ST. MICHAEL

Dorfstr. 6, 83080 Reisach, Telefon: 08033-3021613, E-Mail: st-michael.niederaudorf-reisach@ebmuc.de

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Aktuelle Gottesdienste finden Sie auch im Terminkalender.     
 


!!Achtung: Neue, zusätzliche Voraussetzungen für die Teilnahme an Gottesdienste und Andachten!!:

  • Die Maskenpflicht gilt für die Gottesdienstbesucher während des gesamten Gottesdienstes, auch wenn sie sich an ihrem Platz befinden!
  • Kein Gemeindegesang.
  • Der Mindestabstand von 1,5 Meter ist zwischen allen Personen zu wahren, die nicht dem selben Hausstand angehören.

Niederaudorf St. Michael
 
 
So 10.1. TAUFE DES HERRN
Kollekte für das Maximilian-Kolbe-Werk
19.00 Heilige Messe
 
Di 12.1. Dienstag der 1. Woche im Jahreskreis
18.30 kein Rosenkranz
19.00 keine Eucharistiefeier
 
Fr 15.1. Freitag der 1. Woche im Jahreskreis
8.00 Heilige Messe, anschließend Rosenkranz
für + Karlheinz Köhl von Anni Wilke
 
So 17.1. 2. SONNTAG IM JAHRESKREIS
19.00 Heilige Messe
für die Armen Seelen
 
Di 19.1. Dienstag der 2. Woche im Jahreskreis
18.30 Rosenkranz,
19.00 Heilige Messe: Sebastiani-Gottesdienst
 
Fr 22.1. Hl. Vinzenz, Diakon, Märtyrer
8.00 Heilige Messe, anschließend Rosenkranz
für + Schwester Maria zum Geburtstag von Frau Berthold
 
So 24.1. 3. SONNTAG IM JAHRESKREIS
8.45 Heilige Messe
 
Di 26.1. Hl. Timotheus und hl. Titus, Bischöfe, Apostelschüler
18.30 Rosenkranz
19.00 Heilige Messe
 
Fr 29.1. Freitag der 3. Woche im Jahreskreis
8.00 Heilige Messe, anschließend Rosenkranz
für + Leni Kurz von Familie Meilert
für + Kurt Maack
für + Hermine Kurz
für + Marianne Weißenbacher
 
So 31.1. 4. SONNTAG IM JAHRESKREIS
19.00 Heilige Messe zum Fest Mariä Lichtmess, Blasiussegen, Kerzenopfer
 
 
Wall St. Josef
 
 
So 10.1. TAUFE DES HERRN
Kollekte für das Maximilian-Kolbe-Werk
8.45 Heilige Messe
für + Eltern Josef und Cilli Regauer
für die im vergangenen Jahr + Schulkameraden der Bergschule Wall von Klara Berger
 
So 17.1. 2. SONNTAG IM JAHRESKREIS
8.45 Heilige Messe
 
So 31.1. 4. SONNTAG IM JAHRESKREIS
8.45 Heilige Messe zum Fest Mariä Lichtmess, Blasiussegen, Kerzenopfer

Ich bitte nicht um Wunder

Ich bitte nicht um Wunder und Visionen, Herr, sondern um Kraft für den Alltag. Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte. Mach mich findig und auch erfinderisch, um im täglichen Vielerlei rechtzeitig richtige Erkenntnisse zu haben und Erfahrungen zu machen, von denen ich betroffen bin und lernen kann. Mach mich griffsicher in der richtigen Zeiteinteilung. Schenke mir das Fingerspitzengefühl, um herauszufinden, was erstrangig und was zweitrangig ist.
Ich bitte um die Kraft für Zucht und Maß, dass ich nicht durch das Leben rutsche, sondern den Tag vernünftig einteile, auf Lichtblicke und Höhepunkte achte, wenigstens hin und wieder Zeit finde für einen kulturellen Genuss. Hilf mir, das Nächste so gut wie möglich zu tun und die jetzige Stunde als die wichtigste zu erkennen.
Bewahre mich vor dem naiven Glauben, es müsste im Leben alles glattgehen. Schenke mir die nüchterne Erkenntnis. dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge und Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen. Erinnere mich daran, dass das Herz oft gegen den Verstand streikt. Schick mir im rechten Augenblick jemanden, der den Mut hat, mir die Wahrheit in Liebe zu sagen. Gib, dass ich zuhören kann. Ich weiß, dass viele Probleme dadurch lösen, dass man nichts tut. Gib dass ich warten kann.
Du weißt. wie sehr wir der Freundschaft bedürfen. Gib, dass ich diesem schönsten, schwierigsten, riskantesten Geschenk des Lebens gewachsen bin. Verleih mir die nötige Fantasie, im rechten Augenblick ein Päckchen Güte, mit oder ohne Worte, an der richtigen Stelle abzugeben. Mach aus mir einen Menschen, der einem Schiff mit Tiefgang gleicht, um auch die zu erreichen, die „unten" sind.
Bewahre mich vor der Angst, ich könnte das Leben versäumen. Gib mir nicht, was ich wünsche, sondern was ich brauche. Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.

