ST. MICHAEL

Dorfstr. 6, 83080 Reisach, Telefon: 08033-3021613, E-Mail: st-michael.niederaudorf-reisach@ebmuc.de

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Aktuelle Gottesdienste finden Sie auch im Terminkalender.     


Reisach St. Theresia – Klosterhof
 

So 11.9. 24. SONNTAG IM JAHRESKREIS
Kollekte zum "Welttag der sozialen Kommunikationsmittel"
19.00 Heilige Messe
für  + Bruder Jürgen Meilert zum Jahrtag
für  + Dominikanerin Sr. M. Angela zum Jahrtag von Familie Meilert
für  + Schwester Marianne und  + Tante Maria Schweighofer von Traudi
für  + Eltern Margarethe und Rudolf Ziegaus
für  + Eltern Theresia und Nikolaus Unterreitmeier
für  + Pater Eutychius OCD zum Jahrtag

So 18.9. 25. SONNTAG IM JAHRESKREIS
18.30 Beichtgelegenheit
19.00 Heilige Messe
für  + Ehemann und Vater Hans Boser
für  + Pater Paulus OCD zum Weihetag
für  + Ehefrau Ingeborg Schrey,  + Eltern Maria und Martin Schrey und
für  + Großeltern Maria und Georg Braitaicher


Niederaudorf St. Michael
 

Di 13.9. Hl. Johannes Chrysostomus, Kirchenlehrer und hl. Notburga, Dienstmagd
18.30 Rosenkranz
19.00 Heilige Messe
zum Namenstag für  + Mutter Maria,  + Tante Maria und  + Schwester Maria
von Annelies

Fr 16.9. Hl. Kornelius, Papst und hl. Cyprian, Bischof, Märtyrer
8.00 Heilige Messe, anschließend Rosenkranz
für  + Angehörige von Wilke

So 18.9. 25. SONNTAG IM JAHRESKREIS
11.30 Tauffeier


Di 20.9. Hl. Andreas Kim Taegon u. hl. Paulus Chong Hasang u. Gefährten,
Märtyrer
18.30 Rosenkranz

Fr 23.9. Hl. Pio von Pietrelcina +Padre Pio), Ordenspriester
8.00 Heilige Messe, anschließend Rosenkranz
zu Ehren des Hl. Pater Pio von Familie Meilert
zum Dank von Wilke
zu Ehren des Hl. Padre Pio von Maria
für  + Seeleute der gsunkenen Pamir

So 25.9. 26. SONNTAG IM JAHRESKREIS
Caritas-Herbstsammlung Kirchenkollekte
9.00 Schutzengelfest
Festgottesdienst zum Kirchenpatrozinium St. Michael,
anschließend Prozession,
musikalische Gestaltung: Musikkapelle Niederaudorf

Di 27.9. Hl. Vinzenz v. Paul, Priester, Ordensgründer
18.30 Rosenkranz
19.00 Heilige Messe
für  + Ehemann Karl-Borromäus Berthold zum Jahrtag

Fr 30.9. Hl. Hieronymus, Priester, Kirchenlehrer
8.00 Heilige Messe, anschließend Rosenkranz
für  + Margot Britz und  + Kurt Kühnel von Familie Pfeiffer

So 2.10. 27. SONNTAG IM JAHRESKREIS – Aktion Minibrot
19.00 Heilige Messe zum Erntedankfest
für  + Mutter Barbara Schweighofer und für  + Angehörige
für  + Eltern von Franz Böhm
für  + Bruder Josef von Frau Berthold
für  + Ehefrau Ingeborg Schrey,  + Schwiegereltern Elisabeth und Georg
Schindler und  + Großeltern Katharina und Andreas Schrey


Wall St. Josef

 

So 18.9. 25. SONNTAG IM JAHRESKREIS
8.45 Heilige Messe
für  + Schwager Hans Hepfengraber
10.00 Tauffeier

So 2.10. 27. SONNTAG IM JAHRESKREIS – Aktion Minibrot
8.45 Heilige Messe zum Erntedankfest
für  + Vater Franz Gruber und  + Oma Maria Gruber
10.00 Tauffeier

Grafenherberg St. Leonhard
 

So 11.9. 24. SONNTAG IM JAHRESKREIS
Kollekte zum "Welttag der sozialen Kommunikationsmittel"
10.30 Heilige Messe,
für  + Lisl und Schorsch Messner
für  + Lis Beiel von Maria Stadler
für  + Ehemann und Vater Sepp Stadler sowie
für  + Schwager Hans Daxlberger und Sepp Gruber
für  + Eltern von Leni Moser
für  + Eltern Adam und Hedwig Waller und für  + Bruder Peter Waller
für  + Ehemann, Vater und Opa Peter Seebacher
für alle  + aus dem Hause Hupfauf und Buchauer
für  + Almerer und Freund Max Gruber, Wimmer
musikalische Gestaltung: Geschwister Lainthaler

