ST. MICHAEL

Dorfstr. 6, 83080 Reisach, Telefon: 08033-3021613, E-Mail: st-michael.niederaudorf-reisach@ebmuc.de

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Reisach St. Theresia

Reisacher Gottesdienste bis auf Weiteres in Niederaudorf

Ab sofort bis mindestens Ende November 2020 wird der Sonntagsgottesdienst um 19 Uhr und der Freitagsgottesdienst um 8 Uhr in Niederaudorf St. Michael gefeiert.

So 18.10. 29. SONNTAG IM JAHRESKREIS (Kirchweih)
19.00 Heilige Messe - in Niederaudorf St. Michael
für + Anna Daxer
für die Armen Seelen
für + Ehemann und Vater Michael Stadler
für + Eltern Simon und Maria Bichler
für + Bruder Simon und + Neffen Simon Bichler
für + Ehemann Benno Schmid
für + Eltern von Ottilie Schmid
für + Mutter und Oma Maria Fürbeck zum 100. Geburtstag
für + Bruder Josef zum Geburtstag
 
So 25.10. 30. SONNTAG IM JAHRESKREIS
Kollekte für die Weltmission
19.00 Heilige Messe - in Niederaudorf St. Michael
für + Vater, Bruder und Neffen Simon Bichler
für + Anna Daxer
für die Armen Seelen
 
 
Niederaudorf St. Michael
 
 
Di 20.10. Hl. Wendelin, Einsiedler
19.00 Oktoberrosenkranz
 
Fr 23.10. Hl. Johannes von Capestrano, Ordenspriester, Wanderprediger
8.00 Heilige Messe
für + Josef Seitz und + Wolfgang Riedl von Kurz/Steil
für + Gretl Richter von Wilke
für + Ehefrau und Mutter Ines Hartmann zum Jahrtag
für + Judith Unterpertinger zum Jahrtag
 
So 25.10. 30. SONNTAG IM JAHRESKREIS
Kollekte für die Weltmission
8.45 Heilige Messe, anschließend Segnung der Pferde und Reiter
für + Leonhardifahrer
für + Steil Schorsch und + Susi von Marianne
für + Leni Gstatter von Marianne
für + Ines Hartmann
für + Vroni und Andrea Angermaier
für + Ehemann und Vater Georg Kurz zum 1. Jahrtag und
für alle + aus dem Hause
für + Tante Maria Schweighofer zum Jahrtag
für + Schwager Benno Schmid und Michael Regauer
 
Di 27.10. Dienstag der 30. Woche im Jahreskreis
18.30 Oktoberrosenkranz
19.00 Heilige Messe
für + Vater und Opa Hans Rechenauer zum Jahrtag
für + Steil Schorsch von Familie Lainthaler
für + Leni Gstatter von A. Gruber
 
Fr 30.10. Freitag der 30. Woche im Jahreskreis
8.00 Heilige Messe
für + Geschwister Doris und Theo, sowie
für + Schwägerin Renate zum Jahrtag von Familie Meilert
 
So 1.11. ALLERHEILIGEN
8.45 Heilige Messe,
Gräbersegnung im Kirchen- und Waldfriedhof entfällt
19.00 Requiem für alle Verstorbenen der Pfarrei mit namentlichem Gedenken der Verstorbenen des letzten Jahres
 
 
Wall St. Josef
 
 
So 18.10. 29. SONNTAG IM JAHRESKREIS (Kirchweih)
8.45 Heilige Messe
für + Ehemann und Vater Sebastian Regauer zum Jahrtag
für + Franz Gruber von den Trägern
für + Vater und Opa Peter Seebacher
für + Vater und Opa Johann Sporer
für + Schwester und Tante Resi
für + Eltern Cilli und Josef Regauer

Hinweise


* Bitte bei allen Gottesdiensten beachten:
Wenn Sie krank sind, Husten oder Fieber haben: bitte nicht am Gottesdienst teilnehmen. Beim Betreten und Verlassen der Kirche immer einen Mund-Nasenschutz tragen! Am nummerierten Platz in der Bank kann er abgenommen werden. Zu Personen, die nicht aus dem eigenen Hausstand sind: 1,5 m Abstand halten. Bitte auch auf dem Friedhof auf den Mindestabstand achten und zur eigenen Sicherheit den Mund-Nasenschutz verwenden.
 
