufen!
Schutzmantelmadonna<br/>Maria<br/>Kraiburg<br/>Marktkirche<br/>Corona

Worte zum 4. Fastensonntag von Pfr. Michael Seifert


Segensbitte - 21.03.

Sehen wir sie einmal weniger als „Nationalhymne“,
sondern als ein Bittgebet um den Segen und den Schutz Gottes – gerade in diesen Tagen: die Bayernhymne!

 
Gott mit dir, du Land der Bayern,
deutsche Erde, Vaterland!
Über deinen weiten Gauen ruhe seine Segenshand!
Er behüte deine Fluren,
schirme deiner Städte Bau
und erhalte dir die Farben
seines Himmels Weiß und Blau.

Ein Gebet zur Corona-Krise - 20.3.

Guter Gott,
ich fühle mich nicht wohl und habe immer wieder Angst. So viele Fragen schießen durch meinen Kopf. Wie geht es jetzt weiter? Bleibe ich gesund? Habe ich auch schon den Virus? Wie geht es den erkrankten Menschen bei uns und überall?
Mit all diesen Ängsten und Zweifeln komme ich zu Dir.
Du bist doch der liebe Gott seit meinen Kindertagen.
Ich schaue auf deinen Sohn am Kreuz, der all die Ängste und Nöte von uns Menschen selbst durchleben musste. Und ich sehe die vielen Kreuze in unseren Tagen, die Leid und Trauer bringen, die Hoffnung auf eine Zukunft zerstören.
Bist du der gute Gott, der auch jetzt zu mir steht?
Ich will glauben, dass Du mir nah bist in deiner Liebe.
Ich will vertrauen, dass Du treu bleibst in deiner Kraft der Nähe. Ich will hoffen, dass du mich erfüllst mit deiner Barmherzigkeit.
Guter Gott, gib uns deinen Geist der Solidarität und Stärke, der Hoffnung und Zuversicht. Lass uns erkennen, was jetzt wichtig ist und zählt.
Du bist der gute Gott, der uns befreit und begleitet! Lass uns in diesem Glauben die nächsten Schritte wagen. Amen
 
Pater Alfons Friedrich, München

Gebet zum Hl. Josef - Hochfest am 19.3.

Hl. Josef, Nährvater Jesu,
du hast für Jesus Sorge getragen,
du hast ihn gepflegt und geschützt,
obwohl du vieles nicht verstanden hast,
gehorchtest du dem Wort Gottes durch den Engel im Traum.
Du liebtest Jesus und deine Liebe hat Früchte getragen.
Darum wenden wir uns dir zu, hl. Josef,
und bitten dich gerade in diesen herausfordernden Tagen:
Tritt ein für alle Kranken, alle Einsamen, alle Verunsicherten. Stärke die in den Krankenhäusern und im medizinischen Dienst arbeiten. Hilf allen Entscheidungsträgern und Wissenschaftlern und ermutige alle, die vor wirtschaftlichen Schwierigkeiten stehen. 
Im Vertrauen darauf, dass dir Jesus niemals eine Bitte abschlägt, sondern erhört:
bitte für uns hl. Josef. Amen.

Allen Josefs und Sepps alles Gute zum Namenstag!

Schutzgebet des Hl. Patrick, Patron Irlands (Gedenktag 17.3.)

Christus sei mit mir, Christus vor mir, Christus hinter mir,
Christus sei in mir, Christus sei unter mir, Christus sei über mir,
Christus sei mir zur Rechten, Christus mir zur Linken,
Christus sei, wo ich liege, Christus, wo ich sitze,
Christus, wo ich mich erhebe,
Christus sei im Herzen eines jeden, der an mich denkt,
Christus sei im Munde eines jeden, der von mir spricht,
Christus sei in jedem Auge, das mich sieht,
Christus sei in jedem Ohr, das mich hört.
Frauendorf<br/>Bilder<br/>Pfarrkirche<br/>Corona