HL. KREUZ Kiefersfelden

Dorfstr. 18, 83088 Kiefersfelden, Telefon: 08033-8278, E-Mail: hl-kreuz.kiefersfelden@ebmuc.de

Aktuelles aus der Pfarrei Heilig Kreuz

Inhaltsverzeichnis:



Sternsinger sammelten für guten Zweck

Heuer waren acht Gruppen der Sternsinger unterwegs. Mit Ihren Liedern und Sprüchen wünschten Sie Gottes Segen für das neue Jahr. Dank der enormen Spendenfreudigkeit wurden über 9.000 EUR für das Sternsingerprojekt und für die Rumänienhilfe in Lipova, die vom Dekanat Inntal betreut wird, gesammelt.
Herzlichen Dank an alle Spender und ein herzliches Vergelt's Gott an alle Sternsinger und allen Helfern!
Sternsinger 2020

Abschied vom Pater Matthäus

Im vollbesetzen Gotteshaus wurde am 28. Dezember Pater Matthäus, der bisherige Leiter des Pfarrbandes Oberes Inntal, mit einem feierlichen Gottesdienst verabschiedet.
Pater Matthäus spendete zum Ende der Messe seinen Segen für unsere Gläubigen und schloss mit den Worten "ich bin hierher gekommen als glücklicher Mensch und gehe nach sieben Jahren noch glücklicher, als ich gekommen bin."
Danach war die Kirchengemeinde zu einer Abschiedsfeier in die Schulturnhalle eingeladen. Dort wurde Pater Matthäus mit vielen emotionalen Ansprachen für sein Wirken für die Kirche und darüber hinaus gedankt.
Pater Matthäus geht nach sieben Jahren zurück in seine polnische Heimat in das Kloster Kluszkowce.
Er hinterlässt tiefe Spuren in unserer Gemeinde und wir wünschen ihm alles Gute auf seinem weiteren Lebensweg.
Pater Matthäus Abschied

Beauftragung neuer Wortgottesdienstleiter*innen

Weihbischof Wolfgang beauftragte am 30. November in einem feierlichen Gottesdienst, den Kirchenchor und Kinderchor musikalisch gestalteten, 21 Männer und Frauen zu neuen Wortgottesdienstleiter*innen. Sie hatten sich in einem Kurs auf diese neue Aufgabe vorbereitetet. Drei Frauen wurde für die Pfarrei Oberaudorf beauftragt, eine Frau und zwei Männer für die Pfarrei Kiefersfelden. Weihbischof Wolfgang wies darauf hin, dass auch hier der immer stärker werdende Priestermangel sichtbar werde. Man dürfe dankbar sein, dass sich Gläubige ehrenamtlich engagieren.
Schon im Januar werden sie mehrere Gottesdienste leiten, da dann P. Paul für drei Wochen im Heimaturlaub ist.

Veränderungen in der Gottesdienstordnung

Ab Advent und nochmals ab 1. Januar wird es einige Veränderungen in der Gottesdienstordnung geben. Ab Advent gilt:
  • Die Heiligen Messen in Kiefersfelden
    am Mittwoch, um 18.00 Uhr,
    am Samstag um 18.00 Uhr und
    am Sonntag um 09.00 bleiben. Die Feier am Sonntag wird bes. im Sommer teilweise eine Wort-Gottes-Feier sein.
  • Der Freitagsgottesdienst um 11.00 Uhr im Alpenpark bleibt.
  • Keine Messe in Kiefersfelden am 1. Freitag im Monat.
  • Samstag: 16.00 Uhr Vorabendmesse im Altenheim St. Peter (dort keine Messen mehr am Mittwoch und Freitag)
  • Keine Vorabendmesse in Oberaudorf

Vorbereitungen für Erstkommunion und Firmung beginnen

Für die Firmung:
Der Informationsabend für Eltern ist am 5.11.19, um 19.30 Uhr im Pfarrheim Oberaudorf, der Kennenlernabend der Firmlinge am 15.11.19, um 19.00 Uhr im Pfarrheim Kiefersfelden. Siehe Hinweise unter "Sakramente"

Der Elternabend zur Erstkommunion in Kiefersfelden ist am 13. November um 19.30 Uhr im Pfarrheim Heilig Kreuz, der für Ober- und Niederaudorf am 19.11.19 in Oberaudorf.

