Kath. Pfarrei St. Konrad - München-Neuaubing
Pfarrverband München West
(Pfarrverband Neuaubing-West)

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Ministranten von St. Konrad

Ministrantengruppenbild

Portrait

Auf dem Bild sind zwar einige Minis zu sehen, doch das sind noch lange nicht alle. Insgesamt sind wir, unter anderem wegen der hervorragenden Nachwuchsarbeit unseres Diakons Gerald Ach, über 50 aktive Ministranten im Alter zwischen neun und anfang zwanzig. Diese große Schar will natürlich irgendwie bei Laune und vor allem in Schach gehalten werden. Dafür sorgen einige Ministrantenleiter.

Unsere Hauptaufgabe ist natürlich der Dienst am Altar. Außerhalb der Gottesdienste leiten wir Gruppenstunden für die verschiedenen Altersklassen. Bei den Älteren wird meistens fleißig gekocht und gespeist, bei den jüngeren sind eher actionreiche Spiele oder Basteln beliebt. Damit auch die ganze Gruppe zusammen etwas unternimmt, gibt es regelmäßig einen Minitreff, zu dem alle Ministranten kommen. Zusätzlich organisieren wir viele kleinere und größere Aktionen, die die Gruppe näher zusammen bringen sollen.

Unsere Aktionen

Hier findest Du Informationen zu unseren wichtigsten Veranstaltungen, doch es gibt noch ein paar weitere. Etwa unsere Minigrillfeier, das Agapemahl mit Andacht, das wir gemeinsam mit der Jugend organisieren, oder die Osterwache für die älteren Minis.

Aufnahmefeier

Am ersten Advent werden unsere neuen Ministranten feierlich aufgenommen. Im Gottesdienst werden sie eingekleidet und dürfen dann das erste Mal einen Ministrantendienst verrichten. Zusammen mit den Neuen, deren Eltern und Geschwister feiern wir das Ereignis im Anschluss im Pfarrsaal.
Aufnahme 2019 neue Minis und ihre Paten
Aufnahme 2019 - neue Minis und ihre Paten

Neue Minis 2021

Während wir letztes Jahr auf ein Anlernen verzichten mussten und lange bangten, ob wir alle neuen Ministranten halten könnten, war dieses Jahr fast schon wieder normal. Im Sommer hatten zwei von unseren Leitern die Chance in die Gustl-Bayrhammer-Grundschule zu gehen und den dritt Klässlern zu zeigen, was Ministranten sind. Die Kinder waren Feuer und Flamme, besonders über die Gewänder, die die Ministranten tragen. Anschließend hatten drei von ihnen große Lust zu den Ministranten zu gehen.  Auch bei den Erstkommunionkindern in unserer Pfarrei machten die Ministranten Werbung und schließlich hatten wir fünf motivierte Kinder, die sich fleißig in das Anlernen stürzten. Angelernt wurden die Kinder in diesem Jahr von unseren Liturgisten, die Liturgiegruppe der Ministranten. Was am Anfang noch ein Schüchternes „Hallo“ der Kinder war, wurde schon in der ersten Stunde zu einem überschwänglichen „Wir sind jetzt alle Freunde!“ Es war eine besonders harmonische Truppe, die sich da zusammengefunden hatte und innerhalb von acht Wochen den Ablauf der Ministranten beim Gottesdienst gelernt hat. Bei jedem Mal konnten sie mehr uns bald kristallisierte sich heraus, dass sie alle den Altardienst am liebsten hatten.  Corona machte uns diesmal so gut, wie keine Probleme, das hätte es sich auch nicht getraut, bei den strengen Regeln, die wir während des Anlernens befolgten. Es mussten auch in diesem Jahr die ganze Zeit Masken getragen werden, Listen geführt werden, wer da war, Abstand gehalten werden und zwei der Kinder konnten wegen einer verordneten Quarantäne ganze zwei Wochen nicht am Anlernen teilnehmen. Schließlich war es aber dann so weit und die fünf Kinder wurden feierlich am ersten Advent als Ministranten aufgenommen. Gut 30 Ministranten waren in den Gottesdienst gekommen, um sie zu begrüßen. Unsere Stars bekamen jeder einen Paten, der sie das ganze erste Jahr begleiten wird und ihnen mit Rat und Tat zu Seite steht. Nach dem Gottesdienst gab es noch einen kleinen Sektempfang für die Familien der Kinder, leider draußen und bei Schneesturm. Wir können uns bei Corona bedanken. Aber nichtsdestotrotz haben wir jetzt fünf wunderbare neue Ministranten, die mit Freude in die Gruppenstunden gehen und fleißig zum Ministrieren kommen. Wir freuen uns auf die kommenden Jahre mit ihnen!  

