Pfarrverband Teisendorf

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Musikalisches Abendlob für den Frieden in der Ukraine

Zu einem musikalischen Abendlob trafen sich am vergangen Wochenende zahlreiche Gläubige in der Kirche St. Georg in Oberteisendorf um für den Frieden in der Ukraine zu beten. Die Andacht wurde eingeleitet von Cäcilia Sommer mit leisem Orgelspiel und von Wolfgang Wimmer auf dem Euphonium.

Diakon Sylvester Resch ging in seiner Betrachtung kurz auf die derzeitige Situation ein. Jeder Mensch wünscht sich, dass er in Frieden leben kann. Leider ist dies nicht allen Menschen möglich, wie man gerade in der Ukraine sieht. Täglich leiden und sterben dort Menschen weil kein Friede ist. Wir sind geschockt gegenüber dem Krieg in der Ukraine, besorgt um die Menschen, die grausame Gewalt erleiden müssen. In dieser Abendstunde sind wir in Gedanken mit allen verbunden, die um den Frieden in der Welt beten.

Zum Abendlob stimmte der Oberteisendorfer Kirchenchor dann das Trost verheißende Lied "Mein Stock und mein Stab bist du" an. Der von Sylvester vorgetragene 24. Psalm mit leiser Orgeluntermahlung möchte die Hoffnung wecken, dass Friede keine Illusion sondern eine Möglichkeit, ein Geschenk und eine Aufgabe ist.

Darauf passte das Lied "Von guten Mächten wunderbar geleitet" sehr gut. Dem Lied folgte das Benediktus Nr. 5, das Cäcilia Sommer sehr einfühlsam auf der Orgel anstimmte, unterstützt vom Wolfgang Wimmer mit dem warmklingenden Euphonium.

Die Gemeinde sang dann gemeinsam das Lied "Selig seid ihr", und Diakon Resch hatte Gedanken zum Nachdenken vorbereitet. Der Gott an den wir glauben ist kein Kriegsgott, kein Gott nur einer Nation, nur einer Armee. Nein, er steht grundsätzlich auf der Seite der Opfer. Er ist der Gott und Vater aller Menschen in Süd und Nord, in Ost und West. Er begegnet uns in Jesus Christus der selber grausame Gewalt erlitten hat, weil er auf Gewalt verzichtet hat. Das Kreuz Christi macht beides offenbar, den ganzen Abgrund menschlicher Gewalttätigkeit, die immer neu unschuldige Opfer fordert, aber auch das Ausmaß von Jesu Gewaltlosigkeit, der mitten in menschlicher Gewalt leidet um sie liebend zu verwandeln und Gerechtigkeit zu schaffen. Durch sein Kreuz hat er Frieden gestiftet zwischen Gott und den Menschen.

Dann erklang die Communion 2 auf Orgel und Euphonium. Der Chor ließ noch Irischen Segen erklingen,

Mit den Fürbitten, dem Vaterunser und dem Segen endete das Abendlob, das wie Balsam für die Seele war und ruhig öfter abgehalten werden dürfte.
Um Anschluss an das Abendlob erfolgte noch eine Sammlung für das Hilfswerk! "Kirche in Not". Das hier gesammelte Geld, es kamen schließlich 1100.- Euro zusammen, wird verlässlich und verantwortlich verwendet um die Not der Kriegsbetroffenen so gut es geht zu lindern und damit humanitäre Hilfseinsätze zu untersützen.

Pressebericht Waltraud Huber

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