Antoine de Saint-Exupéry

Hinweise


* Die Pandemie
wirkt sich nach wie vor auf das gottesdienstliche und kirchliche Leben in unseremPfarrverband aus:Die Pfarrbüros können nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung und nur mit Mund-Nasenschutz betreten werden! Es gelten die üblichen Öffnungszeiten, das Pfarramt Oberaudorf ist bis 2. Februar nur dienstags von 8-12 Uhr erreichbar - Tel. 1459.
Bei den Gottesdiensten sind nach wie vor am Kircheneingang Name, Vorname und Telefonnummer in die bereitgelegte Liste einzutragen und während des gesamten Gottesdienstes ist der Mund-Nasenschutz dauernd zu tragen. Nur beim Kommunionempfang kann er kurz beiseitegeschoben werden. Gemeindegesang ist leider nicht erlaubt.
Seit dem 3. Adventsonntag sind auf der Internet-Seite des Pfarrverbandes www.kirche-inntal.de kurze Besinnungsimpulse unserer Seelsorgerin und unserer Seelsorger zu hören. Der jüngste ist von P. Paul zum Fest Taufe des Herrn formuliert.
Die Sternsingeraktion 2021 wird verlängert. Voraussichtlich bis 2. Februar, Mariä Lichtmess, können in den Kirchen des Pfarrverbandes „Segenstüten“ abgeholt und Sternsingerspenden in den jeweils ausgewiesenen Opferstock gegeben werden.
Spenden sind auch im Internet unter https://spenden.sternsinger.de/ovtz2ko2 möglich. Auch mit diesen Spenden wird das Schulprojekt des Dekanates Inntal in Lipova, Rumänien, gefördert. Unter dem o.g. Link finden Sie auch Fotos von den Kieferer Sternsingern 2020.
Die Feiern der Erstkommunion werden in den Sommer verschoben, um Zeit für eine angemessene Vorbereitung zu gewinnen. In Oberaudorf sind im Moment 2 Feiern geplant: am Samstag, 17. Juli um 10.00 Uhr und am Sonntag, 18. Juli um 10.15 Uhr.
In Reisach soll die Feier am Samstag, 24. Juli um 10.00 Uhr sein und in Kiefersfelden sind am Sonntag, 25. Juli zwei Feiern vorgesehen: um 9.00 Uhr und um 11.00 Uhr.
Die Eltern der Erstkommunionkinder werden ab sofort per Brief informiert. Die angekündigten Wortgottesdienste zu Beginn der Vorbereitung am 12. und 13. Januar um 20.00 Uhr entfallen.
 
* 10. Januar, 17 Uhr, Oberaudorf Pfarrkirche, Andacht:
Andacht zum Fest Taufe des Herrn mit Musik aus dem 16. Jahrhundert.
Es musizieren: Simon Steinkühler und Freunde.
 
* 19. bis 24. Januar, Pfarrverband: Sebastiani-Tage
Geplagt von der Pandemie werden um den Gedenktag des Hl. Sebastian, dem Schutzheiligen vor Pest und Seuchen, vom 19. bis 24. Januar alle Gottesdienste im Pfarrverband als „Sebastiani-Gottesdienste“ gefeiert. Dabei wird besonders die Fürbitte des Heiligen angerufen.
In Kiefersfelden Heilig Kreuz wird das Sebastianifest heuer am Sonntag, 24. Januar um 9.00 Uhr mit dem Festgottesdienst begangen. An Stelle der Gelöbnisprozession wird heuer etwa 10 Minuten nach Ende des Gottesdienstes an der Sebastiani-Kapelle eine Andacht zum Schutzheiligen des Ortes gebetet.
 