Sa 17.9. Hl. Hildegard v. Bingen, Mystikerin und hl. Robert Bellarmin, Kirchenlehrer
11.30 Diamantene Hochzeit

Gottes eigener Traum

Ich glaube an Gott unser aller Vater, der die Erde allen Menschen anvertraut hat. Ich glaube an Jesus Christus, der kam, uns zu ermutigen und zu heilen und der Menschheit den Frieden Gottes zu verkünden. Ich glaube an den Geist Gott, der in jedem Mann und jeder Frau guten Willens am Werk ist.
Ich glaube nicht an das Recht des Stärkeren. nicht an die Gewalt der Waffen. Ich möchte an die Menschen-. rechte glauben, an die Solidarität aller Menschen, an die Macht der Gewaltlosigkeit. Ich glaube nicht an Rassismus, Reichtum, Vorrecht oder die bestehende Ordnung, Ich möchte glauben, dass a}le Männer und Frauen in gleicher Weise Menschen sind.
Ich glaube nicht, dass wir das unbeachtet lassen können, was fern von uns geschieht. Ich glaube nicht, dass ich Unterdrückung weit entfernt bekämpfen kann, wenn ich Ungerechtigkeit in meiner Nähe dulde.
Ich möchte an die Schönheit des Einfachen glauben, an die Liebe mit offenen Händen, an den Frieden auf Erden. Ich glaube weder, dass altes Leiden vergeblich ist, noch, dass unsere Träume Träume bleiben, noch, dass der Tod das Ende ist.
Aber immer und trotz allem wage ich an eine neue Menschheit zu glauben; an Gottes eigenen Traum von einem neuen Himmel und einer neuen Erde, wo die Gerechtigkeit wohnt.

Aus Indonesien

Hinweise

* P. Paul ist vom 5. bis 16.9.22 im Urlaub – mit Ausnahme vom 10. und 11.9.

* Sonntag, 11. Sep., 9 Uhr, Kiefersfelden Hl. Kreuz, Patrozinium

Zum Festgottesdienst anlässlich unseres Kirchenpatroziniums sind alle herzlich eingeladen.
Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes übernimmt der Kirchenchor. Nach dem Gottesdienst lädt der Pfarrgemeinderat zu einem Frühschoppen im Pfarrheim ein. Dabei spielt die Schmanckerl-Musi. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

* Schulanfangsgottesdienste:
Oberaudorf am Dienstag, den 13. September, um 9 Uhr und um 10 Uhr.
Kiefersfelden am Donnerstag, den 15. September, um 8.15 Uhr und um 9 Uhr.

* Mi, 14. 09., 14 Uhr, Kiefersfelden Pfarrheim:
Einladung zum Treffen „Dahoam is dahoam: Begegnung – Gespräche – Inspirationen“.
Dabei gibt es natürlich leckeren Kuchen und Kaffee.
Ansprechpartnerin ist Sonja Greim, Telefon 08033 30 44 238.

* Oberaudorf: Pfarrbüro
Ab Montag, den 19. September bis Freitag, den 7. Oktober ist das Pfarrbüro nur dienstags von 8 bis 12 Uhr geöffnet.

* Caritas-Herbstsammlung
Die Kirchenkollekte ist am 24. und 25. September. In der darauffolgenden Woche erhalten Sie per Post einen Bittbrief samt Überweisungsträger. Von jeder Spende gehen 60 % an das Caritaszentrum in Rosenheim, die restlichen 40 % bleiben vor Ort. Schon heute Ihnen allen ein herzliches „Vergelt’s Gott“, wenn Sie die Caritas bei ihren vielen verschiedenen Aufgaben unterstützen.

* Sonntag, 2. Okt., Aktion Minibrot
Nach den Erntedankgottesdiensten in Oberaudorf, Niederaudorf und Wall werden Minibrote zum Verkauf angeboten. Preis pro Brot 3,00 €. Der Erlös kommt dem Projekt „Lamu Jamii – Eine Freundschaft, die trägt“ zu Gute.