* Bibel Tag für Tag 2021
Das Buch „Bibel Tag für Tag“ bietet die Chance, das Leben jeden Tag neu in Gottes Hand zu legen und aus seinem lebendigen Wort Impulse und Kraft zu erhalten: durch einen Satz aus der Heiligen Schrift, ein paar gute Gedanken dazu und einem täglichen Segenswort für unseren Alltag. Es gibt eine Sammelbestellung. Ein Exemplar kostet 7,50 €. Wer Interesse hat, soll bis 30.10. in einem der Pfarrbüros Bescheid geben.
 
* 24. Oktober, 14 Uhr, Kiefersfelden Pfarrkirche:
Zum Dank- und Segensgottesdienst sind alle Jubelpaare aus dem Pfarrverband herzlich eingeladen.
Um die Corona-Hygienemaßnahmen vorschriftsmäßig umsetzen zu können, bitten wir Sie, Ihre Teilnahme per Telefon oder E-Mail an eines der Pfarrbüros zu melden.
 
* Zeitumstellung:
In der Nacht vom 24. auf 25.10.20 werden die Uhren um eine Stunde zurückgestellt.
 
* 25. Oktober, 10.15 Uhr, Gedenken Pfr.i.R. Johannes Ev. Durner
Am 3. Oktober 2020 ist G.R. Pfr.i.R. Johannes Evangelist Durner in Deutelhausen bei Schechen im Alter von 92 Jahren verstorben. Pfr. Durner war von 1956 – 1958 Kooperator in Oberaudorf Zu Unserer Lieben Frau. Manche erinnern sich gern, dass er ihr „Erstkommunion-Pfarrer“ gewesen ist. Beim Requiem in Pfaffenhofen St. Laurentius, wo Pfr. Durner im dortigen Priestergrab beigesetzt wurde, wurde immer wieder seine aufgeschlossene, verständnisvolle und freundschaftlich-verbindliche Art hervorgehoben.
Die Pfarrei Oberaudorf gedenkt seiner am 25. Oktober beim Sonntagsgottesdienst.
 
* 30. Oktober, 9.30 Uhr, Kiefersfelden: Firmung im Pfarrverband
Herzlich willkommen heißen wir H.H. Weihbischof Wolfgang, der 44 Jugendlichen unseres Pfarrverbandes das Sakrament der Firmung spendet. Leider können nur die Firmlinge, ihre Patinnen bzw. Paten und die Firmhelfer an der Feier teilnehmen.
Allen, die zum Gelingen der Firmfeier 2020 beitragen, ein herzliches Vergelt’s Gott!
 
* Um Allerheiligen und Allerseelen: Gräber selber segnen
Wegen des unsicheren Corona-Infektionsgeschehens wird es heuer in unserem Pfarrverband keine gemeinsame Gräbersegnung geben. Ab 19.10.20 wird in den Kirchen des Pfarrverbandes ein Blatt ausliegen, auf dem Gebete stehen, mit denen man selber Weihwasser segnen und am Grab der Verstorbenen gedenken kann.
Beim Allerseelengottesdienst (in Niederaudorf-Reisach am Vorabend) werden die im vergangenen Jahr Verstorbenen namentlich genannt.
 
* 5. Nov., 19 Uhr, Oberaudorf Pfarrkirche:
Herz-Jesu-Vorabendmesse der Frauengemeinschaft. Anschließend geselliges Beisammensein im Gasthof Alpenrose (Mund-Nasenschutzpflicht).






