St. Andreas - Trostberg

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St. Andreas
Trostberg

Stationsweg

Stationenweg
Start- und Endpunkt des Stationenweges ist die Pfarrkirche St. Andreas. Am Kreuz am rechten Seitenaltar kann man gute Gedanken oder ein nettes Wort hinterlassen und mitnehmen – Steffi Hertzer (PGR) und Gemeindereferent Robert Anzinger machen es vor

Stationenweg St. Andreas – von Tine Limmer

Einen Weg der Besinnung hat der Pfarrgemeinderat Trostberg mit Gemeindereferent Robert Anzinger, sowie den Wortgottesdienstleitern Claudia Herth und Franziska Krüger eingerichtet. Steffi Hertzer, Pfarrgemeinderatsvorsitzende erklärt, dass sich alle momentan schwer tun, geeignete Veranstaltungen anzubieten. „Mit den vorgegebenen Hygieneregeln sind uns in vielfacher Hinsicht die Hände gebunden.“ erklärt sie. Auf die Beine wurde deshalb ein coronatauglicher Stationenweg gestellt.

Der kurze Rundweg, beginnend an der Pfarrkirche St. Andreas führt über die Marienstraße, am Alzkanal entlang bis in die Pechlerau und zurück über den Friedhof und den Rosengarten, hinauf über den Pflegerweg und die Schlossbergwege an den Endpunkt, der Pfarrkirche St. Andreas.

Er ist für Alt und Jung, Paare, Familien und Singles geeignet. Der Rückweg kann alternativ auch über die Hauptstraße erfolgen, so Hertzer. Jeder kann den Weg je nach Lust und Laune, unabhängig von anderen und zu jeder Zeit gehen. Für Kinder sind eigene Suchspiele und Aufgaben angegeben.
In der Pfarrkirche kann man sich die Anleitung mitnehmen, sowie auf der Homepage der Pfarrei unter der Rubrik St. Andreas und Brandaktuell downloaden.

Im Stationenweg geht es um Gedanken, Impulse und Erfahrungen und nicht um bloße Information zu den einzelnen Stationen. „Es gibt unglaublich viele Dinge, die mit dem Glauben oder Kirche als Gotteshaus auf den ersten Blick nicht zu tun haben. Etwa ein Feuerlöscher, ein Aktenschrank oder Steckdosen.“ so Robert Anzinger zur ersten Station in der Pfarrkirche.
Stationenweg
An der ersten kleinen Brücke des Alzkanals regen Steffi Hertzer und Gemeindereferent Robert Anzinger an sich Gedanken zum Thema „Wasser“ zu machen.
An der zweiten Station, der kleinen Alzkanalbrücke wird in einer kleinen Meditation angeregt, ein Blatt oder eine Blüte in ins Wasser zu werfen und diese mit dem Augen zu verfolgen, die Wellen zu betrachten und die unterschiedlichen Farben genau unter die Lupe zu nehmen, so Steffi Hertzer. An der zweiten Alzkanalbrücke – der Petrusbrücke steht die Figur des Heiligen im Fokus. Am Spielplatz in der Pechlerau sind die Kinder aufgefordert eine Spielpause einzulegen. Die Erwachsenen sollen sich Gedanken zu einer Geschichte um den Apostel Johannes machen, die heute aktueller den je ist. Im Friedhof als fünfte Station geht nicht nur darum, sich der Verstorbenen zu erinnern, sondern auch sich Gedanken zum eigenen Leben zu machen. Im Rosengarten, der kleinen Insel der Schönheit, gilt es die Verbindung von Rosen zum Glauben herzustellen. „ Die Gottesmutter Maria wird als 'Rosa Mystica“ verehrt. Von vielen Heiligen sind Rosenwunder bezeugt und ein sehr wirkmächtiges und meditatives christliches Gebet ist der Rosenkranz, in dem das Leben Jesu und der Gottesmutter betrachtet wird.“ so Anzinger. Den buchstäblichen Weitblick können die Wanderer des Stationenweges an den Schlossbergwegen genießen und dabei ihren Gedanken freien Lauf lassen und die Seele baumeln lassen. Geht man die Routenalternative durch die Hauptstraße, ist jeder aufgefordert an den bunten Fassaden kleine bisher unbeachtete Details zu finden. Angekommen in der Pfarrkirche können alle Teilnehmer auf den ausliegenden gelben Karten einen positiven Gedanken oder ein nettes Wort formulieren. Zusammengefaltet oder gerollt ins Holzkreuz gesteckt können diesen kleinen Gruß alle weitere Teilnehmer oder Kirchenbesucher mit nach Hause nehmen. „Die Kinder sollen die blauen Karten verwenden.“ so der Aufruf.


Pfarrer Dr. Florian Schomers lobt die Initiative: „Wir können den Wind nicht verändern, aber wir können die Segel anders setzen. Es verlangt Kreativität und gute Ideen um Aktionen zu diese anzubieten.“

Stationenweg
Eröffnung des Stationenweges beim Sonntagsgottesdienst am 2.8.2020.