ST. MICHAEL

Dorfstr. 6, 83080 Reisach, Telefon: 08033-3021613, E-Mail: st-michael.niederaudorf-reisach@ebmuc.de

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Aktuelle Gottesdienste finden Sie auch im Terminkalender.     
 


!!Achtung: Neue, zusätzliche Voraussetzungen für die Teilnahme an Gottesdienste und Andachten!!:

  • Die Maskenpflicht gilt für die Gottesdienstbesucher während des gesamten Gottesdienstes, auch wenn sie sich an ihrem Platz befinden!
  • Kein Gemeindegesang.
  • Der Mindestabstand von 1,5 Meter ist zwischen allen Personen zu wahren, die nicht dem selben Hausstand angehören.

Achtung!!!!!!!!

Wegen der Corona-Pandemie finden am Palmsonntag KEINE Palmprozessionen statt. Beachten Sie bitte im Kirchenzettel die Durchführung der Palmweihen.

Reisach St. Theresia
 
 
So 28.3. PALMSONNTAG – Beginn der Heiligen Woche Kollekte für das Heilige Land
10.15 Heilige Messe zum Palmsonntag im Klosterhof, Segnung der Palmzweige
Musikalische Gestaltung: Niederaudorfer Bläser
 

Fr 2.4. KARFREITAG
10.00 Kreuzwegandacht der Kinder und Jugendlichen im Klosterhof
10.00 bis 11.00 Uhr Beichtgelegenheit (Ministrantenraum in Reisach)
15.00 Waldfriedhof Niederaudorf:
Feier vom Leiden und Sterben des Herrn
(keine Sitzgelegenheit vorhanden, bei Bedarf bitte selbst mitbringen)
 
So 4.4. HOCHFEST DER AUFERSTEHUNG DES HERRN
10.15 Klosterhof: Festgottesdienst mit Speisensegnung,
zum Dank für zwei hilfsbereite Menschen im med. Labor Rosenheim von Familie Meilert
für + Eltern und Großeltern Theresia und Nikolaus Unterreitmeier
für + Leni Kurz von Familie Ziegaus
für + Monsignore Roman Friesinger zum Jahrtag
Musikalische Gestaltung: Niederaudorfer Bläser
 
 
Niederaudorf St. Michael
 
 
Di 30.3. Dienstag der Karwoche
18.30 Rosenkranz
19.00 Heilige Messe
 
Mo 5.4. OSTERMONTAG
8.45 Heilige Messe
für + Pater Gerhard OCD zum Jahrtag
für + Marianne Naschberger zum Jahrtag
für + P. Hermann Frey OCD
für + Anastasia Stadler zum Jahrtag
für + Ingrid Aicher
für + Pflegemutter Betti Feichtner von Horst
musikalische Gestaltung: Reisacher Sänger
 
Di 6.4. Dienstag der Osteroktav
18.30 Rosenkranz
 
Fr 9.4. Freitag der Osteroktav
8.00 Heilige Messe, anschließend Rosenkranz
für alle + Reisacher Patres von Anni Wilke
für + Pater Andreas OCD zum Jahrtag
für + Rosa Ramthun und Rudolf Hacklinger
 
So 11.4. 2. SONNTAG DER OSTERZEIT – Weißer Sonntag
Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit
19.00 Heilige Messe
für + Ehefrau Ingeborg Schrey, + Schwiegereltern Elisabeth und Georg
Schindler und + Großeltern Katharina und Andreas Schrey
für + Ehemann und Vater Peter Fischer zum Jahrtag
für + Ursula Weinmann
für + Gertrud Walter-Freedmann
für + Hans Rieger
 
Di 13.4. Hl. Martin I., Papst, Märtyrer
18.30 Rosenkranz
19.00 Heilige Messe, Katharina und Korbinian
für + Mutter Maria Hartmann zum Jahrtag
für + Vater und Opa Sebastian Kurz
für + Mutter und Oma Leni Kurz und + Angehörige
 