Deine Minikarriere

Wusstest Du, dass zum Beispiel Thomas Gottschalk, Günther Jauch, Stefan Raab, Elias M´Barek und viele andere Show-Master auch Ministranten waren? Früh übt sich eben! Über die Zeit wirst Du immer selbstsicherer und das nicht nur im Gottesdienst. Die Erfahrungen bei den Minis nimmt Dir niemand mehr.
Wie kommt man nun dazu? Du musst nur die Erste Heilige Kommunion empfangen haben. Danach steht Deiner Laufbahn bei den Minis nichts mehr im Wege! Melde Dich am besten bei einem Oberministranten. Von September bis Ende November wirst Du gemeinsam mit den anderen Ministranten-Anwärtern angelernt. Dort lernt Ihr die grundlegenden Aufgaben und Abläufe für den Gottesdienst kennen.
Am ersten Advent ist es dann so weit, endlich werdet Ihr offiziell aufgenommen. Im Gottesdienst dürft Ihr dann das erste Mal einen Dienst am Altar verrichten. Ziemlich aufregend das Ganze, wenn man neu ist. Aber kein Grund zur Sorge! Erstens seid Ihr gut vorbereitet, denn bis dahin habt Ihr schon einige Proben hinter Euch. Zweitens macht Ihr Euren Dienst nicht allein, sondern es ist immer jemand dabei, der Euch helfen kann und drittens, wenn mal wirklich was schief geht, merken das oft die wenigsten in der Gemeinde.
Irgendwann wächst Du dann aus der Gruppe wieder heraus, doch Ministrant bleibst Du ein Leben lang. Darum kann es in St. Konrad schon passieren, dass Du mit 50 wieder zum traditionellen Ehemaligenministrieren am 26. Dezember angeheuert wirst.

Der Wechsel der Oberministrant:innen von St. Konrad

„Es ist Zeit, für das, was war, Danke zu sagen, damit das, was kommen wird, unter einem guten Stern beginnt.“ (Zitat: Unbekannt)
 
 Es war ein emotionaler und aufregender Tag für alle Minis von St. Konrad. Am 25. Dezember 2021 haben Veronika Bertsch und Florian Seitz nach vielen Jahren das Amt des Oberminis abgegeben.
Im Jahr zuvor konnten Antonia Zindler, Anna Lutz und Amelie Frank in die neue Position hineinschnuppern und gemeinsam mit Veronikas und Florians Unterstützung erste Erfahrungen in der Leitung der Ministrant:innen sammeln. Nach diesem Jahr voller neuer, aufregender und lehrreicher Erfahrungen, starteten wir mit Vorfreude und Tatendrang in die folgende Zeit.
Der Abschied und der Neuanfang wurden an Gerald Achs Abendlob feierlich mit der Übergabe der Oberministranten-Kreuze und im Anschluss mit einem gemeinsamen Stehempfang gefeiert. Durch persönliche Geschenke wie zum Beispiel einem Fotoalbum, bedankten sich nicht nur wir, sondern auch alle Ministrant:innen bei Veronika und Florian für ihre Zeit und ihr Engagement. Zum Glück bleiben die Beiden uns auch noch erhalten. Sie werden als Leiter:in weiterhin kleinere Aufgaben übernehmen.
Für uns Drei hat nun eine langersehnte Zeit begonnen. Die Reise bei den Ministranten startete für Anna schon 2012. Amelie und Antonia folgten ein Jahr später. Nach vielen ereignisreichen Jahren unterstützten wir ab 2018 das Leiter:innen-Team. Spätestens dann entwickelte sich bei uns allen der Wunsch eines Tages Oberministrantin zu werden.
Wir neuen Oberminis freuen uns schon sehr auf die Zeit und sind froh, dass uns so eine große Aufgabe anvertraut wurde.
Oberminis
Veronika, Anna, Antonia, Amelie und Florian beim Abschiedsessen