Dank für viele Ehejahre

Mit diesem Thema feierten 20 Ehepaare mit den beiden Seelsorgern Pfarrer Huber und P. Paul in Heilig Kreuz einen festlichen Gottesdienst. Pfarrer Huber erinnerte an die von Papst Franziskus genannten Grundworte einer Beziehung: Bitte, Danke, Entschuldigung. Paarweise traten dann die Eheleute nach Vorne, um den Segen zu empfangen.

Anschließend war ein gemütliches Treffen bei Kaffee und Kuchen, zu dem der Pfarrgemeinderat eingeladen hatte. Die Jubilare erzählten, wie sie sich kennengelernt hatten, wie damals die Trauung war. Einige Paare sind schon 60 Jahr miteinander verheiratet. Für die musikalische Unterhaltung sorgte schon traditionell Brian. Als Erinnerung an diesen Tag erhielten die Paare eine Rose und für die Gesundheit den Karmelitengeist.

Feier der Amtseinführung

Am Samstag, 28. September, wurden bei einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche Oberaudorf Pfarrer Dr. Hans Huber als neuer Pfarrer und Pfarrverbandsleiter und P. Paul John Vadakumbadan MCBS als neuer Pfarrvikar  in ihr Amt eingeführt.  P. Matthäus Bochenski OCD bleibt noch bis Ende Dezember im Pfarrverband.

In der Pfarrkirche versammelten sich neben vielen Gläubigen auch Familienangehörige, Freunde und Kollegen der beiden Priester. Fahnenabordnungen der Vereine schmückten die Kirche. Ein gemeinsamer Chor unter Leitung von Christoph Danner sang eine festliche Messe.

Am Beginn überreichten die Kirchenpfleger der drei Pfarreien die Kirchenschlüssel, Verbundpfleger Sebastian Bleier begrüßte Pfarrer Huber und Pfarrvikar P. Paul und betonte, dass schon die ersten Begegnungen gezeigt haben: "Die neuen Seelsorger gehen offen auf die Menschen im Pfarrverband zu und machen den Gläubigen Mut, dass es gut weitergehen wird."

Für Kontinuität sorgt P. Matthäus, dem Dekan Helmut Kraus, der die Einführung zunächst leitete, ausdrücklich für die Pfarrverbandsleitung in den letzten Monaten und die lebendige Seelsorge dankte. Der Dank galt auch P. Slawek und P. Paul.

Nach dem Gottesdienst war ein Stehempfang im Pfarrheim. Dort gab es auch die Gelegenheit, mit den beiden "Neuen" ins Gespräch zu kommen. 2. Bürgermeister Holzmaier von Oberaudorf und Bürgermeister Gruber von Kiefersfelden begrüßten die beiden Seelsorger im Namen der Kommunen und erwähnten, dass immer gute Zusammenarbeit zum Wohl der Bürger bestand. An die hervorragenden ökumenischen Kontakte erinnerte Pfarrer Nun von der evangelischen Kirchengemeinde, deren Gebiet sich mit dem des Pfarrverbandes deckt.