Fr 16.4. Freitag der 2. Osterwoche
8.00 Wortgottesdienst, anschließend Rosenkranz
 
So 18.4. 3. SONNTAG DER OSTERZEIT
19.00 Heilige Messe
 
 
Wall St. Josef
 
 
So 4.4. HOCHFEST DER AUFERSTEHUNG DES HERRN
8.45 Festgottesdienst mit Speisensegnung,
musikalische Gestaltung: Sängerinnen
 
So 11.4. 2. SONNTAG DER OSTERZEIT – Weißer Sonntag
Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit
8.45 Heilige Messe
 
So 18.4. 3. SONNTAG DER OSTERZEIT
8.45 Heilige Messe

Gott wirkt durch uns in die Welt

Wenn wir erlöst sein wollen, müssen wir das Gutsein des Vaters gewinnen; müssen rufen um die Bekehrung unseres Herzens, um die Erlösung von der Starrheit unseres Hochmuts; und müssen dann, aufgepfropft auf den wahren Weinstock, von Gottes Leben bewegt, unsere Aufgabe angreifen, unser Leben bewältigen. Wir müssen wider die Hoffnung hoffen und müssen immerfort das Gute in die Welt hineintragen; aus der tiefsten Wurzel, dass Gott in uns lebt und wirkt in die Welt hinein. Dann werden wir sehen, dass bei aller Bemühung und allem Einsatz ein großer Friede wird.

Romano Guardini
Predigten zum Kirchenjahr

Hinweise

* Ab 27. März, Osterkerzen in Kiefersfelden
Ab sofort stehen im Eingangsbereich von den Ministrantinnen und Ministranten gestaltete Osterkerzen bereit. Geld bitte in das bekannte „Spendenkircherl“ geben.
 
* 28. März, Beginn der Sommerzeit: Zeitumstellung
Uhren bitte eine Stunde vorstellen!
 
* 28. März, Palmbuschn und -weihe
Bitte die Palmbuschn und -zweige möglichst von zuhause mitbringen und bei sich am Platz lassen, damit es weder beim Bringen noch beim Abholen zu größeren Menschenansammlungen kommt.
In Oberaudorf können vor dem Gottesdienst ab 9.30 Uhr an der Anna-Kapelle Palmbuschen von der Frauengemeinschaft erworben werden.
 
* 30. März, Oberaudorf Pfarrkirche: Kerzen für die Osternacht
Ab Dienstag, den 30. März 2021, werden Osterkerzen mit Becher für die Osternacht angeboten. Sie stehen neben dem Taufbecken.
 
* 30. März bis 5. April, Oberaudorf: Pfarrbüro geschlossen!
 
* 1. bis 3. April, Niederaudorf: Heiliges Grab
Besuchszeiten Gründonnerstag ab 17 Uhr, Karfreitag und Karsamstag von 8 bis 21 Uhr
 
* 2. bis 5. April, Kiefersfelden Alte Pfarrkirche, Heiliges Grab:
Aussetzung des Kreuzpartikels, Stilles Gebet
Das Heilige Grab kann von Karfreitag bis Ostermontag von 9 bis 19 Uhr besucht werden: bitte die Kirche über das Nordportal betreten, auf markierten Plätzen zum stillen Gebet verweilen und über das Südportal wieder hinausgehen.
Der bewährten Gruppe, die sich auch heuer um den Auf- und Abbau kümmert, ein herzliches Vergelt’s Gott!
 
* 2. bis 5. April, Oberaudorf St. Anna-Kapelle, Heiliges Grab:
Das Heilige Grab kann von Karfreitag bis Ostermontag von 9 Uhr bis 21 Uhr besucht werden.

* 3. April, ab 20.30 Uhr, Kiefersfelden:
Kerzen für die Osternacht
Kerzen im Becher können beim Reingehen genommen werden.
 