Kontakt - Oberministranten

Amelie Frank
Anna Lutz
Antonia Zindler
Kontakt über das Pfarrbüro

Frühschichten

Zwei Mal im Jahr - im Advent und in der Fastenzeit - heißt es früh aufstehen, denn um sechs Uhr morgens starten wir mit unserer Frühschicht in den Tag. Dazu ist die ganze Gemeine herzlich willkommen. Danach gibt es übrigens ein ausgiebiges Frühstück, das die Jugend vorbereitet.

Abendlob

Das Abendlob gehört zu unseren Höhepunkten im Jahr. Zusammen mit der Gemeinde und unserem Diakon Gerald Ach feiern wir es jedes Jahr am 25.12. um 19.00 Uhr. Lichtritus, Weihrauchspende und eine schöne musiklaische Untermalung tragen zu einer besinnlichen Stimmung bei. Danach laden Jugend und Ministranten die ganze Gemeinde zu Glühwein und Plätzchen ums Lagerfeuer in den Brunnenhof ein. Es kommen unter anderem einige Ministranteneltern und es ergeben sich schöne Gespräche.

Sternsingen

Liebe Sternsinger-Freunde, liebe Gemeinde,
 
in dieser turbulenten Zeit können wir Sie leider nicht persönlich besuchen.
Wir haben jedoch  zwei Möglichkeiten für Sie gefunden,  um Ihnen den Sternsinger Segen nach Hause zu bringen.
Mit dem „Do-it-yourself-Sternsingerpaket“, die wir Ihnen gerne zu kommen lassen, können Sie ganz einfach den Sternsinger Segen zu Hause für Sich machen. Dafür können Sie sich in der Kirche ab dem 24. Oder im Pfarrbüro in eine Liste eintragen. Dazu haben wir eine Spendenaktion online, auf der unten angegebenen Webseite, eingerichtet. Dort sammeln wir für Kinder auf der ganzen Welt, die besonders unter den Folgen der Corona-Krise leiden.
 
Egal, ob klein oder groß: Jeder Beitrag zählt!
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.
 
Ihre Sternsinger von St. Konrad
               
https://spenden.sternsinger.de/u0vv7uzl
QR_Code_Sternsinger

Plankstetten

Wie wäre es, aus Glauben Handeln zu machen?