* 2./3. Februar, Mariä Lichtmess:
Traditionell werden zu Mariä Lichtmess die Kerzen gesegnet, die das ganze Jahr über bei den Gottesdiensten verwendet werden.
Wie jedes Jahr bitten wir auch heuer um ein großzügiges finanzielles Kerzenopfer.
Die Spenden können am Ende des Gottesdienstes in die Sammelkörbchen am Kirchenausgang gegeben werden. Vergelt´s Gott.
 
Rückblick:
Ein Herzliches Vergelt´s Gott allen Helferinnen und Helfern, die, angefangen bei den (vor-) weihnachtlichen Gottesdiensten für Seniorinnen und Senioren über die Krippenfeiern und den Christmette im Freien bis zu den Gottesdiensten in den Kirchen mit Außenübertragung und Videoaufzeichnung mitgewirkt haben. Ein großes Dankeschön
nochmals allen (Jung-) Musikerinnen und Musikern, allen Sängerinnen und Sängern, die Weihnachts-, Neujahrs- und Dreikönigsgottesdienste zu einem inneren Erlebnis werden ließen. Weihnachten ist nicht ausgefallen! Im Gegenteil: Immer wurde spürbar, dass Gott uns nicht im Stich lässt, sondern alle unsere dunklen und hellen Wege mitgeht.






Lesungstexte für den Montag, 25. Januar 2021

Montag der 3. Woche im Jahreskreis

Bekehrung des heiligen Apostel Paulus, (-> Lesungen Meßformular Tagesheilige/r)

1. Lesung HEBR 9,15.24-28

Lesung aus dem Hebräerbrief
Und darum ist er der Mittler eines neuen Bundes; sein Tod hat die Erlösung von den im ersten Bund begangenen Übertretungen bewirkt, damit die Berufenen das verheißene ewige Erbe erhalten.
Denn Christus ist nicht in ein von Menschenhand errichtetes Heiligtum hineingegangen, in ein Abbild des wirklichen, sondern in den Himmel selbst, um jetzt für uns vor Gottes Angesicht zu erscheinen;
auch nicht, um sich selbst viele Male zu opfern, (denn er ist nicht) wie der Hohepriester, der jedes Jahr mit fremdem Blut in das Heiligtum hineingeht;
sonst hätte er viele Male seit der Erschaffung der Welt leiden müssen. Jetzt aber ist er am Ende der Zeiten ein einziges Mal erschienen, um durch sein Opfer die Sünde zu tilgen.
Und wie es dem Menschen bestimmt ist, ein einziges Mal zu sterben, worauf dann das Gericht folgt,
so wurde auch Christus ein einziges Mal geopfert, um die Sünden vieler hinwegzunehmen; beim zweitenmal wird er nicht wegen der Sünde erscheinen, sondern um die zu retten, die ihn erwarten.

Evangelium MK 3,22-30

Aus dem Evangelium nach Markus
Die Schriftgelehrten, die von Jerusalem herabgekommen waren, sagten: Er ist von Beelzebul besessen; mit Hilfe des Anführers der Dämonen treibt er die Dämonen aus.
Da rief er sie zu sich und belehrte sie in Form von Gleichnissen: Wie kann der Satan den Satan austreiben?
Wenn ein Reich in sich gespalten ist, kann es keinen Bestand haben.
Wenn eine Familie in sich gespalten ist, kann sie keinen Bestand haben.
Und wenn sich der Satan gegen sich selbst erhebt und mit sich selbst im Streit liegt, kann er keinen Bestand haben, sondern es ist um ihn geschehen.
Es kann aber auch keiner in das Haus eines starken Mannes einbrechen und ihm den Hausrat rauben, wenn er den Mann nicht vorher fesselt; erst dann kann er sein Haus plündern.
Amen, das sage ich euch: Alle Vergehen und Lästerungen werden den Menschen vergeben werden, so viel sie auch lästern mögen;
wer aber den Heiligen Geist lästert, der findet in Ewigkeit keine Vergebung, sondern seine Sünde wird ewig an ihm haften.
Sie hatten nämlich gesagt: Er ist von einem unreinen Geist besessen.