* 4. bis 11. April, am Buchberg in Kiefersfelden: Osterweg
Die Mannschaft des Kieferer Mitmachgottesdienstes freut sich schon jetzt auf viele „Erforscher“, „Entdecker“ und „Gipfelstürmer“. Gewiss stellt sich bei so einer „Wanderung mit Jesus“ bei so manchem die echte österliche Freude ein.
 
* 6. bis 9. April, Kiefersfelden: Pfarrbüro geschlossen
und Pfarrer Huber im Urlaub.
 
* 12. bis 16. April, Oberaudorf: P. Paul im Urlaub
 





Lesungstexte für den Sonntag, 11. April 2021

Tagesheilige/r

Heiliger Stanislaus, Bischof

1. Lesung OFFB 12,10-12a

Lesung aus dem Offenbarung des Johannes
Da hörte ich eine laute Stimme im Himmel rufen: Jetzt ist er da, der rettende Sieg, die Macht und die Herrschaft unseres Gottes und die Vollmacht seines Gesalbten; denn gestürzt wurde der Ankläger unserer Brüder, der sie bei Tag und bei Nacht vor unserem Gott verklagte.
Sie haben ihn besiegt durch das Blut des Lammes und durch ihr Wort und Zeugnis; sie hielten ihr Leben nicht fest, bis hinein in den Tod.
Darum jubelt, ihr Himmel und alle, die darin wohnen. Weh aber euch, Land und Meer! Denn der Teufel ist zu euch hinabgekommen; seine Wut ist groß, weil er weiß, daß ihm nur noch eine kurze Frist bleibt.

Evangelium JOH 17,6a.11b-19

Aus dem Evangelium nach Johannes
Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie gehörten dir, und du hast sie mir gegeben, und sie haben an deinem Wort festgehalten.
Ich bin nicht mehr in der Welt, aber sie sind in der Welt, und ich gehe zu dir. Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, damit sie eins sind wie wir.
Solange ich bei ihnen war, bewahrte ich sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast. Und ich habe sie behütet, und keiner von ihnen ging verloren, außer dem Sohn des Verderbens, damit sich die Schrift erfüllt.
Aber jetzt gehe ich zu dir. Doch dies rede ich noch in der Welt, damit sie meine Freude in Fülle in sich haben.
Ich habe ihnen dein Wort gegeben, und die Welt hat sie gehaßt, weil sie nicht von der Welt sind, wie auch ich nicht von der Welt bin.
Ich bitte nicht, daß du sie aus der Welt nimmst, sondern daß du sie vor dem Bösen bewahrst.
Sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin.
Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit.
Wie du mich in die Welt gesandt hast, so habe auch ich sie in die Welt gesandt.
Und ich heilige mich für sie, damit auch sie in der Wahrheit geheiligt sind.

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GEDANKEN ZUM TAG, Palmsonntag
Die Vertiefung unseres Glaubens geschieht in diesen Tagen ganz besonders durch den Gebrauch sichtbarer Zeichen, die aus der Liturgie hervorgehen und die uns in unseren Häusern begleiten mögen. Die neue Evangelisierung, von der Papst Franziskus so oft spricht, ist nicht allein eine Sache der Priester oder der hauptamtlichen Mitarbeiter der Kirche — sie ist ein Auftrag jedes Getauften und Gefirmten. Wie geht das einfacher als mit den Zeichen, die uns in die Hand gegeben werden: die Zweige dieses Sonntags, das neu geweihte Wasser der Osternacht, das Osterlicht. In diesen Zeichen drückt sich unsere christliche Kultur aus — darin ist der Glaube anfassbar geworden. Lassen wir diese Zeichen in unseren Häusern nicht verkümmern und erlöschen!
 