Lesungstexte für den Donnerstag, 29. Oktober 2020

Donnerstag der 30. Woche im Jahreskreis

1. Lesung EPH 6,10-20

Lesung aus dem Brief an die Epheser
Und schließlich: Werdet stark durch die Kraft und Macht des Herrn!
Zieht die Rüstung Gottes an, damit ihr den listigen Anschlägen des Teufels widerstehen könnt.
Denn wir haben nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern gegen die Fürsten und Gewalten, gegen die Beherrscher dieser finsteren Welt, gegen die bösen Geister des himmlischen Bereichs.
Darum legt die Rüstung Gottes an, damit ihr am Tag des Unheils standhalten, alles vollbringen und den Kampf bestehen könnt.
Seid also standhaft: Gürtet euch mit Wahrheit, zieht als Panzer die Gerechtigkeit an
und als Schuhe die Bereitschaft, für das Evangelium vom Frieden zu kämpfen.
Vor allem greift zum Schild des Glaubens! Mit ihm könnt ihr alle feurigen Geschosse des Bösen auslöschen.
Nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das ist das Wort Gottes.
Hört nicht auf, zu beten und zu flehen! Betet jederzeit im Geist; seid wachsam, harrt aus und bittet für alle Heiligen,
auch für mich: daß Gott mir das rechte Wort schenkt, wenn es darauf ankommt, mit Freimut das Geheimnis des Evangeliums zu verkünden,
als dessen Gesandter ich im Gefängnis bin. Bittet, daß ich in seiner Kraft freimütig zu reden vermag, wie es meine Pflicht ist.

Evangelium LK 13,31-35

Aus dem Evangelium nach Lukas
Zu dieser Zeit kamen einige Pharisäer zu ihm und sagten: Geh weg, verlaß dieses Gebiet, denn Herodes will dich töten.
Er antwortete ihnen: Geht und sagt diesem Fuchs: Ich treibe Dämonen aus und heile Kranke, heute und morgen, und am dritten Tag werde ich mein Werk vollenden.
Doch heute und morgen und am folgenden Tag muß ich weiterwandern; denn ein Prophet darf nirgendwo anders als in Jerusalem umkommen.
Jerusalem, Jerusalem, du tötest die Propheten und steinigst die Boten, die zu dir gesandt sind. Wie oft wollte ich deine Kinder um mich sammeln, so wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel nimmt; aber ihr habt nicht gewollt.
Darum wird euer Haus (von Gott) verlassen. Ich sage euch: Ihr werdet mich nicht mehr sehen, bis die Zeit kommt, in der ihr ruft: Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn!

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GEDANKEN ZUM TAG, 29. So. im Jahreskreis
Die schönste Erfahrung ist es zu entdecken, mit wie vielen verschiedenen Charismen und mit wie vielen seiner Geistesgaben der Vater seine Kirche erfüllt! Das darf nicht als Grund zur Verwirrung, zum Unbehagen betrachtet werden: Es sind alles Geschenke, die Gott der christlichen Gemeinschaft macht, damit sie einträchtig wachsen kann, im Glauben und in seiner Liebe, als ein Leib, der Leib Christi. Derselbe Geist, der diese unterschiedlichen Charismen hervorbringt. stellt die Einheit der Kirche her. Es ist stets derselbe Geist. Angesichts dieser Vielzahl von Charismen muss sich unser Herz also zur Freude öffnen, und wir müssen denken: „Wie schön! So viele verschiedene Gaben, denn wir sind alle Kinder Gottes und sind alle auf einzigartige Weise geliebt." Wehe also, wenn diese Gaben Anlass geben zu Neid, Spaltung, Eifersucht!

Papst Franziskus


GEDANKEN ZUM TAG, 30. So. im Jahreskreis
Die Liebe ist dadurch, dass Gott uns zuerst geliebt hat (vgl. 1 Joh 4.10), nicht mehr nur ein „Gebot", sondern Antwort auf das Geschenk des Geliebtseins, mit dem Gott uns entgegengeht (Deus caritas est [DC], 1). Der Glaube ist jene persönliche Zustimmung — die alle unsere Fähigkeiten einbezieht — zur Offenbarung der bedingungslosen und „leidenschaftlichen" Liebe Gottes für uns, die sich voll und ganz in Jesus Christus zeigt. Der Christ ist ein Mensch, der von der Liebe Christi ergriffen ist, und deshalb ist er, von dieser Liebe gedrängt — „caritas Christi urget nos" (2 Kor 5, 14) auf tiefste und konkrete Weise für die Nächstenliebe offen (vgl. DC, 33). Diese Haltung entspringt vor allem dem Bewusstsein. dass der Herr uns liebt. vergibt und sogar dient — er, der sich bückt, um die Füße der Jünger zu waschen, und sich selbst am Kreuz hingibt, um die Menschheit in die Liebe Gottes hineinzuziehen.

Papst Benedikt XVI.
 