Gestatten Sie eine kurze Flucht aus dem kalten Alltag. Wie vielleicht einige unter Ihnen mitbekommen haben, durfte ein Teil der Minis von St. Konrad, die leitenden Minis und Oberminis mit ihrem Diakon G. Ach und S. Seitz, eine Woche lang gesunde Klosterluft schnuppern. Das mag vielleicht nicht so sehr verwundern, allerdings ist es nicht irgendein Benediktinerkloster, sondern ein besonders christliches im ursprünglichen Sinne. Wir als Gruppe waren ganz überwältigt von der Liebe zur Schöpfung, die wir zuerst mit allen Sinnen im durch und durch ökologischen Essen schmecken durften und von der wir anschließend auch noch ein tieferes Verständnis dafür bekamen. Denn wir fanden uns, geleitet von einem humorvollen Novizen plötzlich zwischen Borretsch und Bohnengewächsen wieder: in der Klostergärtnerei. Es machte sich unter uns Minis der Wunsch breit sich selbst einmal dort in der Erde zu suhlen und Unkraut zu jäten, die Zukunft ruft in jeder Hinsicht nach einer Wiederkunft. Nach und nach entfalteten sich neue Facetten des klösterlichen Lebens in Plankstetten, umrahmt von einigen der regelmäßigen Stundengebete, sodass wir teilnehmend beobachten konnten, und uns zumindest schemenhaft hineindenken konnten wie es wäre, die Gewalt über Weltliches wie Hab und Gut abzugeben und sich voll und ganz auf „Ora et labora“ zu konzentrieren. Auch wenn Reize und Erlebnisse gar nicht aufhören wollten, kamen das Meditieren über die vergangene Zeit, in der es nicht so einfach war zusammen zu lachen, geschweige denn zu essen oder zu beten und der Austausch über diese so fern wirkende Art trotzdem nicht zu kurz. Beim Schwingen der Feder im Kalligraphie-Kurs, der leider das Tippen dieses Artikels nicht verhindert hat, entstand eine verbindende Stille. Beim Anstoßen mit dem erwähnten Novizen oder dem Pater, der uns geduldig einiges von seinem Leben eröffnete, entstand glücklicher Lärm.  Diese Bruchstücke sollen nur einladen, mit den Minis darüber zu sprechen oder selbst einmal im Gäst:innenhaus den Spirit der Klostergemeinschaft zu spüren. Dass wir dieses Glück bereits hatten, ist ganz den großzügigen Spender:innen und den so Kreativen, für die Organisation Zuständigen, insbesondere Simon Rahn zu verdanken. Bei Interesse: Kloster Plankstetten, Klosterpl. 1, 92334 Berching
Simon Paul Schärtl

Pfingstwallfahrt nach Altötting

Die Ministranten auf dem Weg zu Gott – Wallfahrt 2019
Es war zwar noch kühl und nicht ganz hell, aber mehrere Autos gefüllt mit Rucksäcken, Wanderstiefeln und einer bunten Schar aus Ministranten, Pfarrjugend, deren Bekannten und natürlich der Diakon Gerald Ach, der damals die Idee des Wallfahrtens nach St. Konrad getragen hatte, standen schon bereit in der Einfahrt von St. Konrad. Sie alle machten sich an diesem ersten Tag der Pfingstferien auf den Weg, nicht in den Urlaub, sondern nach Heimstetten, um von dort drei Tage lang nach Altötting zu pilgern. Diejenigen, die bei dieser 63. Pfingstwallfahrt zum ersten Mal mitlaufen durften, fanden sich mal hinter dem Altar einer fremden Kirche wieder, mal am Ambo, eine Lesung zu lesen, kurz sie waren gleich mitten im Geschehen. Während die Neuen die Kombination von Wandern und Beten das erste Mal entdeckten, brachten sich die erfahrenen Wallfahrer auf ganz ungewohnte Weise ein und wiesen den anderen Wallfahren mitunter in gelben Warnwesten den Weg. Jeder muss bei der Wallfahrt feststellen, dass es nicht wirklich um den sportlichen Wettbewerb geht, es gibt schließlich auch ein Begleitfahrzeug, in das jeder einsteigen kann, wenn es gar nicht mehr geht. Vielmehr steht das gemeinschaftliche Erlebnis im Vordergrund. Große Gespräche, kräftiges Beten und Singen, das besondere Gefühl, wenn in jedem Dorf, das der Zug durchquert, die Glocken läuten und die Leute aus ihren Häusern winken: Das sind Eindrücke, die man nur nachvollziehen kann, wenn man selbst dabei war und auch dann nur in dem entsprechenden Augenblick. Bei der abschließenden Grillfeier wieder im Innenhof von St. Konrad erklingen aus den erschöpften, aber euphorischen Erzählungen die scheinbar fernen Erinnerungen. Nachdem sie das „Konrad-Kreuz“, von den „Handwerkern“ aus der Gruppe eigens für die Wallfahrt angefertigt, und einer Box mit den Anliegen der Pfarreimitglieder, die vor der Wallfahrt in der Heimatkirche auslagen, in die Basilika von Altötting getragen haben, haben die Wallfahrer sie zusammen mit dem Heiligen Geist wieder in die Pfarrei gebracht, nicht zuletzt um gestärkt die anstehenden Aktionen anzupacken. Jeder, der auch von diesem Gefühl angesteckt werden möchte, ist herzlich dazu eingeladen, sich dem Zug anzuschließen (Anmeldungen werden Anfang des Jahres in der Kirche von St. Konrad ausliegen).
Wallfahrt_2019_1
Wallfahrt 2019 - Am Ziel
Wallfahrt_2019_2
Wallfahrt 2019 - Der Weg