* Einladung zu den Oktoberrosenkränzen
Niederaudorf, St. Michael, dienstags um 18:30 Uhr
Kiefersfelden Hl. Kreuz, mittwochs um 17:30 Uhr
Oberaudorf, Pfarrkirche, donnerstags um 18:30 Uhr

* Renovierungsarbeiten an Kirchenfenster Hl. Kreuz und Sebastiani-Kapelle
Die Kirchenfenster der Pfarrkirche Hl. Kreuz müssen nach und nach renoviert werden. Zurzeit wird das 1. Fenster herausgenommen. Die Metallfassungen werden erneuert.
Außerdem wird der verwitterte Turm der Sebastiani-Kapelle neu gestrichen.
Päpstliche Auszeichnung
* Päpstliche Auszeichnung für Hans Berger
Hwst. Herr Erzbischof Reinhard Kardinal Marx überreichte Hans Berger, ehemaliger Kirchenmusiker von Oberaudorf und Komponist zahlreicher kirchenmusikalischer Werke, den päpstlichen St.-Silvester-Orden für sein vielfältiges kirchliches und gesellschaftliches Engagement.
WIR GRATULIEREN RECHT HERZLICH!





Lesungstexte für den Sonntag, 25. September 2022

Sonntag der 26. Woche im Jahreskreis

Heiliger Niklaus von Flüe, Einsiedler (-> Lesungen Meßformular Tagesheilige/r)

1. Lesung AM 6,1a.4-7

Lesung aus dem Buch Amos
Weh den Sorglosen auf dem Zion und den Selbstsicheren auf dem Berg von Samaria. Weh den Vornehmen des ersten unter den Völkern. [ Weh denen, bei denen sich die Israeliten versammeln.]
Ihr liegt auf Betten aus Elfenbein und faulenzt auf euren Polstern. Zum Essen holt ihr euch Lämmer aus der Herde und Mastkälber aus dem Stall.
Ihr grölt zum Klang der Harfe, ihr wollt Lieder erfinden wie David.
Ihr trinkt den Wein aus großen Humpen, ihr salbt euch mit dem feinsten Öl und sorgt euch nicht über den Untergang Josefs.
Darum müssen sie jetzt in die Verbannung, allen Verbannten voran. Das Fest der Faulenzer ist nun vorbei.

2. Lesung 1 TIM 6,11-16

Lesung aus dem ersten Brief an Timotheus
Du aber, ein Mann Gottes, flieh vor all dem. Strebe unermüdlich nach Gerechtigkeit, Frömmigkeit, Glauben, Liebe, Standhaftigkeit und Sanftmut.
Kämpfe den guten Kampf des Glaubens, ergreife das ewige Leben, zu dem du berufen worden bist und für das du vor vielen Zeugen das gute Bekenntnis abgelegt hast.
Ich gebiete dir bei Gott, von dem alles Leben kommt, und bei Christus Jesus, der vor Pontius Pilatus das gute Bekenntnis abgelegt hat und als Zeuge dafür eingetreten ist:
Erfülle deinen Auftrag rein und ohne Tadel, bis zum Erscheinen Jesu Christi, unseres Herrn,
das zur vorherbestimmten Zeit herbeiführen wird der selige und einzige Herrscher, der König der Könige und Herr der Herren,
der allein die Unsterblichkeit besitzt, der in unzugänglichem Licht wohnt, den kein Mensch gesehen hat noch je zu sehen vermag: Ihm gebührt Ehre und ewige Macht. Amen.

Evangelium LK 16,19-31

Aus dem Evangelium nach Lukas
Es war einmal ein reicher Mann, der sich in Purpur und feines Leinen kleidete und Tag für Tag herrlich und in Freuden lebte.
Vor der Tür des Reichen aber lag ein armer Mann namens Lazarus, dessen Leib voller Geschwüre war.
Er hätte gern seinen Hunger mit dem gestillt, was vom Tisch des Reichen herunterfiel. Statt dessen kamen die Hunde und leckten an seinen Geschwüren.
Als nun der Arme starb, wurde er von den Engeln in Abrahams Schoß getragen. Auch der Reiche starb und wurde begraben.
In der Unterwelt, wo er qualvolle Schmerzen litt, blickte er auf und sah von weitem Abraham, und Lazarus in seinem Schoß.
Da rief er: Vater Abraham, hab Erbarmen mit mir, und schick Lazarus zu mir; er soll wenigstens die Spitze seines Fingers ins Wasser tauchen und mir die Zunge kühlen, denn ich leide große Qual in diesem Feuer.
Abraham erwiderte: Mein Kind, denk daran, daß du schon zu Lebzeiten deinen Anteil am Guten erhalten hast, Lazarus aber nur Schlechtes. Jetzt wird er dafür getröstet, du aber mußt leiden.
Außerdem ist zwischen uns und euch ein tiefer, unüberwindlicher Abgrund, so daß niemand von hier zu euch oder von dort zu uns kommen kann, selbst wenn er wollte.
Da sagte der Reiche: Dann bitte ich dich, Vater, schick ihn in das Haus meines Vaters!
Denn ich habe noch fünf Brüder. Er soll sie warnen, damit nicht auch sie an diesen Ort der Qual kommen.
Abraham aber sagte: Sie haben Mose und die Propheten, auf die sollen sie hören.
Er erwiderte: Nein, Vater Abraham, nur wenn einer von den Toten zu ihnen kommt, werden sie umkehren.
Darauf sagte Abraham: Wenn sie auf Mose und die Propheten nicht hören, werden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn einer von den Toten aufersteht.