Lic. theol. Wolfgang Ipolt, Bischof von Görlitz

 
GEDANKEN ZUM TAG, Gründonnerstag
Heute Abend schauen wir auf einen, der noch einen knappen Tag zu leben hat. Heute rundet er sein Leben ab, auch (und gerade) weil es am anderen Tag grausam abbrechen wird. Jesus hat nicht für sich gelebt. Er war ganz für die anderen da. Gerade den Ausgestoßenen und Armen hat er sich zugewandt. Mit Zöllnern und Sündern setzt er sich an einen Tisch. Immer wieder hält er Mahl. Er überschreitet religiöse Grenzen und bildet eine neue Gemeinschaft. Und jetzt ist „seine Stunde gekommen", wie das Johannesevangelium sagt. In dieser entscheidenden Stunde büchst Jesus nicht aus. Er kneift und verzweifelt nicht. Vielmehr verschenkt er sich.
Noch in der Nacht des Verrates und angesichts seines bevorstehenden Leidens bricht er seinen Jüngern das Brot. Er teilt sich aus — wie immer — und doch auf ganz neue und dichte Weise.

Peter Lenfers, Pfarrer
 
GEDANKEN ZUM TAG, Karfreitag
Von Jesus sagt der Hebräerbrief: „Er ist erhört und aus seiner Angst befreit worden". Das ist der Grund weshalb wir heute hier sind. Das ist keine Trauerfeier für einen Verstorbenen. Das ist das Gedächtnis an das Leiden Jesu, der in seinem Leben und in seinem Tod das ganze Drama des menschlichen Lebens erlebt hat. Er ist erhört worden, nicht nur, indem er die Kraft erhielt, diesen Leidensweg zu gehen. Er ist erhöht worden, das meint in einem tieferen Sinne: „Er ist vom Tod erlöst worden", doch nicht für den Augenblick, für jenen Augenblick, sondern für immer, in der Auferstehung. Nur mit österlichen Augen können wir dies erkennen.
Jesu Leiden, seine Verzweiflung, sein Schreien und seine Tränen haben ihn nicht von Gott getrennt.

Msgr. Wilfried Schumacher
 
GEDANKEN ZUM TAG, Ostersonntag
Der Auferstandene ist nicht zu fassen. Man kann sich nur von ihm erfassen lassen. Deswegen erklären noch so viele Fakten die Auferstehung nicht — weder das leere Grab noch die Wundmale. Sie sind hilfreich und nötig. Faktenwissen allein aber macht noch kein Ostern. Ostern ist Begegnung, und zwar unverfügbare Begegnung: Sie wird greifbar in dem Dialog zwischen Jesus und Maria. Erst als die beiden einander beim Namen anreden, geschieht österliche Erkenntnis: „Maria" — „Rabbuni".
Wer sich so vom Auferstandenen erfassen lässt, gerät geradezu aus der Fassung. Er kann aufbrechen; es hält ihn nichts mehr zurück, er muss von dem berichten, was er selber erlebt hat. Jetzt kann Maria von Magdala Jesus loslassen und zu den Jüngern gehen: „Ich habe den Herrn gesehen (Joh 20, 18).

Dr. Stefan Heße, Erzbischof von Hamburg

GEDANKEN ZUM TAG, Ostermontag
Die Emmausjünger meinten einem unbekannten Wanderer Gastfreundschaft anzubieten und durften am Ende mit Freude feststellen: Der unbekannte Gast war Jesus selbst.
Gastfreundschaft anbieten: Das wurde in der Urkirche ganz selbstverständlich gelebt. Daran zu erinnern, halte ich für ganz wichtig, denn wir als Kirche und Gesellschaft sind heute herausgefordert, notleidenden Flüchtlingen unsere Gastfreundschaft anzubieten. Wer seine Mitmenschen liebt, ihnen Gutes tut, der ist schon ganz nah bei Gott. Auch wenn er Gott noch nicht erkannt hat, er dient ihm schon auf verborgene Weise. Gelebte Nächstenliebe ist Gottesliebe. Der Dienst am Nächsten ist immer auch Gottesdienst. Die Jünger von Emmaus haben Jesus beim „Brotbrechen" erkannt. Für uns bedeutet das: Wenn wir miteinander Eucharistie feiern, ist der Herr mitten unter uns. Aber auch überall da, wo Menschen Brot und Lebensnotwendiges miteinander teilen, ist Gott anwesend.

Karl Zirmer, Dekan