Miniausflug

Das Leiterteam organisiert jedes Jahr einen Ausflug für alle Ministranten von St. Konrad. Meistens geht’s in eine Jugendherberge irgendwo in Bayern, mal in der Stadt, mal mehr auf dem Land. Artikel zu den Ausflügen der vergangenen Jahre findest Du im Archiv (s.u.).

Nikolausfeier

„Von drauß‘ vom Walde komm‘ ich her; ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!“ Wer kennt diese Verse nicht. Zugegeben, bei unserer Weihnachtsfeier ist es nicht immer sonderlich „staad“ oder besinnlich. Aber wenn der Nikolaus kommt und fragt „ Sind’s gute Kind‘, sind’s böse Kind‘?“, dann ist es ruhig. Schließlich will jeder wissen, ob der Nikolo für ihn ein Lob übrig hat.

Belohnungsaktionen

Für unsere fleißigsten Minis gibt es regelmäßig Belohnungsaktionen. Mal ist das Minigolfen ein Kinobesuch, mal eine Tour durch die Bavaria Filmstudios oder spaßige Stunden im Skylinepark.

Maria Eck

Ministranten-Freizeit in Maria Eck
Da die Altersspanne bei den Ministranten von St. Konrad sehr weit auseinander geht, gibt es Aktionen, die nicht für alle geeignet sind. Der Wunsch der über Vierzehnjährigen nach einer längeren und freier gestalteten Ministranten-Fahrt geht das erste Mal in den Osterferien 2018 in Form einer knappen Woche im Selbstversorgerhaus des Franziskanerklosters Maria Eck in Erfüllung. Und weil das Beten, Spielen und Ratschen dort gar so schön war, gerne jedes Jahr“, heißt es danach!