Feierliche Verabschiedung der Karmelitenpatres in Reisach

Am 25. August feierten die Gläubigen des Pfarrverbandes in der übervollen Klosterkirche einen Dankgottesdienst anlässlich des Abschiedes der Patres. Ein Chor mit Mitgliedern aus dem gesamten Pfarrverband und ein Bläsereensemble sorgten für die festliche musikalische Gestaltung, u. a. mit einer Messe von Gounod.
P. Slawek konnte P. Robert als Vertreter der deutschen Karmeliten, P. Richard OCD, P. Lukas OCD, Dekan Helmut Kraus und Pfarrer Nawarra begrüßen. Pfarrerin Hübner-Löffler nahm als Repräsentantin der evangelischen Kirchengemeinde teil, Bürgermeister Wildgruber und Gruber vertraten die beiden Kommunen des Pfarrverbandes.
P. Matthäus dankte allen, die in den sieben Jahren der Anwesenheit der Karmeliten der Krakauer Provinz im Pfarrverband für das kirchliche Leben gesorgt hatten. Ende August gibt er sein Amt als Leiter des Pfarrverbandes ab.

Am Ende des Gottesdienstes erinnerte P. Robert  daran, wie er und seine Mitbrüder immer mehr Aufgaben in der Seelsorge der drei Pfarreien übernahmen. Den polnischen Karmeliten dankte er dafür, dass sie die Seelsorge und das Klosterleben weiterführten, als es die deutsche Provinz nicht mehr leisten konnte. Leider wurden sie dann von der Krakauer Provinzleitung abberufen. Für die deutsche Provinz war es schmerzlich, aber unausweichlich, das Wohnrecht im Kloster dem Staat zurückzugeben. P. Slawek übersetzte dann den Brief des Krakauer Provinzials an die Gläubigen im Pfarrverband. Im Anschluss gab es im Kloster einen Stehempfang, bei dem neben den Bürgermeistern auch Vertreter der Pfarreien und Vereine den drei Patres herzlich dankten und Präsente überreichten. Viele nützten auch die Gelegenheit, den Seelsorgern persönlich zu danken.

P. Pawel verlässt das Kloster Ende August, P. Slawek ist noch im September anwesend, P. Mattthäus kann noch bis Weihnachten im Kloster wohnen und in der Seelsorge des Pfarrverbandes mitwirken.
KLoster Reisach
Rufus46, Kloster Reisach-10, CC BY-SA 3.0

Neugestaltung der Seelsorge im Pfarrverband Oberes Inntal

Orden gibt Nutzungsrecht für Kloster Reisach zurück / Hans Huber wird neuer Pfarrverbandsleiter


München, 24. Mai 2019. Presstetelle des Erzb. Orinariats
Die Seelsorge im Pfarrverband Oberes Inntal wird ab kommenden Herbst neu gestaltet. Die Karmeliten der polnischen Provinz, die aktuell im Kloster Reisach leben, kehren auf Wunsch ihres Provinzials in ihre Heimat zurück. An ihrer Stelle ist ab September 2019 der neue Pfarrverbandsleiter, Pfarrer Hans Huber, für die Seelsorge zuständig, unterstützt wird er von einem priesterlichen Mitarbeiter. 

Das Kloster- und das Kirchengebäude in Reisach sind seit der Säkularisation im Eigentum des Freistaats Bayern, der deutsche Karmelitenorden erhielt im Jahr 1837 ein dauerhaftes Nutzungsrecht. Zuletzt lebten drei Patres der polnischen Karmelitenprovinz dort und kümmerten sich um die Seelsorge im Pfarrverband Oberes Inntal. Weil es zu wenig Ordensnachwuchs gibt und das Gebäude und die damit verbundene Baulast für die deutsche Provinz der Karmeliten zu groß sind, wird dieser Standort von ihnen aufgegeben und die polnischen Mitbrüder kehren in ihre Heimat zurück.