GEDANKEN ZUM TAG, Allerheiligen
Heilig werden heißt: seine Stärken leben und im Vertrauen auf Gott die eigenen Schwächen tragen, meine dunklen Seiten erkennen und aushalten. weil Gott unbedingt und unwiderruflich ja zu mir sagt. In diesem Gottvertrauen liegt das Geheimnis der Heiligkeit. Heute denken wir an alle, die dieses Gottvertrauen gewagt haben - die bekannten Heiligen. aber genauso die vielen, die kaum einer mit Namen kennt. Ich bin sicher, darunter werden auch Menschen sein. denen Sie und ich schon persönlich begegnet sind. Sie alle zusammen ermutigen uns, es ihnen gleich zu tun. Denn an ihnen wird sichtbar: Jeder und jede Heilige hat eine Geschichte. Aber zugleich ahnen wir an den Heiligen auch: Jeder Sünder, jede Sünderin hat eine Zukunft Darum feiern wir heute.

Otto Georgens, Weihbischof im Bistum Speyer
 
GEDANKEN ZUM TAG, Allerseelen
Wo Leben herrscht, da muss auch Trauer ihren Platz haben können, wenn Leben bedroht ist. Leben ist eine Gabe Gottes, des Gottes. der der Gott des Lebens ist. Paulus bezeichnet den Tod im I. Korintherbrief im 15. Kapitel als Feind, als letzten Feind Christi. Ja, der Tod bedroht den Raum Gottes, das Leben. Es ist natürlich. wenn der Jünger Jesu angesichts des Schreckens und der Schwere des Todes Trauer empfindet. Der Tod soll nicht verharmlost werden. Voll Trauer waren die Jünger des Herrn nach dem Karfreitag. Voll Trauer stand Maria Magdalena im Garten vor dem leeren Grab des Herrn. Aber Ostern zeigt uns, dass die Trauer nicht alles ist. Dass sie Schwelle werden kann für die Erfahrung der neuen Wirklichkeit des Lebens, das aus Gott kommt. Der Mensch kann um diese Wirklichkeit des neuen Lebens in seinem Kopf wissen. Er soll sie glauben und im Credo, im Artikel von der Auferstehung, bekennen.

Gregor Maria Hanke OSB, Bischof von Eichstätt

GEDANKEN ZUM TAG, 32. So. im Jahreskreis
Wo Licht ist, da ist Leben. Und wo Leben ist, da ist Liebe. So mischt sich in den ernsten Ton der Wachsamkeit die Vorfreude auf das Kommen des Herrn, der unser Bräutigam sein will. Er feiert mit uns Eucharistie, ein festliches Bankett mit seiner Braut, der Kirche. Und ich hoffe, dass er mir —wenn mein Weg auf dieser Erde einmal zu Ende geht — entgegenkommt und mit mir Festmahl hält. Immer wenn ich die heilige Messe feiere, bemühe ich mich, über diese Feier hinauszudenken und hinauszuglauben auf das Fest ohne Grenze, das uns erwartet, und ich bete darum, dass ich in meinem Leben genügend für das Öl der Liebe sorge, die ausstrahlt und den mir Anvertrauten Licht und Leben spendet.

Bertram Meier, Prälat

GEDANKEN ZUM TAG, 33. So. im Jahreskreis
Jeder Mensch ist immer und in jeder Situation, was auch kommt. unüberbietbar in Gottes Liebe geborgen. Nichts kann uns davon trennen. Deshalb brauchen wir nicht mehr aus Angst um uns zu handeln, sondern können tun, was zu tun ist. Wir können unserem Gewissen folgen, weil wir aus dem Vertrauen leben, dass wir in Gottes Augen immer gut dastehen, egal was andere Menschen sagen. Die Silber-Talente sind das Wissen um diese bedingungslose Liebe, die Einladung zum Glauben. Jeder von uns wird gebraucht und ist persönlich wichtig. Der eine als Staatenlenker, die andere als Großmutter, die ihr Enkelchen herzt und zum Lachen bringt. Wieder einer als Buchhalter oder Musiker und gewiss auch einer als Bedürftiger, der „Danke" sagt und damit einen anderen Menschen stolz und froh macht. Jedem vertraut Gott ein besonderes Leben an. Je nach seinen Fähigkeiten.
 
Dr. Andreas Bell, Diakon