Ministrantenfreizeit in Maria Eck vom 20. – 24. Juni
 
Am 20.06.2019 machen sich gut zehn Ministranten auf dem Parkplatz der Pfarrei St. Konrad bereit für vier Erholungstage, die unter dem Motto „Wahrnehmung und Resonanz“ stehen sollen. Sie sind etwas überrascht, da im Jahr zuvor viel mehr dabei waren. Viele sind mit den Vorbereitungen auf ihre Abschlussprüfungen, sind krank oder sind woanders unterwegs. Aber als dann alle in den Autos sitzen und die unterschiedlichsten Einstimmungslieder hören, merkt jeder langsam, dass es doch ganz schön ist, in so einer niedlichen Gruppengröße wegzufahren.
Das war der Anpfiff einer Zeit, die unglaublich abwechslungsreich war, und trotzdem oder auch deshalb total schnell vergangen ist. So wie wir Ministranten immer höher und höher gefahren sind um ins Chiemgau hoch zu fahren, wo das Kloster mitten in der wunderschönen Berglandschaft thront, wuchs die Gruppe merklich immer mehr zusammen wie auf einen Höhepunkt hin. Obwohl alle schon seit Jahren zusammen ministrieren, Gruppenstunden haben und gemeinsam auch Aktionen planen, hatte man anfangs mit den einen mehr und mit den anderen weniger zu tun und lernte aber über die Tage alle noch ein bisschen besser kennen. Es fing schon gleich bei der Ankunft an, als jemand rief, in fünf Minuten sei die „Hore“, das Mittagsgebet der Brüder. Prompt saßen alle Minis in dem Gebetsraum und merkten sich schon einmal die Nummern der Gebete ein, die einer der schwarz angekleideten Geistlichen vorlas. Ohne es wirklich auszusprechen, hatte sich die Gruppe vorgenommen, möglichst alle Gebetszeiten einzuhalten, wie man es auch automatisch mit den Mahlzeiten tut. Dieses wurde jedes Ma(h)l gemeinsam vorbereitet, mit verteilten Aufgaben. Speisen, die man sonst nicht alle Tage hat, wie Hawaii Toast und Zimtschnecken, die gemeinsam eben besonders gut schmecken, kamen auf den Tisch. Die kulinarische Krönung, die aber auch viel gruppendynamisches Potential hat, war die Herstellung eines ultimativen Kloster-Hollersirups aus dem Klosterwald.
Möglichst viel wurde draußen gemacht, hatte man schließlich so eine göttliche Kulisse um sich herum. Der Wald bot die ausgezeichneten Bedingungen, um auf abenteuerliche Weise die Gruppenkooperation herauszufordern. Dabei bekam jeder während eines Spazierganges nach und nach eine Beeinträchtigung, wie das Verbinden der Augen oder ein Sprechverbot und musste so den durch Äste versperrten Weg und sogar einen Bach überwinden.
Neben solchen Aktionen gab es auch ganz viel Raum zu sich zu kommen oder einfach nur mit den anderen ein Gesellschaftsspiel zu spielen, was im Alltag zuhause oft auf der Strecke bleibt. Als die mitgefahrenen Minis dies erzählten, haben nicht nur die Zuhausegebliebenen Lust auf ein nächstes Mal bekommen.



Archiv

Miniausflug 2016 ins Josefthal

Ab auf‘s Oktoberfest! - Was? Die Ministranten? - Nee, deren Eltern halt! Denn die Kinder sind alle weg. Wir haben sie alle mitgenommen auf das Ministrantenwochenende im Josefsthal. Na gut, alle ist übertrieben, aber 30 Minis und zukünftige Minis haben wir im September für ein Wochenende eingesteckt und weil so viele davon Geschwister sind, haben die Eltern wahrscheinlich mit dem Teufelsrad auf der Wies‘n gekämpft, während wir uns im Josefsthal am Schliersee auf die Suche nach Hexen gemacht haben.
Auftakt für unser Wochenende war am Freitag eine Nachtschnitzeljagd, bei der sich eine Gruppe nach der anderen auf Hexenjagd begeben hat. Los ging es in der Dämmerung und die Gruppen folgten mysteriösen Hinweisen und Knicklichtern, die als Wegmarkierung in den Wald zu den Josefthaler Wasserfällen führten. Dort war leider kein Weiterkommen, denn der Boden war wie verhext (Es wurde uns zu nass und glitschig). So haben wir kurzerhand umdisponiert und die Suche mit einer gemeinsamen Fackelwanderung zum Hexenhäuschen auf Umwegen fortgesetzt. Nachdem wir dieses aufgespürt hatten, ging es zurück zur Herberge wo wir zum Abschluss des anstrengenden Tages noch eine kleine Meditation gemacht haben.
Am Samstag hatten wir leider nicht sonderlich viel Glück mit dem Wetter, weswegen wir den Tag in der Herberge verbringen mussten. Das Positive daran war, dass dadurch ausreichend Zeit für ein Werwolf-Kartenspiel, Tischtennis- und Billard-Turniere und viele andere Gruppenspiele zur Verfügung stand.
Am Sonntag in der Früh haben wir bei unserem traditionellen Kirchenbesuch St. Josef gestürmt und die Besucherzahl gefühlt verdreifacht. Dementsprechend freudig wurden wir vom Pfarrer begrüßt. Auf dem Rückweg zur Herberge hätten wir liebend gerne noch die Kapelle (siehe Bild) bis zum Rand gefüllt, doch da ließ sich die Türe durch keinen Zauber-spruch oder Besenhieb öffnen. Nach ein paar Spielen im Freien mussten wir auch schon bald wieder unsere Heimreise antreten.
Wahrscheinlich haben die Daheimgebliebenen an diesem Wochenende mehr gruselige Wesen in der Geisterbahn gesehen als wir bei unserer Hexenjagd, doch trotz unserem „Weidmannsheil“ und der ungünstigen Wetterlage hatten wir ein schönes Wochenende und freuen uns jetzt schon wieder aufs nächste Mal.
Mini WE Josefthal
Miniwochenende 2016 - In die Kapelle haben wir nicht hineingepasst