Der Freistaat Bayern hatte dem Erzbistum München und Freising das Kloster- und das Kirchengebäude zum Kauf angeboten. Die mit dem Kauf verbundenen Auflagen hätten jedoch nur eine sehr eingeschränkte kirchliche Nutzung ermöglicht. Die Einrichtung eines Hospizes, um die sich das Erzbistum gemeinsam mit sehr engagierten Menschen vor Ort bemüht hatte, war nicht umsetzbar, wie auch andere angedachte Nutzungsmöglichkeiten. Neben den hohen Auflagen für die Nutzung waren auch die zu erwartenden hohen Sanierungskosten, die den für die Renovierung von Kirchen, Kindergärten und pfarrlichen Räumen im Erzbistum verfügbaren Bauetat zusätzlich erheblich belastet hätten, ein Grund, weshalb das Erzbistum das Kaufangebot ablehnen musste.

Pfarrer und Dekan Hans Huber, derzeit Leiter des Pfarrverbands Seeon und der Pfarrei Baumburg, übernimmt ab September 2019 die Leitung des Pfarrverbands Oberes Inntal und wird nach abgeschlossener Renovierung im Pfarrhaus Kiefersfelden wohnen. Pfarrer Huber wird unterstützt von einem priesterlichen Mitarbeiter. 

Bei einer Pfarrverbandsversammlung am Donnerstag, 23. Mai, wurden die Gläubigen über die Neugestaltung der Seelsorge informiert. Das Team der Seelsorgsregion Süd im Erzbistum München und Freising wird in einem nächsten Schritt gemeinsam mit den Gläubigen klären, wie und an welchem Ort die Aktivitäten, die mit dem Kloster Reisach verbunden sind, weitergeführt werden können. Unter anderem muss das Pfarrbüro Niederaudorf verlegt werden und für Bildungs- und spirituelle Angebote müssen neue Räumlichkeiten gefunden werden. (gob/ck)


Allerheiligen und Allerseelen: Gedenken an Verstorbene

Am Hochfest Allerheiligen, Montag, 1. November, gedenken Katholiken aller Menschen, die in der Kirche als Heilige verehrt werden. Das Fest Allerseelen am Dienstag, 2. November, ist dem Gedächtnis aller Verstorbenen gewidmet. Traditionell versammeln sich die Gläubigen bereits am Nachmittag des Allerheiligentages auf den Friedhöfen zu feierlichen Gottesdiensten und Gräbersegnungen, um ihrer verstorbenen Angehörigen zu gedenken. Die Termine zahlreicher Gottesdienste sowie Gedenkfeiern mit Gräbersegnungen, die in den Pfarreien des Erzbistums München und Freising geplant sind, finden sich online unter https://www.erzbistum-muenchen.de/allerheiligen-allerseelen-termine.

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St. Tertulin wird nach sieben Jahren wieder geöffnet

Die Schlehdorfer Pfarrkirche St. Tertulin wird nach rund siebenjähriger Schließung wiedereröffnet. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, feiert aus diesem Anlass am Sonntag, 31. Oktober, um 10 Uhr, einen Festgottesdienst in der umfangreich renovierten ehemaligen Klosterkirche. Zudem gibt es zur Wiedereröffnung eine feierliche Vesper, Kirchenführungen, eine musikalische Andacht und zwei Veranstaltungen im Rahmen eines Musikfestivals.

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Kirche muss „von der Not der Menschen ausgehen“

Kardinal Reinhard Marx hat dazu aufgerufen, die Arbeit der Kirche stärker an den Menschen und ihren Fragen und Sorgen auszurichten. Die Kirche müsse „hören, von der Not der Menschen ausgehen, nicht von unseren Problemen und von unseren Überlegungen, wie wir uns und unsere Traditionen am Leben erhalten“, sagte der Erzbischof von München und Freising bei einem Gottesdienst am Weltmissionssonntag, 24. Oktober, in München. Die Weitergabe des Glaubens könne nicht gelingen, „wenn nicht der Mensch mit seinen eigenen Fragen und Sorgen in die Begegnung mit Christus hineinkommt“, so Kardinal Marx. „Und die Kirche hat den Auftrag, diesen Raum zu bilden für die Begegnung mit dem auferstandenen Herrn. Das ist Mission, das ist Evangelisierung!“

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