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GEDANKEN ZUM TAG, So. 10. Januar, Taufe des Herrn
Die Entdeckung des Ernstes unserer Taufe schenkt uns auch neue Freude am Christsein. Auch für diese Freude ist das Wasser der Taufe ein schönes Symbol. In allen großen Religionen ist das Wasser Symbol für Leben, Fruchtbarkeit und Mutterschaft. Für die frühen christlichen Denker steht das Wasser für den Mutterschoß der Kirche. Wenn Tertullian im dritten Jahrhundert das erstaunliche Wort geprägt hat: „Christus ist nie ohne Wasser", dann wollte er damit zum Ausdruck bringen, dass Christus nie ohne Kirche ist, weil die Kirche die Mutter unseres Glaubens und des christlichen Lebens ist. Wenn wir in der Taufe, wie Paulus sagt, als Töchter und Söhne Gottes adoptiert werden, dann werden wir zugleich in die neue Familie Gottes aufgenommen, die in der Kirche Gestalt angenommen hat.
 
Kurt Kardinal Koch, Kurienkardinal
 
GEDANKEN ZUM TAG,  2. So. im Jahreskreis
Kommt und seht! Jesus lädt die Menschen ein, ihn kennenzulernen. Er macht ihnen nichts vor, sondern nimmt sie mit in sein Leben. wer will, der darf an seinem Leben teilnehmen. Er darf eine Erfahrung machen. Solch eine Erfahrung scheint uns direkt nicht mehr möglich zu sein. Und doch ist auch uns die Begegnung mit Jesus Christus, mit Gott möglich. Wenn wir die Texte der Heiligen Schrift lesen, dann haben wir es mit den Erfahrungen zu tun, die Menschen mit Gott gemacht haben. Die Heilige Schrift ist nicht Lesebuch, sondern Lebensbuch, es geht nicht um Informationen oder Geschichten, sondern um einen Erfahrungsschatz. Manche davon sprechen uns an und lösen in uns etwas aus. Wir werden dabei in unserer eigenen Gotteserfahrung berührt. Wir werden mit unserer Erfahrung hineingenommen in das Leben Jesu, nehmen gewissermaßen teil seinem Leben. Es ist unsere Möglichkeit, in das Leben Jesu einzutauchen.
 
Br. Thomas Abrell OFM
 
GEDANKEN ZUM TAG,  3. So. im Jahreskreis
Gott ist eben auch keine Hilfskonstruktion, keine Kraft. die ich mir halt vorstellen muss, er ist ein Jemand, der uns anspricht, ruft. Daran erinnert uns das Evangelium. -Kommt her, folgt mir nach!", sagt Jesus. Gott als den Geber der Gaben zu verehren. heißt nicht, sich eine göttliche Kraft vorzustellen — das wäre wieder nur eine Hilfskonstruktion, sondern dem Ruf Jesu zu folgen. Klar, der Einwand meldet sich quasi von selbst. Jesus steht nicht in menschlicher Gestalt vor der Tür und meldet sich. Das stimmt, aber er meldet sich doch. Nun ja, wir wissen alle, was hier Voraussetzung ist. Nicht ununterbrochen hetzen, Momente der Stille wagen, ja auch so etwas Altmodisches wie Gebet — und ja, auch Geduld.
Ich gebe zu. mir persönlich fällt das auch schwer, aber Jesus ist kein Kundenservice, der ständig auf Abruf steht.
 
Marc Grießer, Pfarrer
 
GEDANKEN ZUM TAG, 4. So. im Jahreskreis
 Oft kann man die Christen mit dem Besitzer des Ackers des Gleichnisses Jesu vergleichen, in dem ein wertvoller Schatz vergraben war. Der Besitzer des Ackers wusste von nichts, er lebte zwar wahrscheinlich zufrieden, denn der Acker war auf jeden Fall gut, er hatte schöne Blumen und auf ihm wuchsen Getreide und noch weitere Nahrungspflanzen. Damit konnte der Besitzer das Leben bestreiten, doch große Sprünge konnte er nicht machen. Er blieb provinziell, ein Selbstversorgerbauer. Mehr nicht. Als er aber den Schatz entdeckte und ihn aushob, erweiterte sich sein Lebenshorizont. Und er machte dann eine sehr wichtige Erfahrung, nämlich, dass das Leben ihm nun unzählige Möglichkeiten der Entfaltung anbot. die ihm bis dahin verborgen geblieben waren. Er atmete eine neue Luft und hatte den Eindruck, als hätte sich seine Lunge erweitert. Er fühlte sich voller, bewusster, froher, reicher. Er genoss das Leben.
 
Msgr. Dr. Cesar Martinez, Subsidiar