Miniausflug 2015 nach Mittenwald

Im September ging es für 30 kleine und große Minis für ein Wochenende in die Jugendherberge in Mittenwald, umgeben von einer wunderschönen Wiesen- und Berglandschaft. Das Wetter spielte zwar nicht immer mit, trotzdem wurde unser „Götterspiel“ neben Gruppenspielen und einer Nachtwanderung mit Fackeln ein voller Erfolg. Mit einer Andacht im Gruppenraum fand das Wochenende einen schönen Abschluss.
MiniWe 2015 Spiel
Miniwochenende 2015 - Jeder setzt sich auf den Vordermann
MiniWoE 2015 Teebeutelweitwurf
Miniwochenende 2015 - Teebeutelweitwurf beim Götterspiel
Miniausflug 2015
Miniausflug 2015

Miniausflug 2014 - Minis von St. Konrad auf dem Weg ins Mittelalter

Gott zum Gruße Ihr Leser des Pfarrbriefs,

wir wollen vom diesjährigen Ministrantenausflug berichten: Vom 19.09. bis zum 21.09.14 belagerten 30 Minis die Burg zu Burghausen.
Nach der Ankunft in der Jugendherberge, unserem Lager, ging es zum Speisen in den großen Saal. Ein reichhaltiges Buffet erwartete die hungrigen Racker, äh Ritter. Zu fortgeschrittener Stunde hielten wir Wache am Lagerfeuer. Dazu gab es Stockbrot. Doch das Vergnügen währte nicht lange, denn es wurde durch ein heftiges Gewitter beendigt. So mussten wir die für draußen geplante Meditation im Gruppenraum halten. Jäh war der erste Tag vorüber und Zapfenstreich für die jungen Sprosse.
Gleich am nächsten Morgen begann unser Mittelalterspiel. Die Kinder, aufgeteilt in Gruppen, verfassten  Anklageschriften gegen Leiter einer anderen Gruppe und bastelten sich mittelalterliche Kopfbedeckungen. Es folgte ein Gerichtsverfahren, in dem die Richter alle Angeklagten für schuldig erklärten und diese in Ketten legen ließen. Die Gefolgschaft mussten ihren Herrn dann bei einer Spurensuche durch die Burg Stück für Stück freikämpfen, indem sie Rätsel und Aufgaben lösten. Diese waren in bunten „Dracheneiern“ in der Festung versteckt. Nach einem Ritterschlag vor großem Publikum, Ablasshandel, Frosch-Origami und der Suche nach verkleideten Leitern erreichten sie schließlich die einsame Prinzessin Simon. Waren alle Aufgaben gelöst, schenkte Sie den Angeklagten im Tausch gegen einen Frosch wieder die Freiheit. Zurück in der Herberge, begann der bunte Abend mit vergnüglichen Spielen. Am Morgen des nächsten Tages besuchten wir noch gemeinsam die Hl. Messe in St. Jakob, mussten dann leider schon wieder die Heimreise antreten.
Wir Leiter freuen uns schon auf das nächste Miniwochenende.
Fahret denn wohl. Auf bald!
Lagerfeuer Miniausflug Burghausen
Miniausflug 2014 - Stockbrot am Lagerfeuer
Miniausflug 2014 Burghausen
Miniausflug 2014 - Gruppenfoto in der Burg zu Burghausen

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