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GEDANKEN ZUM TAG, 24. So. im Jahreskreis
Die Liebe des Vaters gibt alles aber sie steht nicht zu, sie ist das von Wesen Ungeschuldete. Freie. Empfangen kann sie und das Ganze nur der dankbare Aufblick. Diesem Aufblick beginnt der verlorene Sohn sich zu verweigern. In dem Verlangen, dass das Seine nicht länger als das des Vaters zähle, in dem Verlangen, herabschauen zu können, fordert er seinen Anteil ,„packt alles zusammen" und zieht in die vaterlose Fremde. „Er packte alles zusammen», sagt das Gleichnis. Das hatte er im Vaterhaus nicht nötig. Dort war die Fülle. Dort fügte sich alles zwanglos zum Ganzen und blieb im Ganzen.

Heinrich Spaemann, Theologe

GEDANKEN ZUM TAG, 25. So. im Jahreskreis
Wir sind nicht so klug wie der Verwalter im Evangelium. und wir sollten es doch sein. Wenn man wirklich sein Herz offenhält und bereit für Gott, gibt es keine Lebensumstände, die wir nicht annehmen können als Gnade und Segen. Freilich gehört dazu ein bereites, ein demütiges. ein horchendes und gehorsames Herz. Aber könnten wir es nicht von Gott erbitten? Könnten wir nicht beten statt klagen, zu Gott rufen, statt andere anzuklagen? Jeder Mensch hat irgendwo eine solche Wunde in seinem Leben, die noch nicht geheilt ist. Denn wir wären Heilige, wirklich und im wahren Sinne des Wortes, heilige Menschen, wenn wir überall und in allem im Einverständnis mit Gott, mit seinem Willen wären. Weil wir das nicht sind, geht die Parabel von der himmlischen Klugheit des Christen uns alle an.

Karl Rahner, Theologe

GEDANKEN ZUM TAG, 26. So. im Jahreskreis
Es gibt keinen Glauben an Gott, keine Liebe zu ihm, ohne Umkehr, ohne Versöhnung, ohne Ringen um Neuwerden, ohne Herausforderung der eigenen Beziehung zu sich selbst, zum anderen und zu Gott, auch zur Welt und zur Schöpfung. Das müssen wir uns immer wieder klarmachen. Weil Gott der immer Größere ist, bleiben wir zu ihm unterwegs; niemals werden wir 'mit ihm „deckungsgleich". Das ist ja die Ur-Sünde, die Ur-versuchung: so sein zu wollen wie Gott. Solange wir uns als Geschöpfe von ihm unterscheiden, gibt es ein immer neues Ringen darum, wie wir in unserem Verhältnis zu ihm stehen, Natürlich immer unter der Rücksicht. dass wir zunächst erfahren müssen, dass er unser Schöpfer ist, dass er derjenige ist, der uns zuerst geliebt hat, dass er derjenige ist, der uns beschenkt hat. Wer sich nicht immer wieder in das Geheimnis der Liebe Gottes hinein vertieft, kann nicht erfahren und kann keine Sensibilität dafür entwickeln, was Sünde ist.
 
Franz-Josef Bode, Bischof von Osnabrück
 
GEDANKEN ZUM TAG, 27. So. im Jahreskreis
„Der beste Geruch ist der vom Brot, der beste Geschmack ist der vom Salz, und die beste Liebe ist die von Kindern", so soll der Schriftsteller Graham Greene einmal gesagt haben. Am Erntedanktag denken wir besonders daran. wem wir die Schönheit, den Geschmack und die Güte des Lebens verdanken und dass wir mit allem. was lebt, zutiefst verbunden sind. In der Philosophie gibt es die eine große Frage; „Warum gibt es überhaupt etwas und nicht vielmehr nichts?" Heute feiern wir die Antwort darauf, mit prächtig geschmückten Gabentischen, in bunten und feierlichen Umzügen und im stillen Dankgebet. An Erntedank wollen wir Christen Gott für seine Schöpfung danken und zeigen, dass wir Teil dieser Schöpfung sind und sie schonen und bewahren wollen.

Matthias Micheef, Pers. Referent des Erzbischofs von Paderborn